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Die neuen Europäischen Regeln für den Modellflug

Blocky, immer ruhig bleiben. Ich beschäftige mich erst in Januar mit dem aktuellen Gesetzesstand. Bis dahin möchte ich ruhige Feiertage haben.
 
Denke auch das müsste reichen.
Auf der Seite der LBA steht das man sich ab Mitte Januar registrieren kann. Dann ein Zertifikat erwerben und dann sollte es doch gut sein.
Kann mich aber auch irren.
 

S_a_S

User
Blocky,
soweit ist doch bei Dir alles gut. Registriert, Einweisung/Kenntnisnachweis, Versicherung. Dann darfst Du nach Open A3 nächstes Jahr weiter fliegen.
Allerdings mit 120m Deckel (sofern Du das telemetrisch messen kannst/willst, ausweichen musst Du eh allem, was geflogen kommt).

Vielleicht kristallisiert sich bei den Verbänden bis Ende September (Kündigungsfrist?) heraus, was danach außerhalb der Vereinsgelände noch über Betriebserlaubnis genehmigt ist, dann wechselst Du auf 2022 in den Verband, der Dir das meiste bietet. Oder machst bis dahin beim LBA die Prüfung (nicht zu früh, aber auch nicht zu knapp, sonst ist der Server überlastet) und fliegst weiter offen.

Schildchen darfst Du selber malen bzw. mit dem Edding die Nummer unter das Adressschild (darfst Du auch wieder ablösen) schreiben.

Grüße Stefan
 
soweit ist doch bei Dir alles gut
Wieso, er hat doch die Nummer noch gar nicht, kann sie also nicht aufbringen und weiß nicht ob die Registrierung schon tatsächlich statt gefunden hat (so wie ich halt auch). Dann darf ich doch ab 1.1. nicht mehr fliegen?!?
Und 120 m Deckel und "alles gut"? Thermikflug ade :( <übertreibung>in der Höhe beginne ich mit dem Landeanflug</übertreibung>
Dann kommt wohl mein Calimero vermehrt zum Einsatz
 
Wenn ich die Infoseite des LBA durchschaue (nicht das ich alles 100% durchschauen würde) erscheint es mir weder besonders kompliziert zu werden sich als Pilot zu registrieren, noch den Pilotentest durchzuführen, egal welche Klasse. Einen Test mit 30-40 multiple choice fragen, online zu bestehen, kann nicht besonders große Schwierigkeiten bereiten, wenn man dann beim Lernen auch die Kenntnisse erlangt wer, wann, wo und wie mit was fliegen darf:) Einzig der Deckel von 120m macht mir etwas Sorgen bei größeren Modellen und vor allem im Thermikflug. Große Segler in der Ebene sind damit praktisch sinnlos geworden und kaum noch in der Thermik zu fliegen.
 

S_a_S

User
Von daher wäre ja spannend, inwieweit die Verbände mit ihrer Betriebserlaubnis das freie Fliegen auf der Wiese genehmigt bekommen.

Das LBA muss ja letztlich (auch für die Verbände) Zonen ausweisen, in denen ein Thermikaufstieg (bis 762m) möglich sein soll.
Das geht über Sperrzonen in der Geodatenbank und der Verband hat sicherzustellen, dass seine Piloten das vor jedem Flug prüfen müssen (App???).

Oder es kann auch gleich über Artikel 15 eine Allgemeinverfügung machen, dass Eigenbauten (z.B. bis 5kg) in Betriebsart A3 von jedem registrierten Open-Geprüften zum Zwecke des Sports so hoch aufsteigen dürfen (in ausgewiesenen Positiv-Zonen). Aber dazu müsste man das LBA erst mal überreden (anstatt über den anderen Verband herzuziehen).

Grüße Stefan
 

TE

User
Hallo,

ich lese hier ja schon lange mit, und glaube so weit auch alles mehr oder weniger verstanden zu haben. Was mir aber immer noch nicht ganz klar ist, ist das mit dem EU-Kompetenznachweis.

Im Moment ist es doch so, dass ich als Vereinsmitglied in einem Modellflugverein (in unserem Fall Verein mit AE ohne Verbandszugehörigleit) wenn ich Modellflug auf unserem Vereinsgelände betreibe, keinen Kenntnisnachweis benötige. Bitte korrigiert mich wenn das nicht richtig ist!

