Die neue Interessengemeinschaft IG-Hangflug.eu

Als hilfreiche Ergänzung die im PDF enthaltenen Links ;-)



 
Und noch eine Ergänzung, wer sich damit eingehender beschäftigen will:
Diese Informationen sind zu finden auf der Webseite der EMFU ...

By the way ... unser deutsch-französisches Freundschaftstreffen letztes Wochenende auf dem Petit Ballon hat erstens sehr viel Spaß gemacht und zweitens gezeigt, dass wir zusammen viel bewegen können. Miteinander sprechen hilft, Probleme zu erkennen und nach Lösungen zu suchen. Jedenfalls denken wir, dass sich da noch einiges bewegen wird.
Mehr Fotos auf https://www.facebook.com/ighangflug

1_b.jpg
 
Hallo Gemeinde
Hallo Gerd und Achim

Ihr macht da eine Tolle Arbeit bei der IG - Hangflug

Zu dem Text von Achim gibt es nicht dazu zu fügen.

Es ist um so wichtiger die IG -Hangflug noch stärker, d.H. noch mehr Mitglieder zu generieren, Auch in anderen EU - Ländern um eine noch stärkere gewichtigere Stimme zu bekommen.
 
Stellungnahme zu Post 858 des ÖAeC/Sektion Modellflugsport:

Die Aussage, dass die Interessensvertretung der Modellflieger in Österreich sich nicht um eine Verbandsbetriebserlaubnis bemüht hat ist so nicht richtig!
Wir haben sehr wohl dieses Thema verfolgt, sind aber im Ministerium gescheitert, weil:
Artikel 16 (2) iii der Verordnung:

iii) der Flugmodell-Verein oder die Flugmodell-Vereinigung angemessene Maßnahmen ergreift, wenn er/sie Kenntnis
davon erhält, dass ein Fernpilot, der UAS im Rahmen von Flugmodell-Vereinen oder -Vereinigungen betreibt, den
in der Genehmigung genannten Bedingungen und Beschränkungen nicht genügt, und die zuständige Behörde
entsprechend informiert;


Man hat hier bei der Behörde den Interessenskonflikt zwischen Vertretung und Kontrolle/Beaufsichtigung gesehen uns daher schlichtweg die Betriebserlaubnis für den Verband verweigert, man hat sich dann auf die Betriebserlaubnis für den Verein geeinigt, mit all seinen Nachteilen für das Fliegen auf der "grünen Wiese" und beim Hangflug!

Zum Thema "Sichtbarkeit im Luftraum":

Ich bin am 19.06. turnusmäßig bei der Behörde und habe dieses Thema auf die Agenda gesetzt, um auszuloten wie hier die österreichische Behörde tickt, bei Vorsondierungen wurde uns zugesichert, dass das für den Modellflug kein Thema sein wird!
Sollten sich nach diesem Meeting essentielle Neuigkeiten ergeben, werde ich auch hier informieren!

Lg
Josef
 
Danke Josef, für die Klarstellung. Interessant bleibt, dass eine privatwirtschaftlich geführte Behörde wie die ACG in der Lage ist, sich einem in einer europäischen Verordnung eingeräumten Verfahren zu entziehen, bloß aufgrund eigener Bedenken. Es läge im Interesse aller, zu prüfen, ob man diese Verhandlungen nicht wieder aufnehmen könnte. Inzwischen gibt's ja ausreichend positive Refenzen... und vielleicht entstehen am Ende Vorbilder auch für andere Länder in denen es lichterloh an der Freiflug-Front brennt...🤔
 
dass eine privatwirtschaftlich geführte Behörde wie die ACG in der Lage ist, sich einem in einer europäischen Verordnung eingeräumten Verfahren zu entziehen

seit wachsam daß dies nicht auch ein anderen Ländern passiert in Zeiten von leeren Kassen!

Wir Amateurflugzeugbauer und auch die Beamten des Bundesamts für Zivilluftfahrt sind damals Sturm gelaufen gegen die Privatisierung, Gründung der ACG, leider ohne Erfolg! Ist mittlerweile 30 Jahre her!

