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Eine einfache aber konkurrenzfähige EPA-Einmot!

Paratwa

User
Beim Wettbewerb in Stade wurde intensiv über die EPA Zweimots diskutiert. Ich bin bei der ganzen Diskussion nicht ganz unschuldig, schließlich ist meine Henschel auch ein Stein des Anstoßes. Mein eigenes Setup liegt auf der Augenhöhe mit den schnellsten Einmot Maschinen. Eine Zweimot ist recht markant am Himmel und sticht dadurch heraus. Es steckt einige Technik in den Maschinen, ich bin allerdings der Meinung, dass das eigentlich jeder Modellbauer hinbekommen kann. Die Henschel habe ich mit allen Baudaten und Anleitung über die Modell Aviator veröffentlicht und kann dort von jedermann runtergeladen werden.

In Stade habe ich die EPA Warbirds der Firma Hacker gesehen, die von Pavel äußerst gekonnt in Szene gesetzt wurde. Ich konnte mit der Henschel dagegen halten, allerdings ist Pavel auch ein um Klassen besserer Pilot als ich. Ein tolles Erlebnis mit solch einen Piloten fighten zu können.

Die Hacker EPA Maschinen sind Flatfuse Modelle und gehen, zumindest in Pavels Setup, wie die Hölle. Allerdings muss ich hier an dieser Stelle ganz klar meine Meinung kundtun, dass diese Maschinen aufgrund ihrer Tragflächengeometrie in keiner Weise in die akuellen Reglen passen. Die haben nämlich ALLE die gleiche Tragflächengeometrie.

Aber die Flatfuse Modelle funktionieren sehr gut. Deswegen werde ich hier in der nächsten Zeit den Bau eines solchen regelkonformen Modells beschreiben. Ich habe dazu die FVVS J22 ausgewählt. Das Material dafür kann bei Christian Knüll (EPP-Versand) bezogen werden.

Und damit wirklich jeder die Maschine bauen und einsetzen kann, werde ich die komplette Daten hier als ZIP Datei zur Verfügung stellen. Ich werde meine Maschine zwar mit meiner CNC Schneide herstellen, aber jeder der mit einem heißen Draht umgehen kann, sollte die Maschine bauen können.


Die Konstruktion steht jedenfalls schon mal. Die Tage geht es weiter.

Gruß
Thomas
 
Hallo Thomas,

sehr gute Idee!

Ich bin gespannt...


Gruß
Enrico

P.S. schön wäre ein Antrieb den man nicht nur in Fernost bekommt...
 

Paratwa

User
Die Frage des Antriebe....

Die Frage des Antriebe....

....ist für mich schon geklärt. Es wird ein Turnigy Park 450 1200kV. Ich gehe mal davon aus, dass praktisch jeder Hobbyking kennt, bzw. jemanden kennt der da bestellen kann.

Es ist dieser Motor: https://hobbyking.com/de_de/turnigy-park450-brushless-outrunner-1200kv.html
Garniert mit einem 20A Regler und einem 7x5 Elektro Prop ist der super in der Performance und kommt mit dem 1300er Akku sehr gut hin.

Als Servos werden drei Stück HXT900 eingebaut, sollte auch jeder kennen: https://hobbyking.com/de_de/hxt900-micro-servo-1-6kg-0-12sec-9g.html. Billig und gut.

Gruß
Thomas
 

rchajue

Vereinsmitglied
Hallo Thomas,

tolle Idee von dir!

Und damit wirklich jeder die Maschine bauen und einsetzen kann, werde ich die komplette Daten hier als ZIP Datei zur Verfügung stellen.
Wärst du auch bereit, die Daten deiner Motorträger für die 110 online zu stellen? Drucken können viele so was, aber konstruieren nicht unbedingt.
 

Paratwa

User
Rumpfbreite

Rumpfbreite

Der Rumpf wird in der Seitenansicht stumpf aus 20mm dicken EPP RG20 geschnitten. Die korrekte EWD ist durch die Seitenansicht vorgegeben, man kann also nichts falsch machen.

