Meine Checkliste:
-Sichtprüfung aussen
Nach der Demontage:
-Sichtprüfung der Wicklung
verbrannte / verfärbte Stellen, geschmolzenes Nomex, abgefallene Epoybeschichtung z.B. bei den Pyros
-1000V iso test,
-n spec -check
also leerlauftest
die verändert sich ja, sobald sich was an Wicklung (interner Windungschluss) oder am Magnetkreis ändert
und einen nicht mehr vorhandenen Rundlauf oder abgefallene Wuchtungsmasse erkennt man dabei auch
-Rastcheck:
Das ändert sich wenn sich was am Magnetkreis verändert und ist oft ein erster Hinweis auf Magnetschäden - dann kann man mit dem Magnetometer genauer gucken
-Lagercheck
leichtgängigkeit und ausgetretenes fett
und prophylaktischer Wechsel.
die sehe ich als Verbrauchsmaterial an - auch ein noch so teures Lager kriegt eckige Kugeln bei ner harten Nasenlandung und keramiklager verbieten sich bei dieser Anwendung aus diesem Grunde ohnehin - die zerbrechen einfach)
-Reinigung
vor allem in der Glocke. Die magnete ziehen jeglichen eisenhaltigen Schmutz oder Stellerbauteile- siehe oben! an sich.
Die Blockieren den motor oder zerstören die Magnete
Vielleicht habe ich auch noch was vergessen.
Es gibt da also einiges zu machen.
Ne halbe Stunde ist da schnell aufgewendet!
Wer seinen Motor fliegt, bis er aufgibt wird im Grenzbereich nicht lange Freude daran haben.
Auch in der richtigen Formel Rennsport werden ja die Motore alle 3-4 Rennen komplett revidiert.
Oder man nimmt gleich einen Amimotor - die brauchen sowas natürlich nicht.
Da muss man höchstens mit dem Oszi einen Check auf Unharmonische machen!
