Einsteigerfragen zu fast allem (RC - Einbau etc.)

Hallo Wolfgang, kann es sein dass bei der rechten Flächenhälft, also die hintere auf dem Baubrett, dort wo das Querruder liegt, die Endleiste sich nach oben biegt? Oder täuscht das auf dem Bild?
Du hast aba Augen wie ein Habicht. Nein das täuscht. Das was Du glaubst, dass nicht am Baubrett brettelrben anliegt ist der Bau-Plan darunter. Ich hab extra die Neodym-Würfelmagnete runter genommen, damit ihr seht, dass die Teile nach dem Kleben - auch ohne mit Nadeln oder die starken Magente fetsgehalten zu werden bretteleben liegen. Allerdings hab ich fesgestellt, wo beim obernen Flügel die Beplankung A3 und A3a - genau da wo F4 stehts - da steht es a bisserl 1mm hoch - da kommt aber auch auf der Gegenseite so eine Beblankung drauf. Beim Rumpf - wo der Boden noch ned drauf ist - von links zwichen dem 2. und 3. Loch is das Fußerl um 1/4 mm höher.

Nun kommts Gegenziehen: Mit destilierten Wasser mit dem fft-ftf-fft (vom Hemden Bügeln) leicht angefeuchtet - gegenteilig was druntergelegt wird wieder gerade gezogen. Dort wo´s rund geklebt werden muss (z. B. Beplankung, gehts auch nicht ohne anfeuchten.

Nur bitte daran denken, gerade bei Flugzeugen geht es um Qualität nicht Quantität. Lass dir lieber Zeit beim Bau und versuche keine Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen!
Ja eh - Du wirst auch das Heck beim Airfisch ned wiedererkennen. Das Problem ist halt die galoppierende Modellbautritis mit die leuchtenden Augen, wenn so ein Modell entsteht.

Ich hoffe du hast die Teile an den Laserkanten leicht angeschliffen vor dem Verkleben?
Das sagst Du mir erst jetzt? ...jetz wär alles kaputt, wenn ma die Teile nicht einmal über des 120er Papier gezogen hätten, wegen den vielen, vielen 1/10mm, die´s beim Lasern stehen lassen, damit die Bau-Teile im Balsabrettel halten

Tu das nicht. Der Aktivator macht den Seku unheimlich spröde. Und über die Klebung dann noch eine Leimmuffe legen bringt auch nichts, der Leim kann nicht mehr ins Holz eindringen. Entweder Leim für die Klebung nehmen (den musst du halt in die Fugen reinschmieren), dann kannst du auch eine Leimraupe legen. Oder du machst alles mit Seku, aber dann ohne Aktivator
Im Bauplan steht aber: "Leimmuffe legen" Mit in die Fugen rein schmieren is bei 1/10mm Fugen nix - in so dünne Abstände dringt der Leim speziell bei 3-4mm stärke nicht ein - da musst die Teile runter und auseinander nehmen - ob sie danach wieder so gut zusammen passen, wenn sie durch die Feuchtigkeit vom Leim arbeiten... das würde mich nur mit Nadeln trauen - für das nächste Modell kommt aber unter der Eisengummi-Folie auch ein ein Nadel-steckbrares-Brett drunter...

Sieht auf dem Foto aber schon recht gut aus! 👍
Danke, ich versuche laufend dazu zu lernen.

Ich hoffe ich habe euren netten Senf ebenso nett gegengesenft und widme mich nun wieder meiner Modellbautritis - falls ich noch was vergessen hab, bitte einfach sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im übrigen steh ich jetzt auf den "Sekundenkleber-dünnflüssig" ...zieht durch die Kapillarwirkung wunderbar, selbst durch 4mm Brettchen bis zum Tixo 😍
 
Fixierspray verwendet man für Makeup, wahrscheinlich meinst du Aktivator Spray.

Tu das nicht. Der Aktivator macht den Seku unheimlich spröde. Und über die Klebung dann noch eine Leimmuffe legen bringt auch nichts, der Leim kann nicht mehr ins Holz eindringen. Entweder Leim für die Klebung nehmen (den musst du halt in die Fugen reinschmieren), dann kannst du auch eine Leimraupe legen. Oder du machst alles mit Seku, aber dann ohne Aktivator.
Bitte könnte mir wer die Aussage vom @Papa14 pro und/oder kontra bestätigen? Im Bauplan steht oft von Anheften mit Sekundenkleber aber fast immer finish mit Leimmuffe. Alerdings steht im Bauplan nicht welcher Sekundenkleber (abgebildet ist der von Robbe). Habe auch Probeklebungen gemacht. Der Dünnflüssige geht durch die dünnste Fuge - der Medium geht 1-2mm in die Fuge und der Dickflüssige beleibt fast nur auf der Oberfläche. Ich verwende den von Everglue. Aktivatorspray könnt ich weglassen. Allerdings muss das Tixo bald danach runter (der Sekundenkleber greift das an), andernfalls können Tixo Reste bleiben, die weggeschliffen werden müssen
 
Mit anheften ist gemeint, dass die Bauteile mit einem kleinen Tröpfchen fixiert werden, sodass sie nicht mehr verrutschen können.

