DLE 55 springt nicht mehr an

Hallo,
folgendes Problem (bin Benziner-Anfänger): Mein DLE 55 lief jetzt etwa 10 Flüge ziemlich gut. Jetzt auf einmal springt er gar nicht mehr an. Zuerst hatte ich die Zündung in Verdacht. Also Kerze raus, rein in Stecker und an den Motor gehalten. Dann Prop gedreht.....zündet.
Die Farbe der Kerze ist.....dunkelgrau/schwarz.
Sprit bekommt er wohl auch. Wobei ich da fast (weil die Kerze ja zündet) den Fehler vermute....aber was kann da sein?
Ich weiß, eine Ferndiagnose ist immer sehr schwierig. Aber evtl. gabs ähnliche Probleme ja schonmal bei jemandem....

Viele Grüße
Steffen
 
Hallo,

vielleicht immer "versoffen" ?

Probiere mal:

- Zündung aus
- Motor Vollgas und mit Schwung 15-20 mal den Propeller durchdrehen
- dann Motor auf Leerlauf
- Zündung an und .... drehen und sehen, ob er kommt.

Gruss

PW
 
Hallo

Ich hatte mit meinem DL50 dasselbe Problem. Nachdem ich wenige Flüge absolviert hatte, ging der Motor nach dem Start plötzlich aus und lies sich nicht mehr starten. Nach Ausbau der Kehrze war der Zündfunke zu sehen. Hie un da hustete der Motor, aber anspringen wollte er nicht mehr.
Ich habe daraufhin Zündung und Kehrze (nun NGK) gewechselt. Nun startet der DL50 wieder. Nach 3-4 Drehungen mit Shocke erste Zündung und nach 2-3 Drehungen ohne Shoke immer zuverlässiger Start. Nach dem ersten Start braucht es meist kein Shoke mehr um zu starten

Gruss
Pico10
 
Hallo Pico,

könnte auch sein; in einem Nachbar Thread wurde bereits über die Kerzenprobleme gesprochen. Die org. in die DL Motore eingebauten müssen wohl nicht gut sein.

Gruss

PW
 
Hallo,
also abgesoffen glaube ich nicht. Das war er mir ganz am Anfang mal und da war die Kerze dann nass. Jetzt ist die Kerze durchweg furz trocken.
Das mit Zündung aus, Vollgas, paar mal drehen, usw. hab ich versucht. Da tut sich gar nix.
Kerzen habe ich "echte" NGK's bestellt. Leider waren die hier nirgends vorrätig und sind noch nicht da.....

Ich habe eben nochmal was probiert:
Betankungsschlauch verschlossen und an die Entlüftung ne Luftpumpe und so den Tank aufgepumpt(also nur ein wenig.....)
Wenn ich mich nicht getäuscht habe, dann fließt gar nix zum Vergaser??? Jedenfalls war die Kerze auch danach(und nach neuem Startversuch) trocken.
Kann es sein, das (obwohl immer Sprit drin war), die Membran im Vergaser "fest" ist?
Vom letzten Flug, bis zum Startversuch, waren es 2 Tage.....

Viele Grüße
Steffen
 
Steffen Schröck schrieb:
Kann es sein, das (obwohl immer Sprit drin war), die Membran im Vergaser "fest" ist?
Nein das ist nicht möglich.
Ich würde mal etwas Kraftstoff direkt in den Zylinder geben. Wenn er dann kurz läuft und wieder ausgeht, kannst du davon ausgehen das der Motor nicht ansaugt. Wenn er nicht anspringt, würde ich auf die Zündung tippen. Auch wenn du einen Zündfunken siehst, muss diese nicht zwangsläufig i.O. sein.

Bis bald, Wolfgang.
 
Hallo,
also, eben nochmal alles durchprobiert. Er läuft nicht.
Jetzt habe ich mal ne Luftblase in den Schlauch zum Vergaser gedrückt, um zu sehen, ob er ansaugt. Siehe da, egal wie die Gas und Chokestellung ist, die Luftblase wandert kein mm vor, also Richtung Vergaser.
Dann habe ich (ich tanke über einen 5L Reservekanister, den ich unter Druck setze) mal meinen Betankungschlauch direkt an den Vergaser dran gemacht und den Reservekanister aufgepumpt. Dann Prop gedreht. Normal müsste ja jetzt durch den Druck im Tanksystem, Sprit zum Vergaser fließen. Aber auch das tuts nicht.
Wie gehe ich jetzt am Besten vor?
Vergaser demontieren? Gibts da was spezielles zu beachten?

