Dies und Das ums Auto

Ost

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Nach einem sehr schönen, winterlichen Spaziergang,
stelle ich fest, dass heute doch einige aufs Auto verzichtet und es uns nachgemacht haben.
Der Frage "was ist normal" kann ich jetzt eine weitere "Kuriosität" hinzufügen :
der Donzdorfer Skilift läuft😳
Das ist bemerkenswert, die letzten Jahre, Jahrzehnte lief der nicht.
Insofern ist der Schnee schon außergewöhnlich, nach heutigen Maßstäben!
Oder andersrum: erleben wir mal wieder einen "normalen Winter"?
Ich dachte eigentlich, dass mir meine hinteren Winterreifen noch den Winter halten......
vielleicht muss ich die 2 vorrätigen Reifen "opfern" 😢
 

JRehm

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Hi Hans,
na im Bildchen sind es nur 50 km/h aber im Text schreiben sie dann 100 km/h , sollen wohl die 50 km/h sein.
Ja Hans, die Dächer waren damals noch nicht so gut Isoliert , da ist viel weggeschmolzen . Fernwärme war richtig billig und das Heizkraftwerk hat den Heißwasserstrom noch direkt durch alle Häuser durch jeden Heizkörper geleitet.
Schau , ein Jahr später 69 in Leutstädten am Forstenrieder Wald , des geht scho .

Happy Amps Christian
Stimmt Christian, damals gab es immer wieder Schneefall von Dezember bis weit in den März und nicht innerhalb kürzester Zeit 73 cm wie aktuell in Rotthalmünster 😉
Kannst ja nachlesen oder dich erinnern?🤔

Jörg
 
Ja, und erst die vielen plötzlichen Hochwassereignisse hier und weltweit derzeit.

Am Besten eine Weltregierung entscheidet, wer ab 01.01.2024 noch wieviel Fossiles verbrauchen darf.
Ziel, so wenig wie möglich.

Hoffentlich können dann die regenerativen Ersatzdinge, wie E-Autos, WKA, usw., weltweit weiterhin so schnell gebaut werden wie heute.
 

Eisvogel

User
Bei uns warens "nur" 50 cm

comp_P1080449.jpg
 

Ost

User
Ja, dies hat zum Wintereinbruch beigetragen.
Da nicht ganz Deutschland im Schneechaos versunken ist, sind die 78cm in Rottalmünster wohl eher ein lokales Phänomen.
Vielleicht wegen der vielen Propeller hier auf der Alb🙃
Jedenfalls war ich auf der Straße nicht überrascht vom Schneefall und bin die Fahrten entsprechend früher angetreten😉
 

BZFrank

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dass snd doch Schneemengen die waren wie ich Kind war ganz normal . Ganz ohne Wetteranomalie wie vom JÖRG als Besonderheit aufgezeigt wird.
Eben. War in den 70er ganz normaler Winter. Damsls als noch von der Gefahr einer Eiszeit gesprochen wurde, die uns alle hinwegraffen wird.

Da wurde aber noch nicht wegen ein paar cm Schnee mehr als sonst die Katastrophe ausgerufen, die Bahn hatte sogar einen Slogan dazu:


...und pünktlicher kam sie auch an. Damals. Mehr Lametta war auch.

Bis die Lauchfarbigen (wie auch deren Fusstruppe hier im Forum aktuell, wie man so liest) das geändert haben: 🤪
„Alle reden von Deutschland. Wir reden vom Wetter“ (Wahlkampfslogan "Die Grünen", 1990)

Immerhin zeigt auch die Natur Humor und ein Harald Lesch kann seine Thesen aktuell nicht verkünden, weil Event wegen Wintereinbruch abgesagt... 🤣

Mein oller Peugeot hat übrigens dank seinem mehrere 100kg schweren Glassdach eine wirklich tolle Traktion auf Eis und Schnee. Eine echte franzöische Bergziege, wie er heute wieder auf der Alb gezeigt hat. Vielleicht ist das endlich auch mal ein echter Vorteil der elektrischen Vehikel mit ihren Mordsschwerakkus.
 
