elektr.Einziehfahrwerk

Hallo Kollegas,

eine Frage zur Elektrik. Ich habe eure Super Altservo-elektronik- Idee im Forum gefunden und werde die nutzen. Nun muß ich aber damit den 12 V Motor betreiben. Wie mache ich das ? Muss ich da an jeden Augang 2 transistoren verschalten, die den Motor dann mit + und - verschalten. Oder habt ihr eine Lösung wie ich mit nur 2 Transistoren zurecht komme ?
Oder wie kann ich die Schaltung mit 12v betrieben.

Danke
 
Ich hab den erste Prototypen :D
Einfahren in 4 Sec. Allerdings ist die Kraft nicht mehr so groß. Wenn nötig kann ich einfach den Getr. Motor wechseln und dann habe ich richtig heftig kraft. (aber 8 sec Dauer). Strom is ca 200 mA

Gewicht liegt bei 115 gr.. Viel sparen kann ich nicht mehr:( denke ich.

Masse sind 27 (60)x44x35

Stabil ist es wie die Sau. Ich werde es mal einem Freund geben, der mit sowas Erfahrung hat und der wird testen.

Und was meint Ihr ?
 

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FamZim

User
Hi

Sieht soweit doch GUT aus !!
Wo sind denn die Endschalter ?
Was für eine Schnecke ist das, jedenfals keine NORMALE Gewindestange .
Mehr ne Leitspindel oder sowas ?? ( höhere Steigung ) .

Gruß Aloys.
 
Hy hoetzinger,

Das schaut doch mal gar nicht übel aus :-) Gratuliere.

4s und wenig kraft ist dann natürlich nicht ganz so erfreulich, denn gerade kraft willst du ja, und 3s transit sollten auch schon drinnen sein, zumindest bei neueren modell-typen.
Wenn ich mir den motor so ansehe dann ist genau da der "hund" begraben. Du nimmst einen der seitlich abgeflachten motoren (Speed 195 oder 250 klasse?), die aufgrund der bauart ein hundsmieses moment aufbringen. Runde motoren sind hier wesentlich besser und liefern gleichmäßiger ein höheres moment. Ich würde dir mal einen Speed 180 nahe legen, oder sogar einen Speed 260 wenn du den platz hast. Damit solltest du gut unterwegs sein in sachen kraft, und durch ein hochfahren der spannung kannst du deine zeiten auf die 3s runter bringen. Erfahrung hat gezeigt, dass durch die kurzen einsatzzeiten sogar 100% überspannung verkraftet werden ohne schaden. Damit lässt sich dann auch noch arbeiten.....

Wenn das nicht fruchtet dann gibts noch ne weitere motor-variation, die kostet dann aber ne stange geld.

Zu bildern von meinem system bin ich noch nicht gekommen, war das wochenende mit meiner besseren hälfte in Berlin und hab mir die hacken abgelaufen ;-) Ich berichte demnächst ausführlich...

Viele grüße
Hank
 
Hallo Zusammen,

Aloys:
also die Schenke und das Zahnrad sind von Conrad (1:40) und die Microschalter sind SUper micro terra kleine (8x3x11mm) die sind im gehäuse integriert. Dadurch das ich einen Anschlag habe, egalisiert sich das geringe Spiel der Zahnrades. Und dein Tip mit dem Dioden an den Microschaltern ist absolut genial.

Zur Kraft. Ich kann mit dem Getriebe keinen Hammer mit 380 gr (Stil zum Fahrwerk hin) einfahren. Aber was wiegt ein Bein mit Rad und Bremse. 90% vom Gesamtgewicht sind ja dabei auch nicht 350 mm von der Mechanik entfernt. Ich habe einen 1m langen 6er Stahlraht in die Mechanik gesteckt und das ging noch. Auch wenn der Motor etwas belastet wurde.
Noch stärkerer Motor ist noch schwerer und das Übersetzungsgetriebe mit 1:50 (1:150) noch viel weniger.
Mein Ziel wäre ja das ganze unter 100 gr zu bekommen



Ich werde noch Bilder mit Kamera machen und Details knipsen.
 