Ich würde entweder alles mit Sekundenkleber oder UHU Hart bzw. Leim kleben. Leim bzw. UHU Hart vorher auf die Klebeflächen auftragen und dann die Teile zusammenfügen.
Die Technik mit dem anheften und der Leimraupe ist IMHO nicht die Beste und unnötig schwer. Bei deinem Modell sind die paar Gramm aber auch wurscht.
 

bendh

User
Im übrigen steh ich jetzt auf den "Sekundenkleber-dünnflüssig" ...zieht durch die Kapillarwirkung wunderbar, selbst durch 4mm Brettchen bis zum Tixo 😍
Balsa / Balsa, da nehme ich:

der einzig wirklich dünnflüssige den ich kenne, es darf aber kein sichtbarer Spalt sein.


Bei Sperrholz / Balsa den:


leicht Spaltfüllend.
Aktivator nur wo es absolut nötig ist, weil es z.B. schnell gehen muss.

Sperrholz, Hartholz, Kieferleisten mit jeweils sich selbst oder untereinander, Weißleim.
 
Zu was würdet ihr tendieren? Sporn oder Heckrad (lenkbar) für Asphaltpisten? ...müsste mich bevor ich unten zumache entscheiden. Kennt Ihr was passendes? Gewicht Problem?

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Wie macht ihr das mit schön rund schleifen?

Wasserwaage - messen? Beim Batteriendeckel (den ich geil finde) geht nicht viel - max 3 mm rund - dicker ist der nicht - ebenfalls Rest des Rumpfes. Kleber ist mir ausgegangen - morgen kommt der Neue - also hab ich geschliffen. Vorne ist viel Balsa - habe bis zum Motorspannt herunter geschliffen - mit 80er angefangen - jetzt bei 120er Papier. Kann man von den Fotos Vorschläge machen?

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Es muss am Anfang gar nicht so grobes Papier sein. Wichtig ist da, nach meiner Erfahrung, eher die Qualität des Schleifpapiers oder Gitter (Mipa, Indasa). Da reicht auch ein 120er als grob, da das Papier viel schärfer ist und auch deutlich länger hält. Ebenso hab ich mir angewöhnt (eigentlich) immer mit möglichst langen Schleifbrettchen ca. 11x50cm zu arbeiten wo es geht. Die Gefahr Macken oder Dullen irgendwo reinzuschleifen ist so viel geringer.
Porenfüller vor der Folie macht oft eher Probleme, da die Luft nicht mehr durch die Poren raus kann. Wenn irgendwo Macken sind spachteln mit Epoxy mit viel Microballoons oder Ultraleichtspachtel. Gerade der Ultraleichtspachtel ist super zum Üben da er fast noch leichter als Balsa zu schleifen ist und es keine neuen Dellen gibt;-)
Finde das Ergebnis auf den Bildern aber doch schon ganz gut.
Weiter viel Spaß dabei!
Grüße Kristian
 
an die Art Ruder schleifen und mit Folie als Schanier soll ich mich halten (Ruder sind aus 6mm Balsa)?
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Beim Schleifen von den Rudern merkste das sofort wenn Du mit einem möglichst großen Schleifbrett arbeitest. Bei dieser Version ein Ruder anzuschlagen ist es nicht so einfach den Winkel gleichmäßig hinzubekommen. Da hilft aber üben und ich mach das immer an der Kante des Baubrettes. Hilft mir beim Schätzen des Winkels. Bei 6mm brauchste vorher eigentlich auch nicht mit nem Balsahobel ran. Ist aber auch Geschmackssache. Ich finde eher das Abschliessende Bügeln/Folieren nicht ganz ohne. Das können andere bestimmt besser. Wenns mal misslingt kann man da aber auch ganz gut mit Tesafilm arbeiten...
Ich würde das Leitwerk noch mit einer Leiste oben absperren, damit es sich nicht verziehen kann. Wird aber vermutlich bei der Größe und 6mm Stärke kein Problem sein.
 
Bei dieser Version ein Ruder anzuschlagen ist es nicht so einfach den Winkel gleichmäßig hinzubekommen.
das mein ich ja - mit ob die Art Ruder anzuschlagen egal ist. Hab mich gerade erst auf Filz in der Mitte des Ruders eingelernt - außerdem ist da nicht einmal der zu schleifende Winkel angegeben - in der Bauanleitung gibts nur das:

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