Die "Skorpionklopfer", andere Powercroco‘s und alles was dazu gehört!

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Vorhin habe ich meine FVK-Graphit mit dem kleinen 3512 und 4S 3000mAh zum ersten mal in die Luft geworfen.
Der kleine Aussenläufer mit der 3Blattluftschraube tut genau wie geplant und erwartet.
Auch senkrechtes Steigen mit dem 3m-Flieger ist absolut kein Problem damit. :)
 
Ich war heute zu Gast beim GSC in Ballenstädt.
Erfreulicherweise lagen bei meiner Abreise die guten alten "Skorpionklopfer" auch nach mehreren Jahren in den Elektroklassen noch immer auf den vordersten Plätzen.

Seit Skorpion in amerikanischer Hand ist, gewinnt man zunehmend den Eindruck, dass die Gewinnoptimierung auch dort den Hauptstellenwert eigenommen hat.
(Magnete mit weniger Temperaturbeständigkeit, Wegrationalisieren der Verdrehsicherung des Gewindes zwischen Glockenboden und Rückschluss...)
Das ist wohl der typisch amerikanische Weg der Verbesserung der Wertschöpfung. ;)

Aber auch bei den anderen dort vertretenen Herstellern scheint sich seit 2019 nichts mehr bewegt zu haben.

Im Anhang ein ganz spezielles Puzzle für Speedpiloten. :)
 

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Die fehlenden Teile des Puzzles hingen / hängen an den Magneten und haben den Motor blockiert, aber weiter keinen Schaden angerichtet.
Der Treibling ist bis auf ein wenig Schmauch komplett intakt geblieben. Also muss der nur intensiv geputzt werden.

Der andere Motor besteht den 1000V Test zwar auch, aber da ist diverser Kram geschmolzen und zeigt auch sonst Zeichen der Überlastung.
Wie immer ist die äußere Wicklungslage ohne Kontakt zum Stator mehr betroffen. An der nackten Stelle ist der verbrannte Lack mit dem Skalpell abgelöst worden.
Hier ist eine Neuwicklung die bessere Lösung.

Es ist wie immer: "ein bissel geht noch" geht nur solange, bis es dann doch ein bissel zu viel war. ;)
Wie in der Formel 1 eben.

Auffällig war das allgemeine Stellersterben gestern - egal, ob bei Fläche oder Heli und egal auch bei welchem Motorhersteller (X-nova, Powercroco, RS, Kontronik).
Muss irgendwie am Wetter gelegen haben (ist ernst gemeint!)
Auffällig:
Mein Spitzenpilot Kai war wiedermal nicht betroffen. Der macht definitiv mit dem gleichen material was anders als die anderen und liegt am Ende wieder auf Platz 1. (Hoffe ich - die Veranstaltung läuft ja noch ein paar Stunden)
 

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Auf verschiedenen Ausgangsmotoren aufgebaute Powercrocos haben auch beim 2024er German Speed Cup wieder sowohl bei den Flächenfliegern als auch bei den Helis abgeräumt.
Auch die Powercroco-Propeller waren wieder sehr erfolgreich im Einsatz.
Gut 5 Jahre nach Weiterentwicklungsschluss ist das nochmal ein sehr erfreuliches Ergebnis für die "old style" Speedmotoren. :)
Mal sehen, wie lange das noch so weitergeht..... ;)
 
Auf verschiedenen Ausgangsmotoren aufgebaute Powercrocos haben auch beim 2024er German Speed Cup wieder sowohl bei den Flächenfliegern als auch bei den Helis abgeräumt.
Auch die Powercroco-Propeller waren wieder sehr erfolgreich im Einsatz.
Gut 5 Jahre nach Weiterentwicklungsschluss ist das nochmal ein sehr erfreuliches Ergebnis für die "old style" Speedmotoren. :)
Mal sehen, wie lange das noch so weitergeht..... ;)
bis alle aufgebraucht sind!
 
Okay stimmt soweit.
Das betrifft aber nur die Bezeichnung.
Dann gibt es immer noch Schmiddie und Bert Decker und Thomas Steinmetz.
Bei Holle weis ich nicht, ob der noch was macht.

Und wer was wirklich besonderes will, muss sich eh einen Motor vom irren Pocboy maßschneidern lassen - zumindest theoretisch stellt der ja wohl alle Anderen und alles bisher dagewesene deutlichst in den Schatten. Das betrifft wohl auch die Steller, da kann ihm keiner das Wasser reichen.
Der kennt kennt alle Tricks und sogar spezielle Formeln, die seine Ergebnisse nochmal besser machen.
Wobei, auch bei dem weis ich nicht, ob der noch wickelt oder nur noch theoretisiert.
🤣🤣🤣
 
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Da das Zeitfenster für das Parallelprojekt ja deutlich erweitert worden ist, kann ich mich erstmal diversen "Opfern" der GSC 2024 widmen.
Auch einige Wartungen der hochbelasteten Treiblinge stehen an.
Walters spezieller 18S 5050 ist schon wieder im Bestzustand auf dem Weg zurück zu ihm.

Das nächste Event ( Offene Deutsche Meisterschaft F 3 Speed 2024 ) kommt bald und wer dort nicht mit bestem Material antritt wird erfahrungsgemäß keine Chance aufs Treppchen haben.
 
