de Havilland Aeronautical Technical School T.K. 4: Baubericht

TK 4

TK 4

Hallo Timo

endlich was es soweit habe meine TK 4 eingeflogen, Erstflug war etwas holperig, aber nun bin ich echt begeistert, halbgas ist voll ausreichend, bin noch ohne Klappen gelandet segelt ja ewig. Bei Start ist es besser nur langsam Gas zu geben bei Vollgas fängt sie an zu vibrieren ist aber auch nicht nötig mit meinem 4500 Akku fliege ich so an die 8 Minuten echt super.
Gruß
Hanspeter
 
Glückwunsch. Da bin ich noch weit von entfernt.
Ich habe vor das Modell mit 6s 5000 mAh zu fliegen. Hoffentlich wird es nicht zu schwer.

Der Pilot wächst.
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Geht ja gut vorwärts :-)
Die Piloten des Kings Cup hatten oft Anzug und Krawatte (war oft sogar noch bei Testpiloten in den Fünfzigern üblich). Von Alex Henshaw mit der Mew Gull gibts auch Bilder mit Overall. Brille ist normalerweise nur bei offenen Cockpits üblich.

Ich hoffe der Link funktioniert, das hier ist ein Bild vom TK4-Piloten Robert Waight:
http://www.omnia.ie/index.php?navig...hy_ProvidedCHO_TopFoto_co_uk_EU051817&repid=1

Ein paar mehr, auch vom Rennen sind hier:
http://aviadejavu.ru/Site/Crafts/Craft34747.htm

Viele Grüße, Timo

PS: Besonders klasse ist Edgar Percival der die Mew Gull konstruiert hat, er flog immer mit Hut und das Cockpit musste geräumig genug sein :-)
http://www.omnia.ie/index.php?navig...hy_ProvidedCHO_TopFoto_co_uk_EU043006&repid=1
https://en.wikipedia.org/wiki/Edgar_Percival

Bildquelle Flight Magazine bzw. http://aviadejavu.ru/Site/Crafts/Craft34747.htm
 

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Zum maximal möglichen Gewicht kann ich nicht viel sagen. Die ersten Flüge habe ich mit 2x 3S3000 und ca. 2500g gemacht. Da die Geschwindigkeit zum Aufsetzen gering war, bin ich mit dem Akku auf 6S3800 um Reserve für zwei ausgedehnte Flüge zu haben (ca. 2600g). Flugzeug und Flügel vertragen mit Sicherheit etwas mehr. Aber das Fahrwerk ist sehr klein um es möglichst weit vor den Schwerpunkt zu bringen, deshalb auch schön leicht, aber auch nicht so robust. Hängt also auch von der Piste ab auf der man fliegt und was man dem Fahrwerk zumuten möchte. Wie beschrieben ziehe ich beim Fahrwerk ab und an Schrauben nach und habe es auch schon zu Herrn Kenner zur Wartung geschickt (klasse das sowas möglich ist :-) Ich denke deshalb dass das Fahrwerk in dem Flieger nicht weit weg vom Limit ist.
Für die Festigkeit des Flügels ist vermutlich nicht so sehr das Gewicht ausschlagebend, sondern enge Kurven bei hoher Geschwindigkeit. Irgendwann ist da das Ende erreicht.

6S5000 hab ich in der Glasair, die wiegt mit 6kg aber doppelt soviel.

Timo
 
Zur Kühlung: Die ist bedingt durch die Einbauposition des Motors nicht optimal. Luft zieht in meinem Modell unterhalb des Motors vorbei, keine richtige Kühlluft, aber immerhin gibt es einen Luftaustausch im Motorraum.
Die Überlegung ist, dass ich den Motor in einem Leistungsbereich betreibe bei dem dieser sich nicht zu sehr aufheizt. Der MPX-Motor ist mit ca. 680W angegeben und ich habe maximal 600W bei Vollgas. Wir haben ca. 160 km/h gemessen, was gut zur Modellgröße passt, wobei man schon mit wenig Gas flott unterwegs ist. Nach dem Austausch gegen den 1000W-Dymond-Motor betreibe ich diesen trotzdem nur mit maximal 700W. Die TK4 ist konsequent auf Leichtbau und wenig Luftwiderstand getrimmt, das zahlt sich aus :-)

Jürgen: Ich hab nie richtig herausgefunden wo die Kühlluft im Original wirklich rausging, definitiv nicht an den Seiten sondern unten. Auf einer Skizze ist die Unterseite Rumpf/Fläche zu sehen und das habe ich nachgebaut.
Vor kurzem hab ich das Bild der Caudron C460 gesehen, dieselbe Zeit und eine ähnliche Lösung.
http://www.aerocraftsman.com/2009/06/17/caudron-flys-in-france/
Wie gesagt, trotz Rennflugzeug betreibe ich den Antrieb ziemlich schonend.

