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Die etwas andere Startmethode,der Startwagen

Hallo Kollegen,

da ich momentan eine Hawker Hurricane baue (mit 2,5 ccm Motor, also Aircombat), und mir schon die ganze Zeit Gedanken mache, wie das Ding starten soll, bin ich auf diesen Fred gestoßen. Mir ist es auch in den Sinn gekommen, einen Startwagen zu bauen. Ich hab halt keinen Werfer zur Verfügung, schon gar nicht einen erfahrenen...:(
Und kaputt machen beim ersten Start will ich mein neues Maschinchen auch nicht!
Was meint ihr? Verbrennermotor dürfte doch zu Elektro keinen Unterschied machen. Und die Hawker hat nur Querruder und Höhenruder...
Hat jemand schon Erfahrung mit solchen Maschinen und Startwagen gemacht (Verbrenner)?

Grüße
Matthias
 

josef.

User
@Farkas,

Hat das mit dem Modell und mit dem Wagen schonmal geklappt?

Bei mir geht da garnix! Der Wagen an sich rollt schön gerade aus, wenn das Modell, die Spit drauf ist, dann dreht er immer nach ein paar Metern nach links weg. das Modell hebt zwar ab, ist aber zu langsam und somit noch nicht wirklich steuerbar! Reine Glücksache, dass noch kein Schaden am Modell entstanden ist! Wo könnte das Problem liegen?

Hab vorne einen Fahrwerksbügel mit 40cm Radabstand und hinten einen Aluausleger, an dem zwei Räder im Abstand von ca.12cm montiert sind. Die Spit hat links und rechts eine Flächenauflage, die das Profil der Fläche in negativ Form nachbildet und an der Nasenleiste um ca,2cm nach oben gezogen ist! Hinten ist noch eine U-förmige Rumpfauflage montiert-
 

Farkas

User
Hallo Josef,

ja,doch hat eigentlich,auch auf kürzeste Strecke,gut funktioniert.
Der Meine ist aber auch,je schneller-je mehr,nach links ausgescherrt.
Aber halt E Version mit ordentlich"Über"Power,deshalb war`s eigentlich
kein Prob,bei erreichen Wiesenrand,hoch zukommen.

Hinten zwei Räder?,eventuell mit einem probieren und den Ausleger
schön lang machen.
Dein Aluausleger ist schwenkbar gelagert?
Bei mir ist er fest,wenn bei dir drehbar und du Seitenruder hast müsste sich das doch damit aussteuern lassen?

Setz doch mal ein paar Pic`s hier rein,dann erhöht sich doch gewiss
die Möglichkeit einer Fehlererkennung,und die Beteiligung daran.

Gruss,Andi.
 

B. de Keyser

Vereinsmitglied
Easyglider goes Startwagen

Easyglider goes Startwagen

So, hat lange gedauert, aber nun ist er im Einsatz: mein Star(t)wagen.

Seit 2003 lag der Bausatz meiner Conny herum, nun war er fertig gebaut:
Constellation.jpgUnd nein...das ist noch nicht der Startwagen

Zum Starten brauchte sie aber unbedingt eine Hilfe - wegen Tiefdecker, dicker Rumpf, alter Mann zum Werfen - also schnell noch einen Startwagen gebaut:
Startwagen Seite.jpg

Fraglich war, ob ein Start ohne steuerbares Seitenruder damit funktioniert. Deshalb erst mal Tests mit dem Easyglider:
Easyglider.jpg

Dann der Erstflug der Conny mit dem Startwagen:
Conny vom Video.jpg

Der Start verlief einwandfrei, der Startwagen funktioniert sehr gut. In weiser Voraussicht ist die Auflage in der Schräge von 0 - 5° verstellbar, die hier gezeigten Versuche liefen alle noch mit einer 2,5°-Einstellung. Besser verlaufen die Starts mit 5° Schräge, da muß zum Abheben weniger gezogen werden.

Selbst meine alte Ventura von Simprop mit altersschwachem Motor läßt sich damit einwandfrei starten. Auch stärkerer Seitenwind kann gut ausgesteuert werden (von der Conny natürlich weniger).


Hier noch zwei Videos von den Startversuchen:

1. Easyglider:

Video: Easyglider mit Startwagen


2. Constellation:

Video: Conny mit Startwagen


Allen hier vielen Dank für die massigen Tips zum Wagen.

Viele Grüße Bernd
 
Hallo Bernd,
ich dachte immer die Rädchen sollten deutlich grösser (wie bei div. Angeboten) sein...
ich hab auch schon vor längerer Zeit die Teile ausgesägt, und gleich ca. 5 Grad eingebaut. Aber bisher noch nicht zusammengebaut.
 

B. de Keyser

Vereinsmitglied
Hallo Hänschen,

klar, je größer, desto besser - sofern die Sache nicht zu schwer wird.

Waren halt die, die ich vor längerem in meinem Modellbauladen bekommen habe, deshalb sogar zwei verschiedene Sorten für vorne und hinten (80er und 75er). Klappt aber selbst auf unserem Nicht-Golf-Rasen einwandfrei. Und hat den Vorteil, daß der Wagen danach nicht noch kilometerweit rollt.

