Empfänger / Empfängerstromversorgung

ePower

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Hallo zusammen

Könnt ihr mir eure Erfahrungen mit Empfängern/Empfängerstromversorgungen mitteilen? Hintergrund:

Seit etwa 3 Wochen flieg ich eine FA-18 mit 5S LiPo, Hacker Master 40-3P, HET EDF 3W und Webra Nano S6 Empfänger. Bei den ersten Flügen habe ich die BEC verwendet, nichtwissend, dass diese nicht für diese Zellenanzahl ausgelegt ist *schäm*

Also BEC abgehängt und einen ACT Power Booster für die Empfängerstromversorgung eingebaut. Dieser hat aber offensichtlich Folgen für die Empfangsqualität. Jedenfalls hatte ich beim 1. Flug einige Wackler und kurze Motor abschalter. Im 2 Flug wars dann noch schlimmer. Plötzliche schnelle Rollen und dann war schon der Boden im Anflug :( Hab aber Glück im Unglück gehabt. Schaden ist schon fast wieder behoben.

Deshalb bin ich gespannt auf eure Erfahrungen in diesem Bereich. Fliege übrigens mit einer ca. 62cm langen Stabantenne.

Gruss
Norbert
 
Hallo,

ich benutze BEC nur bei slow flyern, für den rest ist das nix!!

Meine Empfänger stammen immer von ACT und wanns das Gewicht zuläst sogar das Diversity mit 2 Empfängern.

schau mal da nach.

mfg Helmut

[ 12. Juni 2005, 12:19: Beitrag editiert von: bogi24 ]
 
Hallo zusammen

Noch ein Update zur Situation. Habe nach der Reparatur heute 2 Flüge gemacht. Da ich auf Grund der Störungen ja etwas ändern musste, habe ich den Webra Nano S6 durch einen Quatra von eflight (kommen aus der Hand von Peter Berg) ersetzt. Obwohl ich etwas Bedenken mit diesem kleinen Empfänger hatte (war für eine Schaumwaffel bestimmt), trat bei beiden Flügen nicht ein Wackler und keine Motoraussetzer auf :)

Bin aber trotzdem auf weitere Erfahrungen von euch gespannt. Vor allem, setzt ihr bei hohen Zellenzahlen einen separaten Empfängerakku ein oder wie speist ihr den Empfänger?

Gruss
Norbert
 
Hi,
Ich habe meinen Tsunami 30 an 4 Lipos im Kanal eingebaut und bei ca 35 A keinerlei Probleme.
Der Regler wird laut Log File gerade 63° warm.
Die Ansicht, daß BEC nur was in Slowflyern zu suchen hat, teile ich nicht.
Ich fliege seit 6 Jahren einen Hotliner mit BEC ohne jedes Problem.
Allerdings hätte ich auch Bedenken, wenn´s über 12 Zelle/4 Lipo´s rausgeht.
Aber es gibt doch auch schon Super BEC´s für mehr Zellen?
Als Empfänger benutze ich einen SPCM 14 auch ohne jede Störung.

Ansonsten kleinen Akku benutzen- Battman hat da ein paar nette!
Grüße
Oliver

[ 13. Juni 2005, 08:18: Beitrag editiert von: Ost ]
 
Bei Kontronik gibts im Jazz ein BEC bis 6S(25Volt).
ein separates bis 43 Volt. bisher mit BEC keine Probleme gehabt.Und ich hab so ca 20 im Einsatz.
Wenns aber mehr als 4 oder 5 Servos sind unbedingt max Strom mit dem Unitest messen.
 