Warum 20mm? Nun, diese Stärke ist im EPP Shop verfügbar. Ausserdem lässt sich diese Stärke auch problemlos durch die meisten Dekupiersägen schieben. Wird der Schaum langsam, Plan auf dem Sägetisch liegend mit einem scharfen Blatt durchgeschoben, muss dieses Teil noch nicht einmal mit dem heissen Draht geschnitten werden.

Ein 3S1300 Akku ist ungefähr 30mm breit, er schaut also aus dem Rumpf heraus. Sollte 30mm gewünscht sein, bitte ich um Rückmeldung.

RG 20 wird aus Gewichtsgründen verwendet. Der Rumpf muss eh mit 1-1.2mm Carbon Stäben ausgesteift werden, schwerer Schaum ist überflüssig. Aus einer Platte RG20 können etwa 7-8 Rümpfe geschnitten werden......

Die Leitwerke werden aus dem wesentlich steiferen 4mm starken RG 45 geschnitten. Auch diese Platte reicht für ein komplettes Geschwader.....

Gruß
Thomas
 

Ewald

User
Prima!

Prima!

Hallo Thomas,

ist ja wirklich ne prima Idee. Ob die original J22 je auf die I16 getroffen ist? Vermutlich nicht, aber bei uns wird das sicher bald so sein. Bis Vreden ist ja nicht mehr lang. Falls die bis dahin schon fliegt. Ich persönlich fände 30mm besser damit verschwindet der Akku schön im Rumpf.

Bin gespannt. Gruß Ewald
 

Paratwa

User
Da hier ein emsiges Interesse vorliegt, hier einmal die endgültige Konstruktion:

Snapshot_cr.png

Die J22 hat eine Spannweite von 810mm. Wie von Ewald gewünscht, wird der Rumpf 30mm breit. Bei meinen Zweimots verklebe ich den Flügel, bei der J22 wird er mit Gummiringen befestigt. Die Leitwerke werden aus 4mm RG45 entstehen, weil das steif und leichter als eine Doppelstegplatte ist.

Die Tragfläche besteht aus 2 Teilen mit dem SD6060 und einer auf 3mm aufgedickten Endleiste. Das Höhenleitwerk ist 5mm runter gesetzt damit es gut eingeklebt werden kann. Der Rumpf wurde innerhalb der Regeln um 18mm in der Höhe reduziert.

Ecalc behauptet, dass die J22 mit dem gewählten Antrieb etwa 5km/h schneller als die Henschel sein soll....., Als Regler reicht was um die 15A aus, der wahre Strom wird bei deutlich unter 10A liegen. Das Gewicht kann ich noch nicht abschätzen.

Wer noch Änderungswünsche hat soll jetzt reden oder für immer schweigen.......:p

Gruß
Thomas
 
Hallo Thomas,
ich hätte dazu noch eine Idee. Mich hat immer das abknicken des Rumpfes vor dem Flügel bei zu vertikaler Landung gestört und auch das die Motoren da immer so schnell ausreißen.
Wie wäre es da mit einem, sagen wir mal Universalrahmen im Rumpf? Universal deshalb weil man da den Akku und die Flächengummis gleich mit sicher befestigen könnte ohne das da was ausreißt, bzw. darüber eine Klettschlaufe für den Akku befestigen kann und über dem unteren Brettchen die Dübel für die Gummis setzen könnte. Das Holz wäre auch weit genug von den Außenkanten des Rumpfes entfernt, so das es andere Flugzeuge bei einer Kollision nicht berühren würde und man könnte sich diese schlecht haltenden CFK Stäbe sparen.
Snapshot_cr2.jpg
Brettchen unten aus Sperrholz, Brettchen oben müßte Balsa reichen oder dünneres Sperrholz. Beide dann mit dem Brandspant verzapft.

Nur so eine Idee.

Gruß, Daniel
 

Paratwa

User
Keine schlechte Idee. Das kann vielleicht in einer nächsten Ausbaustufe gemacht werden. Da ich im Augenblick noch nicht weiß wo der Akku hin kommt, will ich da nichts platzmäßig eng machen. Der 3S1300 Akku nimmt ja einiges an Platz weg und muss sicher im Rumpf geklemmt werden.

Die J22 soll so einfach wie möglich sein, Ausbaustufen und Verbesserungen bleiben jedem selber überlassen. Toll wäre es, wenn diese Evolutionsstufen dann hier von den Nachbauern gepostet werden.

