DNAracer (Baudis): Erfahrungen?

Randolph

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Hallo Ercam,
bist Du Dir sicher das es ein 45mm Spinner ist? Ich baue gerade den Antrieb rein und möchte nur einen 38mm verwenden.
 

modellflieger1104

Vereinsmitglied
Spinner

Spinner

ich hab auch einen 38mm Spinner. Wenn man einiges am Rumpf vorne wegmacht geht auch ein 45er. Da liegen bestimmt auch die Blätter besser an. Kommt der Motor halt wieder weiter zurück.
 

Ercam

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Uijujui,..

Uijujui,..

Ach herrjemine,...

Ich habe gerade nochmal gemessen, montiert halt,... .. mein Spinner am DNA hat 40 mm Durchmesser soweit ich das so montiert messen kann .

Sorry, ich hatte da was verwechselt. 45 er hab ich wo anders drauf.

Herzliche Grüße, Stefan
 

Randolph

User
Erstflug DNA-Racer

Erstflug DNA-Racer

Hallo zusammen,

heute war der Erstflug mit meinem DNA-Racer. ( Tripple-Carbonflächen von meiner Windwings Diana 2 inkl. Rumpf/Leitwerk Umbausatz zum DNA-Racer )

Die Platzverhältnisse im Rumpf hatten mir einige "Kopfzerbrechen" bereitet, konnten aber dennoch ohne Probleme gelöst werden. Letztendlich wiegt das Modell 6750 gr. inkl. 450 mAh BEC-Back Up Guard und das für die GPS-Fliegerei benötigte Equipment.
Das sind genau 100 gr. unter meiner bisher eingesetzten Doppel-Carbon Chilli von Valenta. Die Flugeigenschaften waren/sind wie zu erwarten gewesen. Das was mir sofort auffiel ist, das der DNA-Racer "aus der Schachtel heraus" schneller als die Chilli fliegt. Demnach sollte der DNA-Racer auch einen Vorteil in der Strecke besitzen. Der von Windwings empfohlene Lemotion-Antrieb liegt ebenfalls im Bereich des erwarteten und ist extrem effiizient! Mit einem 6s 3000 mA/h Akku ( 490 gr. die selben wie aus der Chilli ) und einer 20x13 GM sind drei Steigflüge auf > 450 m möglich. Das ist otimal zum trainieren. Somit sind 2 von 3 Anforderungen für mich erfüllt. ( 1 = < 7000 gr. Abfluggewicht trotz Tripple-Carbonflächen und regelkonform für die GPS-Fliegerei, 2 = Wiederstandsoptimiertes GPS-Modell vs. Chilli/Valenta ) Was abzuklären bleibt, ist die Thermikempfindlichkeit. Insbesondere die Möglichkeit aus tiefer Höhe wieder "wegsteigen" zu können. Das konnte ich heute bei sehr windigen, fast schon stürmischen Bedingungen, leider noch nicht testen.
 

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tomtom

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Hallo,
hier ein kleines Video.
Salve,
die Kiste ist ja ganz schön am jammern und das schon bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Geräusch entsteht durch Turbulenzen und diese erzeugen Wiederstand.
War da eine Abklebung nicht fest oder evtl. die Spalte gar nicht ab geklebt?

Gruß
Thomas
 

Randolph

User
Hallo Tim,
auf den Akkus steht ROXXY 3000 mAh. DIese Akkus sind mittlerweile 3 Jahre alt und gab es bei MPX zu kaufen. Ich habe 5 Stk. davon und alle sind noch o.K.
 

Randolph

User
… zweites "Update".

Nach anfänglichen Problemen in der Reichweite habe ich jetzt eine gut fliegbare Konstellation. Dafür muss ich mich hier mal ganz herzlich beim Josef Mögn bedanken! Letztendlich waren nur seine Tipps extrem hilfreich und gaben mir die richtige Richtung vor! Danke lieber Josef! Die Bier-und Bratwurstschuld löse ich gerne beim nächsten Treffen ein!

Mittlerweile habe ich diverse Strecken- und Speedflüge mit dem DNA-Racer hinter mir. Die meisten Flüge sogar im direkten Vergleich zu einem befreundeten Modellflieger ( Axel Freiberg ) und seinem DNA-Racer. Ich glaube es ist die GPS-Version mit 6,2 Kg. Abfluggewicht. Das der DNA-Racer definitiv schneller als ein gleichschwerer "Chilli" ist, hat sich bestätigt. Seit gut 10 Tagen fliege ich den DNA-Racer fast täglich und meine Speedzeiten haben sich seither deutlich verbessert. Das liegt aber am Modell und nicht am Piloten. Da liegen mal eben 10 -12 Km/h pro Speedflugrunde im Durchschnitt zwischen der Chilli und meinem DNA! Sorry, aber das sind "Welten"! Selbstredend hat/muss der DNA damit auch Vorteile in der Strecke besitzen. Der Gesamtwiderstand muss hier deutlich unter der von der Chilli liegen. Wie genau dieser Unterschied ausfällt, dürfen sich die "Aerodramatiker" unter uns streiten....