Zuletzt bearbeitet:
...
Den Reifen möchte ich haben!
Wo gibt es den?
...
Da hat offensichtlich jemand nicht aufgepasst, dass bei trockener Straße von 100km/h bis 0 gemessen wird, bei Nässe in der Regel ab 80km/h und bei Schnee ab 30km/h. Ebenfalls aus dem gleichen Beitrag 😉 :

Ein Allradantrieb ersetzt nicht den Wechsel nicht.

Ein guter Ganzjahresreifen ist in der Regel so gut wie ein durchschnittlicher Sommerreifen im Sommer, oder ein durchschnittlicher Winterreifen im Winter.
 

HOBAS

User
Darin steckt der Kern des Problems.
Daher möchte ich mal das Licht anmachen, damit sich die Dunkelheit nicht noch mehr daherbruddeln kann.
Tatsächlich hat sich das Aufkommen an Dienstwagen die letzten Jahre deutlich erhöht, das liegt aber weniger an den Nutzern.
Hauptverursacher sind mittelständische Unternehmen, welche sich die letzten 30 Jahren immer mehr aus der Tarifbindungen verabschiedet haben.
Die Situation am Arbeitnehmermarkt hat das möglich gemacht (die Boomer lassen grüßen).
Dann gab es immer mehr Mitarbeiter, die sich ihren Wert bewusst wurden und für die Firmen wichtig.
In den 70er und 80er wäre jetzt eine Lohnerhöhung fällig gewesen, nach dem Millenium haben aber auch Unternehmer das "Geiz ist Geil" Thema
für sich entdeckt.
Entsprechend wurde dem Mitarbeiter der Dienstwagen schmackhaft gemacht, nach dem Motto: Wenn wir dir eine Lohnerhöhung von 400 € Brutto geben, hast du davon eh nur rund 200€ Netto. Den Dienstwagen kannst du auch privat nutzen und brauchst keinen Eigenen mehr.
Und schon war die Katze im Sack, das Fahrzeug hat man dann über Geschäftsleasing besonders günstig beschafft.
Dem Mitarbeiter hat man aber nicht gesagt, welche Auswirkung 400 € Brutto auf den Anspruch auf Krankengeld, Arbeitslosengeld bzw. Rente gehabt hätte.
Rundherum ist das eine noch heute übliche Praxis zur Gewinnoptimierung des Unternehmers.
Dieser schützt natürlich den Gewinn vor der Steuer, in dem er investiert z. B. Fotovoltaik aufs Firmendach und schröpft fröhlich (legal) weiter das
System. Beschafft sich regelmäßig ein E-Auto unter Mitnahme der jeweiligen Förderung. Baut E-Auto Ladestationen aufs Firmengelände, welche
die Mitarbeiter natürlich auch nutzen dürfen und schon kann das Spiel weitergehen.
Das Abschaffen des Dienstwagenprivilegs würde wenig bringen, sinnvoller wäre eine Investition in deutlich mehr Steuerprüfer beim Finanzamt.

PS: Die vom Firmeninhaber genutzten Fahrzeuge laufen auch meist über die Firma
spatz01 - besser kann man es nicht beschreiben!
Dazu noch die kompl. Nutzung eigentl. ohne USt. Weiterhin ist eine hohe bzw. schnelle AFA sehr praktisch.
Berufsbedingt kenne ich da viele Unternehmer, die eigentlich klamm bis auf die Schlüpfer sind, aber die PKW werden immer...

