die 3 kleinen schweinchen und der hurrikan

Also, ich glaube schon, daß der Wind erheblich stärker ist, vielleicht, daß wir eine derartige Windstärke mal auf der Zugspitze oder auf dem Brocken haben. Dann muß man sich aber auch mal die Gebäude auf den Bergspitzen mal begucken. Und solch solide Häuser gibt es in den USA oder bei uns im Flachland nicht; vielleicht, daß unsere Bauten etwas solider sind (?).
Was mich bei diesem Hurrikan interessiert, ob da in den letzten 50 Jahren öfter und stärkere aufgetreten sind als früher. Wenn ja, dann kriegen die Amis sozusagen die Quittung für ihren (Nicht-) Umweltschutz direkt auf dem Präsentierteller serviert.
 
naja,
gestern kam sehr viel Info über diese Stürme.
1. Halten auch gemauerte Häuser diesen Gewalten nicht Stand, es ist eine Kombi aus sehr starkem Regen, Überschwemmung und Wind, der etwa 1 1/2 mal stärker sein soll als der Wind, der Fallschirmspringern entgegenweht.
Das ist kaum vorstellbar, aber anscheinend richtig. Man muß jetzt nicht unbedingt an direkten Wind von Vorne denken, sondern an Wirbel, zwischen Häuserschluchten, wo man einfach von den Füßen gerissen wird.
2. die Hurrikane werden stärker, weil sie aus einer Erwärmung des Wassers auf über 26° entstehen.
Da das Wasser also durch die globale Erwärmung immer wärmer wird,
sammelt also ein entstehender Hurrikan auch mehr Energie auf. Es werden also noch öfters solche Stürme entstehen.

Und so ist es auch bei uns, die Regenfälle der letzten Woche entstanden über dem Meer, das wärmer wird und somit wird mehr Energie und Wasser über dem Meer aufgenommen und kommt dann irgendwo runter.

Alles eine Folge der globalen Erwärmung. So gesehen sind die Amis sozusagen selbst in großem Maße daran schuld und wenn man sich den Energieverbrauch Pro Kopf anschaut, der fast doppelt so hoch ist wie beim nächsten Energieverschwender auf der Tabelle, muß man sich wundern, daß Energiesparen drüben einen so geringen Stellenwert hat.
Man muß sich auch fragen, wie der Staat drüben überhaupt funktionieren kann, wo er doch nur über vergleichsweise geringe Steuereinnahmen aus der Mineralölsteuer verfügt.
Unser Staat kann auf keinen Cent verzichten.
Aber vielleicht geht´s denen gerade deswegen besser, genauso wie den Ösis,
denn dort ist die Energie auch billiger wie bei uns?

Grüße
Oliver
 
@-michael:das mit der qittung haben sie gestern bei ntv so ähnlich auch gesagt.
hm.
dann hätten unsere " Grünen " nicht ganz unrecht.
wenn diese wenigstens ansatzweise bezahlbare alternativen anbieten und vorleben
würden.
-
bei yahoo war gestern eine meldung daß bei uns manche stürme stärker wären.

naja zum glück ist es nicht bei uns
-wohin sollten wir auch flüchten?

gruß andreas
 
-wohin sollten wir auch flüchten?


Also in Istrien war die letzten 3 Wochen prima Wetter zum baden :)
(Aber die Wolkenberge hättet ihr sehen sollen. Sind dann wohl alle nach Bayern rüber, hehe).
 
elo-gustel schrieb:
wenn diese wenigstens ansatzweise bezahlbare alternativen anbieten und vorleben würden.

Sagt dir der Begriff "Nachhaltigkeit" etwas? Nachhaltigkeit bedeutet, eine heute getroffene Entscheidung in der Zukunft rückgängig machen zu können. Beliebtes Beispiel dafür ist die Forstwirtschaft. Du kannst bei der Festlegung des Holzpreises den Lohn des Holzfällers und den Sprit für die Kettensäge berücksichtigen (nicht nachhaltig) oder auch die Kosten für die Anpflanzung und Pflege eines neuen Baumes über den Zeitraum bis er die selbe Größe erreicht hat wie der, den man gerade gefällt hat. Damit wäre die Entscheidung, den Baum zu fällen, rückgängig gemacht und die dafür erforderlichen Kosten hätte derjenige getragen, der das Holz gekauft hat.