EU Musterschüler Österreich!
 
Bitte die weiterführenden Links beachten, diese funktionieren nur im PDF, welches ich im vorherigen Beitrag abgelegt habe!


Anhang anzeigen 12722284Anhang anzeigen 12722285Anhang anzeigen 12722286Anhang anzeigen 12722287


Hallo, da ich in dem Beitrag der IG-Hangflug ausgiebig zitiert und kritisiert worden bin, nehme ich mal ausgiebig dazu Stellung.

Europaweite Transponderpflicht für Modellflieger? Die Position der IG-Hangflug

Hallo liebe Mitglieder, aus aktuellem Anlass sehen wir uns gezwungen, nochmal auf das Thema Transponderpflicht einzugehen und einen aktuellen Beitrag Frank Tofahrns für euch einordnen, den dieser (ursprünglich in einem Forenbeitrag zum Thema IG-Hangflug) veröffentlicht hat.

Siehe hier: https://www.rc-network.de/threads/info-zu-eu-regeln.12011222/

Zum Hintergrund: Frank Tofahrn ist u.a. Generalsekretär der Europäischen Modellflieger-Union (EMFU), desjenigen europäischen Dachverbandes, der unsere Interessen auf europäischer Ebene vertritt. Als Funktionär ist er auch eng in die Regelwerksarbeit des DAeC/ MFSD bzw. in die Ausarbeitung deren „Standardisierter Regeln für den Modellflug“ eingebunden. Auch wir, die IG-Hangflug sind Vollmitglied der EMFU.

Ich beanspruche für mich das Recht, abseits meiner Funktionen im Bereich des Mosellflugs auch in minimalem Umfang meine eigene Meinung zu haben. Beiträge, die nicht explizit als Beitrag im Rahmen einer meiner Funktionen gekennzeichnet sind, stellen nicht notwendigerweise die Position der jeweiligen Organisation dar.

In meinen Beitrag habe ich weiterhin die aktuelle Situation dargelegt ohne eine Wertung oder Priorisierung vorzunehmen. Die dargelegten Punkte werden nicht immer ungeteilte Freude auslösen, werden von mir aber lediglich dargestellt. Der Überbringen der schlechten Nachricht sollte heutzutage nicht mehr hingerichtet werden. Das zu erkennen ist leider einer Vielzahl von Forenteilnehmern nicht möglich.

Soviel zur Klarstellung.


Wir beziehen aber in einigen Punkten eine klar andere Position. Wie übrigens andere Mitgliederverbände auch!

Welche Mitgliederverbände wären das ?

Um diese und gewisse Hintergründe zu verdeutlichen, zitiere ich die wesentlichen Textpassagen und ordne sie mal kritisch ein:

Zitat:

„Frankreich hat frühzeitig ein nationales Regelwerk des Betriebs von AUS (Anm. gemeint ist wohl UAS) (Anmerkung: Scheiss Rechtschreibkorrektur) erstellt, das nicht unbedingt eine luftrechtliche Grundlage hatte. Ungeachtet dessen, war dieses Regelwerk schon recht nah an den europäischen Regelungen und Frankreich stellt schrittweise jetzt seine Regeln auf das europäische Recht um.“

Zitat Ende

Dies ist so nicht ganz korrekt, bzw. aus dem Kontext gerissen. Frankreich implementierte 2017 als Reaktion auf islamistischen Terror (Bataclan u.a.) ein nationales Sicherheitsgesetz, welches allein auf den Zivilschutz abzielt. Also einerseits fernab europäischen Luftrechts, wurde es jenem aber leider übergeordnet und greift somit auch in die luftrechtliche Behandlung von UAS-Betreibern ein. Mit für Modellflieger bekannt verheerenden Folgen ergaben sich über die europäischen Regeln der EU-Open weit hinausgehende (!!) Einschränkungen. Unter Anderem die Pflicht, einen Bakensender zwecks Identifikation und Tracking im Modell mitzuführen.

