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E-flite Velocious V900 - etwas neues von E-flite

Noch eine Frage: Im Manual steht, dass man nach dem Trimmen 3 Sekunden die Geber neutral lassen muss. Das geht doch nicht, wenn ich hochtrimmen muss und das Flugzeug grad stark sinkt. Da MUSS ich sofort ziehen...
 

huby43

User
Gibt's den Flieger eigentlich nicht ohne den Spektrum AS3X Kreiselempfänger?
Macht doch für Leute die keine Spektrum Funke haben wenig Sinn!
Grüße
 
Ein Bekannter von mir, ein erfahrener Pilot, baute das AS3X aus und gab einen Graubnerempfänger rein. Die Starts waren allesamt eine Katastrophe, nach fünf Flügen war der Flieger unreparierbar kaputt. Ich würde so ein Ding nie mehr ohne Starthilfe (also AS3X) fliegen...
 
Sorry, aber das ist Quatsch. Wir fliegen den V900 mit Jeti und starten ohne Probleme selbst aus der Hand. Ich habe eine Startflugphase programmiert.

Gruß
Frank
 
Ich will deinem Bekannten nicht zu nahe treten, da ich dessen fliegerische Fähigkeiten nicht kenne. Was haben die Leute aber früher gemacht, als es noch keine solchen elektronischen Unterstützungen gab? Einen Dogfighter bin ich acht Jahre lang geflogen ohne einen einzigen kritischen Start. Als dieses Modell auf den Markt kam, hat man an Flächenstabis noch keinen Gedanken verschwendet.

Ich habe für Modelle mit einer solchen Auslegung zwei Startmethoden:

1. Aus der Hüfte geworfen, am Rumpfrücken greifend. OK, der Flieger dreht vielleicht etwas über die Längsachse weg. Steuert man halt aus.
2. Mittlerweile werfe ich solche Modelle nur noch in Rückenlage. Etwas Tiefe auf eine Startflugphase. Das ist es. Damit fliegt das Modell schnurgerade aus ohne sich zu drehen. Nicht, dass die erste Startmethode in irgend einer Form kritisch wäre. Startmethode 2 ist jedoch praktisch narrensicher.

Klar, wenn man eine SAFE-Funktion hat, nutz man sie. Dann braucht man sich praktisch keinen Kopf machen. Es ist aber wirklich Unsinn zu glauben, dass man solch einen Flieger ohne Hilfselektronik nicht gestartet bekommt. Man sollte halt damit nicht das Fliegen lernen wollen (was ich deinem Bekannten aber - wie gesagt - nicht unterstelle).
Ich würde mir aber deswegen keine Spektrum-Fernsteuerung kaufen, nur um das hauseigene Stabi nutzen zu können.

Zur Frage von hubi43: PNP Versionen gibt es ja bei HH leider zunehmend weniger.
 
Ja, etwas rechts, etwas Höhe und Leistung auf 50% begrenzt. Das Letztere ist das Wichtigste.

Ansonsten liegt das Ding wie ein Brett. Da braucht’s keine Assistenz.

Bei uns ist ein V900 im Spektrum Safemode eingefahren. Der Empfänger war nach einer Reparatur nicht sachgemäß befestigt und dadurch wurden Vibrationen in den Gyro übertragen. Die Elektronik hat das Modell sauber bei Vollgas in den Boden gesteuert.

Gruß
Frank
 
Für Unkenntnis kann der Baustein aber Nichts.

Allerdings hast du mit deinem Beitrag die Kehrseite von Stabis angesprochen. Sollte sich der Baustein im Flug lösen oder von Vibrationen beeinflusst werden, macht der Flieger ganz "unschöne" Sachen. Kann man in einer solchen Situation die Stabifunktion nicht ausschalten (wenn man es überhaupt schafft, so geistesgegenwärtig zu reagieren), sammelt man halt leider Trümmer ein. Das passiert bei einem "normalen" Empfänger logischerweise nicht.

Mit SAFE ein solch doch flottes Modell zu fliegen, würde ich persönlich definitiv nicht. Man hat ja schon von genügend Abstürzen der V900 in Verbindung mit dem Stabi gelesen. Ob diese dem Stabi zuzuschreiben oder einfach auf Überforderung des Piloten zurückzuführen sind, wage ich nicht zu beurteilen. Es ist aber definitiv "spannend", die V900 mit eingeschaltetem SAFE in eine Kurve zwingen zu wollen. Gerade dann, wenn die Fluggeschwindigkeit höher wird. Da erlebt der ein oder andere vielleicht doch eine unliebsame Überraschung.
 
Wie gesagt: Gestalte die SAFE-Funktion zu- und abschaltbar, dann musst du nicht damit fliegen.

Den Dämpfungsmodus (AS3X) kann man aber m.W. bei den HH-Bausteinen nicht deaktivieren, d.h. lösen sollte er sich im Flug nicht. Allerdings ist das natürlich etwas Schwarzseherei. Eine ordentliche Befestigung sollte man den meisten Nutzern unterstellen können. Den Lieferzustand würde ich persönlich allerdings schon dahingehend checken, ob der Baustein nicht schief eingebaut worden ist und das Klebepad die weite Seereise gut überstanden hat.
 
