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DH 88 Comet: Projekt

Sehr schön Frank!
Ich bin echt mal gespannt auf den Vogel...
Und immer fleißig weiter machen aber nicht das Fahrwerk vergessen:-)

Gruß
Fabian
 
Hi Frank,

apropo Fahrwerk.
Ich hab da ein paar neue Erkenntnisse zum Antrieb. Wenn du dich erinnerst, hatte ich dir diesen kleinen Igarashi Motor für den Spindelantrieb empfohlen. Meine Comet (Prototyp), und auch die bereits verkauften Serienmodelle, haben den eingebaut. Alles läuft tadellos. Ich habe auch keinerlei Reklamationen erhalten.

Nun habe ich für die Prowing, nächste Woche in Bad Sassendorf, ein großes Demopanel entwickelt. Einfach ausgedrückt: In eine auf einem Stativ montierte Plexiglasplatte sind vier dicke LEDs, einige Schalter und Taster, sechs Fahrwerkstore und zwei funktionsfähige Comet-Fahrwerke integriert. Das Panel dient in erster Linie zur Demonstration der Funktionen unseres neuen Fahrwerk-/Licht Controllers.
Eines der Comet-Fahrwerke ist spindelgetrieben mit Endschaltern, das andere per Servo. Beim Testen des spindelgetriebenen Panel-Fahrwerks musste ich erkennen, dass das Drehmoment des kleinen, dafür aber leichten, Igarashi Motors an der unteren Grenze liegt. Ich habe ihn deshalb gegen einen der 385er Baugröße, -> diesen hier <- ersetzt. Der ist zwar deutlich schwerer, dürfte im Betrieb aber sicherer sein. Nachdem die Comet bei der von mir gewählten Profilverteilung (und damit ja auch deine Comet) problemlos auch ein paar Pfund mehr auf den Rippen sicher wegsteckt, halte ich das Mehrgewicht durch die beiden neuen Motoren für völlig unkritisch. Die beiden kleinen Fahrtregler von den Marine-Kollegen haben sich übrigens sehr bewährt!


Gruß,
Christoph.

p.s.: Falls du mich auf der Messe besuchen möchtest: sehr gern, ich würde mich freuen! Ich selbst bin Freitag und Samstag am Stand.
 
Hi Frank,

Kommando zurück! Wie konnt´ ich das übersehen?!?

Alles ist bestens mit den Igarashis! Eben ist´s mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Ich hatte nur vergessen, dem kleinen Bürstenmotor seinen Entstörkondensator zu spendieren. Das kommt nun also davon, wenn man seit Jahren nur noch mit Bürstenlosen hantiert. :D

Gruß,
Christoph.
 
Hallo Chris,

vielen Dank für deine Hinweise. Ich bin aber sehr froh, dass es bei den Motoren bleibt. Ist doch schon alles gefräst ... :D
Wir sehen uns Samstag auf der Prowing. Ich bin sehr gespannt ...

Komme gerade aus der Werkstatt (dank Brückentag :) ) und habe den ersten richtigen Prototypen der Double-Layer-Platine für meine LED-Treiber gefräst.

P1160391_5.jpgP1160392_5.jpg

Maße: 20x50mm, (früher hielten die Krallen eine alte U-Putz-Steckdose in der Wand)

Den Schaltplan habe ich mit EAGLE erstellt, die Fräsdaten mit pcb-gcode.
Falls sich jemand im Forum damit auskennt, bitte melden. Ich habe da noch ein Problem mit dem Werkzeugwechsel in der .drill-datei. Mein Fräse erkennt immer nach dem ersten Werkzeugwechsel Limitüberschreitung :confused:. Ich habe den gcode erstmal manuell angepaßt. Auf Dauer möchte ich aber den Werkzeugwechsel benutzen.


Viele Grüße,
Frank
 
Hallo,

die Platine hat den Funktionstest bestanden !

... ist alles zu klein, daher wird ein Halter benötigt
P1160393_5.jpg

... fertig aufgebaut
P1160398_5.jpg

... Licht aus, Spot an !
P1160401_5.jpg

Viele Grüße,
Frank
 
Hallo zusammen,

ja so eine Fräse wäre schon praktisch...

Hast Du die SMD Bauteile selber von Hand aufgelötet?

Viele Grüße und weiter so Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

ja, ist alles von Hand gelötet. Ich mußte mir dafür extra feine Lötspitzen besorgen.
Mit den Haltern (siehe Bild weiter vorne) geht das wirklich gut.
Ach ja, und natürlich unter einer Lupenlampe. Bin nicht mehr der Jüngste, ... die Augen ... ;)

Viele Grüße,
Frank
 
Sehr schön Frank!
Ich bin echt mal gespannt auf den Vogel...
Und immer fleißig weiter machen aber nicht das Fahrwerk vergessen:-)

Gruß
Fabian
Hallo Fabi,

natürlich werde ich das Fahrwerk nicht vergessen ... :D
Heute habe ich Hartlöten geübt. Was sagts du zu meinem 2. Versuch?
P1160407_5.jpg

Gruß,
Frank
 
Da gibt´s nichts zu meckern, Frank!

