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DH 88 Comet: Projekt

sante

User
Hi Christoph
p.s.:
Sante, ich stelle gerade fest, dass ich deinen Thread doch ziemlich stark mit eigenen Dingen zuschütte. Ich hoffe mal, dass ich dich damit nicht verärgert habe. Falls doch, möcht ich mich bei dir entschuldigen und würde anbieten, einen neuen Thread zu beginnen. Was meinst du?
Ja, das ist mir auch aufgefallen, aber ich sehe da kein Problem. Immerhin bauen wir den gleichen Flieger, wenn auch nach unterschiedlichen Plänen. Voneinander lernen kann man ja trotzdem. Außerdem geht es bei mir ohnehin sehr sehr langsam voran, da ich viele Projekte in Arbeit habe. Eigentlich liegt das bei mir mit der Comet gerade ein bischen auf Eis. Ich find es in jedem Fall besser wir bleiben bei diesem gemeinsamen Thread und wenn ich mal irgendwann weiter komme, werde ich schon noch zurückschlagen ;-) (Spaß)

Die Beplankung kann ich - glaub ich - sehr dünn halten. Ich muss da noch ein bisschen rumprobieren. Auf dem Rechner habe ich die Beplankungsteile bereits per sog. "Abwicklung" erstellt. D.h., auch die Beplankungsteile werden CNC-gefräst, so dass ich nachher nur wenige große Stücke aufzubringen brauche.
Gute Idee, aber ich würde die Beplankungsteile lieber mit einem geringen Aufmaß versehen und jedes Teil dann individuell anpassen, denn trotzt CNC-Technologie würde ich mit Toleranzen rechnen, die sich beim Bau ergeben können aber nicht müssen. Falls Du aber vielleicht die Oberfläche vor dem Lackieren ohnehin spachteln und dann nochmal verschleifen möchtest, dann ist ein gelegentliches Untermaß der Beplankungsteile natürlich irrelevant.

Jedenfalls hast Du ne Menge gute Ideen, weiter so !!


Gruß, Sante
 

sante

User
Hi Stephan
P.S.: Wir haben von unserem Verein MFC-Griesheim einen schönen Flugtag am 16.08. Wenn Ihr wollt kommt doch mal vorbei, so eine DH88 wäre neben den vielen "torquenden Extras" mal was anderes !
Das ist eine sehr nette Idee, aber wie ich gerade geschrieben habe, bin ich noch lange nicht soweit. Jedenfalls Danke für die Einladung.
Ich hoffe wir können sowas irgenwann mal nachholen.

Viele Grüße Sante
 
Hallo,

vielen Dank, Sante, freut mich, dass du das auch so siehst. Und ich freu mich auch schon auf deine nächsten Posts. Aber wir haben halr alle nicht endlos Zeit für unser Hobby... ;)

Die Seite von Michael Ohlwein hab ich mir angesehen, Christoph. Die Tipps sind wirklich sehr interessant. Ich werde die Bügel-Methode erst mal an einem Muster ausprobieren.

Ein paar Bilder hab ich auch wieder:

Auf dem ersten Bild sieht man einen fetten Konstruktionsfehler (rote Pfeile). Da hab ich dummerweise die Holme in der Wurzelrippen-Gegend falsch "verlegt". :( Die Wurzelrippe liegt liegt bereits im Bereich der Rumpf-Flächenanformung. Es ist klar, dass der Flächenholm (Kiefer) dieser engen Kontur nicht folgen kann. Das muss ich auf jeden Fall korrigieren; im CAD und am Modell.

Das zweite Bild zeigt die drei Millimeter starken Stäbe, die die Akkuträger nun auch in vertikaler Richtung fixieren. Wenn man genau hinsieht, erkennt man solche Verbindungen auch unterhalb der beiden Akkuträger, zwischen Akkuträgern und den unteren "Spantenbögen".

Im dritten Bild habe ich die Rippen der HLW-Flosse mal ohne Kleber draufgesteckt. Schon so könnte ich die Teile eigentlich verkleben. Damit das ganze dann aber wirklich exakt 0° Anstellwinkel hat, baue ich hierfür noch ein kleine Leere. (...nächstes Mal!)