Viele Grüße
Steffen
 
Pass auf das nix rausfällt beim aufmachen...

Vielleicht ist Dreck drin oder die Membran hat nen Riss.

Ich würde auch nicht ohne Zündung ansaugen zum testen.

Nicht dass er doch etwas Sprit bekommt, aber durch evtl. noch fette Einstellung gleich absäuft.

Wie liegt denn der Motor drin ? Zündkerze nach unten ?

Tank auf Vergaserhöhe - drüber oder drunter ?

Mein Moki hängt mit Kerze nach unten - der säuft schneller ab als man schaut - springt momentan noch nicht so gut an - muss man ewig choken und kurbeln....

Gruß, Ralf
 
Hi Ralf,
der Motor hängt mit Zylinderkopf/Kerze nach unten. Abgesoffen ist er mir bis jetzt nur einmal, ganz am Anfang.
Jetzt, auch nach den heutigen Versuchen, ist die Kerze stroh trocken. Auch wenn ich ihn schnell durchdrehe, wenn die Kerze raus ist, kommt mir kein Sprit ausm Kerzenloch entgegen.
Ich vermute deshalb, dass er keinen Sprit bekommt. Denn spätestens als ich den Tank aufgepumpt hatte, hätte er ja müsse absaufen......

Der Tankanschluss zum Vergaser liegt minimalst unter dem Vergasereingang.

Was mich eben sehr verwundert, dass er vorher einwandfrei angesprungen ist. Zündung an, einmal schief den Prob angeschaut und schwupps, lief er.
Nachm Flug ausgemacht (über Zündung) und jetzt geht er nicht mehr an......:cry:

Viele Grüße
Steffen
 
PW schrieb:
Hallo,

ab zum Hersteller/Vertriebler.

Ob der Motor hängend verbaut ist oder nicht, ist völlig unbedeutend.


Gruss

PW

Hi, dachte ich bisher auch - Hr. Reisert hat mir gestern anderes berichtet - da meiner in Bauchlage deutlich überfettet und in Rückenlage super läuft....

Mein Motek war schon beim Vertreiber.....

@Steffen

schon komisch....

Vielleicht doch Dreck im Vergaser oder Zündung übern Jordan

Wundert mich pers. etwas das er nichtmal kurz hochjault oder Lebenszeichen von sich gibt, wenn du mit ner Spritze direkt in den Vergaser eindrückst....

Dann sollte er wenigsten ein Lebenszeichen von sich geben...

Natürlich Gas auf Voll auf, wenn du reindrückst

Gruß, Ralf
 
Hallo,

ich rede vom Starten/Absaufen des Motors.

Und wenn Dein Motor bei Lagewechsel seine Laufeigenschaften ändert, dann liegt das auch nicht am Motor, sondern in den Druckverhältnisse unter Deiner Haube etc.

Gruss

PW
 
Ich würde den Vergaser samt Membranenkasten abbauen, da kannst du gleich prüfen ob ein Flatterventil abgebrochen ist. Wenn die Flatterventile i.O. sind, kann es nur eine von den kleinen Durchgängen sein. Ich hab dir mal einen Bericht über den Vergaser gesucht, da ist alles sehr schön beschrieben. Ich zerlege den Vergaser und reinige alle Durchgänge mit Pressluft. Vorsicht beim demontieren, alles so hinlegen wie es wieder rein kommt.
Sitzt denn der Unterdruckschlauch vom Kurbelgehäuse zum Vergaser fest auf den Anschlüssen ?
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=4826

Bis bald, Wolfgang.
 
evil dead schrieb:
Wundert mich pers. etwas das er nichtmal kurz hochjault oder Lebenszeichen von sich gibt, wenn du mit ner Spritze direkt in den Vergaser eindrückst....

Dann sollte er wenigsten ein Lebenszeichen von sich geben...
Das sehe ich auch so ! Wobei das Einspritzen über den Vergaser bei diesem Motor wahrscheinlich problematisch ist, weil die Flatterventile geschlossen sind. Ich würde direkt in den Zylinderkopf einspritzen.

