Detailfrage Akku-Gewicht, Zusatzblei Strike 3 / Juni DLG

Gurke, Harth, Fitis von Höllein haben angesteckte Flügel die komplett gedreht werden (Flächenverwindung). Ich kenne nur die Gurke. Macht mir am Hang Spaß. Sie braucht etwas bessere Bedingungen als Alula aber dann kann man damit schön und sorgenfrei herumflitzen. Auch bei stärkerem Wind. Sehr robust.
 
Die Gurke sieht super cool aus. Aber ich bekomm zur Zeit keine größeren Bauprojekte hin, weshalb ich den Juni besorgt habe. Eigentlich wollt ich ganz gerne selber was bauen, vielleicht nen VH-Bow hier aus dem Forum, oder ein etwas hoch skalierter Nano von PCM, aber ich komm einfach nicht dazu. Ich hab schon immer mal wieder Zeit zwischendurch, sonst würde ich ja nicht so viel schreiben hier ;)
Aber halt nicht genug am Stück um so ein Bauprojekt durch zu bekommen.
 
Ich hab in den letzten Tagen (oder sind es schon Wochen?) viel am Simulator geübt. Aber ich möchte gerne diesen Thread hier weiter über den Juni/Strike 3 gehen lassen, so wie es in der Überschrift steht, drum hab ich mich mit dem Simulator-Thema, bzw. mit dem verkehrt lenken auf dem Rückweg direkt auf mich zu an einen Simulator-Thread angehängt. Würde mich freuen wenn der ein oder andere dort vorbei schaut und kommentiert. Ich hab jedenfalls am Simulator und mit dem echten Flieger etwa gleich oft und gleich stark das Problem dass ich bei direktem Flug auf mich zu gerne mal das Querruder falsch einlenke. Die Tatsache dass es vergleichbar passiert, lässt mich glauben dass ich es auch am echten Flieger weg bekomme, wenn ich es im Simulator schaffe 😜
 
Puh, nun bin ich endlich fertig und der Vogel ist flugbereit. Es ist jetzt ein 2S 300mA geworden, mit 4 D47 und ein Matek 6ch mit Vario. Der Empfänger sitzt im Rumpf unter dem Flügel, die Antennen liegen links und rechts vom Akku in der Spitze. Ein kleiner Schalter ist auch noch dazwischen, weil mich das Gefrickel mit den Strecken nervt. Geladen wird mit USB Lader nur am Balancer-Eingang:
 

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Obwohl der Akku ja eher größer ist als was die meisten rein bauen, ist mein Schwerpunkt mit Originalnase bei ca. 60mm. Angegeben ist 55. Außer der Empfängerplatine und den Servosteckern hab ich keine Ahnung wie ich hinten hätte Gewicht sparen sollen, hab ja nur die beiliegenden Teile eingeklebt. Und Empfänger sitzt eher am, nicht hinter CG. Mit Originalnase 132g

Da ich eh bissl Angst vor dem ein oder anderen Crash habe, habe ich mir noch einen Drüber-Nase gebastelt, mit weicher Schaumspitze. Damit kann man den Flieger aus 40cm locker auf Steinboden stechen lassen und er hüpft sanft 2-3 mal wie ein zu weicher Flummi. Hab die Idee hier geklaut:
Mit der zusätzlichen Nase bin ich bei 140g und der Schwerpunkt passt ziemlich gut. So werde ich ihn mal draußen erst fliegen, hab aber noch keine weiche Wiese gefunden. Die ersten Trimmwürfe werden sicher am Boden landen, da hätte ich gerne was weiches für das Leitwerk, das lässt sich nicht so gut mit Schaum schützen.
 

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aber willste da wirklich jetzt schon so nen teureren DLG probieren. 1x doofer Bodenkontakt und das war's mit dem schönen Modell. Übe doch lieber z.B. mit dem Falken bist du einfach zu 100% sicher in echt fliegen kannst.
Bin den Juni jetzt die dritte Session zum trimmen geflogen und hab mich langsam an etwas festere Würfe ran getastet. 37m war das höchste bis jetzt, aber ich würde nicht sagen, dass ich schon langsam am Limit bin. Da geht noch einiges.

Seit er gut getrimmt ist, hab ich eigentlich keine unangenehmen Landungen mehr gehabt. Entweder kommt er in meine Hand, oder knapp in der Nähe sanft zu Boden. Ich denke das Simulator-Training hat sich da ausgezahlt.

Hab auch schon ein bissl heftigere Turnereien gemacht, einfach mal auf halbem weg nach oben die Querruder oder das Höhenruder voll eingeschlagen, einfach weil die Kinder dann so schön quietschen und feiern 😜

Inzwischen haben sogar mein 9 und mein 5 jähriger den Flieger ein paar mal geworfen. Das geht tatsächlich ziemlich gut, wenn man ihnen vorher genau zeigt wie. Einfach Wurf-Peg zwischen die Finger, mit gestrecktem Arm im Kreis drehen und dann nach 2-3 Drehungen einfach gerade raus rutschen lassen, BLOS NICHT WERFEN versuchen und Arm immer auf Schulterhöhe lassen. Hat bei beiden super funktioniert und zu 7,5 und 3 Meter hohen Würfen geführt. Musste nur erheblich mehr Höhe geben als bei meinem Preset, klar bei weniger Geschwindigkeit.
 
