Drahtquerschnitt und Amp.Belastung am cd-rom

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
hallo selbstbauer und wissende,
wie groß muß der drahtquerscnitt bei~7-9 amp
sein um einen cd-rom motor noch ausreichend
zu betreiben.
bekomme bei einigen 20er statoren nur 23wd,
durchmesser 0,4mm rein.
schaltung: stern und dreieck variabel
zellen 3x lipo 360-850
Ls ~gws 8x4,7 / apc 8x3,8 / streicher ?x?
oder die kleinen 5x3 je nach schaltung

gruß andreas
 
Hi Andi !

Ich nehm mal an ein 200er 5mm lang, oder ?
Da sind 7-9A etwas heftig an 3s, an 2s grad noch OK.

Kuck mal beim Holle unter "Schnurzz" - das ist genau die Größe, und macht wohl am meisten Sinn von der Auslegung her.
- Wenn du beim Modell über 160-180 Gramm rauskommst ( bei 3s 830ern z.B. ), macht ein 200er keinen Sinn mehr ( das will mir der Elektroralf zwar nie glauben :D is aber so... ) - da ist der Gesamtwirkungsgrad einfach im Keller, da macht dann ein 240er ( "Chipsledde" ), oder ein doppelter 200er ( 8-10er Statorlänge "Doppelwopper" ) Sinn.

Gruß,

Alex
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
hey alex,
bei meinem ersten versuch 30wd 0,3
zieht der motor gerade mal 5,5 amp
an einer 9x4,7 apc. torquet mit 2/3
gas.flugzeit über 600 secunden. mit
3x350kokam.modell 210gr.
das finde ich nicht schlecht.
nun wollte ich die gws 8x4,7 nehmen.
da diese nicht so hohe n werte hat,muß
ich ja schärfer wickeln.
weniger wd,dann kann der draht dicker werden.
nur wieviel wd? und welcher durchmesser?
habe mal einen 21wd und einen 24wd gemacht. :D
leider mit unterschiedlichen blechen.
1x luftspalt 0,1mm hohes rastmoment,
1x 0,2 mm ,-alle bleche 0,3
gruß andreas
 
Der 21er müßte an 2 Zellen passen. An 3 k.A. ! ;)

Wie gesagt, ich bin bei Modellen über 180 Gramm nicht mehr von nem 200-5er Motor überzeugt. Da hab ich nen 240-5, wobei ich in der Klasse nur 2 Zellen fliege. ( lieber 7-8 Gramm mehr Motor, dafür 11-18 Gramm weniger Akku... )
Aber wie gesagt, der Ralf will mir z.B. auch nix glauben ! :D

Gruß,

Alex
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
ich hab ja auch ein 10er baby da brennt die luft.
aber wie gesagt.wenn ich jetzt mal von65-70watt
ausgehe(11volt x 6amp) da muß ich nur die richtige
windungszahl rausfinden. 24wd ist etwas
zu viel ~5amp. aber neue,schon länger geladene
accus.werden bei gelegenheit mal die drehzahl
messen.-mit den 850er kokam wirds wieder anders.

grüßl andreas

[ 28. März 2005, 21:59: Beitrag editiert von: elo-gustel ]
 
Jetzt mal halblang AAA Hab 507
ich spare am Motor und am Akkugewicht.
bei einem Abfluggewicht von 162 Gramm ist das für mich genau die richtige Auslegung :D
Nachtrag: wenn andere mit dem gleichen Modell 230 bis 250 Gramm auf die Waage bringen ist das nicht meine Auslegung!!!! :D

[ 30. März 2005, 16:58: Beitrag editiert von: Elektroralf ]
 
Letmath Schnurzz mit Flyware Regler und
2 S1P 360er Zellen
im Pulse Doppeldecker Gsamtgewicht 162g
Klar haben die 2 Flächen mehr widerstand, asl eine vom Knuffel.
Aber Vollgas wird ja höchstens immer 2sec geflogen
 
Schon in Ordnung, Ralf. Ich bau grad nen Schocky mit ca. 145-150 Gramm Abfluggewicht, allerdings mit 28 Gramm Motor... ;)

Das mit dem Vollgas ist schon klar, nur mußt du allgemein eben wegen dem ziemlich hohen Widerstand immer mit viel Gas fliegen, und mit ner 8x4,3 ist der Wirkungsgrad eh schon nich mehr wirklich gut. Der Motor ist eher für ne 7x3irgendwas gedacht... ;)

Is ja wurscht. - Bis nächstes WE !!!
( wie war's eigentlich heute in Sachen Fox-Schleppen ?¿ :) )

Edit: Letmathe

Alex

[ 02. April 2005, 22:32: Beitrag editiert von: AAAB507 ]
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Hallo Andreas,

ja, gibt es:

v = ds/dt

wobei v = Geschwindigkeit der Ladungsträger und ds/dt der Differenzialquotient aus Strecke s und Stromstärke i ist. v kann hier als maximale Strombelastbarkeit angesetzt werden.

Das Ganze eingesetzt in

vp = i/(e*p*A)

mit Elementarladung e=1,602*10^-19, p = Ladungsträgerdichte von Kupfer = 8,6*10^22 cm^-3 und umgestellt nach Querschnitt A ergibt deinen Querschnitt für eine bestimmte Stombelastung einer bestimmten Strecke. Dazu mußt du aber die Wicklungslänge sowie die Induktivität, Kapazität und Permeabilität deines Stators mit einrechnen. Ich würde es bei Näherungswerten belassen ;)

Edit: Da ich mich aus verschiedenen Gründen sowieso gerade intensiv mit dem Thema beschäftigen muß, schmeiße ich den ganzen kram vielleicht morgen mal in eine Excel-Tabelle. zumindest dann, wenn Interesse daran besteht.

[ 10. April 2005, 23:51: Beitrag editiert von: Ingo Seibert ]
 

Gerd Giese

Moderator
Teammitglied
... und daran denken:
- die Temparatur bei der das stattfinden soll!
- eine Luftwicklung verhält sich termisch (fast) ideal gegenüber eine Kernwicklung mehrlagig übereinander!

... ich meine ja nur ;)
 

FamZim

User
Hallo Ihr Wickler
In der Industrie rechnet man mit Füllfaktoren bei Wicklungen mit Runddraht. Der liegt bei 50% CU im zur verfügung stehendem Wickelraum. Der Rest ist Isolation und Luft oder Harz zum verkleben. Wickelraum und den Drahtquerschnitt rechnet man in mm/2. Das ist dann, 50% vom Wickelraum : Anzahl der Windungen und dann den Drahddurchmesser ausrechnen!!
Bei den kleinen Motoren sind 50 A /mm/2 schon normal. Sollte die Wicklung allerdings nach Ampere "Riechen" dann ist der Innenwiderstand schon um 50% gestiegen!!
Die 50 A sind der Wert für 1 Draht also für Sternschaltung und nicht der Strom zum Regler.
Dieser Wert muß je nach Kühlung und Belastung korigiert werden!!
Viel vergnügen beim Rechnen und Wickeln.

Gruß Aloys.
 
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