Nachteilig ist es beim allerersten Moment, bevor der Wagen losrollt. Da muß man ein bißchen aufpassen, beim ersten Test im Garten zeigte sich, daß die vorderste Stellung zu weit vorne liegt - bevor der Wagen losrollte, kippte er nach vorne über. Aber auch hier hatte ich zum Glück beim Bau dran gedacht - die Auflage ist auch um ein paar Zentimeter von vorne nach hinten verschiebbar, jetzt ist es ok.

Die Seitenteile der Waage sind ebenfalls nur aufgeschraubt, so kann man diese einfach austauschen, wenn mal ein Flieger mit z.B. dickem symetrischem Profil käme. Und die Breite des Waages ist ebenfalls leicht verstellbar.

Zum Verstauen und Transportieren kann der Wagen außerdem sehr einfach auseinander genommen werden.

Fehlt nur eine Gummilippe über dem Kernbrett der Waage, um den Flieger etwas mehr zu schützen. Habe ich bisher aber noch nicht sehr vermißt. Na ja, und die M3-Schrauben könnte man noch kürzen...

Gruß Bernd
 
Die Seitenteile der Waage sind ebenfalls nur aufgeschraubt, so kann man diese einfach austauschen, wenn mal ein Flieger mit z.B. dickem symetrischem Profil käme. Und die Breite des Waages ist ebenfalls leicht verstellbar.

Zum Verstauen und Transportieren kann der Wagen außerdem sehr einfach auseinander genommen werden.

Gruß Bernd
hab ich gesehen, gut gelöst!
Wenn du einen Gummi drüberziehst ;), vielleicht etwas Gleitmittel drauf wie Silikonspray (das ist jetzt ernst gemeint:rolleyes:;)).
 
Nur ein kurzes Video

Nur ein kurzes Video

Hallo zusammen,

meine ersten Tests mit dem Wagen sind absolut positiv.

Zu sehem unter http://www.youtube.com/watch?v=56lgVO4C7uw

Die Bedingungen waren aber fast ideal. Leichter Seitenwind war spürbar. Sonst lief alles perfekt.

Ich werde die nächsten Starts mal auf dem Rasen machen, dann werde ich wieder berichten.

Viele Grüße,

Fred
 

Knut

User
Hallo,

auf Wunsch werde ich meinen Startwagen hier noch mal rein stellen. Hat sich ja seit dem Startbeitrag verändert. Auch ist der Flieger dafür ein anderer geworden.
Ich habe an der Lösung festgehalten, gegenüber dem Teichner Wagen. Nachteil ist erst mal, das er nur für ein bestimmtes Modell ist, was sich allerdings auch im gewissen Rahmen flexibel gestalten ließe.
Vorteil wie ich ihn sehe:
1. Besser Transportmöglichkeit ohne das Ding zu zerlegen.
2. Relativ gute Lenkbarkeit, bin auch schon zum Start gerollt wie ein Motormodell, kostet natürlich Akkukapazität. Lässt sich aber auch so zum Start schieben und lenken.
3. Gutes halten der Startrichtung auch bei Querwind (natürlich nicht zu heftig)
4. Flieger liegt um die Querachse fest.

Die hinter Aufnahme des Rumpfes ist nun in die Mitte gerutscht. Dadurch kann das Heck beim Höhe ziehen nach unten weg, was den Anstellwinkel erhöht und den Flieger besser abheben läßt.
Zum starten halte ich etwas Tiefe um das vorzeitige abheben zu verhindern.
Durch die größeren Räder rollt er auch auf nicht so guter Piste ordentlich. Runter fallen, wenn es mal holbrig wird, kann er nicht.
Der Stift ist drehbar gelagert um ein verklemmen zu verhindern.
Trotzdem atme ich vor jedem Start noch mal durch.
Ein guter Garant für einen sicheren Start ist eine ausreichende Motorisierung.

Tschüß
Knut
 

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Knut

User
Hallo,

Nochmal zum Punkt 4.
Der Segler liegt natürlich um die Längsachse fest, d.h. er kann nicht seitlich wegkippen.

Tschüß
Knut
 
Startwagen zum Schleppen

Startwagen zum Schleppen

Hier mein Lösungsansatz zum Thema Startwagen.

Meine ASW22 von Jägermodell ist aus dem Gras unmöglich zu schleppen, da die Flächen satt im Gras liegen.
Da ich den Startwagen nur zum Schleppen nutze, konnte er natürlich auch etwas niedriger werden, es mussten ja nur die Flächen vom Boden weg.
Das erste paar Räder habe ich weit nach vorne gelegt, damit der Wagen nicht zum vornüber Kippen neigt und das zweite Räderpaar habe ich einfach mal vergessen. Die Holzstange nach hinten macht den Wagen unglaublich Spurstabil und Unebenheiten werden ganz einfach weggefedert.
Ein zweites paar Räder hätten den Rollwiederstand zwar etwas verringert, aber da all unsere Schleppmaschinen (und die meissten Segler mit Motor wohl auch) dermassen übermotorisiert sind, war mir die Spurtreue mit der Stange wichtiger.
Alles in Allem war der Startwagen in ca. einer Stunde gebaut und kostete ca. 10 Euro Material (davon ca. 9.- Euro für die Räder).
Ich habe in der Zwischenzeit einige Starts mit dem Gerät gemacht und bin einfach nur zufrieden.