Der sieht interessant und erschwinglich aus, aber ohne Querruder ist das für mich keine Option.
Ich versteh schon, dass man die Tasks eines F3K Wettbewerbs auch gut ohne Querruder fliegen kann, aber wir haben ja nicht vor Wettbewerbe zu fliegen. Wir sind von der Tatsache fasziniert, das man DLGs so weit hoch bekommt und damit ohne Motor, ohne Motorenlärm stundenlang herum fliegen kann. Aber dafür muss das Fliegen auch Spaß machen.

Und der teilbare Juni ist halt auch gut zu transportieren. Ich hab ihn gestern einfach im Rucksack auf dem Fahrrad mit ins Büro genommen und bin auf dem Heimweg noch etwas im Park rum geflogen. Das geht mit dem 70cm Rumpf noch gerade so. Die Vorstellung eine 1m Tragfläche mit V-Vorm mit ins Büro oder in den Urlaub zu nehmen...

Wenn man teilbare Flächen, weniger als 250g und mindestens 4 Servo Modelle sucht, wird es schon verdammt dünne auf dem Markt und der Juni ist dann doch eher ein Schnäppchen.
 
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vielleicht ist ja vor dem Juni noch der Schaum DLG Libelle von DreamFlight ne gute Vorstufe
Ich hab tatsächlich vor nem halben Jahr oder so eine Libelle gebraucht erworben, weil ich mir dachte, dass die zum richtig schleudern wohl eher geeignet ist als die Alula. Aber was soll ich sagen? Die Schaumwaffel ist mir bei der ersten leichten Stecklandung komplett auseinander gefallen. Und da z.B. die Kabine identisch zur Alula aufgebaut ist und mir dort völlig zerbrochen ist (Schaum und Kunstoffschale), hatte ich auch keine Lust die Libelle zu flicken. Außerdem ist der doofe Flügel viel zu riesig. Den kann ich nicht gut transportieren. Ich werde aus den Überresten einen kleineren (30Zoll) DLG für die Kinder bauen, damit mein Juni nicht so leidet. Aber er hat in den letzten Tagen erheblich mehr wegstecken müssen als die Libelle und hat das auch relativ klaglos getan. Dass der Juni in nem Jahr noch jungfräulich aussieht, hab ich nie erwartet. So lange ich ihn halbwegs am Fliegen halten kann und nur ab und zu mal nen Ersatzteil brauche, ist das für mich ok.
Aber wie schon erwähnt, zwischen der geschrotteten Libelle und dem Erstflug mit dem Juni lagen mindestens 3-4 Monate gezieltes Simulator-Training und viele Flüge mit den kleinen E-Fliegern. Das war auf jeden Fall eine große Verbesserung.

War die Tage mal bei ziemlich heftig turbulentem Ostwind fliegen (leider kein Hang in der Nähe) und war ganz schön erstaunt wie sehr es den kleinen leichten Flieger herum geworfen hat. Ich musste zum Teil den gesamten eingestellten Querruder Weg nutzen und der Wind hat mir das Teil trotzdem in die andere Richtung gedrückt. Hab es aber geschafft über eine Stunde keine einzige härtere Landung zu haben. Gegen den Wind hab ich es immer ganz sanft geschafft, ohne Vorärts-Geschwindigkeit. Aber zum Hangfliegen ist mir das glaube ich zu empfindlich. Da bleib ich wohl erst mal bei der Alula.

Heute morgen bei erstem Sonnenaufgang hatte ich eine Session, bei der ich trotz niedriger Wurfhöhen (18 - 28m) und sicherlich null Thermik fast immer über eine Minute fliegen konnte und der Flieger die gesammte Session nicht einmal den Boden berührt hat, sondern jeden Flug in meiner Hand beendete.

Allerdings ist das Fangen im Moment noch eher ein hektisches herum rennen und den Flieger einsammeln, so ist noch nicht an einen Quick-Turnaround zu denken. Das kommt dann als nächstes, wenn ich es geschafft habe zuverlässig auf gleicher Höhe zu fangen und verstanden habe wieso der Flieger mal einfach gerade (nur langsamer) weiter fliegt und mal extrem nach oben dreht und dann stallt, wenn ich die Bremse runter lasse. Vermutlich muss ich bei langsamerem Flug die Flaperons weniger weit runter machen. Im Moment reiß ich den Hebel immer ganz runter, wohl so angewohnt bei den Motor-Fliegern, da muss der Gasknüppel auf jeden Fall immer ganz runter, wenn's an's crashen geht 😜
 
Hallo mangiari,
ich kann dir nur nochmals anbieten, mal zu uns auf die Langwieder Heide zu kommen.
"Da wirst du geholfen!!"
Gruß Peter
 
Mein Problem ist, dass ich mir die Flugzeiten mühsam aus dem Familien- und Büro Alltag raus schneiden muss. Typischerweise mal morgens ne Stunde, bevor der Rest der Welt aufsteht, oder am Nachmittag mal ne halbe Stunde mit den Kindern.
Evtl schaffen wir es zum Brezncup mal vorbei zu schnuppern.