Das Modell soll der Appetithappen für alle Aircombateinsteiger sein. Und wie bei allen Modellen ist die Weiterentwicklung nur natürlich und wünschenswert.

Gruß
Thomas
 

Paratwa

User
Ich habe heute für die erste Maschine die Schaumteile geschnitten. Die kompletten Schaumteile (Rumpf, Tragflächen und Leitwerk) wiegen 56g........

Das Abfluggewicht wird sich irgendwo bei 350g einstellen. Mit rechnerisch 700g Schub mit dem ausgewählten Motor steht Leistung im Überschuss zur Verfügung. Selbst 400g sollten damit kein Problem darstellen.

Jetzt etwas in eigener Sache: Ich werde die kompletten Daten für das Modell zur Verfügung stellen. Beruflich bedingt lässt es meine Zeit nicht zu mengenweise Teilesätze anzufertigen. Wer sich mit CNC Styroporschneiden beschäftigen will, der sei auf die aktuelle Modell Aviator hingewiesen. In dieser und der folgenden Ausgabe beschreibe ich die theoretischen Grundlagen einer solchen Maschine und wie man sie baut. Der komplette Bauplan mit 3D Druckdaten, Inbetriebnahme der Maschine etc. können im Downloadbereich des Magazins herunter geladen werden.

Gruß
Thomas
 

Paratwa

User
Kleiner Teaser

Kleiner Teaser

Neben den Reparatur meiner WW2 Maschinen beschäftige ich mich mit der J22. Als kleiner Teaser hier ein paar Bilder:

20181020_174524_k.jpg
Der Rumpf wird beidseitig mit je zwei 1,2mm CfK Stäben ausgesteift, da biegt sich nichts....

20181023_171339_rcn.jpg
Das Höhenleitwerk. Durch das harte RG45 und die Aussteifung mit den 3mm CfK Profilen bocksteif und präzise.

20181020_182239_rcn.jpg
Das fertig montierte Leitwerk

20181021_180621_RCN.jpg
Die Tragflächenteile werden im Schwerpunkt beidseitig mit CfK Streifen als Holmen ausgesteift.

20181021_192146_rcn.jpg
Das ist alles nur geklaut, lalalalaaaaaaa.....:D Der Motortrager bestehend aus zwei Teilen Pappelsperrholz und dem eigentlichen Motorträger aus 3mm Flugzeugsperrholz.

20181021_192142_rcn.jpg
Mal alles zusammengesteckt, geht doch und sieht gar nicht mal so übel aus...


Die Maschine wird demnächst endmontiert. Für die Befestigung der Tragflächen mit Gummies ist das RG20 zu weich, ich werde wahrscheinlich die Tragfläche einkleben. Bisher habe ich meine EPA Modelle nur so gebaut.

Ich werde eine Maschine mit dem Park 450 aufbauen. Eine zweite J22 im "Performance" Setup bekommt einen etwas leichteren Motor und leichte Servos (die kosten eben 6€ statt 2,99€ das Stück). Schließlich will ich ja Alternativen und ihre Auswirkung darstellen.

Die aktuellen J22 habe ich aus RG 20 geschnitten. Das Material ist sehr leicht aber auch weich. Eine Option ist auf jeden Fall auf RG30 auszuweichen. Das Mehrgewicht beläuft sich auf knapp 19g, das ist aus meiner Sicht absolut tolerierbar. Dafür ist es deutlich steifer.

Gruß
Thomas
 

Krauti

User
Warum genau diese Bleiente als Motor? So billig ist der ja auch nicht. Wenn ich nur 120W maximal umsetzen muss, kann das auch ein halb so großer Motor einigermaßen effizient. Die Motorwelle tendiert zusätzlich dazu zu verbiegen. Egal, mach mal. Wir sehen, was heraus kommt. Funktionieren wird das alle Mal. Raum für Verbesserungen muss bleiben!

Gruß Wilhelm
 
Modell

Modell

Hallo Thomas,
da bist du ja ganz schön weit gekommen. :):cool:

Ob man in sein Modell fremde DNA verwendet, ist doch nicht schlimm. :D
Ich schaue mich auch um und verwende, was mir gut erscheint.
Wir fliegen und bauen ja Aircombatmodelle und der Konstrukteur freut sich, wenn seine guten Ideen woanders übernommen werden.