Gruß,
Christoph.
 

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pn from Simon

pn from Simon

Dear Simon,

thank you for your kind words first of all.
You´re right: The amount of drawing work is immense. That´s why I´m happy about your commendation.

- Wing profile:
NACA 2412 will definitely work. You could also consider a thinner one, e.g. 2410. My idea was to accept a bit more of drag in order to get a wider range of angles of attack, i.e. more stall safety. With the Colletti design I would take the 2410.
- Twist: Twist is a safety aspect as well. I took 1,2°. If you intend to achieve a more neutral flight performance, also good inverted flying and so on, take less. The broader wing tips of the Colletti design do not require so much twist.

Unfortunately I can not make the data files available, since I want to leave the door open for using them commercially after successful prototyping. I´m sorry. Meanwhile I´m busy drawing and constructing another aircraft, that´s why I do not find time to proceed with the assembly of the DH 88 in the moment.

Best regards,
Christoph.
 
Simon from Slovenia

Simon from Slovenia

Hello to all CometFans!

Chris, thank you for your reply. And yes, I am familiar with 'too much projects to finish' problem.

I want to know if DH 88 Comet building plan was published in any of VTH magazine issues? If yes, could you tell me in which issue?

I really love the look of scale Comet that Chris is building. Beautifull.

Thank you for your help,

Have fun,

Simon
 
Hallo zusammen,

stellt euch vor, nach langer Zeit hat mich mein Bastelkeller mal wieder gesehen! Und ich will euch nicht vorenthalten, was da gerade läuft.

Bild 1:
Mit dem Hinterteil ging´s voran! Weil ich es im CAD versäumt hatte, für SLW und HLW eine passgenaue Helling vorzusehen, musste ich jetzt viiieel Extraaufwand spendieren, um die Flossen und Ruder trotzdem gerade zu bekommen. An´s Beplanken möcht ich im Moment gar nicht denken :o Tja, es zahlt sich halt nicht aus, das Zweite vor dem Ersten machen zu wollen! Für die nächsten paar Comets ;) hab ich das schon mal korrigiert, mich hingesetzt, die Seiten- und Höhenleitwerksrippen mit Beinchen versehen und Hellings dazu gezeichnet.

Bild 2:
Dieses Heckteil sieht doch raffiniert aus, oder? Da kommt noch eine kleine LED hinten rein. Die zugehörigen Litzen werde ich noch vor dem Beplanken verlegen.

Bild 3:
Der vordere Rumpfrücken mit Akkurutsche. Sieht man genau hin, erkennt man eine Steckerplatte, die als Rückwand und Anschlag für den Flugakku dient. Der Akku soll da von vorn durch die Rumpfnase direkt drangesteckt werden, d.h. am Flugakku sind die zugehörigen Buchsen fest montiert.
Die Rückwand ist variabel arretierbar, um das Akkugewicht je nach Trimmbedarf nach vorn oder hinten verschieben zu können, insgesamt um etwa 12 cm.
Das kleine schwarze Hütchen gehört zu einem 4mm Kohlestift, der von oben durch in der Rutsche vorhandene Rasterbohrungen und die Rückwand gleichermaßen gesteckt wird und so die Steckerplatte am Platz hält.

Bild 4
zeigt die Rückwandplatte mit 5,5 mm-Goldkontaktsteckern von vorn durch die Rumpfnase fotografiert. Vertikal verläuft der besagte Kohlestift.

Bild 5:
Damit sich die Rückwand nicht verdrehen kann, hält sie diese kleine Schub- u. Montagestange - bestehend aus zwei winkelig verklebten 3x5 mm Kieferleisten - in Position.

Bild 6:
Damit man den Kohlestift leichter packen kann - man macht das mit einer langen Pinzette über den Zugang durch die Kabinenhaube - hat er eine Kappe aus passenden Kohleröhrchen bekommen. Der Stift sitzt zwar streng genug, um sich im Flug nicht selbstständig zu machen, andererseits aber so leichtgängig, dass man ihn mit der Pinzette in ein anderes Rasterloch stecken kann.