Auch hier mache ich gerne etwas Licht.
Fahrten mit dem Dienstwagen zur Arbeitsstätte sind keine Dienstfahrten und müssen daher neben der 1% Regelung bzw. 0,5% E-Auto (für private Nutzungsmöglichkeit) zusätzlich mit 0,03% pro Entfernungskilometer Wohnung-Arbeitsstätte versteuert werden.
spatz01 - richtig!
Das "Dienstwagenprivileg" sieht in meinem Fall so aus: Fahrten Wohnung - Arbeitsstätte: 0 km (Home-Office). Private Fahrten: ca. 100 km pro Monat. Dafür versteuere ich 52.000€ Anschaffungskosten für eine Schrottkarre... Zeitgleich steht mein tadelloser und gut gepflegter Benz angemeldet und versichert am Straßenrand und verkommt. Mir ist einfach die Fahrtenbuch-Hürde zu hoch und deshalb lasse ich mir das "Privileg" was kosten...
Kenne übrigens mehrere Leute, denen das ähnlich geht...
Also: Schafft bitte das Dienstwagenprivileg ab, dann spare ich ziemlich viel Geld und fahre wesentlich komfortabler!
:) Dieter
Da denkst Du zu egoistisch. 0km Arbeitsweg ist aber auch sehr selten. Du bist ein Sonderfall, schimpfen hilft da nicht, das Fahrten (Lügen)-Buch wäre für Dich besser geeignet. Wenn Du 0km A-Weg hast, sollte der Sachbezug auch gegen 0 gehen. Zu Deiner 1% Regelung... Im Normalfall würdest Du für ein gleichwertiges kompl. mit Ust. privat angeschafftes Fahrzeug viel viel mehr zahlen. Die Nutzungsdauer spielt auch noch eine Rolle. Wenn dein Benz so verkümmert, fahre ihn doch einfach öfters mal aus.
Und warum sind eigentlich ca. 80% der oberen Mittelklasseautos Dienstwagen? Da stimmt doch etwas am Armrechnen nicht!
Es ist ein gigantischer Wirtschaftskreis, Leasingunternehmen, Banken, Versicherungen, die Autoindustrie und der Staat verdienen kräftig mit. Finde den Fehler.
Glaube die AFA und die USt. Befreiung gibt es fast nur in Deutschland.
 
Stimmt Christian, damals gab es immer wieder Schneefall von Dezember bis weit in den März und nicht innerhalb kürzester Zeit 73 cm wie aktuell in Rotthalmünster 😉
Kannst ja nachlesen oder dich erinnern?🤔

Ja, Jörg, ich helfe ein bisschen mit beim Weltenretten, nun hab ich auch nachgelesen und bin doch etwas irritiert:

Zitat:
""In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.
01.04.2000, 13.43 Uhr"", aus dem Archiv des "Spiegel -Wissenschaft-" 🙃

Hab den Link zum "Spiegel" wieder entfernt. Dort wird im weiteren Text auf hier im Cafe missliebige Sachen bezug genommen, die mich der Gefahr aussetzen könnten, deswegen hier sanktioniert zu werden.
Per PN kann ich den Link versenden...
 
Zuletzt bearbeitet:

Buxus

User
War des jetzt dann der wärmste Wintereinbruch, wie man oft in diversen Medien lesen konnte? Ich blick da langsam nicht mehr durch. Und woher kam jetzt der viele Schnee, hat man da schon einen Schuldigen gfundn?
 

Hans Schelshorn

Moderator
Teammitglied
Das war hier zumindest mal die jahreszeitlich versprochene staade Zeit.
Zeit für ein kurzes Fazit:

Amüsant, wer sich wie ausführlich an meinen paar Zeilen abgearbeitet hat.

Interessant, wie genau es manche Leser gerne hätten. "normal ist das nicht" wird nicht akzeptiert, weil es bestenfalls "ungewöhnlich" war, und für andere war es weder "nicht normal" noch "außergewöhnlich, sondern ganz normal.

Nachdem das erwartete Tauwetter eingesetzt hat und die ebenfalls erwarteten Überschwemmungen begonnen haben, können wir uns ja wieder allgemeinen Themen rund ums Auto widmen.

Servus
Hans
 

Eisvogel

User
Darf man erfahren welche Marke Du montiert hast und wie alt die Reifen sind?
Sind Conti und nach den bisher gefahrenen 15tsd km so gut wie fertig, mittig nur noch 3mm Profil, am Rand etwas mehr, da passt wohl auch der vom Hersteller vorgeschriebene Luftdruck nicht.
Die Lamellen sind mittig schon ganz weg, klar daß die auf Schnee nix mehr taugen. Mit Sommer- Winterreifen wär das nicht passiert, da schaut man beim Wechsel ob das Profil noch reicht.
Jetzt bin ich 200 € ärmer, das war der Aufpreis beim Neuwagenkauf, dafür eine Erfahrung reicher: Nie wieder Ganzjahresreifen!
 
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