Gruß

Horst

startwagen1.jpg

startwagen3.jpg

startwagen2.jpg
 

Knut

User
Neues zum Startwagen

Neues zum Startwagen

Hallo,

vielleicht interessiert es den einen oder anderen, oder es fehlte einfach die Idee.
Meine bisherige 3 rädrige/zusammenlegbare Konstruktion funktioniert nach wie vor. Als mir mein Segler bei hohem Gras beim Schlepp immer wieder einhakte, kam mir nachfolgende Idee. War Ratz Fatz gebaut. Das längste war die Trockenzeit des Harzes. Ist natürlich auf das Modell zugeschnitten.
Auf Grund der einfachen Herstellung, direkt am Rumpf laminiert (Haushaltsfolie dazwischen) aber auch für jedes Modell herstellbar und gleichzeitig ohne Fahrwerksbügel als Ständer nutzbar. Der Bügel kann immer derselbe bleiben.
Nimmt im Auto im Gegensatz zu den herkömmlichen kaum Platz weg.
Der Haltestift sitzt auf den Bildern noch hinter dem Fahrwerk nun vor diesem.

Tschüß
Knut
 

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Knut

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Noch Einer

Noch Einer

Hallo,

Da es so schnell geht, habe ich mir nun auch eine Schale für die Lunak gemacht. Fahrwerksbügel ist der selbe wie der der ASH.
Das Fahrwerk sitzt absolut sicher und "fest". Der Start gestaltet sich wie beim Motorsegler. Richtungskorrektur ist natürlich möglich.
Normalerweise habe ich Gas auf einem seitlichen Drehgeber. Den schalte ich nun auf den Gasstick wie bei meinen Motormodellen. Nach dem Start geht es wieder zurück und die Klappen befinden sich wieder auf dem Stick. Es hantiert sich beim Start einfach besser.
Größter Vorteil, neben dem sicheren Start, das Ding passt in jeden Autofußraum. Mit so einem halben Kinderwagen sieht das schon anders aus.
Heute frage ich mich, warum mir das erst Jahre später eingefallen ist.

Tschüß
Knut
 

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Hallo Knut

Superidee, :) werde ich sofort nachbauen.
Noch ne Frage : hält der 15 mm Stahlstift einen 5m-Elektrosegler tatsächlich waagerecht ? :confused:
Freundliche Grüsse.
Uwe
 
Der Stift nicht, aber die Schale schon. Der Stift sorgt doch nur dafür, dass der Rumpf nicht aus der Schale rutscht.

@Knut: Absolut geile Idee! Ich werde das gleiche mit meiner 6m Lunak versuchen. Ich habe aber bereits eine Idee wie man das Fahrwerk noch einfacher umsetzen kann. Bericht folgt..

Gruss Lukas
 

Knut

User
Hallo,

Genauso ist es, der Stift sorgt einmal dafür das der Rumpf seitlich nicht in der Schale nicht hin und her rutscht und das das Fahrwerk auch mitgenommen wird. Das ist die eigentliche Hauptaufgabe des Stiftes. Den Stift im Schwerpunkt, bzw. ein Stück vor dem Schwerpunkt anbringen.
Im Rumpf selbst genügt ein ca. 1mm größers Loch für die Stiftaufnahme. Es muss keine längere Hülse sein. Einfach ein Loch reinbohren, eventuell etwas verstärken.

Tschüß
Knut
 
Moin, moin Kurt

Danke für die Info.
Wie aus Deinen Fotos ersichtlich muss der Stift ja auch nicht mehr beweglich sein, wird also fest ein geharzt.

Tschüss Uwe
 
Der Stift nicht, aber die Schale schon. Der Stift sorgt doch nur dafür, dass der Rumpf nicht aus der Schale rutscht.

@Knut: Absolut geile Idee! Ich werde das gleiche mit meiner 6m Lunak versuchen. Ich habe aber bereits eine Idee wie man das Fahrwerk noch einfacher umsetzen kann. Bericht folgt..

Gruss Lukas
Grüzi Lukas

Warte auf Deinen Bericht - bin noch 4 Wochen in Spanien.
Zurück in der Schweiz will ich dann einen Startwagen nachbauen - meine Teichner sind ja halbe Kinderwagen.

Salü Uwe
 

Knut

User
Hallo,

konnte das Fahrwerk nun schon einige Male in der Praxis testen. Absolut empfehlenswert. Das Modell liegt sicher und ohne Kippeldendenz in der Schale.
Bewegen läßt sich das Modell dann wie ein Motorsegler, egal ob man es mit der Hand oder über Motor zum Startplatz bewegt.
Ich gönne mir meistens die paar mAh um zum Start zu rollen.

Tschüß
Knut
 
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