Fliege seit 2 Jahren keine ACT mehr nur noch Schulze !
Und das auch mit 15 Zellen und 75 A mit Kontronik Regler BEC. Logisch immer max nur 6 Sek. sonst ist der Flieger schon im Orbit.Gruß Andreas
 
Da hab ich doch gemeint, dass mein Empfangssystem nun robust funktioniert. Und dann muss ich heute meine FA-18 tief aus dem Boden ziehen :mad:

Nach einigen problemlosen und störungsfreien Flügen ist mir heute Abend mehrmals aufgefallen, dass die FA-18 verzögert auf Steuerbefehle reagiert hat. Es hat wohl keine Wackler oder Motoraussetzer gegeben aber der Empfänger hat offensichtlich einfach Denkpausen eingelegt. Bei einer Wende hat er in der senkrechten Abstiegsphase nicht mehr auf Ziehen reagiert. Wie das dann aussieht, könnt Ihr euch selbst ausmalen.

Jetzt bin ich mir am überlegen, ob ein 2 Empfängersystem das richtige ist. Ich denke da an die kleinen Pico-4 DSL Empfänger. Hat schon jemand Erfahrung damit?

Wenn ich die Zuverlässigkeit der Fernsteuerung nicht markant verbessern kann, werde ich künftig wieder Schaumwaffeln fliegen. Auch wenn diese kleinen E-Impeller Jets nur gut ein Kilo auf die Waage bringen, bei diesen Geschwindigkeiten ist mir das zu gefährlich wenn ich mich nicht 100%ig auf die Steuerung verlassen kann.

Gruss
Norbert

PS: Hab eigentlich nur ich solche Probleme?
 
Schei...e!
Wieso hat sich die Situation verändert?
Wieso erst ohne Störung, dann immer mehr, dann der Absturz?
Wie war Dein Empfänger untergebracht?
Der Impeller kann bei starken Vibrationen ,zudem Hochfrequente, vielleicht den Quarz geschädigt haben?
Oder den Empfänger selber?
Oder die raushängende Antenne wurde geschädigt, hing beim 2letzten Flug noch an einem Fäserchen, beim letzten war sie hin?
Wieso Denkpausen- welche Empfängerstromversorgung hattest Du?
Ich denke eher, daß der Grund in einer dieser Punkte liegen könnte!
Dann spielt noch die Einbaulage des Empfängers eine Rolle, dagegen spricht aber, daß einige Flüge
OK waren.

Mein SPCM 14 ist ohne jede sichtbare Störung unterwegs- ich habe ihn bewußt gewählt, weil im hochstromigen und engen Impellerrumpf einiges los ist.
Meine Sniper kam runter, weil der Pluspol der Kokams falsch verschweißt war und sich mitsamt Kabel verabschiedete- Gottseidank nach einem langsamen Vorbeiflug mit Hochziehen, Gas gegeben, Strom und damit BEC weg!
Nach einer flachen Rechtskurve krachte sie in einen Heuhaufen und überlebte leicht beschädigt.
Du siehst-
Unglücke passieren immer wieder!

Grüße
Oliver
 
Hallo Oliver

Wieso hat sich die Situation verändert?
Wieso erst ohne Störung, dann immer mehr, dann der Absturz?
Verschlechtert hat sich die Situation sicherlich durch den Einsatz des ACT Power-Boosters als Empfängerstromversorgung. Ich hatte danach, damals noch mit dem Webra Nano S6 merkbar mehr Ruckler und kurze Motoraussetzer und zuletzt ja einen glimpflich verlaufenen Absturz.

Deshab hab ich dann ja den Empfänger gewechselt. Ich vermute, dass ich mich mit dem neuen Empfänger irrtümlich in Sicherheit gefühlt habe, da dieser bei Empfangsstörungen nicht ein Servozwicken auslöst, sondern einfach die Stellung hält bis wieder brauchbare Signale da sind. Dadurch fliegt es sich, auch wenn die Empfangsqualität an der Grenze liegt, schön ruhig. Du "spührst" einfach nicht, dass der Empfang im Grenzbereich ist. Beim Schulze (der ja offensichtlich technisch vergleichbar ist) gibt es deshalb eine LED die dir nach dem Flug anzeigt, wie häufig Empfangsunterbrüche vorgekommen sind. Da gibt es also so was wie eine Qualitätskontrolle. Ist sicher schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ich denke, dass bereits ein Reichweitencheck mit eingezogener Antenne da schon viel aussagekräftiger ist.