Bild 7:
Wie kommt der Akkustrom zum Motor? Über zwei 4,5 qmm starke Kupferbänder, die Sandwich-mäßig zwischen zwei 2 mm-Balsastreifen verklebt sind. Die beiden äußeren Lötfahnen kann man im Bild erkennen. Von dort geht´s weiter zum Regler über ganz normale isolierte 4 qmm-Kupferleitungen.

So weit, so gut. Lasst hören, falls es auch bei euch wieder weiter geht!


Viele Grüße,
Christoph.
 

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Hallo zusammen!

Bild 1:
Ich habe mal die Leitwerkruder beplankt, testweise mit 0,8 mm Balsa, mit Sekundenkleber! Dank des exakten Unterbaus und des dünnen weichen Materials kann man die Brettchen auch gegen die Maserung noch recht passabel biegen. Das Ergebnis ist für mich so überraschend, dass ich versuchen werde, den ganzen Flieger so zu beplanken. Zugegeben, wer das Risiko scheut, sollte lieber mit klassischen Kleber arbeiten. Wahrscheinlich hatte ich bis hierher nur Glück ;-) ...

Bild 2:
Auch die Tragflächen entstehen auf der Helling. Die Holme waren schnell eingebracht. Etwas mehr Zeit verlangte die Vorbereitung der entsprechenden Nuten mit der kleinen 3x3 mm Vierkantfeile.

Bild 3:
Die Steckungsrohre aus Glas-/Kohlefasern und Harz sind ebenfalls fertig:
Zunächst wird auf ein passendes Alurohr (z.B. aus dem Baumarkt) eine Schicht Skiwachs mit einem Heißluftgebläse aufgeschmolzen. Danach eine oder zwei Lagen 49gr-Gewebe direkt nicht zu straff auf das Wachs gewickelt/laminiert, darüber vorkonfektioniertes Kohlerovingband, am Ende (optional) noch eine Lage Abreissgewebe.

Bild 4.
Zum Aufbringen der Gewebebahnen eignet sich zum Beispiel so eine "Drehbank".

Bild 5.
Nach dem Austrocknen des Harzes kann das fertige Steckungsrohr vom Alurohr gezogen werden. Ein mit etwa 80°C heißem Wasser gefülltes HT-Wasserrohr - unten mit Blindstopfen versehen - eignet sich ideal, um die Wachstrennschicht zwischen Alurohr und Laminat auf voller Länge (!) anzuschmelzen. Im Laminatrohr, d.h. dem fertigen Steckungsrohr, verbliebendes Skiwachs muss dann vollends unter heißem, laufendem Wasser mittels eines passenden Rohrputzers (kriegt man in der Haushaltswarenabteilung oder auf der Dult in allen möglichen Längen und Durchmessern) entfernt werden, sonst wird man das Alurohr nicht mehr in die Steckung schieben können.
Übrigens wässere ich mit diesem einfachen HT-Rohr und heißem Wasser auch Kiefernleisten, wenn sie um enge Radien gebogen werden sollen. Zwei, drei Minuten reichen, um so eine Leiste geschmeidig zu machen und selbst um einen halben Randbogen "wickeln" zu können.

Bild 6:
Erste Anprobe eines Außenflügels. Der große Vorteil hier ist, dass sich sowohl Flügel, wie auch die gesamte Rumpfkonstruktion, für Anpassungsarbeiten mitsamt ihrer Helling vom Bautisch nehmen und danach wieder aufbringen lassen!
Ach ja, bei der Gelegenheit hab ich die ganze Kiste mal gewogen: Der Rumpf wiegt zum aktuellen Bauzustand 1950gr, ein Ansteckflügel 310gr, jeweils inkl. Helling und Stützbeinchen.

Bild 7:
Die elektrischen Verbindungen für QR-Servos und Posis werden bereits in dieser Bauphase berücksichtigt.