Nicht nachhaltiges Handeln bedeutet, entstehende Folgekosten zukünftigen Generationen zu überlassen. Unter diesem Aspekt kann man sich ja nochmal überlegen, ob die heutigen Energiepreise "bezahlbar" sind. Nach uns die Sintflut... (oder weit weg in New Orleans).

Gruß Yeti
 
Ja sach ma, kam dat alles so inne Glotze und dann stimmt das auch? Oder wo kam die Info her? Ausse BALD Zeitung?
Ost schrieb:
naja,
gestern kam sehr viel Info über diese Stürme.
Bei allem was immer so sicher ist. Eines ist sicher: Die Menschen verhalten sich seit zig Jahren wie ein virtueller Ostfriese, der sein Haus bei Ebbe im Watt baut und sich dann beschwert, dass alle 6 Stunden Land unter ist.

Also, das Hochwasser in Bayern ist doch wieder von der SPD bestellt worden. Mit dem Trick hat Schroeder doch vor 3 Jahren schon die Wahl gewonnen. Nur hat sich der Lieferant bei der Lieferadresse diesmal vertan, und Stoiber kann absahnen :)

Na gut, also, serioeser ist die "Genua Zyklone" eines der wenigen Standard Programme, dass das Wetter fuer Mitteleuropa und Hochwasser zu bieten hat. Genauso wie Harry Kaehne im Spaetsommer in den Tropen.

Ein Nachweis jedoch, die Haeufigkeit/Staerke dieser Standardprodukte haette im Laufe der letzten zig Jahre zugenommen, duerfte etwa so schwierig sein, wie zu beweisen, das gewesene Hochwasser letzte Woche sei von der SPD bestellt gewesen. Waehrend die Bestellung des Hochwassers durch die SPD hahnebuechen erscheint, nenn ich mal einige Punkte der Schwierigkeit, Klimaaenderungen durch Beobachtungen nachzuweisen:

- Die Wasseroberflaechentemperatur wird erst seit vielleicht 10-20 Jahren operationell mit einem theoretisch dichten Messnetz von Wettersatellliten gemessen. Noch heute arbeiten wissenschaftliche Arbeitsgruppen an der Genauigkeit der Messung. Hierbei geht es um Fehler der Groessenordnung 1/10 K, die erwartete Groessenordnung der "wirklichen" Aenderung.
- Gerade Harry Kaehne, die sich meist vollstaendig ueber dem Ozean austoben, wurden fueher gar nicht registriert, weil Niemand sie je "gesehen" hat. Heute kriegen die Satelliten da jeden Furz mit.
- Boese Menschen argumentieren den Rueckgang der Gletscher weltweit NICHT mit einer globalen Erwaermung sondern zB mit einem Anstieg der Luftverschmutzung, die eine Zunahme kleinster Teilchen in der Atmosphaere bewirken (Aerosole). Die regnen oder schneien mit auf die Gletscher, vermindern dann an der Oberflaeche die Reflektivitaet der Sonnenstrahlung und erwaermen sich und schmelzen dadurch OHNE Zunahme der Lufttemperatur der Umgebung. Soll erst mal einer Aufstehen und sagen, das sei "hahnebuechen".

Nur eines ist sicher, der Sturm ueber der Jazz Stadt ist der teuerste aller Stuerme wegen des Verhaltens der Menschen. Das Gleiche gilt fuer Garmisch und wie die Orte alle heissen. Beispiele:
- Da werden Schneisen in Waelder gefaellt fuer Skipisten. Die Skifahrer fahren dann auch die Grasnarbe ab, und durch die Pistenraupen wird nicht nur der Schnee komprimiert. Im Sommer "geht" der Regen da ab wie beim Wasserfall. Der Boden nimmt seine Schwammwirkung dann nicht mehr war.
- Am Rhein bei mir wird in der Rheinniederung (potentielles Ueberflutungsgebiet) so gebaut wie am Hochufer und sonst ueberall: Die Keller werden ausgebaut und als Einliegerwohnung vermietet. Die Altbauten beweisen, dass das mal besser gemacht wurde. Dort beginnt das Wohnen erst eine halbe Treppe oberhalb der Strasse. Die Leute wussten, dass man hin und wieder mal mit dem Boot direkt vom Haus weg zum Fischen fahren konnte...

Aber heute haben wir ja die moderne Technik - und Alles im Griff. Gehts mal schief, haben wir aber wenigstens einen modernen Suendenbock, die Klimakatastrophe.