Hy,

der 180er wiegt 16g, der 260er wiegt 28g...ich weiß ja ncht was dein motor wiegt, aber ich denk die werte ermöglichen ein ziel von 100g immer noch.
Wenn die auch zu schwach sind dann hab ich noch ne quelle mit bis zu über 4mNm drehmoment, das sind dann die motoren die ich einsetze (erster zylinder hat schon über 30kg geschoben! Damit kommt alles rausgefahren...). Kosten aber das 10fache von den mabuchi- und graupner-schmeissmotoren.....

Du bist in münchen ansässig? Da bin ich fast jeden tag. Vielleicht können wir uns ja mit unseren beiden teilen mal treffen bei gelegenheit. Gerade dein STL-teil würde mich sehr interessieren, da ich noch eine verkleidung brauchen werde, und überlege ob ich die spritzgiessen lasse oder es anderweitig machen lassen soll/selber laminiere....

Gruß
Hank
 

FamZim

User
Hallo

Ich habe mal die Stellkraft überschlagen, das hebt an 11 cm Hebel dann 1 kg ( 6 mm Stahldraht ) und das ist genau soviel wie mein großes zum Einfahren braucht.
Aber deine Räder sind leichter als 280 g und der Hebel ist auch kürzer.
Also reichen die Motoren.
Daran das Du ein Schnecken Zahnrad hast hatte ich schon nicht mehr gedacht :D bei mir sind es ja Spindeln .
Das Gehäuse kann man noch etwas abmagern wo keine großen Kräfte wirken .
Die sind nur zwischen den Befestigungslöchern und dem Lager des Hebelarmes, und auf das Drucklager der Schnecke.
Die ersten Kräfte bilden ein Dreieck, und das Drucklager hängt am gesammten Gehäuse.
Alles andere kann, ( von innen ), auf die hälfte verdünnt werden.
Dann bleibt außen alles schön grade.

Gruß Aloys.
 
Hallo Hank,

die Motoren sind ja gut, aber was ist mit dem Getriebe (1:50 -150..) Die gibt es nicht für die Motore, oder ? Bei Conrad ist das ding fertig montiert.

Hallo Aloys,

ich habe gestern mal versucht mit den Fingern das FW aufzuhalten. No Way. Die Kraft reicht dicke aus.

Ich werde mal einen dauertest machen.. zig mal aus und einfahren und dann mal richtig dran rütteln. Und dann baue ich mir 2 Stück und teste Sie im Flieger.:)
oder was meint ihr ?

Das Bugfahrwerk muss ich dann auch noch machen, da ich da ja mehr Fahrwinkel brauche und der Servo an das FW soll.

Was wiegt den eine pneumatisches Ezfw ?


Stefan
 
Ich hab hier grad ein SpringAir 602 liegen, komplett mit 140mm federbein und 76mm robart rad spricht meine briefwaage 147 gramm...

Der aussagekräftigste test ist immer im flieger :-)
 
An alle mutigen Modellbauer,

wer hat eine Flieger und würde das Fahrwerk gerne testen :D ?
Mein Jet ist erst im Rohbau und daher kann ich da nicht selber testen.:(

Stefan
 
Hallo Stefan,

noch ein Tipp:

Biete doch zu den Fahrwerken gleich einfache, robuste Linearantriebe für die Fahwerkstüren mit an. Diese könnten über Spindel stark, robust und selbsthemmend sein und dabei vielleicht über die Elektronik mit verschaltet werden.