Björn Köster hat für seine Reno-Airrace-Flieger eine interessante Kühlung getestet, bei der er die Luft in einem gebogenen Kanal direkt auf den Motor leitet. Zu Überlegen wäre auch eine kleine Hutze direkt beim Motor als Einlass, was ja bei vielen Flugzeugen üblich ist. Die Studenten haben damals aber viel Wert auf jedes Detail gelegt und wenn man da möglichst nahe rankommen will ist eine unsichtbare Lösung auf jeden Fall vorzuziehen.

Timo
 
Hallo Hanspeter, Glückwunsch zum Erstflug! Sind ja gute Nachrichten :-)
Hast du Fotos?

Ich habe zu Beginn viele Flüge gebraucht um das Flugverhalten kennenzulernen und Einstellungen zu optimieren. Für Nachbauten sollte das mit dem Flugbericht in der FMT einfacher sein. Es ist aber bedingt durch die Form ein Flugzeug mit Charakter und da hilft es wenn man viel fliegt um die Eigenheiten kennenzulernen.
Zur Jak-15 mit Impeller habe ich hier im Forum interessanterweise ein ganz ähnliches Startverhalten gefunden. Das Leitwerk braucht einfach ein klein wenig Fahrt bis es vernünftig angeströmt ist, dann kann man gut abheben.

Viele Grüße,
Timo
 
Das De Havilland Museum in Hatfield ist für englische Verhältnisse eines der kleineren. Für uns aus Deutschland ist es groß, mit einigen Hallen, 3 Mosquitos (inklusive dem Prototyp!), vielen Jets und Doppeldeckern. Eine Rapide wird restauriert. Letztes Jahr kam wohl eine neue Halle dazu. Viele der Leute die da ehrenamtlich arbeiten kommen aus der Luftfahrtbranche und können viel erzählen. Wird Zeit dass ich endlich einen Artikel zum Museum schreibe. Ist einfach toll zu sehen was möglich ist wenn sich Leute für eine gute Sache engagieren. Ich war bisher zweimal dort und ich hoffe dass es diesen Herbst nochmal klappt. Zum 100jährigen Jubiläum von De Havilland ist eine kleine Feier geplant :-)

https://www.dehavillandmuseum.co.uk/

Timo
 

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Na dann lag ich mit meinem geplanten Luftauslass ja richtig. Werde ich dann so machen.
Meinen Piloten werde ich mangels etwas anderem erst mal anmalen und dann so mitfliegen lassen. Vielleicht finde ich ja nochmal was besseres.

Als ich letztes Jahr das Museum besucht habe gab es schon kein Zelt mehr. Die Flugzeuge waren da schon in eine Halle umgezogen. Mich hat die Mosquito am meisten interessiert. Kannst du da nicht mal einen Plan entwickeln. So mit 2m Spannweite😇
 
Die Mosquito ist nicht in Planung. Momentan bin ich noch genug mit der Whirlwind beschäftigt. Auch sehr schick und mit 1/6 bzw. 230cm deine Größe ;-)
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/695896-Westland-Whirlwind-in-1-6

Für Freunde zeichne ich nebenbei die Hayabusa. Die dürfte gut geeignet sein als Warbird-Einstieg, Aufbau ähnlich der TK4 aber einfachere Formen und gutmütigere Aerodnymik :-)
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/771168-Hayabusa-Ki-43-quot-Oscar-quot

Ich selber brauche als nächstes endich mal einen guten Segler, da gibts aber noch nicht mehr als Ideen (nicht verzetteln). Danach kann ich vermutlich eine Münze werfen, Warbird oder Rennflieger, die Auswahl ist groß die Zeit aber immer zu knapp.

Grüße, Timo
 
Hallo Timo
Die Whirlwind gefällt mir auch sehr gut. Könnte was werden.
Allerdings bin ich mit der TK4 in 190 cm Spannweite noch nicht durch. Der 64er Zweizylinder Reihe wäre wie gemacht dafür. Habe mir letzte Woche mal die Pläne eingescannt und vergrößert. pdf in AutoCAD geht ganz gut. Der Plotter freut sich schon. Jetzt noch ein Bild von dem Motor drüberlegen und schauen wie das passt. Vermutlich werde ich den Rumpf vorn massiv ändern müssen. Aber erst mal die TK 4jetzt fertig machen und fliegen. Dann sehen wir weiter.:D
Allerdings ist meine Zeit ebenfalls begrenzt. Wo nimmst du denn die Zeit dafür her??:confused::confused::confused:
 
Schaut gut aus :-)

Ein Bekannter bastelt gerade an einer 2m Caudron 450 mit 55ccm. Ich denk die TK4 darf mit deinem 64er auch noch größer werden. Dann passt dein Motor noch einfacher rein. Hat ja nicht den Luftwiderstand einer Gee Bee ;-)

Zeit ist immer zu knapp und ein neues Projekt dauert immer länger als mans gerne hätte. Vor allem für die größeren Flieger brauch ich noch recht lange bis alles gezeichnet ist. Bauen geht dann eigentlich recht fix. Bei den kleinen Modellen hab ich halt mehr Routine.

Grüße, Timo
 
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