E.Bike mit Stufenloser Nabenschaltung Nuvinci Enviolo TR CVP

swoop

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Sicher eine Spezialanfertigung Richtung Triathlon oder Einzelzeitfahren mit Kettenschaltung, schon alleine wegen der Servicefreundlichkeit im Falle eines Defekts.
 

swoop

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Ein Standardleser, der selbst vor Ort war, schreibt: "Ich habe mir nur gedacht, der soll es nicht so rasant angehen mit seinem 45er Schnitt und den hat er dann die ganze Nacht gehalten. Das ist einfach unvorstellbar. 270 Watt hat er im Schnitt getreten - für 24h."
 
Hi,
kugle mich gerade vor Lachen. Da war der Radfahrer doch glatt schneller wie das Tesla Model S über fast die gleiche Strecke. Das Model S erreichte aber nur 38 km/h , der Radler 45 km/h .
  • Das größere Model S fuhr die gesamte Strecke mit genau 38 km/h. So vergingen 30 Stunden, bis die 1.128 Kilometer geschafft waren.
https://www.t-online.de/auto/elektr...sche-brechen-reichweiten-rekord-im-tesla.html .

Danke Hans für den Rekord,

Happy Amps Christian
 

swoop

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👍👍👍
 
Hi Hans,
na das bekommen wir doch auch noch hin. E45 Bike und Du bist dabei aber dann mit einer BZ , mit Akku wird das Bike zu schwer. Man sieht halt mit wie wenig Energie es auch geht.

Happy Amps Christian
 
Da war eine Anmerkung zur Carbongabel des gwählten Rades.
Ich möchte fast nur auf Asphalt oder Schotter fahre, nur wenig über Waldwege.
Und da nur Locker vorran.
Hat da eine Federgabel noch sinn ? Da hat man den Lenker doch nur locker gefast und die Arme federn mit.
Ansonsten hat die Gabel Halter für Gepäcktaschen, deshalb baut ZEMO hier die ungefedere Gabel ein.

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Noch mal etwas "alters/altagserfahrung" von mir.

Ich bin 10 Jahr Rad gefahren, so von 14 - 24 Jahre alt, mit 10 Gang Kettenschaltung.
Bei dem alten Rad hatte ich die Schalthebel ohne Rastung am Fahradrahmen. Da justierte man den Kettenlauf beim fahren nach Gehöhr.
Später fuhr ich gelegentlich mit den Rädern meiner Söhne (Rasthebel am Lenkrad),
hier lief die Kette in vielen Positionen so unsauber, das ich die gar nicht fuhr. Klar, mangelnde Pflege und Wartung, aber die braucht so eine Schaltung halt.

Vor ein paar Wochen wollte ich alle Familienräder (seit über 20 Jahren bei mir im Schuppen gelagert) zur Probefahrt fertig machen.

Fazit:
Alle 5 Kettenschaltungen sind schrottwertig.

Nur das Fahrrad meiner Frau mit Torpedo 3 Gang ist nach ölen von der Bremsen, Kette und aufpumpen Fahrbereit. Klar, die Reifen und Bremsklötze müssen neu, wenn man wirklich Fahren will.

Deshalb ist Wartungsfrei für mich wichtig.


Sigi
 

Relaxr

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Die Kettenschaltungen laufen schon nicht mehr, wenn nur Öl fehlt. An sich geht so etwas nicht kaputt (nicht vom rumstehen). Muss halt alles gängig gemacht werden.

Bei reinem Asphaltbetrieb, ggf. mal etwas Waldwege geht auch ohne Federgabel, wobei die Dämpfung wie gesagt den Alurahmen am Steuerkopf schont. Ich möchte bei dem Gewicht der E-Bikes nicht auf die Federgabel verzichten, habe mir sogar eine Teleskopsattelstütze nachgerüstet.

Das ist aber alles Ansichtssache.
 
Hallo Markus

Das ist schon klar, die Kettenschaltungen haben unter permanentem Mangel von Pflege gelitten. Wochen ohne frischem Öl und dann im Herbst nass abgestellt und zum schluss über 20 Jahre rosten lassen. Aber die auch Zähne waren dünn geschliffen und auch manche abgebrochen. Aber ganau das ist der Grund, dass ich ne Nabe will ... weils bei mir ja nicht besser wird

Mit der Belastung der Gabel hast du recht, da wäre eine Federung fürs Rad und auch die Gabel sinnvoll.

