Da von H. Behling keinerlei Reaktion kommt hab ich mal etwas gestöbert und hier etwas älteres aber sehr aufschlussreiches gefunden:
Beitrag im Thema 'Forum aus rechtlichen Gründen geschlossen....'
https://www.rc-network.de/threads/forum-aus-rechtlichen-gründen-geschlossen.21899/post-1078464
MfG Henni
Na da bin ja froh das Sie den Beitrag gefunden haben.
An dem Beitrag kann man sehen wie man es nicht macht.
Wir sind zumindest lernfähig.
Eine Wortmeldung aus dem Thread möchte dann wegen der sozialen Kompetenz und der klaren Definition von Fakten dann doch hervorheben.
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@wolfgangw90
ZUM GLÜCK hat die ABZOCKE mit dem Verkauf von RCO nicht geklappt.
Es sind Typen wie Sie, die ein Forum egal welchen Namen dieses trägt, in rechtlicher Relevanz zu Fall bringen.
Spätestens wenn sich ein "Betroffener" rechtlich zur wehr setzt, dürfte und wird einem Forumsbetreiber schnell die Puste ausgehen.
Wenn ich Texte wie "Abzocke" und "Betrug" schon lese, möchte ich nicht in der Haut eines Forumbetreibers stecken.
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Aber ich denke zu dieser Thematik kann Ihnen nach 20 Jahren Betrieb, mit Sicherheit auch der Vorstand von RCN was sagen und die Begrifflichkeiten erklären.
Aber was soll man zu Ihrem Beitrag schon sagen....
Von jemanden der
Gestern um 13:42 eine Anfrage stellt und von dem werkstätigen Gesprächspartner tagsüber eine Reaktion erwartet um gegen
Gestern um 20:02 schon wieder ein Fass aufzumachen. Keine Ahnung was man davon halten soll.
Aber vielleicht hilft Ihnen die Antwort ja.
Genau damit der oben von Ihnen genannte Umstand nicht eintritt und wir sehr sehr abgeklärt und besonnen vorgehen in der Thematik, wird es keine Schnellschüsse geben. Da können Handwerksmeister hier hundertmal im Forum randalieren und fordern, dass man alle sofort mit einbinden muss. Genau das muss man rechtlich nicht und macht in der derzeitigen Phase auf breiter Front auch keinerlei Sinn.
Damit Sie aber nicht gänzlich ohne Information dastehen, kann ich folgenden Text aus einem anderen Beitrag anbieten.
Diskussion über Hangflug in Leutasch – zwischen Informationsschutz und Gemeinschaftspflege
Die aktuelle Diskussion rund um den Hangflug in Leutasch hat genau das Problem abgebildet, welches einen eigentlich zum Nachdenken der eigenen Position anregen sollte – nicht nur über diesen konkreten Spot, sondern über den grundsätzlichen Umgang mit Informationen in einer öffentlichen Community. Wir möchte daher ein paar Gedanken teilen, die vielleicht helfen, die unterschiedlichen Positionen besser zu verstehen und einen gemeinsamen Weg zu finden.
Die Diskussion rund um den Hangflug in Leutasch hat viele Facetten – und sie berührt ein grundsätzliches Thema, das uns alle betrifft: Wie gehen wir mit Informationen zu sensiblen Fluggebieten um? Und wie gehen wir miteinander um, wenn Meinungen auseinandergehen?
Es ist absolut nachvollziehbar, dass manche Piloten Informationen zu bestimmten Fluggebieten nicht öffentlich teilen möchten. Gerade in sensiblen Regionen – sei es aus naturschutzrechtlichen Gründen, wegen privater Grundstücke oder aufgrund lokaler Absprachen – kann eine unkontrollierte Verbreitung von Flugspots zu echten Problemen führen. Das betrifft nicht nur die Piloten vor Ort, sondern auch die langfristige Nutzbarkeit solcher Gebiete für uns alle.
Gleichzeitig lebt unsere Gemeinschaft vom Austausch. Viele von uns sind auf Tipps und Erfahrungen anderer angewiesen, um neue Fluggebiete zu entdecken, sich korrekt zu verhalten und Konflikte zu vermeiden. Wenn Informationen nur im privaten (geheimen) Kreis weitergegeben werden, entsteht schnell Intransparenz oder sogar Konflikte vor Ort – was dem Gemeinschaftsgedanken widerspricht, den wir eigentlich pflegen wollen.
Wir glauben, es geht nicht darum,
ob Informationen geteilt werden sollten, sondern
wie. Eine verantwortungsvolle Veröffentlichung kann sogar dazu beitragen, Schaden zu vermeiden – etwa durch:
- klare Hinweise zu rechtlichen Rahmenbedingungen (z. B. Flugverbotszonen, Höhenbeschränkungen),
- Empfehlungen zum Verhalten vor Ort (z. B. Rücksichtnahme auf Wanderer, Parkmöglichkeiten),
- und ggf. Kontaktinformationen zu lokalen Ansprechpartnern oder Vereinen.