Bild 8:
Die Kabinenhaube aus 2mm Hartpapier hat ebenfalls Anprobe. Dank CNC-Technik ist auch hier der Schleif- und Anpassaufwand sehr gering. Die seitlichen Schiebefensterführungen und auch das Acrylglas fehlen natürlich noch, auch die hässliche Rückwand ist nur provisorisch.


Gruß,
Christoph.
 

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Hi Chris,

bin wieder dabei. Hatte ein kleines Zwischenprojekt eingeschoben.

Ich habe gestern den Rumpf angefangen mit 2mm Balsa zu beplanken; werde wenn ich verschliffen habe, ein paar Fotos zum Besten geben.

Man getraut sich ja fast nicht..., wenn man sieht wie exakt Du baust ! Klasse.

Bez. Deines Kabinenhaubenrahmens hätte ich da noch ne Frage: Was ist das für ein Papier. Das sieht schön filigran aus. Ich schleife mir gerade aus Styrodur ein Positiv, welches dann per Tiefziehen mal eine Haube aus PVC wird. Dann würde ich mit 2x2 Balsaleisten ein Gestell zimmern.

Was ist mit den anderen DH88 Fans ? Unser FLugtag rückt näher :))

Viele Grüsse und ein frohes Neues
Stephan
 

Mari

User
Hi Chris,

tolles Gerät baust du da gerade.
Ich verfolge schon seit langem diesen Bericht, da mich die DH88 sehr interessiert. Aus diesem Grund hab ich mir letztes Jahr die Comet von Ripmax zugelegt. Kommt von der Größe mit 2,25m Spannweite an Deine hin. Zum selberbauen hätte ich hier ehrlich gesagt zu viel Schiß, weil die DH88 doch recht kritisch zum Fliegen ist. Deshalb ein großes Lob an alle die so ein Teil selbst bauen. Das einzige was ich noch selbst machen möchte ist ein vernünftiges Einziehfahrwerk.
Also bau fleißig weiter und vielleicht darf ich bei einem DH88-Flugtag mal mitmachen, natürlich nur wenn Ihr meine ARF-Kiste akzeptiert;).
Gruß
Rolf
 
Hallo Rolf,

unser Flugtag ist Ende August bei den Modellflieger-Griesheim.de ! Bis dahin haben wir ja noch Zeit und Du hast Dein Fahrwerk gebaut. Ich habe meine von Kenner Einziehfahrwerke nach Mass machen lassen.

...als Comet DH88 Pilot bist Du herzlich eingeladen. (natürlich nur wenn sie rot) ist:D

Ciao
S.
 
Hallo Stephan,

das Material meines Kabinenhaubenrahmens kriegt man bei Conrad.
Es heißt "HARTPAPIER-MONTAGE-PLATTE 300 X 400", ist 2mm stark und kostet 2,35 EUR. Das ganze lässt sich eigentlich recht gut fräsen, verursacht je nach Fräse aber eine ziemliche Sauerei, weil man den Fräser kühlen muss. Modellbaukollege Gerhard (der gute Freund mit der CNC-Fräse) hat ziemlich geflucht...
Hartpapierplatten sind - soweit ich das weiß - Epoxydharzplatten, die nicht mit Glasfasermatten, sondern mit Papier verstärkt wurden. Dadurch sind die auch etwas leichter als die bekannten Elektronik-Platinen.
Leider hab ich bisher keine Praxis mit dieser Art Kabinenbau. Ich weiß also im Moment noch nicht genau, wie ich das Acryl(?)-, Lexan(?)-, oder PVC(?)-Haubenmaterial da überhaupt draufkleben soll. Im Moment stelle ich mir vor, lauter einzelne Scheiben anzukleben, und die Nahtstellen über den Streben außen mit irgendeiner Dichtmasse dünn zu überarbeiten. Hat schon mal einer von euch eine Haube aus Einzelscheiben erfolgreich ;) angefertigt, würde so eine Vorgehensweise Sinn machen?