Sigi
 

Relaxr

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Dann würde ich mir was mit einer robusten 6, 7 oder 8 Gang Nabe suchen, etablierte Mechanik. SRAM, Shimano, was es gibt. Tests lesen....Das NuVinci System muss wohl recht anfällig sein, immer häufiger rekalibrieren und so, habe das aber auch nur interessehalber in Foren recherchiert, gelesen. Das Konzept ist faszinierend, wobei ich es nicht kpl. verstehe, warum das Kippen der Kugeln die Übersetzung verändert, geht das rein über Reibung, Friktion?
 
Hi Markus,

bei der Nuvinci Nabe laufen die Kugel zwischen zwei Ringen. Die Kugel haben jeweils eine Welle um die sie sich drehen. Wenn jetzt diese Achsen verkippt werden läuft auf der einen Seite der Ring bei der Kugel bei größeren Durchmesser und auf der anderen Seite beim kleineren Durchmesser. Der Trick beim Nuvinci Getriebe ist dass die Kugel die Ringe nicht berühren , also keine friktionsreibung Stahlkugel zu Stahlring haben. Die Kraftübertragung wird durch das Tractionfluid erreicht. Das ist wie ein Öl dass sich aber wenn es in einen schmalen Spalt kommt dort verhärtet und dadurch eine Verbindung herstellt die eine erhebliche Kräfte übertragen kann. Kommt das Fluid wieder aus den Spalt heraus ist es gleich flüssig und schmiert die Bauteile. Dadurch werden die Friktionselemente nicht abgenutzt. Es sollte sich das Fluid wandeln aber das tut es auch nach zig Tausenden Kilometern nicht. Intergalp hat so z.B. bei einem Elektrischen Turbolader von einem niedriger drehenden Elektromotor den hochtourigen Rotor angetrieben und die Drehzahl ins Schnelle übersetzt. Das war dort wie ein Planetengetriebe mit Aussenrad , Planetenrädern und Sonnenrad. Der Elektromotor hat den Planetenträger angetrieben und von dort aus wurde dann das Sonnenrad das die Turbine antrieb auf touren gebracht. Wie wenn man zwischen zwei Fingern eine dünne Welle andreht, dort hat kontinuierlich auf über 200000 U/min.
Für Fahrzeuge heist das Getriebe Torotrak Getriebe., http://rexresearch.com/torotrak/torotrak.htm

Happy Amps Christian
 
Hallo Christian, danke für die Erklärung.
Ich hatte ähnliches von anderer Sete gehört, aber nicht so ganz verstanden.
Auf jeden Fall scheint eine Aussage richtig zu sein: Da Getriebe hat einen natürlichen Schlupf bei stossartigen Belastungen und ist damit nicht nur Verschleisarm sondern auch weitestgehend Bruchgesichert.
Und die Kugelverstellung = Schalten, vorsichtig Schalten ist nie verkehrt, aber wenn der Motor kräftig mit arbeitet, mögen das Kette und auch Nabe überhaupt nicht, die Nuvinci soll es vertragen .... Aber so genau möchte ich es denn auch nicht wissen, oder ?
doch.. als Modellflieger muss man unbedingt alle schlechten Erfahrungen selber machen.

Ich freue mich jetzt auf das Rad, dauert aber etwas (kommt aus Hochwassergebiet)

Sigi
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Federgabel ist teuer, schwer, pflegebedürftig und verschleißt irgendwann, außerdem ist sie in den meisten Fällen überflüssig - dicke Reifen
tuns genau so gut. Und - nicht unwichtig - sie ist abgrundhäßlich und verschandelt den Anblick jeden Rades.
Kettenschaltungen sind leicht, verschleißarm, nicht besonders wartungsintensiv, verhältnismäßig billig und bieten die größte Spreizung und die feinste Gangabstufung. Das Einstellen kann zugegebenermaßen kompliziert sein, aber ein "Normalradler" sollte in der Lage sein, das hinzukriegen.
Das Nuvinci-Getriebe hat systembedingt Schlupf - und damit auch automatisch Verschleiß. Beim Roloff-Getriebe ist regelmäßig ein Ölwechsel
mit teurem Spezialöl erforderlich - OK - ein feines Stück Feinmechanik - aber auch extrem teuer.
Wie gesagt - eine Federgabel würde mir schon aus optischen Gründen unter keinen Umständen ans Rad kommen. Bei den sogenannten
Mountainbikes und anderen Pseudosportgeräten mag das anders sein. Aber die haben in meinen Augen auch nichts mit einem
klassischen Fahrrad zu tun....
 

Relaxr

User
Mittelerweile ist es mE schwer, ein gängiges Fahrrad ohne Federgabel zu finden. Ich sehe klare Vorteile beim Fahren damit, nach 50 Jahren Starrahmen fahren. Einfach komfortabler. Allerdings stimmt es, das man mit dicken Reifen auch etwas Konfort bekommt. Beim E-Bike ok, beim normalen Fahrrad aber auch kraftzehrend.
 

swoop

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@res-newbie

Selten soviel, wie sag ich es bloß?, Unrichtiges in einem Posting gelesen.