Gruss, Wolfgang
 
Wolfgang Kouker schrieb:
Ja sach ma, kam dat alles so inne Glotze und dann stimmt das auch? Oder wo kam die Info her? Ausse BALD Zeitung?

Gruss, Wolfgang

Hi Wolfgang,
das kam so z.B. in N24.
Wettermessungen über Hurrikane gibt es schon seit WKII- es stehen also durchaus Daten zur Verfügung, mit denen man eine Aussage machen kann.
Fakt ist, die Temperaturen steigen, die Häfigkeit von sehr starken Hurrikanen auch.
Man kann allerings darüber streiten, wer/was dafür verantwortlich ist,
denn Wetterkarpriolen gab´s schon immer.
Mich hat auch nicht so sehr interessiert warum, sodern was. Was ist ein Hurrikan und wie stark bläst der, auch im Zusammenhang mit gemauerten Häusern und ob die amerikanische Bauweise sich überhaupt eignet.
Sie tut es nicht, aber gemauerte Bauwerke sind durch die Art des Unwetters auch nicht wesentlich besser.

Grüße
Oliver
 
Fakt ist, die Temperaturen steigen, die Häfigkeit von sehr starken Hurrikanen auch.
Fakt ist aber doch vor allem, das die gefühlte Anzahl der Hurricanes größer ist.

Heute wird jeder starke Wind mindestens zwei Tage durch die Presse gedreht. Früher hatte man keine Zeit für so einen Quatsch und packte das Gerümpel an und räumte auf.

Nach WKII wurde vielleicht die Stärke durch die zerstörten Städte gemessen. Heute wird schon über einen Sturm berichtet, bevor er überhaupt irgendwo angekommen ist.

Also ist das, was bei uns Zeitungs und Nachrichtenbeobachtern ankommt, doch schon total anders als früher, auch ohne dass sich was geändert hat.

Wobei ich nicht behaupten will und kann, dass da nichts schlimmer geworden ist, aber der Presse glaube ich schon lange nichts mehr.

Ciao, Steffen
 
Steffen schrieb:
.

Wobei ich nicht behaupten will und kann, dass da nichts schlimmer geworden ist, aber der Presse glaube ich schon lange nichts mehr.

Ciao, Steffen
;)
Da ist wirklich was dran!
Wem oder was kann man denn heute überhaupt noch wirklich vertrauen oder glauben?

Grüße
Oliver
 
wenn ich jemandem täglich eine kopfnuß gebe wird er mir irgendwann
eins auf die nase....
mache ich dann weiter,gibt es richtig eins vor den bug.
mache ich dann immernoch weiter,dann dreht er mir den hals um.
-
so sehe ich das mit unserer umwelt.
die natur möchte im großen ganzen in ihrem kreislauf bleiben.
-bei uns gibt es schon so manches getier welches bis vor jahren
nur im süden leben konnte.
krankheiten werden per "luftfracht" eingeführt,....
und und und.
doch in amerika heißt es schon:dumm gelaufen/pech gehabt.
und die aktien von caterpiller,.....steigen.

gruß andreas
 
Tach zusammen, dem stimm ich doch glatt mal zu:
elo-gustel schrieb:
wenn ich jemandem täglich eine kopfnuß gebe wird er mir irgendwann
eins auf die nase....
mache ich dann weiter,gibt es richtig eins vor den bug.
mache ich dann immernoch weiter,dann dreht er mir den hals um.
Fakt ist auserdem, dass der CO2 Gehalt der Atmosphaere gestiegen ist (deutlich). Damit wird sich das Klima ganz sicher aendern. Zu allem Anderen (@Ost) streiten die Gelehrten. Sie streiten vor allem ueber eine schon beobachtbare Klimaaenderung. Es kann aber auch geschehen, dass:
  • eine Temperaturerhoehung zu einer Erhoehung der Niederschlaege, in arktischen Breiten als Schnee, fuehrt. Hierdurch wird in der Arktik die Reflektivitaet der Erdoberflaeche erhoeht, wodurch dort die Temperatur wieder sinkt, die mittlere T-differenz zwische Tropen und Arktik jedoch steigt, was wiederum eine Erhoehung der Niederschlaege... So was nennt man "negative Rueckkopplung" und dies ist ein - wenn auch umstrittenes - Gedankenmodell zur Enstehung von Eiszeiten!
  • eine T-erhoehung den Nordpol und evtl grosse Teile des Groenlandeises abschmelzen laesst, wodurch ein wichtiger Antrieb fuer den Golfstrom versiegt - der Quell unserer milden, matschigen Winter. Folge: "angenehm" trockene Winter in West- und Mitteleuropa nach sibirischem Vorbild
Und was den Glauben angeht: Der findet woanders statt, kann aber dort bekanntlich Berge versetzen. Alle anderen haben mit plausiblen Argumenten ihre Position zu begruenden. Was ich zB mit meinen eigenen mache, koennt Ihr zB dort nachlesen ;)