Bis bald, Wolfgang.
 
Vergaser

Vergaser

Hallo


Ich würde auch erstmal schauen was der Kurbelgehäusedruck macht
sprich nachsehen ob der Schlauch festsitzt und dicht ist.

Druckluft ist so eine Sache bei TC in der Anleitung steht nicht verwenden.
Wenn nicht alle Membranen demontiert sind könnte bei Benutzung von Druckluft eventuell etwas beschädigt werden.

Ich hoffe du hast ein Filzpendel verwendet ! sonst könnte der vergaser verdreckt sein.

Hier in der Öffnung sitzt normalerweise beim Walbro ein feines Sieb bitte nicht
demontieren du bekommst es bestimmt nicht wieder so hinein.

1118219010.jpg


Hier gibt es eine Anleitung für einen Walbrovergaser. Auf dem zweiten Bild mit der Nummer 5 ist das Sieb eingezeichnet.

Gruß Bernd
 
Hallo,
Danke für die vielen Tips!
Habe eben alles (bis aufs einschicken :D) durchprobiert.
Sprich:

-Nochmals durchs Kerzenloch Sprit eingespritzt. Aber diesmal viel mehr als bei den ersten Malen! Siehe da, er hat mehrere Male gezündet. Bis der Sprit alle war. Dann war wieder Feierabend.

-Dann habe ich den kompletten Vergaser auseinander gebaut. Einzig im Sieb habe ich mehrere winzig kleine Metall"flocken" gefunden. Den Filter habe ich ausgespühlt und alles wieder zusammen gebaut.
Gleichzeitig habe ich die Leitung vom Tank zum Vergaser leergeblasen. Dann direkt angeschlossen und den Prop gedreht(mit Zündung). Er hat den Sprit auch angesaugt, aber nur bis 1cm vorm Einlassnippel vom Vergaser. Dann bleibts stehen, wie angenagelt. Läuft nicht mehr vorwärts und nicht mehr rückwärts.

-Als letztes habe ich den Unterdruckschlauch gecheckt. Der ist ok und die Nippel sind auch dicht.

Komisch das Ganze. Habt ihr noch ne Idee(außer einschicken ;) )?


Viele Grüße
Steffen
 
Dann kannst du die Zündung schon mal ausschließen.
Entweder er baut keinen Unterdruck auf oder die Spritführung durch den Vergaser ist nicht in Ordnung. Hast du die Flatterventile kontrolliert ? Wenn diese i.O. dann musst du den Vergaser zerlegen und alles kontrollieren und reinigen. Ist eigentlich eine schöne Arbeit, du lernst deinen Vergaser richtig kennen. Bernd hat dir ja tolle Unterlagen bereitgestellt, damit solltest du es schaffen. Lass dir Zeit, nichts mit Gewalt machen und sorgfältig arbeiten, dann wirst du Erfolg haben.
Sind die Einstellschrauben für die Düsen offen ?
Bis bald, Wolfgang.
 
Hallo Wolfgang,
die Flatterventile....das sind diese plastik Platten auf diesem "Kegel" richtig?
Die sahen für mich ok aus. Wie sollten sie denn aussehen? Bzw. wie nicht?
Abgebrochen war da jedenfalls nix.
Den Vergaser hatte ich auch komplett auseinander. Alle Gänge durchgeblasen und alle Löchlein gereinigt.......
Er hat ja auch "angesaugt", aber nur bis kurz vor den Nippel......

Viele Grüße
Steffen
 
Ja, das sind die Flatterventile, sie sollten auf dem Kegel aufliegen und nicht beschädigt sein. Dann versuch mal die Luftansaugöffnung am Vergaser völlig zu verschließen. Die Einstellschrauben „H“ und „L“ etwas weiter öffnen und in Vollgasstellung den Motor zügig durchdrehen.

Bis bald, Wolfgang.
 
Hallo Wolfgang,
ein Ventilplättchen lag nicht sauber auf. Es stand oben minimalst ab.
Könnte das der Grund sein?
Dreck war keiner drunter.
Wie kann ich das korrigieren falls das der Grund wäre?
 
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