Aus über 50 Jahren Erfahrung mit Fahrrädern (auch beruflich):
Kettenschaltungen sind Wartungsintensiv, auf Dauer schlägt sich das auch auf den Gesamtpreis nieder. Alle 1500 km neue Kette, ca alle 5000 neues Ritzelpaket, ca alle 8000 km neue Kettenblätter. Für ein gutes Schaltwerk und gute Schalthebel löhnst Du auch. Regelmäßig Kette reinigen und schmieren, am besten sind Wachs oder Keramikhältige Schmiermittel weil die den Dreck nicht so anziehen wie Fette oder Öle, sind aber auch teurer.

Ob man Federgabel mag oder nicht ist Geschmackssache, ich persönlich fahre mittlerweile lieber dünne Slicks mit hohem Lufdruck mit einer Federgabel als dicke Reifen mit mittlerem bis weniger Lufdruck, da der Rollwiederstand wesentlich geringer ist, der Komfort und Sicherheit beim Bremsen grösser. Eine Dämpfergabel dämpft Stösse und federt nicht wie ein Reifen.

Und Deine Meinung zu Mountainbikes interessiert niemanden, wahrscheinlich hast Du eh keine Berge in Deiner Nähe, sonst wüsstest Du, dass 1km im Gelände etwa 3km auf der Straße entspricht. Es ist also doch ein echtes Sportgerät.
 

swoop

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Nein
schon etwas anmaßend....
Nein, es geht laut Überschrift um ein E-Bike mit nuvinci und nicht um MTBs. Im Zuge der Diskussion wurden die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Schaltungssysteme erörtert, das war es aber auch.

Jetzt wirst Du sicher fragen, woher ich die Lebensdauer des Antriebstranges bei Kettenschaltungen kenne: Ich habe, vor vielen Jahren, als Fahrradbote in Wien gearbeitet, da habe ich ca 160-180 km täglich abgespult, egal ob Sonnenschein, Regen oder Schneefall. Da schaut man auf sein Material und seinen Körper.
 
Zur Federgabel : Kommt drauf an, ich fahre viel mit dem Rad und habe 1.75er Reifen, die aber bis 7 Bar gehen, fahre die aber meistens etwas drunter.
Habe einen starren Rahmen ohne Federung und ganz Puristisch Single Speed. Das geht aber so nur in den Brandenburger Flatlands. Da ziehe ich aber auch den Kinderanhänger und Lastenanhänger mit. Mein Rad muss auch bei Wind und Wetter funktionieren und steht auch meistens draußen, da spielt dann auch so etwas wie UV beständigkeit der Reifen eine Rolle.
Ich habe bei den einfachen gefederten Rädern immer den Eindruck, dass wenn man etwas spitzer Antritt das Fahhrad einfedert aber man nicht vorwärts kommt. Ich hab auch mal ein Rad von einem Freund testgefahren, wo man die Gabel sperren konnte, das war ziemlich cool. Da hat die Gabel aber mehr gekostet als ein normales Rad. Bei den EBikes, die ja im grenzbereich zwischen Fahrrad und Moped sind, kann die aber wirklich nötig sein.
Die Dicken Reifen sind an sich bei normalen Fahrrädern schon Risikoärmer. Ich bin ja auch der Familien-Fahrradmechaniker, und wenn die Mädels nicht rechtzeitig sagen, dass die Luft raus ist hilft ein dickerer Reifen schon, dass die Felgen nicht geschrottet werden.Man muss auch mal in die Reifenspezifikation schauen (Schwalbe und Conti haben Datenblätter) und Entsprechend dem Fahrergewicht die Reifenstärke auswählen. Dann hat man keine so großen Rollverluste, nur wenn der Luftdruck nicht passt hat man da mehr zu tun.
Noch mal zur Schaltung: Die Kettenschaltung ist bei Gebrauchsrädern ggü. der Nabenschaltung schon im Nachteil. Bei mir im speziellen kommt hinzu, dass man, wenn man viel Lasten fährt die schmalen Ketten auch schneller durch hat. Bei mir war das eher noch weniger als beim swoop. Vor allem deshalb bin ich auf die Breiten Singlespeed-Ketten gegangen. Hatte dann auch eine Nabenschaltung, jetzt gar nichts mehr. Das Rad läuft einfach.

Ich glaube, wir brauchen einen allgemeinen Radfahr-Thread. Da kann man sich über so etwas stilvoll und gepflegt austauschen, z.B. wie bei den E-Autos :)

Grüße !
 
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