Ich denke auch, das man in dieser Klasse auch mal in seine Restekiste schaut und verwendet, was da ist.
So einen Park hab ich auch noch.

Eine Frage hab ich noch:
Hat der Flügel eine V-Form?
Bei meinen Tiefdeckern haben alle eine, sonst ist mir das Fliegen zu anstrengend.

Rainer
 

Paratwa

User
@Krauti: Wenn die "Bleiente" damit fliegt, warum nicht. Ausserdem empfinde ich ganze 16€ nicht als teuer. Wer was Preisgünstigeres reinschrauben will, der soll es tun.
Das "Performance" Setup besteht aus dem in meiner geächteten Henschel eingesetzten SK3 2822 1270 mit einem mickrigen 12A Regler.
Wenn du einen konstruktiven Vorschlag für einen günstigen leicht verfügbaren Motor hast, dann teile das doch hier bitte mit. Die Mitleser werden es dir danken.

@Rainer: 5 Grad V-Form pro Seite habe ich vorgesehen. Das sorgt dafür, dass das Modell vernünftig kurvt. Wer weniger will kann das natürlich auch machen.

Zum Thema Restekiste: Ich hatte den Motor in meiner Hurricane eingesetzt, die damit sehr gut ging. Verbogene Wellen oder sowas hatte ich nicht. Deshalb kommt der Motor da rein und wird gut funktionieren. Wer solch ein Modell im Wettbewerb einsetzt, sollte nicht unbedingt die Grabbelkiste bemühen nur weil es EPA ist. Ein sauber abgestimmtes Setup sorgt für die notwendige Leistung der Wettbewerbsmaschine. An der Grabbelkistenmentaltät leiden einige Modelle.

Gruß
Thomas
 

Paratwa

User
Die erste J22 mit dem Park 450 Motor befindet sich im Endstadium des Rohbaus. Mit Farbe wird das Abfluggewicht bei etwa 350g wiegen.

In die zweite Maschine kommt ein leichterer Motor sowie leichtere Servos. Statt den 9g HXT 900 Servos kommen dort Turnigy D56MG zum Einsatz. Unterm Strich wird diese Maschine etwa 40g leichter sein.

Für den Wettbewerbseinsatz (und nicht nur da) sollten Akkus mit einer guten Spannungslage eingesetzt werden. Ich habe daher Gensace Tattu 3S1300 75C geordert. Durch die hohe C Rate ist die Leistungsfähigkeit dieser Akkus enorm. Für den Wettbewerbseinsatz besonders interessant ist, dass unter Belastung die Klemmspannung nur gering einbricht. Die volle Leistung steht über die 7 Minuten ohne wenn und aber zur Verfügung. Klar ist ein 20C Turnigy Akku für 11-13€ billiger, der Tattuu kostet aber nur ganze 3-5€ mehr. Da können wir uns bei den Copterpiloten bedanken, da ist diese Akkugröße ein Standard. Zwischen der Leistungsausbeute der Akkus liegen Welten. Man kommt zu einem Schusswaffenduell schließlich nicht mit einem Brotmesser.....:D

Gruß
Thomas
 

Paratwa

User
Testreihe

Testreihe

Ich habe mich entschlossen, für die Ermittlung eines optimalen Motorsetups drei Antriebsvarianten zu testen:

Turnigy Park 450 1200kV, die "Bleiente", der schwerste Motor

Turnigy SK3 2826 1240kV, die mittlere Variante, noch keine Erfahrungen mit

Turnigy SK3 2822 1275kV, der Motor aus meiner HS129

Um vergleichbare Ergebnisse zu bekommen wird der Strom bei Vollgas und die Drehzahl mit einer 7x5 Gemfan Latte gemessen. Die Tattuu Akkus werden jeweils randvoll geladen. Als Regler dient ein 12A Blue Series Regler, wie ich ihn auch in der Henschel standardmäßig verwende.

Ich bin auf die Ergebnisse gespannt.

