Einfacher Empfängerwechsel

SirToby

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Hallo Kollegen!

Viele von uns besitzen zwar mehrere Modelle, aber nicht jedes Modell ist mit einem eigenen Empfänger bestückt. Nun ist es aber manchmal recht fummelig, die einzelnen Stecker in den Empfänger zu fummeln. Wäre es da nicht eine gute Lösung, wenn man im Modell eine fest installierte Adapterleiste hätte, auf die man den Empfänger einfach aufschiebt und somit direkt den Anschluß an alle Servos hätte? Ich fänd' das schon sehr praktisch, so wird der Empfängewechsel auf dem Flugplatz zur Sekundensache.

Oder hat jemand soetwas schon gebaut?

Grüße, Tobias
 
Hallo Tobias,

soetwas habe ich mir vor kurzem gebaut!
Ich bin vor einigen Monaten auf 2.4GHz Futaba FASST umgestiegen, und wollte nicht alle Empfänger aufeinmal tauschen. Habe so an die 15 Modelle:rolleyes:

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Die Platine, die im Modell platziert wird, habe ich um 2 Spannungs - Steckplätze erweitert. Dort kann z.B. ein Empfängerakku und eine Spannungs - Anzeige angeschlossen werden. So verbaut man sich keinen Kanal bzw. man benötigt kein V-Kabel.
Das Mehrgewicht von ca. 20 Gramm ist in den meisten Fällen verkraftbar.
Natürlich wird dadurch etwas mehr Platz benötigt.
Die 2 Antennen werden einfach in die 90° zueinander vormontierten Röhrchen geschoben. Der Empfängerwechsel dauert nicht länger als ein Akkuwechsel.

Gruß
Alfred
 
Hallo Alfred,

Du redest mir aus der Seele!! Auch ich bin gerade auf 2,4 GHz umgestiegen und wollte (konnte ;) ) mir nicht so viele Empfänger auf einmal leisten.

Genau soetwas meinte ich - so und nicht anders!

Grüße, Tobias
 
Wie es der Zufall will, habe auch ich letzte Woche eine Lösung für einen schnellen und sauberen Empfängerwechsel ausgedacht und umgesetzt.
Die Grundplatine ist per Isolationsfräsen entstanden.

Hier noch beide Platinen vor dem Zuschnitt:
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obere Reihe mit 3er-Buchsenleisten (aus 12er heraus getrennt) bestückt und unten mit Stiftleisten bestückt. Ebenso die Befestigungslöcher gebohrt:
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hier im eingebauten Zustand (vorn):
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Hier die Ansicht von hinten. Die Stromversorgung direkt auf die Platine gesetzt:
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Für mich war galt es in erster Linie eine Lösung zu finden, welche mit so wenig wie möglich zusätzlichen Kontakten (Stecker/Buchsen) auskommt.
Die Lösung vom Alfred finde ich auch gut gelungen, hat aber die von mir angesprochenen "Mehrkontaktstellen". Ebenso hat meine Platine auch zwei zusätzliche Servosteckplätze, welche als Stromversorgung für Zusatzgeräte (z.B Jeti-Sensoren) dienen können.
 

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Also nichts gegen Deine Lösung, Micha, aber da übertragen sich m. E. Vibrationen direkt auf den Empfänger, was den dortigen Lötstellen nicht u. U. nicht gut bekommt.

Die Lösung von Alfred hat den unschätzbaren Vorteil, daß der Empfänger durch die kurzen Kabelverbindungen vibrationstechnisch entkoppelt ist.

Grüße, Tobias
 
Ja Tobias. da hast du natürlich Recht. Aber zum Glück sind alle meine E-Flieger an der Luftschraube ausgewuchtet und unsere Vereinspiste ist glatt wie eine Golfwiese :D Da vibriert zum Glück nix ;) Bei einem Verbrennermodell hindert mich auch nix die Verschraubung auf einen schwingungsdämfenden Träger zu setzen.
 
Hallo Micha,

dein Lösung sieht auch nicht schlecht aus.
Ich wollte es zuerst auch so machen, doch mir kamen dann Bedenken, da soviele Steckverbindungen zusammenkommen. Bei 7 Kanälen sind das 21 Steckverbindungen.
Durch häufiges Aus- und Einstecken könnten sich mit der Zeit Lötpunkte lösen.
Meine Variante hat nur 9 Steckverbindungen, und diese werden durch hochwertige 9pol. SUB-D Stecker/Buchse hergestellt.
Zusätzlich habe ich diese mit Epoxy an die Printplatte geklebt.

Gruß
Alfred
 
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