Wenn man denn unbedingt meint, genau diesen Flieger kaufen zu müssen (der für mich persönlich gegenüber den Konkurrenzprodukten die meisten Schwächen hat), ist der für den Empfänger verlangte Aufpreis ja glücklicherweise kein unüberwindbares Hindernis, so man kein Spektrum-Nutzer ist.
 

rkopka

User
Wenn man denn unbedingt meint, genau diesen Flieger kaufen zu müssen (der für mich persönlich gegenüber den Konkurrenzprodukten die meisten Schwächen hat)
Welche wären die besseren ? Und was sind die Schwächen ?
Fliegerisch mag ich meinen. Nur der Platz für den Akku und der Cockpitdeckel sind nervig.

RK
 
Aus meiner Sicht sind die Schwächen im Wesentlichen:

1. Die Komponentenanordnung: Den Akku aus Schwerpunktgründen hinter dem Empfänger anordnen zu müssen, ist für mich ein No-Go. Auch wenn man sich in 2,4 GHz Zeiten fast keine Gedanken mehr über Empfangsstörungen macht, bin ich immer noch kein Freund davon, stromführende Kabel über den Empfänger zu führen. Noch problematischer finde ich daran jedoch, dass ein sich im Absturzfall ggf. lösender Akku den Empfänger mit großer Wahrscheinlichkeit auch noch ins Jenseits mitnimmt, wenn er sich Richtung Motor bewegt.
2. Das wirklich mäßige Platzangebot: Der Flieger wird für 4S angepriesen, ich muss aber schauen, dass die Abmessungen des Akkus zum Flieger passen. Dafür habe ich beispielsweise an einem F5d Modell Verständnis, da man hier versucht, noch das letzte Quäntchen an Widerstand zu minimieren. Aber bei einem Schaumflieger? Wen juckt es, ob das Ding 10 KMh schneller oder langsamer ist. Das sollen doch alltagstaugliche Flieger für die breite Masse sein und keine minimalistischen Wettbewerbsflieger. Misst doch eh kaum einer nach, ob der versprochene Topspeed erreicht wird.
3. Die filigrane Rumpfkonstruktion am Heck. Nicht jeder verfügt über eine Landewiese mit Golfrasenqualität. Gut, kann man in Eigeninitiative mit Verstärkungen versehen. Ich erwarte aber von solchen Modellen, dass ich nicht noch Verbesserungen vornehmen muss, zumal wenn man einen preislichen Vergleich der V900 zu Modellen von HK zieht, soll heißen, dass die V900 ja nicht gerade ein Schnäppchen ist.

Die Fälle, bei denen von einem brechenden Tragflügel im Flug die Rede war, möchte ich gar nicht bewerten. Kann auch auf Missbrauch zurückzuführen sein. Man kennt ja die (untauglichen) Versuche zur Genüge, solche Flieger noch schneller machen zu wollen. Beim Erreichen gewisser Kräfte ist halt irgend wann mal Schluss.

Was ist besser? Das ist ein subjektives Empfinden. Für mich persönlich ist es der Funracer. Der fliegt so aus der Schachtel heraus wie er ist. Ich habe aber auch keine Ambitionen, mit einem solchen Flieger einen Speedcup gewinnen zu wollen. Die V900 mag zwar der "schnittigste" Vertreter dieser Schaumracer-Gattung sein (kommt aber natürlich größten teils vom Antrieb zu Lasten der Motorlaufzeit), aber: Wer mich kennt, kennt auch meine Meinung hierzu: Wenn ich einen schnellen Flieger haben möchte, suche ich mir ein dafür geeignetes Modell.
 
Habe nun meinen V900 fertig gebaut :D und programmiert. Aufgefallen ist mir:
1. Ja, der Rumpf ist unnötig eng und mit dem kleinen 4s 1800 geht sich alles grad so aus...
2. Ich habe SAFE programmiert, auf einen Schalter gelegt und kann ein und ausschalten. Aber im ausgeschalteten Zustand ist auch die Kreiselfunktion des AS3X weg. Ich habe gedacht, dass mit dem Umschalten nur die begrenzten Ausschläge nicht mehr gegeben sind, aber die Kreiselwirkung bleibt...
 
Mit diesem Baustein kenne ich mich nicht aus. Ich kenne es jedoch von anderen Stabis, dass man zumindest zwischen unterschiedlichen Modes über eine Schalterzuweisung wechseln kann, bis zum Ausschalkten jeglicher Stabilisierung. Mich persönlich würde es jedoch nicht stören, hätte ich bei einem flotteren Modell wie diesem keinen Dämpfungsmodus zur Verfügung. Der bringt hier ohnehin nicht mehr viel. Vielleicht noch etwas bei reduzierter Geschwindigkeit, solang noch genügend Strömung an den Rudern anliegt.
 
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