Die große Frage für mich war, wie kreist sich der DNA bei schwachen Bedingungen? Mit der Chilli konnte ich gefahrlos bei 60 - 80 m in eine Thermik einsteigen und mitkreisen aber an einen wirklichen Höhengewinn und wirkliches wegsteigen war unter genau diesen Bedingungen kaum möglich. Trotz Schwerpunkt vor und zurück, Klappen rauf oder runter. Auch bei der Differenzierung wurde bis zum "Split" alles ausprobiert!

Genau diese Fähigkeit begeistert mich an meinem DNA am meisten! Deutlich mehr, als die schnelleren Speedzeiten oder an eine noch bessere Gleitleistung! Endlich kann ich 80 bis 100 m Höhendifferenz mehr für die Strecke nutzen! Erst danach muss ich wieder in die Thermik einsteigen und kann mich auch wieder "nach oben kurbeln"! Ein signifikanter Vorteil! O.K. im Moment fliege ich einen "extrem kopflastigen" Schwerpunkt von 125mm, aber das wird jetzt so langsam aber sicher, nach "hinten" angepasst.

Auch die immer gestellte Frage zum optimalen "Allroundgewicht" eines DNA-Racer scheint sich meiner Meinung nach immer mehr in Richtung > 6,5 bis 6,8 kg. zu verschieben. Erst mit diesem Abfluggewicht "liegt/fliegt" sich der DNA richtungsstabil in der Luft.

P.S: Unser Team befindet sich gerade in einer tollen Situation! Wir haben mit Axel Freiberg und mir jeweils einen DNA-bzw. Chilli -Piloten und mit Stephan Eich zusätzlich einen Calvados-Piloten! Die Stärken/Schwächen jeder dieser Konstruktionen sind daher zeitnah und ganz individuell zu bestimmen.
 

Merlin

User
… Nach anfänglichen Problemen in der Reichweite habe ich jetzt eine gut fliegbare Konstellation. Dafür muss ich mich hier mal ganz herzlich beim Josef Mögn bedanken! Letztendlich waren nur seine Tipps extrem hilfreich und gaben mir die richtige Richtung vor! Danke lieber Josef! ...
Darf man diese Tipps auch erfahren? Was fliegst Du für eine Anlage?

/Bernd
 

k_wimmer

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Ich lehn mich mal aus dem Fenster:
Antennen nach draußen und weg von Akku und Kohle!

Sind immer die gleichen Probleme die ich am Platz und in den Fliegern sehe.
Ich hab da an verschiedenen Modellen immer wieder Tests gemacht und lege nun meine Antennen immer nach außen.
Mit meiner Alpina und meinem Vortex sind seitdem 1,5km kein Problem mehr.

In meinem Calvados habe ich das von Anfang an so gemacht und noch nie auch nur ein Problem mit Reichweite.

Als Anlage fliege ich eine DS-24 mit Vorzugsweise REX12 oder REX10.
 

modellflieger1104

Vereinsmitglied
Antennenverlegung

Antennenverlegung

Könntest Du bitte mal ein Bild posten, wie mal die Antennen "schön" nach außen verlegt?
Vielen Dank
 

k_wimmer

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So z.B.:
Calvados_Antennen.jpg

Ob schön oder nicht ist mir hier egal.
In 5m Entfernung nicht mehr zu sehen, und bei 3D Entfernung 1200m noch 80% Signalquali.
 

modellflieger1104

Vereinsmitglied
Antennenverlegung

Antennenverlegung

vielen Dank
 
Zuletzt bearbeitet:

Randolph

User
Hallo Kai,

richtig geraten. Eine von 2 Antennen wurde jetzt hinter der Tragfläche mitten auf den Rumpf, senkrecht nach oben montiert. Die andere Antenne liegt noch immer 90 ° entgegengesetzt zur Rumpfantenne weiterhin im GFK-Rumpfvorderteil. Allerdings verwende ich jetzt einen anderen Empfängertyp als vorher. Letzterer scheint in der Empfangsqualität noch einmal um ein paar dB besser zu sein.