Die europäischen Regeln erfordern in den Klassen C1, C3, C4 und Privately build eine optionale Pflicht der Electronic Identification und in C2 ein uneingeschränkte Pflicht.. Das bedeutet, dass der Nationalstaat oberhalb der Klasse C0 (250 gr) einen Bakensender verlagen kann und dieses auch tun wird. Die französichen Regeln gehen nicht über die europäischen Anforderung hinaus. Insofern war meine Einlassung schon recht korrekt.



Die Intention einer Luftaufsicht priorisiert da ganz anders! Was wichtig ist zu verstehen, denn jetzt kommen wir konkret auf die Thematik „Transponder“ bzw. „Balise“ (=Bakensender) zu sprechen.

Zitat:

„Ich möchte als Beispiel mal das Reizthema „Balise“ aufgreifen. Frankreich fordert diese Baken recht flächendeckend zumindest für grössere UAV und bietet für den verbandsgebundenen Modellflug Ausnahmen. Das ist so in den französischen Regeln festgelegt.“

Zitat Ende

Na ja, man kann ihm da nicht widersprechen. Frankreich fordert diesen Baken seit2017 und lässt nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen zu.

Entscheidend ist hierbei aber: der in F verwendete Baken-Typ kann zur Luftsicherheit überhaupt rein gar nichts beitragen. Er ist lediglich in der Lage, Daten und Position des UAV bzw. des Betreibers im Nahbereich um 500m sichtbar zu machen und folgt damit ausschließlich einem sehr eng begrenzten Überwachungszweck. Völlig ungeeignet ist er hingegen zur Kollisionsvermeidung mit anderen Luftfahrzeugen (vergleiche unser Pressestatement vom April 2023). Dazu war er schließlich auch nie gedacht – denn wie oben erwähnt geht es um Zivilschutz vs. Luftsicherheit.

Die technischen Anfordeung an die französischen Balise sind praktisch deckungsgleich mit den Anforderungen der EN 4709-002:2023. Die französiche Spezifikation habe ich gerade nicht parat.

Ziel der französichen und europäischen Regelung ist die Identifikation von UAV im Nahfeld. Weder der französische noch der europäische Bakentyp zielen in irgend einer Art und Weise auf die Luftsicherheit ab. Eine kompetente Betrachtung der technischen Anforderungen in beiden Fällen hätte das auch der IG-Hangflug vermitteln sollen.

Entgegen der irrigen Annahme der IG-HAngflug ist die Intention der französichen Balise und der europäischen e-Id die gleiche. Die Identifikation des UAV im Nahfeld.

Sollten hier Zweifel bestehen, hätte ich gerne mal die Unterschiede zwischen der EN 4709-002 und den technischen Anforderungen in Frankreich erläutert.








Zitat:

„Blickt man auf die europäischen Regeln, gibt es diese Bakenpflicht für alle UAV oberhalb der Klasse C0, also > 250gr und abhängig vom Einsatzgebiet oder grundsätzlich (C2). Ferner die Anforderungen des §15 1(d) der eben eine Bakenpflicht wie in Frankreich ermöglicht.“

Das gilt in ganz Europa!



Zitat Ende

Das suggeriert, dass Frankreich den Vorgaben der europäischen Luftsicherheitsbehörde zuvorgekommen sei und europaweit etwas Vergleichbares unvermeidlich im Anmarsch sei. Ist das Wunschdenken, oder eine bewusste Irreführung? Die EASA fußt ihre Anforderungen schließlich auf völlig andere Rechtsgrundlagen bzw. Erwägungen wie jene die in F zur Balise geführt haben. In jedem Fall müsste dementsprechend auch ein Transponder technisch grundsätzlich anders spezifiziert sein. All das müsste Frank als Fachmann auf dem Gebiet eigentlich sehr genau wissen.