Heute war ich nach der Messe das erste Mal wieder Comet-Fliegen. Einfach geil, das Teil! Leider hat mich im Flug einer der beiden Motoren verlassen, weshalb ich eine - sagen wir mal - "schnelle, harte Landung" machen musste. Das ist nun schon der zweite von drei Graupner Z610 37V der unwuchtig ist. Ich vermute mal, ich weiß jetzt, weshalb die Teile bis vor kurzem zum Sonderpreis von 45,--€ das Stück zu haben waren. :rolleyes:
Na ja, ursprünglich waren sie nur für ein oder zwei Testflüge vorgesehen. Jetzt hatte ich also endlich den geeigneten Anlass, mal zwei etwas zuverlässigere Motoren zu bestellen. Nachdem ich auch in einer GeeBee R2 einen dicken AXI habe, habe ich mich wieder für diesen Anbieter entschieden, die scheinen mir bisher recht ordentlich. Meine Comet wird jetzt also bald mit zwei AXI 4130/20 unterwegs sein.

Ach ja, weshalb ich euch das schreibe? Wegen der Notlandung darf ich mich mal wieder im Hartlöten üben: Zwei Stahlröhrchen im Fahrwerk sind geknickt und müssen erneuert werden. Das kriegen wir doch hin, nicht wahr, Frank? ;)

Viel Spaß weiterhin beim Bauen.

Gruß,
Christoph.
 
Hallo Chris,

gute Wahl, das sind auch meine. Ich setze verschiedene AXI in unterschiedlichen Modellen ein. Es gab bislang damit nie Probleme. Es gibt sicherlich auch von anderen Herstellern gute Motore. Aber leider trift es doch oft zu: "Billig zahlt zweimal".

Ich hoffe die Prowing war für dich/euch erfolgreich. Am Stand war ja immer dichtes Gedränge.
Schön das wir uns mal persönlich getroffen haben.

Viele Grüße,
Frank
 
Hallo,

krankheitsbedingt hatte ich jetzt 2 Tage Zeit, mich hier durch den Thread zu lesen und ich bin immer mehr von der Comet als solche und Euren Modellen im besonderen begeistert... .

Baut zufällig jemand gerade an der Serienversion der Comet von Christoph ? Ich glaube zwar nicht, das es schon ein fliegendes Exemplar gibt, aber vielleicht ist ja doch jemand so schnell. Wie sind Eure Eindrücke von dem Teilesatz ? Hat evtl. schon jemand Erfahrungen mit dem Fahrwerk auf Rasen machen können ?

viele Grüße aus Braunschweig

Karsten
 
Hallo Karsten,

vermutlich würdest du dir eine etwas unabhängigere Antwort wünschen. Vielleicht meldet sich ja noch einer aus der glattCAD Comet-Gemeinde zu Wort! Eigentlich sollten schon ein paar davon flügge sein! ;)
Bis dahin wirst du leider mit meiner Antwort vorlieb nehmen müssen.

Anders als bei der leichten, kleinen Airworld Schwester - die hatte ich 2006 gebaut und dann geflogen - neigt die glattCAD Comet nicht dazu, beim Rollen auf Rasen auf die Nase zu gehen. Das liegt wohl einfach an der höheren Massenträgheit und den mit 125 mm doch bereits recht großen Rädern.

Einen anderen Aspekt, der mit dem Landen - gleich ob auf Asphalt oder Rasen - zu tun hat, möchte ich gern ansprechen.
Die Comet hat bauartbedingt ein paar Webfehler, die sie in dieser Kombination zu einer vergleichsweise kritischen "Landerin" machen und sie nicht gerade für eine Realisierung als Flugmodell prädestinieren. :D
Als Tiefdecker (a), mit unter den Flügeln hängenden Motorgondeln (b), Zweibeinfahrwerk (c), großflächigem Rumpfunterboden (d) und dünnen Flügelenden (e) kann sich die Landung schwierig gestalten.
(a), (b) und (c) sorgen für einen hochbeinigen Stand. Daraus ergibt sich auf dem Boden ein sehr hoher Anstellwinkel. Schwebt man mit bereits erhöhter Anstellung herein (z.B. mit der Absicht einer 3-Punkt-Landung) oder setzt zu hart auf, führt das entstehende Moment um die Querachse zusammen mit (d) und (e) zum Aufbäumen mit anschließendem Strömungsabriss an den Flügelenden.
Dieses auch bei anderen Mustern (z.B. FW 190) bisweilen auftretende Verhalten musste ich bei den ersten Landungen feststellen.