Gruß
Thomas
 

Paratwa

User
Und hier die Ergebnisse.....

Und hier die Ergebnisse.....

SK3 2822 1275: 7,8A; 10000UPM

Der SK3 2822 als kleinster Motor erreicht eine PSS vom 50000. Der Strom ist äußerst gering, ein 3S800er Akku würde glatt reichen. Das ist nicht verwunderlich, mit der Henschel fliege ich damit 7 Minuten inklusive Streamer. Da kommt der Kleine auch wieder rein und darf seinen Dienst verrichten.

SK3 2826 1240: 13,2A; 11600 UPM

Ganz ordentlich, aber ein büttn viel Strom für den 12A Regler. Da sollte besser auf einen dickeren Regler gewechselt werden. Erreicht wurde damit eine PSS von 58000.

Und jetzt, auch für mich überraschend, der Park 450:

Park 450 1200kV: 12,9A; 12110 UPM.
Wow, eine PSS von 60550 mit weniger Strom als beim 2826. Der Motor hat von den drei Kandidaten auch das meiste Drehmoment. Im Flug sinkt der Strom noch um ca. 2A, das sollte doch passen. Wenn der Regler an der freien Luft liegt, reicht der Winzling allemal.......:D. Trotzdem sollte aus Sicherheitsgründen auch hier ein etwas stärkerer Regler eingesetzt werden.


So, wählen Sie die Waffen.....
Die Bleiente hat sich erstaunlicherweise als der geeignetste Motor erwiesen. Damit steht meine Wahl der Waffen vorerst fest..... Aus der Erfahrung mit meiner Hurricane weiß ich, dass dieses Setup inklusive diverser Beutestreamer durchhält

Gruß
Thomas
 

Paratwa

User
Heute war der Tag....

Heute war der Tag....

...des Erstfluges. Die J22 wiegt flugfertig, allerdings noch ohne Farbe 362g.

20181104_161641_k.jpg

20181104_161649_k.jpg

Ich gebe zu, ich war aufgrund des pragmatischen Aufbaus doch ein wenig skeptisch. Den Motor auf Halbgas gestellt und mit einem wenig Schwung nach vorne in die Freiheit entlassen. Das Modell hängt sich ruhig in die Luft, Nachtrimmen war nicht erforderlich. Nach einer kleinen Eingewöhnungsrunde dann auf die Combatgeschwindigkeit: Vollgas.

Die J22 wird recht schnell, ist meiner Meinung nach aber keine Rakete. Steigleistung in dem Setup senkrecht ohne an Geschwindigkeit zu verlieren. Die Durchsetzungsfähigkeit gegen die norddeutschen herbstlichen Wetterbedingungen (sch...kalt und wie üblich nette Brise) ist sehr gut.

Die J22 ist nicht nur flott unterwegs, sondern kurvt extrem gut. Loopings mit Vollgas, 5m Durchmesser ohne Geschwindigkeitsverlust; bei 10 Stück nacheinander habe ich aufgehört zu zählen....... Die J22 gefällt mir vom Flugverhalten noch besser als die HS129 und ist extrem einfach zu fliegen. Der Start ist simpel und problemlos, die Landung erfolg in Schrittgeschwindigkeit. Die Rollrate ist sehr gut. Ich meine, das Modell hat Potential.

Was bleibt für mich zu tun? Den Plan bereinigen und die Daten für die Einstellung in die Datenbank vorbereiten. Die Tage werde ich die zweite Maschine mit besseren Servos und einem leichteren Regler aufbauen, der Park 450 1200 kommt auch in die zweite Maschine. Ach ja, ein bisschen Farbe muss noch drauf. Ein weißes Modell ist langweilig und die Lagerkennung aufgrund der Agilität schwierig.

Was würde ich ändern? Eigentlich nichts. Die Verwendung von RG30 statt dem RG20 als EPP Material für Rumpf und Tragfläche würde ich ernsthaft in Erwägung ziehen. Die höhere Steifigkeit bei minimalen Mehrgewicht macht sich da bezahlt. Durch die Verwendung eines leichteren Reglers und Servos holt man das locker wieder rein.

Ich bitte wegen den Daten um ein wenig Geduld, kommt demnächst.


Gruß
Thomas
 
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