Nochmal: Die technischen Anforderungen sind praktisch deckungsgleich und der Verwendungszweck ist identisch ! Daher sind die technischen Anforderungen gleich was mir als Fachmann schon klar ist. Warum sind die europäischen Anforderungen die gleichen wie an den französichen ? Erklär mir das mal.

Die Anforderung auf europäischer Ebene für e-Id ist da


Zitat:

„Für den Modellflug im Rahmen des §16 gibt es diese Anforderung aus europäischer Ebene nicht. Das gilt auch in Deutschland. Der Unterschied zu Frankreich ist der, das diese europäische Anforderung bei uns noch nicht implementiert ist. Das wird aber kommen und dann sind wir genau da, wo Frankreich jetzt schon ist. Das Einzige was uns dann schützt, sind die Möglichkeiten des §16 2(b) die die Selbstverwaltung des Modellflugs erlauben. Bei 2(a) sieht das schlecht aus, da hier die Einflussmöglichkeiten der Verbände eher gegen Null gehen.“

Zitat Ende

Unseres Wissens ist es keineswegs beschlossene Sache, ob überhaupt, wann und in welcher Art eine elektronische Sichtbarkeit („E-Conspicuity“) flächendeckend oder verbindlich kommt. Inwieweit Deutschland dem französischen Modell in der Implementierung also nachhängen soll, muss uns Frank erstmal genauer erklären.

Das will ich dir gerne erklären. Die von dir zitierte e-Conspicuitity hat genau nichts mit der e-Identification zu tun. Das sind zwei völlig verschieden paar Schuhe. Du solltest da mal Grundlagenwissen erwerben.

Ferner wäre es mal interessant zu wissen, wie die IG-Hangflug zum Konzept der EMFU zum Thema e-Conspicuity steht. Da wird das Thema schon seit langer Zeit behandelt.


Auch in Frankreich ist ja (inzwischen sogar bei den aktuellen Funktionären der FFAM) die Erkenntnis gereift, dass man diese Balise am liebsten wieder los wäre. Und jetzt möchte ein Vertreter des DAeC/MFSD uns diese als europaweites Faktum„unterjubeln“? Aus unserer Sicht ist es erstmal dessen Aufgabe, unsere -und nur unsere- Interessen zu vertreten! Die da wären: keine flächendeckende Transponderpflicht! Wenn überhaupt, dann nur als Ausnahmetatbestand und lokal eingeschränkt. Also dort, wo dies auf Antrag und nach Prüfung zwingend erforderlich ist. Beispielsweise, wenn im Rahmen von U-SPACE Drohnenkorridore eingerichtet werden müssen, die sich mit anderen Luftraumnutzern überschneiden. Statt einem generellen Erlaubnisvorbehalt muss es also grundsätzlich erlaubt bleiben, den Luftraum frei zu nutzen. Und die Kosten für solche Ausnahmetatbestände müssen gemäß dem Verursacherprinzip bei demjenigen Stakeholder ankommen, der den Luftraum für sich beansprucht!

Du müsstest mal klarstellen, welchen Bereich du hier ansprichst. E-Identification, e-Conspicutity oder U-Space. Zu deinem Gemisch hier kann ich nicht konkrekt antworten, da es zu indifferent ist.



Überhaupt wäre es auch hilfreich gewesen, hätte Frank Tofahrn erstmal genauer definiert, was er überhaupt unter §16 versteht.

Ohne jetzt dieses Fass aufzumachen. Ich verstehe unter §16 dass was in der 947 §16 drinsteht, und was den Verbänden in D als Betriebserlaubniss erteilt wurde. Das halte ich für einzigen in D gangbaren Weg. Was ich unter §16 verstehe habe ich glaube ich durch meine Mitautorschaft an der Standardisierten Regeln des MFSD und sonstigen Beiträgen ausreichend dokumentiert. Das hier so in Zweifel zu ziehen ist einfach billig.

Hier wäre es mal von Interesse zu hören, wie die IG-Hangflug zur Implementation des §16 2(b) und den aktuellen Angriffen auf diese Implementation steht.




