DDR Modelle vom VEB Moba und Hintergründe

Ralf Schneider

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Nein, preiswert ist es nicht. Die Produktion läuft in geringen Stückzahlen, der Preis für das Fräsen oder Lasern ist so ein kostenintensiver Faktor.
Die Stückzahlen werden aber nun drastisch erhöht und auch die Produktion geht von Klein auf Groß. Ich hoffe, dass sich dann die Preise reduzieren.
Anfragen laufen. Aber so "tiefe" Preise wie der "Wettbewerb" werden wir nicht erreichen.
 
Was hast du für Farbe für die Tiefziehformen verwendet? Die muß ja die Temperaturen des Materials aushalten.
Acryl ging bei mir schief.
Bernhard
 
1K Acryl aus dem Baumarkt. Es kommt sicher auch auf die Materialstärke an, bei 0,5 mm muß mann sehr schnell arbeiten, da es schnell wieder abkühlt.
Natürlich alles nur beim Hobby-Tiefziehen im Backofen und mit Staubsauger.
 

Ralf Schneider

Vereinsmitglied
Ich habe heute die ersten Teile vom L-60 tiefgezogen. Leider hatte ich nur 1,0 material zu Hause. Mit 0,75er sollte es etwas besser gehen. Die MOBA Teile hatte ich mal mit 0,75 bis 1,0 gemessen. Transparentes Material hatte ich nicht. Das kommt erst die nächsten Tage. Die Formen haben bis jetzt gehalten und es hat sich nichts abgelöst.
 

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Ralf Schneider

Vereinsmitglied
Da ich noch auf das transparente Kunststoff Material warte, habe ich mal in der Zwischenzeit die Wildgans von Gerhard Böhme gebaut.
Die Teile sind schnell herausgelöst und verputzt. Der Zusammenbau des Rumpfes dauert ca. 30 Minuten.
 

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Ralf Schneider

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Das Zusammenkleben der Flügel auf die Rippe geht einfach, wenn man diese mit Klebeband auf dem Tisch fixiert. Außen wird der Flügel mit 40 mm unterstützt. Damit beide Hälften mittig sauber sitzen, habe ich eine leichte Kurve in die Wurzel des Flügels geschliffen (weil Flügel gebogen, darf Wurzel keine Gerade sein. Das lager für die Welle ist hier kein Röhrchen, so wie es Harald Yung immer konstruiert hat, sondern zwei Messingplättchen mit einer Bohrung. Eins innen, eins außen. geht super. Höhenruder oben nass gemacht und gewölbt über Nacht getrocknet.
 

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Ralf Schneider

Vereinsmitglied
Propellerblätter kurz kochen und dann mit Bindfaden um einen runden Gegenstand pressen und über Nacht trocknen lassen. Vor dem Ankleben der Ohren, den Flügel etwas gebogen, Leiste und Klebeband hat geholfen. Rohbau fertig.
 

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