Ein kleiner Freudenschrei...

Hallo,

mein letztes Posting hier im Forum ist ja schon Jahre her, aber nun ist an der Zeit, hier mal einen lauten Jubelschrei zu tun und euch an meiner Freude teilhaben zu lassen, denn mein Modell, der Nachbau des Gaffelkutters "Tigris" von 1899, hat nach 7 Jahren Bauzeit (ja, endlos lang) zum ersten Mal Wasser unter dem Kiel gehabt und in Nachbars Karpfenteich erfolgreich die ersten Runden unter Motor gedreht. Nun fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten wie Rigg und Beschläge, aber der Anblick des Bootes auf dem Wasser motiviert ungemein.


Gruß
Jan
 

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Walter Ludwig

Moderator
Teammitglied
Glückwunsch

Glückwunsch

Moin Jan,

dann will ich herzlich gratulieren und hoffe, dass Dich die 'Kleinigkeiten' - ich weiss ja wie klein Du bauen kannst - nicht wieder so lange aufhalten.

Vielleicht schaffst Du es ja bis zum Herbst in Fühlingen. Oder bis zum kommenden Frühjahr. Dein Boot währe auf jeden Fall eine Bereicherung.

Viel Spass beim Weiterbau.

Walter
 
Hallo Walter,

Danke für die Gratulation! Herbst ist etwas sehr optimistisch, mein Ziel ist es, das Boot im nächsten Frühjahr zum Probesegeln aufgeriggt zu haben (aber das ist schon seit Jahren mein Ziel...). Dazu werde ich mich nun erst mal auf die Herstellung der zur Funktion nötigen Beschläge stürzen, alle anderen Details können warten. Mast und Spieren sind schon fertig und warten auf die Lackierung. Nun sind erstmal die Mastbeschläge dran, die Bugsprietbeschläge sind schon fast fertig.

Gruß
Jan
 
Hallo Jan,

Gratulation zur ersten Schwimmprobe. Das ist ja ein erstklassiges Modell! Wunderschöne Bauausführung und herrliche Linien. Es gibt doch nichts über die Klassiker aus dieser Epoche des Segelns. Ich wünsche weiterhin gutes Gelingen.

Gruß aus Lübeck
Jörg
 
Hallo Jörg,

danke für die Komplimente. Ich werde hier demnächst mal ein paar Detailbilder zeigen, denn von der Bauausführung ist hier ja nicht so viel zu erkennen.

Ja, solche Klassiker sind wirklich eine Augenweide. Dieses hier ist im Original von Alfred Mylne entworfen worden, einem Zeitgenossen von William Fife. Und auch Mylne hatte wirklich ein Auge für schöne Linien.

Gruß
Jan
 
Anmerkung / Frage : das Schiff schwimmt jetzt schon auf der WL ist aber noch nicht komplett - war es für den Test aufgbleit oder wird es tatsächlich tiefer eintauchen?
 
Naja, ein paar Gramm zuviel sind da schon im Wasser, denn extra aufgebleit habe nicht. Aber vorne ist noch ein wenig Luft und allzuviel Gewicht kommt nicht mehr dazu. Die komplette Technik ist schließlich schon drin, was fehlt sind noch ein paar Beschläge und das Rigg. Aber wahrscheinlich werde ich nicht drum herumkommen, den Ballast noch etwas zu verringern.

Gruß
Jan
 
ein paar Details

ein paar Details

So, hier sind nun ein paar Detailaufnahmen. Die ganzen Beschläge und Skylights sind nur zur Passprobe aufgelegt. Wie man sieht, fehlt noch jede Menge Kleinkram wie Scharniere, Verschlüsse,...

Gruß
Jan
 

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Hallo Jan,

sehr schöne Detailarbeit. Wie hast die die Verzahnungen (kenne leider den Fachbegriff dafür nicht) an den Kanten hergestellt? Hast Du alles mühsam mit der Hand ausgearbeitet oder gibt es da in dem Maßstab ein spezielles Werkzeug?
Das Deck sieht aus als wäre es unbehandeltes Teak (?). Auf den Bildern wirkt es teilweise sehr grob. Ich glaube da gefällt mir eine (matt) lackierte Ausführung - und dann natürlich nicht aus Teak - doch besser. Zumal ich Sorge hätte, dass das durch den Einfluss des Wassers mit der Zeit dann doch Probleme bereitet. Aber das ist sicher eine Geschmacksfrage.

Gruß
Jörg
 
Die Verzahnungen habe ich auf der Tischbohrmaschine mit einem Fräser angefertigt. Der Fräser hat etwa 5 mm Durchmesser und ist etwas 1 mm dick, also praktisch ein sehr kleines Kreissägeblatt. Damit geht das sehr gut, man muss nur auf die Hinterseite des Werkstückes ein Sperrholzstück packen, um das Ausreißen des Holzes beim Austreten des Fräsers zu vermeiden.

Ja, das Deck ist unbehandeltes Teakholz (1,5 mm Dicke auf 0,8 mm Sperrholzunterlage verklebt,
bei den Aufbauten sind es 2,5 mm Teak). Das Original hat auch kein lackiertes Deck (sowas habe ich bisher nur bei "Solway Maid" gesehen, aber da ist es auch kein Teak), dann kommt bei mir auch kein Lack drauf - so einfach ist das :-). Die Kalfaterung ist aus Sikaflex, der Decksaufbau ist also wie beim Original. Das sollte keine Probleme geben. Teakholz ist, was die Maserung angeht, sicher etwas grob, aber im Massstab 1:11 ist das sicher noch vertretbar. Ich habe die unbehandelte Variante gewählt, weil das Deck dann irgendwann wie im Original die typische silbriggraue Patina entwickeln soll, die bei den Vorbildern doch sehr die Optik prägt. Auch bei den Aufbauten habe ich trotz der Maserung bewusst wie im Original Teak gewählt, denn das warme Leuchten, den dieses Holz lackiert im Sonnenschein hat, finde ich für den Gesamteindruck wichtiger als die Maserung, die nur aus sehr geringer Nähe stört.

Gruß
Jan
 

Ragnar

User
Na das wird ja ein wunderschönes Schiff..................

Glückwunsch
 
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