Meine Fragen an die IG-Hangflug wären, ob sie konkrete Standpunkte zum Thema der europäischen e-Id, e-Conspicutity und Teilnahme des Modellflugs in als U-Space ausgewiesenen Lufträumen haben und diese mal publizieren. Statement dazu sollten ich am europäischen Regelwerk orientieren und nicht na nationalen Insellösungen die voraussichtlich in europäisches recht überführt werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Frank,
ich kann dir meinen Standpunkt sagen:
- ein Modellflieger ist keine Drohne
- Hangflug benötigt keinen Flugplatz
- einen Balise will und brauch ich nicht.
- Punkt

Danke

PS: Unterwegs mit den Geiern. Na wo ist er, der ohne Balise?
 

Anhänge

  • geier.jpg
    geier.jpg
    53,9 KB · Aufrufe: 29
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Frank,
ich kann dir meinen Standpunkt sagen:
- ein Modellflieger ist keine Drohne
UAS sind alle, Drohnen und Modellflugzeuge.
Wer von Drohnen schreibt liegt geistig auf dem Niveau eines Verkehrsministers.
Das will doch sicher niemand, oder doch?;)

Und nun halten wir uns mit den weniger themenorientierten Beiträgen bitte zurück, ja? Danke!
 
und genau das ist ja das Problem, Namensvetter.
ja ich weiß das und bin kein Verkehrsminister; einige, die in den ganzen Gremien rumwurtscheln auch??
 
Hallo Karsten, wenn Du das Statement vollständig lesen würdest, wäre dir klar, dass genau diese Verbands-BE ausdrücklichst (!!) präferiert wurde. Also egal ob nach 2a oder 2b- hier steht das Gegenteil von Verunglimpfen der Verbands-BE. Also bitte nicht die gemachten Kernaussagen komplett umdrehen, sondern richtig lesen-verstehen-posten. Dankeschön!

Hallo Compositas,

wir haben das Missverständnis ja bereits per PN geklärt. Nur um es nochmal für alle herauszustellen: Die Verbands-BE wird selbstverständlich und richtiger Weise von der IG-Hangflug präferiert und das sollte auch nicht von mir umgedreht werden. Mir ging es mit "Verunglimpfung" nur um die "Selbstverwaltung" die irriger Weise als "Modellfliegerpolizei" interpretiert wurde. Das macht und will niemand, auch wenn es schon lange unterstellt wird.

Diese Variante, nämlich die BE nach §16 „im Rahmen von Verbänden“ ist und bleibt für uns der EINZIG DENKBARE (!!) Weg zu einem legalen, geordneten und trotzdem vernünftigen Rahmen für den Frei- und Hangflug.

Also hier volle Zustimmung!

Und um es nochmal klar zu machen. Gem. § 21f Absatz 1 LuftVo ist auch nur genau DIES (VBE mit verbandsinternen Verfahren) die Berechtigung abweichend von der Open Category (OC) fliegen zu dürfen. Und da es gem. § 21g Absatz 2 Ziffer 1 LuftVO keine Erlaubnis gem. Art 16 2a in Deutschland geben kann (eine solche kann das LBA nicht ausstellen) ist es eben nicht egal ob 2a oder 2b. Es gibt nur 2b und das ist die mit der "Selbstverwaltung" - also die mit den verbandsinternen Verfahren, die es nach § 21f Absatz 1 LuftVO braucht. Art. 16 2a wäre die mit "einschlägigen nationalen Vorschriften".

Und damit kommen wir zur Aussage von Frank, dass wir im eigenen Interesse bestimmte Bestrebungen verhindern sollten, VBEn nach Art. 16 2a haben zu wollen, weil wir dann eher Gefahr laufen "Dinge" "von oben" über die "einschlägigen nationalen Vorschriften" aufgedrückt zu bekommen.
 