Gruß,
Christoph.
 

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Hi Comet Fans,

Stück für Stück...! Anbei ein paar Bilder. Z.Zt kommt die Beplankung an die Reihe. Rumpf 2 und Leitwerke mit 1,5 Balsa, Flächen mit 0,4 Speerholz. Bowdenzüuge und Servobrett ist mittlerweile auch schon drinn.

Chris, Danke für die Info, ich bleibe bei dem Styrodur. Wie stellst du Deine Motorhauben dar ? Ich wollte Styro-Positive schnitzen und dann mit GF laminieren.

Wie hast Du denn den Zugang im Rumpf geplant ? Wie Du siehst habe ich eine Haube, die die Kabine und ein Teile vom Rumpfoberteil darstellt ausgeschnitten und verkastet. So habe ich einen recht grossen Zugang.

lg. Stephan
 

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Sehr schön, Kollege!

Und immer schön dran bleiben :).
Wie ich die Motorhauben baue, hab ich noch nicht endgültig entschieden. Im CAD sind die bereits als "Flächenkörper" vollständig gezeichnet. Es würde sich also anbieten, die Dinger mittels Urmodell, Formenbau, etc. in GfK zu realisieren. Vielleicht auch nur das vorn außen liegende Viertel der Motorhaube, jeweils li und re Gondel. So könnte man an die Motoren und Regler bequem ran. Das verbleibende Dreiviertel Motorhaube, d.h. also die Hälfte zum Rumpf hin und das hintere äußere Viertel vielleicht standardmäßig beplanken?!
Mal sehen, wahrscheinlich entsteht dieser erste Comet Prototyp erst mal nur aus Holz. Sollte das Ding dann wider Erwarten ;) auch noch fliegen, könnt ich mir vorstellen, etwas mehr GfK-Teile anzufertigen, z.B. auch die Rumpfspitze.

Wobei wir schon bei den Rumpfzugängen wären:
Klar, zum Akkuwechsel muss die Spitze abnehmbar sein. Der Rest der Innereien muss über die Kabinenhaubenöffnung erreichbar sein. Ich hab meine Rudermaschinenbrettchen f. Seite, Höhe und Flaps so positioniert, dass ich über diesen Zugang rankommen sollte. Die Akkus (Flugakku, Licht und RC-Akku) erreiche ich über die Rumpfspitze. Soviel zur Theorie. Werden schon sehen, ob das am Ende auch klappt...

Viele Grüße,
Christoph.
 
Hi Christoph,

an bei ein paar Bilder, bei dem Wetter kommt man ein bisschen weiter... :) Wie Du siehst habe ich ausreichend Biegesteifigkeit durch das auflaminieren der vier Kohlebänder auf die Hauptholme kreiert. Ich hoffe das reicht...:confused: Schliesslich kommt da noch Sperrholz der Beplankung hinzu.

Meine Gondeln werde ich vollbeplanken. Ich denke von unten kommt man ausreichend an alles drann. Zündung, Tank, EZW und zwei Servos für Vergaser und EZW. Wenn das zu eng wird muss ich mir auch was anderes überlegen. Ich werde alles vor der Beplankung mal probeweise einbauen.

Die Rumpfnase werde ich auch voll mit 2mm Balsa beplanken. Das geht wenn man das Holz in heisses Wasser ca 10m. badet. Ich habe mir extra weiches Balsa beim Hr. Herdegen dafür geordert.


...hau rein und lg. Stephan
 

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FreaKz

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Fortschritt

Fortschritt

Hey Hey !
Ja das sieht ja alles echt schon super aus !
Aber wo bleibt der Fortschritt ? ;)

Würde mich freuen, Neuigkeiten von den Projekten zu lesen...