Ab dem 1.1.2022 wird jedoch zwingend ein EU-Kompetenznachweis zum Steuern von Drohnen und oder Flugmodellen benötigt. Egal ob ich in einem Verein auf Vereinsgelände mit oder ohne Verbandszugehörigkeit fliegen will. Ist das so richtig?

Ausgenommen sind Drohnen und oder Flugmodelle bis 250g Abfluggewicht wenn diese nicht mit
einem Sensor zur Erfassung personengebundener Daten, z.B. einer Kamera, ausgestattet sind.

Gruß
Thomas
 

DD8ED

Vereinsmitglied
Im Moment ist es doch so, dass ich als Vereinsmitglied in einem Modellflugverein (in unserem Fall Verein mit AE ohne Verbandszugehörigleit) wenn ich Modellflug auf unserem Vereinsgelände betreibe, keinen Kenntnisnachweis benötige. Bitte korrigiert mich wenn das nicht richtig ist!
Das hängt von der lokalen Platzordnung ab.

Ab dem 1.1.2022 wird jedoch zwingend ein EU-Kompetenznachweis zum Steuern von Drohnen und oder Flugmodellen benötigt. Egal ob ich in einem Verein auf Vereinsgelände mit oder ohne Verbandszugehörigkeit fliegen will. Ist das so richtig?
Nein. Bei einer Verbandsmitgliedschaft benötigst du den Kompetenznachweis des Verbandes. Der EU-Nachweis hilft da zunächst nicht.

Ausgenommen sind Drohnen und oder Flugmodelle bis 250g Abfluggewicht wenn diese nicht mit
einem Sensor zur Erfassung personengebundener Daten, z.B. einer Kamera, ausgestattet sind.
Ob das im Rahmen des Betriebs nach einer BE für einen Verband so gilt, hängt davon ab, was da drinsteht. Wäre aber sinnvoll.

HTH
 
Ich könnte mit allem Leben mit einer Ausnahme: maximale Flughöhe 120m bzw. 150m. Das ist für einen halbwegs gescheiten Segler ein Witz.
 

kioto

User
120m. Das klingt ja verheißungsvoll. Da habe ich ja als Kind meine Drachen höher steigen lassen. Muss ich dann immer einen Höhensensor einbauen um per Log zu beweisen, dass ich nicht höher war?
Ich hätte, wie meine Tante, nach Kanada auswandern sollen. Und der Plan für den 4m Segler kann auch ins Altpapier.

frustrierte Grüße aus dem Norden, Werner
 
Hallo zusammen
Ihr macht euch gans schön einen feddich.
Es ist davon auszugehen das die beiden Vebände etwas mehr bekommen wie 120m.
Dazu ist es notwendig sich einem Verband anzuschließen.
Für die Verbände giebt es die möglichkeit, entweder nach bewährten Verfahren und Organisationsstruckturen oder entstperend den einschägigen nationalen Vorschriften, den Modellflug weiter zu betreiben. Siehe §16.
Der eine Verband nimmt den linken Weg der andere dreht sich rechts herum im Kreis. Beide Verbände werden einen Antrag nach §16 stellen entweder A oder B. Was zum erfolg führt wissen wir zur Zeit nicht. Die unterschiede werden aber nicht wirklich erheblich sein.
Der eine Verband glaubt das die letzten nationalen Regen weiter bestand haben und stellt entsprechend den Antrag.
Der Andere Verband geht auf nummer sicher? Schreibt zunächst auf, was bis jetzt gängige Praxis für alle Luftsportarten ist und nennt das Standartisierte Regeln... Die unterschiede können dabei nicht wirklich erheblich sein.
Wer sich allerdings auf den Standpunkt stellt,: ich will in keinem Verband oranisiert sein, dem wird nur die EU Open offen bleiben.
Ich bin zweiter Vorsitzender eines Vereins der bis jetzt ohne einen Verband ausgekommen ist.
Wir konnten unser Mitglieder kostengünstig über die Axa Versicherung für alle belange des Modellfluges versichern.
Durch die EU Regeln ist das nicht mehr möglich. Wir haben im erweiterten Vorstand alle möglichkeiten diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass der Verein im MFSD gut aufgehoben ist.
Leider konnten wir das Thema, Corona bedingt, nicht in einer Hauptversammlung behandeln.
Ich selber bin in einem weiteren Verein, in Dortmund der Häuptling, dort sind wir über den AreoClub - NRW mit dem DAEC Verbunden.
Für den Verein in dem ich zweiter Häutpling bin, war die Diskusion recht einfach.
Es sind sieben Mitglieder erforderlich, damit eine Platzversicherung- Vereinshafpflichtversicherung zustande kommt. Das ist beim DMFV ähnlich.
Vereinsmitglieder die sich einem anderen Verband zugehörig fühlen und dort ihre Beiträge entrichten, wirken sich zunächst nicht Schädlich auf die Versicherung des Vereins aus. Auch das ist dem DMFV ähnlich.
Mit der Versicherungsstufe Deckung 3Mio je Mitgleid sind die Veeinsmitglieder für 44€ Welt weit auch ausserhalb von Modellfuggeländen Versichert.
Was kostet das beim bei dem anderen großen Verband?
Die anderen Kollegen des Vorstandes und die aktiven Piloten waren bis jetzt Stolz darauf ohne Verband auszukommen.
Ich habe zur Diskussion alle Informationen der beiden Verbände zusammen getragen und die Diskussion um einen Verbandsbeitritt neutral gestalltet.
Gruß
Martin
 