Wie jetzt? Frank erklärt: ein Bakensender (derjenige nach franz. Vorbild, nicht etwa der Transponder der el. Sichtbarkeit liefet, denn der kommt noch obendrein) wird europaweit unvermeidlich sein. Du, Karsten, erklärst uns dann: In D könne nur eine VBE nach Art. 16 2b (die des MFSD/DAeC) vor solcherlei Maßnahme schützen? Ich habe den Eindruck, hier besteht zwischen euch noch interner Abstimmungsbedarf. Anders gesagt: saubere Verbandsarbeit. An die Arbeit, Männer 💪 Worauf es den PILOTEN ankommt, sollte durch unser Statement klar geworden sein.
PS. Karsten: und wenn Du schon unsere PN unabgestimmt veröffentlichst, dann gern komplett und nicht nur auszugsweise☝️😉
 
Zuletzt bearbeitet:
PS. Karsten: und wenn Du schon unsere PN unabgestimmt veröffentlichst, dann gern komplett und nicht nur auszugsweise

Wo habe ich das getan? Ich habe nur erwähnt, dass wir per PN ein Missverständnis geklärt haben, aber keinerlei Inhalte davon zitiert (schon gar nicht von dem was Du geschrieben hast). Dann habe ich dargestellt, wie mein Einwand (Stichwort "Verunglimpfung") zu verstehen war und das ich eben damit nichts "umdrehen" wollte. Dies war mir wichtig, um diesen (falschen) Eindruck nicht stehen zu lassen und zu erklären was ich wirklich gemeint hatte.

Du erklärst uns dann: In D könne nur eine VBE nach Art. 16 2b (die des MFSD/DAeC) vor solcherlei Maßnahme schützen?

Die VBE nach Art. 16 2b ist die einzige Form der VBE in DL, weil § 21g Absatz 2 Ziffer 1 LuftVO keine andere Form (die nach 2a) zulässt. Sie wird dort schlicht nicht als Option angeboten. Schau doch bitte einfach in die LuftVO.

Ansonsten habe ich mich zur Art der Transponder überhaupt nicht geäußert, sondern nur allgemein zur Sorge, dass wir mit einer VBE nach Art. 16 2a - sollte sie ermöglicht werden - eine solche Transponderpflicht leichter aufgedrückt bekommen könnten als bei einer VBE, die die internen Verfahren der Verbände ins Zentrum rückt. Ein Transponder wird kaum seitens der Verbände in deren interne Verfahren aufgenommen werden. Somit habe ich nur diesen Aspekt, den Frank aufgeworfen hatte, unterstützt.
 
Wie jetzt? Frank erklärt: ein Bakensender (derjenige nach franz. Vorbild, nicht etwa der Transponder der el. Sichtbarkeit liefet, denn der kommt noch obendrein) wird europaweit unvermeidlich sein. Du, Karsten, erklärst uns dann: In D könne nur eine VBE nach Art. 16 2b (die des MFSD/DAeC) vor solcherlei Maßnahme schützen? Ich habe den Eindruck, hier besteht zwischen euch noch interner Abstimmungsbedarf. Anders gesagt: saubere Verbandsarbeit. An die Arbeit, Männer 💪 Worauf es den PILOTEN ankommt, sollte durch unser Statement klar geworden sein.
PS. Karsten: und wenn Du schon unsere PN unabgestimmt veröffentlichst, dann gern komplett und nicht nur auszugsweise☝️😉
1.: e-Identification (korrekte Bezeichnung: Direct Remote Identification)
Ist durch die ÊASA definiert und implementiert.
In der Open-Category in den Klassen C1, C3, C4 und Privately built in Abhängigkeit der Flugzone notwendig. In C2 immer notwendig.
Technischer Standard für die Hardware: ASD-STAN EN4709-002. Arbeitet auf 2,4 GHz und kann WLAN oder Bluetooth benutzen.

2.: e-Conspicuity
Ist durch EASA in der Technical Specification ADS-L 4 SRD-860 technisch definiert. Die Anforderungen sind in SERA 6005(c) definiert. Arbeitet im 868 MHz Bereich. Die e-Conspicuity ist für manntragende Flieger im U-Space bereits obligatorisch ((EU) 2021/666).