Abhilfe brachten zwei Maßnahmen:
1. Silikonfett in den Federbeinen sorgt nun für die Bedämpfung des Fahrwerks. Das Moment um die Querachse wird weitgehend "geschluckt". Eine simple, leichte und vorallem super-wirksame Maßnahme!
2. Ein flacher Landeanflug mit weit gesetzten Flaps. Der hohe Klappenwinkel sorgt dafür, dass die Comet zur Landung praktisch in Normalfluglage, Anstellwinkel Null, könnte man sagen, herein kommt. Dann bloß nicht verzittern und eher "an die Bahn heranfliegen", als aufsetzen. Keine 3-Punkt-Landungen versuchen. Seither klappt das wunderbar.


Viele Grüße,
Christoph.
 
Hallo Christoph,

danke für deine Antwort...

Ja, eine unanhängige Meinung wäre schon toll, aber bisher gab es hier ja auch nicht allzuviele Beiträge, von Kunden des Bausatzes... . Daher habe ich noch mal gezielt gefragt, vielleicht meldet sich ja noch jemand... . Es wäre halt interessant, ob es schon ein fliegendes Exemplar des Serienbausatzes gibt.

2 Fragen habe ich noch:
Wie gross ist eigentlich das Akkufach ?
Gibt es schon Bilder der "Radschuhe" ? OK, eigentlich ist es ja eher eine Fahrwerksschachtabdeckung... . Der Prototyp scheint ja ohne zu fliegen... .

viele Grüße

Karsten
 
Hallo Karsten,

das Akkufach hat die Innenmaße L= ca. 405 mm, B= 60 mm, H= 59 mm.

Das Funktionsprinzip der Radverkleidungen kann man an den Bildern unten recht gut erkennen. Im ausgefahrenen Zustand des Fahrwerks greifen die beiden Wangen der Verkleidungen in passende Schlitze, die im Fahrwerkshauptspant vorhanden sind. Die Platte dient der Verstärkung des Fahrwerkhauptspants, der durch die Schlitze natürlich geschwächt wurde.

Die Radschuhe sind laminiert aus 1x49gr/m2 und 2x 105gr/m2 Köper in Luftfahrtqualität.


DSCF0031r.jpg

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Gruß,
Christoph.
 
Hallo,

endlich hatte ich mal wieder Zeit mich um das Fahrwerk zu kümmern.
Die Teile habe ich mittels Abwicklungen gut herstellen können. Die selbsttragende Konstruktion ist zum Verlöten nur bedingt brauchbar. Bei den Lagerhülsen konnte das Hartlot den Spalt nicht komplett schließen (Spaltmaß zu groß, Schwerkraft, ..). Das werde ich beim 2. Trapez anders machen müssen. Mal hören was der Chef Fabi dazu sagt. :D

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Viele Grüße,
Frank
 
Hi Frank,
mmmhhh lässt so schwer sagen... Denke aber schon das da noch was fehlt. Kannst du den zu großen Spalt evtl. mit kleinen "Stahl-Schnippseln" füllen? Verstehe es doch richtig das dir das Lot immer durch den Spalt weg läuft.
Müsstest du mir bei Gelegenheit mal zeigen... Aber wenn du den zu großen Lötspalt füllen kannst würde ich es mal probieren, die Frage bleibt nur ob es sich dann brauchbar verbindet. Ansonsten schaut das doch schon gut aus, wenns hält:-)

Gruß
Fabian
 
Hallo Frank,

mein Tipp: Konstruier´ dir eine Schleifhelling. Damit sollte das klappen.
Die höchstbelastete Stelle am Fahrwerk ist übrigens die Stelle, an der die kurze Strebe 90° mit der langen Strebe verlötet ist. Alle anderen Verbindungen des Fahrwerks sind relativ gering belastet.

Gruß,
Christoph.
 
Hallo zusammen,

inzwischen hatte ich die Laufbuchsen wieder abgelötet und schön die alten Reste Hartlot entfernt.
Dann mußte eine neue Halterung her um die Wippe auf die Laufbuchse legen zu können.
Alles wieder schön ausrichtet und ein weiterer Versuch "Hartlöten for runaways" ;).
Na ja, schon mal besser als vorher. Leider hat sich die Messingachse etwas verformt. Muss ich wohl später bei Fabi nachordern ... :D

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Viele Grüße,
Frank
 
Hallo Frank,

sieh an, das ist doch gut geworden!
Stimmt, die Messingmutter darf man nicht als Hartlöthilfe missbrauchen. Diese Erfahrung hatte ich auch gemacht. Ich habe deshalb eine passende Stahlwelle vorgesehen, die die Mutter während des Lötens "vertritt".

Ich bin gespannt, wie´s weitergeht... :)

Gruß,
Christoph.
 
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