Btw: ich bin ganz froh meinen Flieger inzwischen halbwegs sicher im Griff zu haben, wenn ich den ganzen Platz für mich habe. Die Vorstellung mit mehreren anderen auf dem selben Platz gleichzeitig zu fliegen finde ich sehr beängstigend 😝
 
Ich wäre froh ich könnte den Flieger etwas balastieren, er ist extrem zappelig/flattering im Wind, so dass es vermutlich nicht mein bevorzugter Hangsegler wird. 😜

Die Reparatur auf dem Bild war nur ein initiales Fixieren, da der Rumpf beim Abknicken von der Federspannung der beiden Leitwerke in sich gezogen wurde, also das dünnere hintere wurde ins dickere vordere gezerrt (vermutlich auch unterstützt von seiner kinetischen Energie). Dabei ist einiges an Material gebrochen und verloren gegangen. Ich hab das ganze unter Spannung auf die ursprüngliche Länge gezogen, mit ein paar Balsa-Resten und CA fixiert. Dann genau vermessen, dass auch alles wieder gerade ist und als nächstes das fehlende Material mit CFK Rovings und Epoxy gefüllt. Dafür hab ich mich aber noch nicht getraut das Balsa zu entfernen, da alles noch zu fragil aussah.

Inzwischen hab ich das Geschenk wieder ausgepackt und das Balsa weg geschnitten und alles wieder auf die ursprüngliche Form runter geschliffen.
Zuletzt kommt jetzt nochmal eine ordentliche Reparatur wie im verlinkten Video, also mit CFK längs zum Rumpf und dünn Glas 45° dazu für die Torsion. Ich war angenehm überrascht wie ordentlich das Ergebnis bis jetzt war. Denke für mich wird er danach wieder so gut wie vorher sein.
Ich bin auch nicht mehr der hübscheste, warum also soll es mein Flieger sein müssen 🧟

Passiert ist das ganze in der ca. 6. Session. Ich war halbwegs mit programmieren und trimmen fertig und hatte schon mehrere wilde Sessions mit recht viel Wind hinter mir, so dass ich nicht mehr ganz so vorsichtig unterwegs war. Habe an den Details des Launchs gearbeitet, insbesondere am Timing der Schritte im Bezug auf die Körperposition.

Dafür bin ich dann immer direkt aus den 35m Höhe zu mir runter getaucht unter vollen Flaperons um möglichst schnell den nächsten Wurf zu machen. Ja und weiß nicht genau warum, einmal bin ich ein paar Meter tiefer getaucht, als davor...
Hatte ziemlich Rückenwind mit Böe beim Tauchen, evtl. hatte das mit einem Einfluss...
Macht nichts. Wer keine Fehler macht lernt nichts und es heißt ja Modellbau und nicht Modellflug 😊
 
Reparatur hat gut geklappt, ist auch nicht nennenswert schwerer geworden. Aerodynamik scheint auch (für mich) nicht relevant beeinträchtigt gewesen zu sein, weil ich ziemlich genau die gleichen Wurfhöhen erreicht habe (immer gerade so nicht ganze 40 Meter...)

Aber irgendwas war wohl noch geschwächt, ohne dass ich es bemerkt habe. Nach ca. einer Stunde super Session, ist er zweimal etwas flacher als erwartet gestartet und ich habe den Launch-Preset (Höhenruder) nachgetrimmt. Das hat mich nicht überrascht, da er zuvor etwas arg steil gestartet ist und ich etwas weniger Höhe getrimmt hatte. Aber beim dritten Wurf, bei dem ich dann wieder einen sehr steilen Start erwartet hatte, ist er direkt aus der Hand flach in den Boden. Obwohl ich den Launch aktiviert hatte (Sender sagt das an). Also vermutlich irgendeine Anlenkung oder ähnliches nachgegeben. Im Nachhinein schwer zu sagen, weil nach dem Crash sitzt nichts mehr an seinem originalen Platz. Nur der Hauptflügel sieht noch erstaunlich OK aus, bis auf die Querruder Anlenkung. 🫣
Ich hab im Launch auch etwas Snapflap drin, könnte also durchaus sein, dass eine nachgebende Querruder Anlenkung dazu geführt hat.

Aber ob mir das jetzt geholfen hätte, wenn ich einen billigeren Flieger so gecrasht hätte?

Bin mir recht sicher dass ich den Juni auch dieses Mal wieder geflickt bekomme, aber diesmal wird es mühsamer...
Und ich werde das Ergebnis besser prüfen, bevor ich versuche an der Wurfhöhe zu arbeiten.

Wenn ich das Teil noch ein paar Monate fliege, bin ich Laminier-Profi 😝
 
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