Es ist also allgemein klar, das beides bereits da ist.

Was noch nicht klar ist und wo es Arbeit zu leisten gibt ist die Anwendung dieser Techniken im Modellflug, die noch nicht definiert ist. Es gilt natürlich, den Modellflug vor der Forderung der Anwendung dieser Verfahren zu schützen. In der EMFU und dem DAEC laufen diese Arbeiten schon seit einiger Zeit.
Es ist hier wichitg und für eine kompetente Bewertung unabdingbar, zwischen dem Vorhandensein der grundsätzlichen Anforderungen und deren Anwendung auf den Modellflug zu unterscheiden. Das ist durch Compositas nicht erfolgt.

Die IG-Hangflug könnte 2 Dinge tun.

1.: Sich kundig machen was e-Identification und e-Conspicuity eigentlich ist Da scheint es Defizite zu geben.

2.: Zu realisieren, dass e-Identification und e-Conspicuity innerhalb der EASA beschlossene Sachen sind.

3.: Zu realisieren, dass die genauen Anwendungsbereiche noch nicht definiert sind und die Rolle des Modellflugs noch unklar ist.

4.: Zu den Arbeiten an diesen Punkten und zum Schutz des Modellflugs aktiv und kompetent (z.B. durch Unterstützung der EMFU oder mit eigenen Vorschlägen) beitragen.
 
1.: e-Identification (korrekte Bezeichnung: Direct Remote Identification)
Ist durch die ÊASA definiert und implementiert.
In der Open-Category in den Klassen C1, C3, C4 und Privately built in Abhängigkeit der Flugzone notwendig. In C2 immer notwendig.
Technischer Standard für die Hardware: ASD-STAN EN4709-002. Arbeitet auf 2,4 GHz und kann WLAN oder Bluetooth benutzen.

2.: e-Conspicuity
Ist durch EASA in der Technical Specification ADS-L 4 SRD-860 technisch definiert. Die Anforderungen sind in SERA 6005(c) definiert. Arbeitet im 868 MHz Bereich. Die e-Conspicuity ist für manntragende Flieger im U-Space bereits obligatorisch ((EU) 2021/666).

Es ist also allgemein klar, das beides bereits da ist.

Was noch nicht klar ist und wo es Arbeit zu leisten gibt ist die Anwendung dieser Techniken im Modellflug, die noch nicht definiert ist. Es gilt natürlich, den Modellflug vor der Forderung der Anwendung dieser Verfahren zu schützen. In der EMFU und dem DAEC laufen diese Arbeiten schon seit einiger Zeit.
Es ist hier wichitg und für eine kompetente Bewertung unabdingbar, zwischen dem Vorhandensein der grundsätzlichen Anforderungen und deren Anwendung auf den Modellflug zu unterscheiden. Das ist durch Compositas nicht erfolgt.

Die IG-Hangflug könnte 2 Dinge tun.

1.: Sich kundig machen was e-Identification und e-Conspicuity eigentlich ist Da scheint es Defizite zu geben.

2.: Zu realisieren, dass e-Identification und e-Conspicuity innerhalb der EASA beschlossene Sachen sind.

3.: Zu realisieren, dass die genauen Anwendungsbereiche noch nicht definiert sind und die Rolle des Modellflugs noch unklar ist.