S_a_S

User
@kioto,
warum nicht 4m?

Die 3m Grenze gilt in Open für zertifizierte (C3) käuflich zu erwerbende Systeme. Und für Standardszenario Specific - nicht Modellflug.

Baukästen oder Planbau hat nur die 25kg Grenze.

Grüße Stefan
 

heikop

User
Weil sich vier Meter Spannweite und 120 Höhenmeter Grenze beißt
Warum? Ich kaufe mir den 4m Segler ja nicht um dann mittels Entfernung einen 2m Segler zu simulieren.
An einem ordentlichen alpinen Hang reichen auch 120m Startüberhöhung für Spass aus.

Flachland ist natürlich eine andere Baustelle, da würde ich auch keinen großen Segler kaufen.
 

haki

User
für was Thermiksuchen bei 120m Deckel bei einem Modell grösser 2m?
Das kann man dann vergessen wenn man in den legalen Grenzen fliegen möchte
 
Ganz ehrlich, mir wird es hier echt zu spooky, ich will nur modellfliegen, und ich denke, das geht auch nächstes Jahr noch ...:cool:
Hallo Ralf
das sehe ich genau so.
In Deutschland haben wir zei starke Verbänd die einen Antrag nach § 16 stellen werden.
Dabei werden im weitesten Sinne die bekannten Regeln in einer BE zusammengefasst.
Demnach ist der Modellflug auch in zukunft so wie wir ihn kennen, im gesammten Luftraum Golf zulässig.
Auf geländen mit AE eben bis 25Kg und wenn keine AE gestellt wird eben bis 5Kg.
Dazu ist eben die zugehörigkeit zu einem Verband erforderlich!
Ich will das nicht umbedingt für gut halten, es waren eben bei den Verhandlungen mit der EASA keine Vertreter verbandsunabhängiger Modellflieger anwesend.
Neu wird für uns sein, das wir uns auch der EU - Open öffnen können.
Damit ist es halt möglich auch einen 10Kg Segeler über die Kante zu schmeißen und können den bis 120m Hoch über Start fliegen.
Das war bis jetzt nur möglich wenn jemand für das Gelände eine AE beantragt und erhalten hat. Dann allerdings bis 25Kg und Luftraum Golf.
Die Möglichkeit eine AE zu stellen um Flugmodelle im Luftraum G bis 25 Kg fliegen zu können wird es weiter geben.
Dabei wier allerdings der Verband vorgeschaltet, dieser Prüft den Antrag und das Landesluftfahrtamt macht den Stempel unter den Antrag.
Interessant wird es wenn wir auch im Ausland fliegen wollen.
Dabei wird uns die EU Open als EU einheitliches Regelwerk weiterhelfen. In wie weit die jeweiligen Luftsportverbände eine Anerkennung von Gästen aus anderen Ländern erlauben bleibt abzuwarten. Ich sehe hier eine große Aufgabe des Europäischen Modellflugverbandes
Gruß
Martin
 
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