Ach und Stephi ... Ich komm bald zur Kontrolle vorbei .. und wenn dann nicht der 1. Flug vor der Tür steht .. dann gibts aber Ärger... ;)

LG Hansi
 
Hallo zusammen,

bin wieder im Rennen! Die Werkstatt hat mich wieder - zumindest solange es so schön regnet :(

Ich hab am Wochenende mit der Beplankerei angefangen, siehe Bilder! Für den Rumpf nehme ich nun doch 1,5 mm, anstatt 0,8 mm wie ich das eigentlich vor hatte. Sicher ist sicher, und die Schnippelei, bis so ein hauchdünnes Brettchen wirklich passt, dauert mir einfach zu lange. Bisher brauchte ich das Balsa übrigens nicht zu wässern.

Schmale Streifen verklebe ich auschließlich mit Sekundenkleber. Für die größeren, flächigen Teile verwende ich sowohl Weißleim, wie auch Sekundenkleber:
Die unter dem Beplankungsbrettchen "innen", d.h. vollständig überdeckt liegenden Holme und Spanten streiche ich mit Weißleim ein. Die Verbindung zwischen den Rändern des jeweiligen Beplankungsbrettchens mit den halb überdeckten "Außen"-Holmen (bzw. Spantenanteilen) wird mit dünnflüssigem Sekundenkleber hergestellt. Der fließt in alle Ritzen. Das geht sehr einfach und man braucht keine Trockenzeiten abzuwarten. Fixiernadeln werden (bei konvexen Flächen) so gut wie keine benötigt.

Erst wenn die gesamte obere Hälfte beplankt ist, werde ich den Flieger vom Baubrett nehmen und endlich aus seinem Helling-Korsett befreien. (Ich kann das kaum noch erwarten :D)

Zum Verputzen/Spachteln (LW-Ruder) nehme ich "Robbe Rostuff Styro" oder auch "Model Lite Lightweight Filler". Das Zeug ist weicher als weiches Balsa und kann deshalb perfekt und ohne Mühe mit 600er Papier verschliffen werden. Eine angebrochene Dose bleibt übrigens über Jahre hinweg haltbar. (Die Bilder zeigen noch den unverputzten Zustand.)

Motoren, Akkus, Servos und einiges an Zubehör sind bestellt und werden hoffentlich bald eintreffen...

Gruß, bis bald,
Christoph.

p.s. Wie weit sind meine Mitstreiter?
 

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Liebe Gemeinde,

ich bin wieder einen kleinen Schritt weiter gekommen!

Die Motorgondeln sind jetzt montiert und auch die Leitwerksflossen und die Heckpartie sind beplankt, siehe Bild 1. Wie es aussieht, werde ich erst mal keine GfK-Teile benötigen. Sowohl Rumpfnase wie auch Gondeln sollen - genau wie bei den anderen Comets in diesem thread - Balsa beplankt werden. Der Zugang durch die FW-Öffnungen ist für die 5650er Motoren wirklich groß genug, und schließlich sollen die Vögel ja schnellstmöglich mal fliegen! (Tun´s die beiden anderen bereits?)

Die Gondel-Montage ging in zwei Modellbauabenden von statten. Es versetzt mich immer wieder in Staunen, wie genau Gerhard´s Fräse doch gearbeitet habe muss, denn in wenigen Minuten waren die Gondelspanten von unten einfach in die vorbereiteten Verzahnungen "eingeschoben", siehe zweites Bild. Mehr Arbeit machte da schon der richtige Einbau der Motorspanten, sprich, die Einstellung von Motorzug und -sturz. Dafür war wieder eine kleine Helling nötig. Die Motorspanten habe ich mit 2° Sturz und 0° Seitenzug verklebt. Ohne Seitenzug deshalb, weil ich gegenläufige Props verwenden will. Bis die verfügbar sind, leg ich einfach ein paar Beilagscheibchen unter.

Der Gang zur Waage erbrachte übrigens 1750gr für die komplette Rumpf-Flügelmittelteil Sektion. In Anbetracht der recht aufwändigen Gitterkonstruktion ist das ordentlich, wie ich finde. Ein gute Ausgangsposition also, um am Ende unter 6,5, vielleicht sogar unter 6 kg landen zu können! (Muss ja auch kein Papierflieger werden...)


Gruß,
Christoph.
 

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