4.: Zu den Arbeiten an diesen Punkten und zum Schutz des Modellflugs aktiv und kompetent (z.B. durch Unterstützung der EMFU oder mit eigenen Vorschlägen) beitragen.
Vielleicht wäre es besser gewesen, gleich ordentlich zu differenzieren, was Du gemeint hast, als Du hier das Schreckgespenst in die Welt gesetzt hast- oder doch bewusst undifferenziert? Genau das war ja der Kritikpunkt den es einzuordnen galt! Da helfen auch weitere Nebelkerzen und technische Details nix. Da geht`s allein um Interessen und Strategien. Bitte auch nochmal zur Kenntnis nehmen, dass wir die länderübergreifende, europäische Brille aufhaben wenn es um das Fliegen außerhalb von zugelassenen Plätzen geht. Details und die Grabenkämpfe innerhalb der deutschen Verbands-BE sind da ebenfalls sekundär und lenken nur ab. Da dürfen sich die beiden betroffenen Verbände drum kloppen und am Ende haben das diejenigen mit juristischem Sachverstand zu bewerten.
Mein Fazit: es herrscht wenigstens folgender Konsens:
1. Verbands-BE`s sind der Königsweg. Länderübergreifend.
2. Elektronische Geräte, sowohl Bakensender als auch Transponder, sind für den Modellflug langfristig und flächendeckend zu vermeiden. Dies ist unser aller erklärtes Ziel und das richtige Werkzeug ist siehe Punkt 1.
Dahingehend steht Arbeit an und wir stehen erst am Anfang
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,
das sind doch zwei völlig unterschiedliche Dinge die nur indirekt etwas miteinander zu tun haben! Das verstehe sogar ich als einfacher Modellflieger. Unglaublich.

Gruß
Manfred
Im Sinne einer gemeinsamen Strategie ist das alles ein zusammenhängender Komplex. Und daher bleibe ich bei meinem Eindruck, dass intern genau abgestimmt werden muss, was und unter welchen Bedingungen vertreten wird. Frank hat oben selbst ausgesagt:
Zitat:
"Ich beanspruche für mich das Recht, abseits meiner Funktionen im Bereich des Mosellflugs auch in minimalem Umfang meine eigene Meinung zu haben. Beiträge, die nicht explizit als Beitrag im Rahmen einer meiner Funktionen gekennzeichnet sind, stellen nicht notwendigerweise die Position der jeweiligen Organisation dar."
 
Vielleicht sollte die IG Hangflug in ihrem Eifer mit allen reden, die Fachleute sind ja bekannt. Das ganze vielleicht auch am Telefon, bevor man hier grosse Darstellungen vom Stapel lässt ?
Wozu seid ihr in der EMFU, wenn ihr sie nicht nutzt?
Bei uns in D gibt es zum Glück die VBE's, dass sollte endlich mal zur Kenntnis genommen werden. Die sind aber national, leider haben die anderen EU-Verbände diese Möglichkeit bisher nicht genutzt.
Wenn hier Grabenkämpfe angezettelt werden, bringt das keinen weiter.
 
Details und die Grabenkämpfe innerhalb der deutschen Verbands-BE sind da sekundär

Du verkennst die Bedeutung der VBEn für den Modellflug auf der grünen Wiese (und damit dem Hang). Eine VBE nach einschlägigen nationalen Vorschriften träfe Dich auch dort. Es ist also in Deinem elementaren Interesse den Status Quo (also die LuftVO nach derzeitigem Stand) zu erhalten!

Mein Fazit: es herrscht Konsens
1. Verbands-BE`s sind der Königsweg. Länderübergreifend.
2. Elektronische Geräte, sowohl Bakensender als auch Transponder, sind für den Modellflug langfristig und flächendeckend zu vermeiden. Dies ist unser aller erklärtes Ziel und das richtige Werkzeug ist siehe Punkt 1.

Exakt!

Es hat mit "Grabenkampf" nichts zu tun, wenn man sachlich und anhand von Fakten zwei unterschiedliche Rechtsauffassungen diskutiert. Dies ist am Ende zwingend notwendig, um die für den Modellflug richtigen Entscheidungen zu treffen. Wenn diese Diskussion aber bewusst verhindert werden soll, indem Protagonisten diskreditiert und die Debatte emotionalisiert wird, dann haben wir einen "Grabenkampf" und am Ende womöglich dem Modellflug einen Bärendienst erwiesen.
 
Ansicht hell / dunkel umschalten
Oben Unten