Gruss, Wolfgang
 
trotz all dem mitgefühl an die betroffene befölkerung.
1)so wie es ausschaut sind die meißten häuser aus bretten zusammengenagelt.
denn die gemauerten gebäude stehen noch.und wenn das dach richtig gedeckt war
sind sogar die ziegel noch drauf.
2)warum baut man eine stadt unterhalb des meeresspiegels?
unterhalb des wasserspiegels des sees nebenan?
-so wie bei uns am altrhein auf überschwemungsgebiet?

manchmal fragt man sich wirklich wofür haben diese leute ihren kopf?
-damit es nicht in den bauch regnet.

gruß andreas
 
elo-gustel 2)warum baut man eine stadt unterhalb des meeresspiegels? unterhalb des wasserspiegels des sees nebenan? -so wie bei uns am altrhein auf überschwemungsgebiet? manchmal fragt man sich wirklich wofür haben diese leute ihren kopf? -damit es nicht in den bauch regnet. gruß andreas[/QUOTE schrieb:
Da mußt Du vorsichtig sein, wegen unserer holl. Nachbarn :D

Grüße
Oliver
 
>>Wobei ich nicht behaupten will und kann, dass da nichts schlimmer geworden ist, aber der Presse glaube ich schon lange nichts mehr

Ok, Statistiken sind auch nicht besser, aber in der Süddeutschen Zeitung war heute eine Liste mit den größten Rückversicherungsschäden der letzten Jahre.

Neben dem Tsunami, dem WTC und nem Erdebeben waren das alles Hurricanschäden.
 
Wenn Lothar (nee, nicht der Rekordnazionale sondern Weihnachten '99),...
Jürgen Schrader schrieb:
Ok, Statistiken sind auch nicht besser, aber in der Süddeutschen Zeitung war heute eine Liste mit den größten Rückversicherungsschäden der letzten Jahre.
der immerhin mit hurricanaehnlichen Windgeschwindigkeiten halb Westeuropa "verwuestete", war das entweder zu lange her oder aus meiner Sicht ein Argument fuer das Bauen in merry old Europe.

;) Wolfgang
 
Ich lebe ja nun hier in den USA und kriege das Ganze "hautnah" mit.
Zum Glueck sitze ich allerdings in einer Region ( Ohio), in welcher wir von extremen Wetterereignissen meist verschont werden.
Zu weit noerdlich,um Hurricanes oder Tornados ausgesetzt zu sein, aber doch suedlich genug, um auch im Winter keine grossen Stuerme erleiden zu muessen.

Eure Meinung ueber die Bauweise der Haueser hier, teile ich allerdings, was die Leute hier ein "Haus" nennen, ist eine bessere Huette...
Ein gut gebautes Haus wuerde auch einen Hurrikan wie Katrina ueberstehen, vielleicht mit Schaeden, aber ich glaube kaum, dass, wie in so vielen Faellen hier, das ganze Haus einfach wegfliegt, und nur noch das Fundament bleibt.
Auf den Halligen im Wattenmeer und an der Nordseekueste fliegen die Haueser ja nicht so oft weg, und da kann es doch auch ganz schoen wehen.
Nuetzt einem allerdings auch nicht viel, wenn dann 25 Fuss ( 7,5 m) Hochwasser ist, und einstoeckige Haueser bis zur Dachkante unter Wasser stehen...

Und , das ganze der Umweltpolitik der Amis zuzuschreiben, ist auch etwas an den Haaren herbeigezerrt....
Die Hurricanes und tropischen Stuerme, welche sich im Atlantik bilden, und dann durch die Karibik in den Golf von Mexico ziehen, unterliegen einem langjaehrigem Zyklus ( 15-20 Jahre). Die 70er und 80er Jahre waren relativ ruhig, in den 90ern hat es dann zugenommen, und jetzt sind wir im Zeitraum der hoechst Aktivitaet.
 
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