Grüße, Bernd
 
Hallo Unterstützer !!

ich habe gestern mal ausführlich getestet. Fahrwerk funktioniert einwandfrei.
Kraft ist ausreichen (8er Alurohr 1m und aussen einen Schraubenzieher).
Geschindigikeit ist auch gut (3 Sec).
Dann habe ich mal mit dem Hammer darauf rumgeklopft--> alles ok und Fahrwerk funktioniert, keine Schäden--------:)

:( ABER--- Wie schon von einige Kollegen befürchtet ist das Gehäuse doch zu windig (labil). Wenn ich das Alurohr nehme und daran rumbiege macht das Gehäuse auf. so ca 0,2-0,3 mm. Jetzt habe ich eine Wirkung, ähnlich wie einer Federung. Das gehäuse ist nicht kaputt zu bekommen, da es ja nachgibt (da gibt es doch ein Sprichwort, der Klügere gibt nach..).:mad:

Jetzt werd ich doch umdenken müssen.... für Flieger bis 6 Kg ist es super, aber mein Jet wird weit mehr wiegen (<12kg).
Ich denke an ein Alugehäuse. Allerdings kann man die Aufnahme der Microschalter nur schwer darstellen.....

Schade, aber ich gebe nicht auf.

Stefan

P.S. ich habe ein Video von meinen Tests gemacht (versuch, da es schwer ist zu filmen undden Schalter zu betätigen) werde es die Tage reinsetzen
 
Hy,

das mit den schaltern ist kein thema. Hmmm, verrate doch mal was für eine kiste du baust. Ich hab da so ne idee *ggg*

Das das plastik nicht der weißheit letzter schluss ist siehst du bei den eurokit. Die plastiklichen haben nie wirklich das gehalten was draufstand, zumindest bei rauherem betrieb....Alu hat halt ne wesentlich höhere packungsdichte und ist somit auch festigkeitstechnisch sehr überlegen.

Ich schick dir gleich mal ne PM...

Viele grüße
Hank
 
Ich hab neue GEHÄUSE... diesemal aus Aluminiumverstärktem Material.

Die sind zwar nicht so stabil wie Alu-gefrässt, aber ich denke, das es für meinen zweck (10 Kg) reicht.

Ich werde das Ganz selber testen und dann schauen wir weiter.

Stefan
 
Hallo Kollegas,

ich wollte nur kurz sagen, das wenn jemand mit desn Subminiaturschaltern abreitet, er diese nicht mit sekundekleber einkleben darf. Ersten ist die gefahr groß, das was verklebt, zum zweiten krichen die dämpfe in den Schalter und belegen die kontakte, so das nix mehr funktioniert !!!! Ist mir passiert 2mal schon und ich habe mich gewundert was da los ist.
Stefan
 
Hmm, sekundenkleber hab ich oft genommen, noch nie ein thema gewesen. Man muss nur den sehr dickflüssigen nehmen, und ich arbeite dann auch nocch mit aktivator sobald die position passt....
Aber danke für die info, dann werd ich die dünneren erst gar nicht anfassen :-)
 
Hallo Bernd,

kommt bald. Ich muss nur noch den letzten Stand der Daten bauen lassen und dan bei Conrad Teile kaufen.

Ich hab übrigens schon das Bugfw gezeichnet . guckst du

Stefan
 

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hi Leutz

euer ansatz ist sehr interessant!
ich möchte für mehrere grosse Emodelle möglichst scalelike fahrwerke bauen. es wird elektrisch mit einer spindel gelöst. um den motor anzusteuern verwende ich die methode der elektrischen fensterheber beim auto... ohne endkontakte! ein mikroprozzi misst den strom, steigt er über einen bestimmten wert wird abgestellt. das verhindert gegrillte motoren und leere akkus.. da noch etwas rechenleistung übrig ist lässt sich gleich ein doorsequencer integrieren und die einziehgeschwindigkeit und -reihenfolge SWmässig beeinflussen. das ganze ist auf lochraster aufgebaut, nutzt einen ATt13L mit einer leistungsendstufe. damit kann ein/aus-gefahren und zwei servos/beleuchtungsLED geschaltet werden.

bei bedarf werde ich dafür eine nachbauanleitung und ev. geproggte käfer anbieten.

von der mechanischen seite her kommt ein ausgebuchster KS-klotz zum zug.
das verriegeln des einziehmechanismus erfolgt vorbildähnlich mit einem knickgelenk.. so kann ein aufnahmetyp mit verschiedenen beinen kombiniert werden.
 
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