Sichtprüfung, Lagerwechsel, 1000V Isolationstest und Reinigung.
Mehr braucht es bei Standfesten Motoren nicht, um die in Wettbewerbs-zustand zu halten.
 
Meine Checkliste:

-Sichtprüfung aussen

Nach der Demontage:

-Sichtprüfung der Wicklung
verbrannte / verfärbte Stellen, geschmolzenes Nomex, abgefallene Epoybeschichtung z.B. bei den Pyros

-1000V iso test,

-n spec -check
also leerlauftest
die verändert sich ja, sobald sich was an Wicklung (interner Windungschluss) oder am Magnetkreis ändert
und einen nicht mehr vorhandenen Rundlauf oder abgefallene Wuchtungsmasse erkennt man dabei auch

-Rastcheck:
Das ändert sich wenn sich was am Magnetkreis verändert und ist oft ein erster Hinweis auf Magnetschäden - dann kann man mit dem Magnetometer genauer gucken

-Lagercheck
leichtgängigkeit und ausgetretenes fett
und prophylaktischer Wechsel.
die sehe ich als Verbrauchsmaterial an - auch ein noch so teures Lager kriegt eckige Kugeln bei ner harten Nasenlandung und keramiklager verbieten sich bei dieser Anwendung aus diesem Grunde ohnehin - die zerbrechen einfach)

-Reinigung
vor allem in der Glocke. Die magnete ziehen jeglichen eisenhaltigen Schmutz oder Stellerbauteile- siehe oben! an sich.
Die Blockieren den motor oder zerstören die Magnete


Vielleicht habe ich auch noch was vergessen.
Es gibt da also einiges zu machen.
Ne halbe Stunde ist da schnell aufgewendet!

Wer seinen Motor fliegt, bis er aufgibt wird im Grenzbereich nicht lange Freude daran haben.

Auch in der richtigen Formel Rennsport werden ja die Motore alle 3-4 Rennen komplett revidiert.

Oder man nimmt gleich einen Amimotor - die brauchen sowas natürlich nicht.
Da muss man höchstens mit dem Oszi einen Check auf Unharmonische machen!
🤣
 
Mir ist heute was aussergewöhnliches gelungen: Ich habe erfolgreich GFK-Isoscheiben auf einen 5040er Stator aufgeklebt.
Das Ergebnis ist echt toll geworden!

Muss ich nur noch befeilen, dann kann ich den bewickeln.
 

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Obiger Stator ist gedacht für die rein prophylaktische Neuwicklung des HK 5040 Speed mit dem in den letzten Jahren bei den Offenen Deutschen Meisterschaften F3 Speed 3x der Sieg und 1x der 2. Platz erreicht werden konnte.

Natürlich wird auch diesmal auf den bewährten Kaptoneinlagen gewickelt.
Wenn man sich klar macht, dass diese einerseits nur halb so dick sind, wie Epoxidmumpe in den Slots und dazu ohne Pickel daherkommen, ist klar, warum die Wärmeableitung damit eindeutig besser funktioniert.
Ein weiteres wihtiges Argument ist der optimal Schutz der Kanten an den Slotenden, wo es gerne mal funkt, weil dort bei der Mumpebeschichtung immer die dünnste Stelle ist.
Sowas weis man aber nur, wenn man praktische Erfahrungen und Messungen verwertet und nicht nur mit irgendwelchen theoretischen Daten daherkommt. ;)
 
Ein kleiner aber offenbar notwendiger Nachtrag:
Wärmeleitwerte muss man in der Anwendung mit der Schichtdicke multiplizieren - sonst sagen die recht wenig.
Bei halber Schichtdicke kann kann man sich den doppelten Wärmeisolationswert leisten und kommt immer noch zum selben Ergebnis bezüglich Wärmeabtransport. ;)

Und wenn man erzeugte Drehmomente leistunsgmäßig betrachten / vergleichen will, dann muss man die (spezifische) Drehzahl mit einbeziehen. Die Ausgangsleistung ergibt sich aus Drehzahl * Drehmoment. Sprich, wenn ich bei gleicher Leistung die 4fache Drehzahl erzeuge, dann sinkt das Drehmoment logsicherweise auf 1/4.
Unglaublich, dass ein angeblich diplomierter Ingenieur sowas nicht aus dem FF weis. So gesehen ist es kein Wunder, wenn bei Boeing die Flieger reihenweise vom Himmel fallen und Raumschiffe weder termingerecht rauf noch wieder runterkommen.
Man kann nur hoffen, dass mein Troll ein echter Einzelfall ist!

Mit der falschen Anwendung von Formeln ist der ja schon aufgefallen, als er vor Jahren bei seinen Runddrähten Füllgrade ausgerechnet hatte, die nicht mal theoretisch möglich waren. ....

So, nun darf er "seine" Amis in aller Ruhe weiter verarschen.
 
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der DM Motors rennt mit seiner neuen Wicklung schon wieder.
n spec liegt auch wieder wie geplant.

Von aussen sieht er so etwa aus, wie der Motor auf diesem Jahre alten Foto. (von 2020)
 

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Ob dieses Lager nach der harten Landung vielleicht doch noch gut ist?
Man muss es ganz sicher einer ausführlichen Prüfung unterziehen, um das herauszubekommen!
Praxis vs. Theorie......🤣🤣🤣
 

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