So können sich interessierte Piloten gut vorbereiten und vermeiden ungewollte Verstöße oder Konflikte. Gleichzeitig bleibt die Kontrolle über die Kommunikation erhalten – etwa durch eine zentrale Informationsquelle oder einen moderierten Bereich.
Im Fall Leutasch wird die Situation wieder besonders sensibel dargestellt. Es gibt offenbar lokale Gegebenheiten, die eine vorsichtige Kommunikation nahelegen. Dennoch ist die grundsätzliche Information,
dass dort geflogen wird, bereits öffentlich bekannt, worauf User
@ersch in seinem Beitrag auch hinweist. In solchen Fällen wäre es aus unserer Sicht sinnvoll, zumindest grundlegende Hinweise öffentlich bereitzustellen – etwa:
- welche Hänge prinzipiell geeignet sind,
- welche Jahreszeiten sich anbieten,
- und welche Einschränkungen zu beachten sind.
Das muss nicht in Form eines vollständigen Hangflugführers geschehen, sondern kann auch als „Hinweis mit Augenmaß“ erfolgen – mit dem Ziel, Schaden zu vermeiden und gleichzeitig den Austausch zu fördern.
Wir versuchen uns hier am einem Lösungsansatz
- eine strukturierte Sammlung von Fluggebieten, gepflegt durch lokale Piloten oder Vereine,
- ergänzt durch Verhaltensregeln und rechtliche Hinweise,
- und mit der Möglichkeit, bei sensiblen Spots nur eingeschränkte Informationen öffentlich zu machen – etwa mit dem Hinweis „Bitte kontaktiere XY für Details“.
So bleibt die Kontrolle erhalten, aber der Zugang zur Information wird nicht vollständig blockiert.
Wir sind der Meinung, dass es in unser aller Interesse liegt, Informationen zu Fluggebieten wie Leutasch
verantwortungsvoll, aber nicht geheimniskrämerisch weiterzugeben. Es geht nicht darum, jeden Hang öffentlich zu bewerben oder sensible Absprachen zu gefährden – aber auch nicht darum, Informationen grundsätzlich zu blockieren, obwohl das Gebiet bereits öffentlich bekannt ist.
Ein strukturierter, sachlicher Austausch – idealerweise ergänzt durch Hinweise zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Verhalten vor Ort und Kontaktmöglichkeiten – kann helfen,
Konflikte zu vermeiden,
die Natur zu schützen und
unser Hobby langfristig zu sichern. Wer sich gut informiert vorbereitet, handelt in der Regel auch rücksichtsvoll.
Was uns allerdings wirklich irritiert, sind Beiträge wie:
„Ja, zum Beispiel solche Michael B. dieser Welt...

“
„Der hat es bestimmt schon vermessen und vermutlich gegen Einwurf von Münzen bekommst du sogar noch die Kontonummer vom Bauern...“
Solche Aussagen sind nicht nur unsachlich, sondern auch respektlos. Sie tragen
nichts zur Lösung bei, sondern vergiften das Gesprächsklima. Wir sind gerne bereit, über Inhalte zu diskutieren – auch kontrovers. Aber persönliche Angriffe, Ironie auf Kosten anderer oder Unterstellungen haben in einer konstruktiven Community keinen Platz.
Wir sind übrigens nicht der Einzige, die so denken. Viele lesen hier mit, äußern sich aber nicht – vielleicht gerade wegen solcher Beiträge. Wenn wir wollen, dass sich auch neue oder weniger erfahrene Piloten einbringen, dann sollten wir
einladend und respektvoll miteinander umgehen.
Aufgrund der sehr unsachlichen und negativen Äußerungen in einigen Forenbeiträgen, haben wir im Hintergrund massiv Angebote bekommen, ob man uns helfen kann.
Gemeinsam überlegen, wie wir mit sensiblen Fluggebieten umgehen können:
- Transparenz dort, wo sie möglich ist, z. B. durch allgemeine Infos zu Region, Jahreszeit, Windrichtung.
- Zurückhaltung dort, wo sie nötig ist, z. B. bei konkreten Zugangsbeschreibungen oder privaten Vereinbarungen.
- Und vor allem: Respekt im Umgang miteinander – auch wenn Meinungen auseinandergehen.
Wir sind überzeugt: Wenn wir sachlich bleiben und einander zuhören, finden wir Lösungen, die sowohl den Schutz der Fluggebiete als auch den Gemeinschaftsgedanken stärken.
Fazit:
Wir sollten nicht in ein Schwarz-Weiß-Denken verfallen. Weder vollständige Geheimhaltung noch unkontrollierte Veröffentlichung sind zielführend. Vielmehr braucht es einen verantwortungsvollen, gemeinschaftsorientierten Umgang mit Informationen – mit dem Ziel, unser Hobby langfristig zu sichern und gleichzeitig neue Piloten willkommen zu heißen und Fluggebiete zu schützen.
Es ist sicherlich sinnvoll eine gemeinsame Lösung entwickeln, die sowohl den Schutz sensibler Fluggebiete als auch den Geist der Gemeinschaft berücksichtigt.