Bevor ich jetzt mit PN "bombardiert" werde: Ich denke das man mich und meinen Namen kennt. Daher ist es auch kein Geheimnis, das ich seit Jahren ein überzeugter MPX-Pilot bin! Als Sender nutze ich die Profi-TX und fliege bisher in vielen meiner Modelle, auch in der Chilli bei über 1000 m Höhe und Entfernung als Empfänger den RX-9-DR SRXL 16 M-Link ohne Probleme. Bei der Chilli hatte ich wegen des kompletten CFK-Rumpfes die beiden Antennen sofort nach aussen geführt. Nur beim DNA-Racer glaubte ich, das mir hier der vordere Rumpfteil in GFK diese Prozedur ersparen würde. Aber der voluminöse 6s-3000 mAh Akku und ein nach hinten verlegter Antriebsregler lassen den verfügbaren, 2,4 Ghz Empfangsbereich auf ein Minimum "schmelzen".

Das ich hiermit nicht allein dastehe, zeigt das Modell meines Vereinskollegen. Dieser fliegt ebenfalls einen DNA-Racer seit Anfang diesen Jahres und hat mit einem namhaften Fremdprodukt ein und die gleichen "Symptome". Auch hier sind bisher die Antennen im vorderen Rumpfbereich verlegt und ab und zu "klagt seine "Stimme des Vertrauens" über deutliche Einbrüche in der Signalstärke. Mal sehen ob auch Er, wenigstens eine Antenne nach außen führt?

Lange Rede kurzer Sinn, das es bei großen Höhen und Entfernungen, richtungsbedingt immer mal wieder zu Einbrüchen in der Signalstärke kommt, ist normal. Allerdings sollte es zu keinen "Signalverlusten" kommen. Daher fliege ich jetzt auf anraten von Josef Mögn einen "RX-9-DR compact M-LINK" Empfänger.

Und es scheint, als wenn sich der Wechsel gelohnt hat. Die Alarmschwelle für einen Alarm in der Signalstärke wurde dadurch deutlich verbessert!
 

k_wimmer

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Hallo Randolph,

Ich mache das mittlerweile immer so, denn da gibt es immer noch einiges zu beachten.
Früher wäre keiner auf die Idee gekommen die Antenne an einem Flugakku, Regler etc. vorbei zu legen.
Seit 2,4GHz scheinen alle der Meinung zu sein: Physik ist doch nur ein Schulfach, oder?

Vorne im Rumpf geht es halt super eng zu, und wenn man dann die Antenne da irgendwo zwischen rein legt,
braucht man sich halt nicht zu wundern wenn es nachher nicht klappt.

Ich habe mittlerweile fast kein Modell mehr mit innen liegender Antenne.
Außer bei den großen Scale-Kisten ist die Antenne immer draußen.
Warum gerade bei den großen Kisten ?
Weil da der Platz zwischen Elektronik und Antenne schon im Rumpf genügend Abstand bringt.
Außerdem habe ich in den Scalern meistens 2 Empfangsteile drin von denen 1 vorne im Rumpf sitzt, und das 2te im Seitenruder.

Aber das führt etwas weit weg vom Thema.
 

CG-Willi

User
Hallo,

kann jemand beschreiben wo die Unterschiede zwischen dem Calvados und dem DNARacer liegen?
Für mich scheint es so, als ob es mehr DNARacer Piloten gibt...

Viele Grüße

Claus
 

k_wimmer

User
Weil es den DNA Racer auch schon länger gibt, und der über Choco-Fly und Baudis vertrieben wird.
Der Calvados ist nur bei Baudis zu bekommen.
Der Unterschied zwischen den beiden ist so marginal, dass es letztlich immer der Pilot entscheidet.
Der Calvados geht etwas besser thermisch und kann vll. einen Schluck langsamer, aber das ist so minimal, dass ich das ins Reich der Gefühlsduselei legen würde.
Und bevor jemand fragt: Ja, ich habe beide schon geflogen, und einen Calvados habe ich selber.

Auf jeden Fall beides exorbitant gute Maschinen mit einer Bandbreite die Ihresgleichen sucht.
Mir persönlich gefällt der der Calvados etwas besser, da der Rumpf etwas gefälliger wirkt und auch etwas mehr Innenraum bietet.
 

modellflieger1104

Vereinsmitglied
Kabel 8-pol Steckverbinder zum Flügel

Kabel 8-pol Steckverbinder zum Flügel

hat von Euch jemand einen Tipp, wo ich die schwarzen Kabel 8-pol Steckverbinder zum Flügel bekomme, die beim DNA verwendet werden?
Danke
 
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