Wie war Dein Empfänger untergebracht?
Der befindet sich, ääh befand sich auf dem Rumpfboden unterhalb des Impellers. War mit einem ca. 3mm dicken doppelseitigem Klebeband auf den Boden geklebt. Werde in der neu bestellten FA-18 :D den Empfänger sicherheitshalber in Schaumstoff packen.

Oder die raushängende Antenne wurde geschädigt, hing beim 2letzten Flug noch an einem Fäserchen, beim letzten war sie hin?
Nix da, raushängen. Habe, ääh schon wieder (ich glaub ich habs noch nicht richtig verarbeitet), hatte eine Stabantenne. 1/4 der Antenne verlief als Litze im Rumpf, 3/4 war Stahldraht Stabantenne. Verlötung war auch nach dem Absturz i.O.

Für die Neue werde ich also folgendes ändern:

1. Separaten Akku zur Empfängerstromversorgung anstelle des Power-Boosters.
2. Empfänger in Schaumstoff lagern
3. Anderen Empfänger. Aber welchen?
a) Schulze (wegen der Signalqualitätskontrolle)
b) 2 Stück ACT Pico-4 DSL (tönt vom Konzept her gut. Motto: Doppelt genäht hält besser ;)

Gruss
Norbert
 
Original erstellt von ePower:

b) 2 Stück ACT Pico-4 DSL (tönt vom Konzept her gut. Motto: Doppelt genäht hält besser ;)
Würd' ich nicht tun. 2x 100 Meter sind zwar immerhin 200, aber ich weiß nicht, ob das ausreicht... ;) :D
- Bei den anderen ACT-Empfängern OK, die Idee an sich find ich auch klasse, aber bei diesem ganz Kleinen... Naja. :rolleyes:
Wenn dann die 6er.

Alternativ zum Schulze gäb's noch die inoffiziellen "Nachfolger", diese Quatras z.B. beim PAF. Leider aber ohne LED-Anzeige.

Gruß,

Alex

[ 16. Juni 2005, 14:16: Beitrag editiert von: AAAB507 ]
 
Hallo Alex

Wieso 100m? ACT gibt an:

>> Volle Reichweite (mindestens 1200m, jenseits der Sichtgrenze)

Gruss
Norbert
 
Meine Erfahrungen ( die eigenen und die gesehenen ) sind Andere. Zwar evtl. nicht mit der neuesten Software, aber auf alle Fälle ausgeprägt, und an der Hardware hat sich ja nix geändert.
Indoor etc. haben viele keine Probleme mit denen, aber in was "g'scheitem" würd' ich persönlich jedenfalls von dem Pico4 absehen.
Die Anderen ( 6 aufwärts ) wie gesagt, sind ja was Anderes.
 
Niemals schnelle Jets mit BEC fliegen...

Empfaenger Batterie its immer die einzige u. sicherste Loesung. Elektronisch ist das ja klar, man kann keine Stoerungen ueber einen opto coupler reinziehen.

Auf Englisch heisst es doch seit viele Jahre: PEC= "Plane Elimination Circuit"...
 
Hallo,

hat keiner Erfahrungen mit dem Jazz Bec? Im Hubschrauber gehts (Acrobat SE) und das ist noch etwas heftiger als ein Impeller... überall Kohle, Alu und Kohleblätter die die Antenne abschirmen können.
Ich hatte für die Cutlass den Jazz 55-6-18 im Auge bei nur 2 Servos wird das vom Strom kein Problem - die Alternative wäre ein Hacker Regler aber der Empfängerakku bringt wieder unnötig Gewicht in den doch recht leichten Flieger.

Grüsse,
Andi
 
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