Empfänger zerstört durch Ladegerät?

gt

User
Hallo miteinander,

ich habe kürzlich beim Laden meines tadellosen Empfängerakkus versehentlich und unbemerkt den Einschaltknopf des Empfänger-Akkuschalters Safety Power Switch 5 von ACT gedrückt.
Als ich Stunden später am Computerlader die Spannungen der Akkus überprüft habe, lagen am entsprechenden Ausgang ca. 10 Volt an. Schöne Sch.., der neue, teure Futaba-Empfänger tut keinen Muckser mehr.
Als ich mir den ACT-Switch genauer angeschaut habe, musste ich leider feststellen, daß Akku und Ladebuchse einfach parallel geschaltet sind.
Wird der Schalter betätigt, ist der Empfänger also direkt mit dem Ladegerät verbunden.
Alle Empfänger-Schalter die ich kenne, schalten den Akku zwischen Ladebuchse und Empfänger hin und her, bzw haben bei eingeschaltetem Akku eine mechanische Sperre über der Ladebuchse. Die Konstrukteure werden sich dabei wohl etwas gedacht haben.
Herr Westerteicher von ACT behauptet jedoch, ein mit dem Akku verbundener Empfänger nähme keinen Schaden beim Laden.
Ich bin kein Elektroniker, aber wieso soll sich die Spannung nach dem Akku richten und nicht nach dem parallel geschalteten Empfänger? Der hat doch einen höheren Widerstand, also müsste auch einen höhere Spannung anliegen.
Ich bitte die Elektroniker unter Euch, die Sache richtig zu stellen.
Vielen Dank

Gruß
Thomas

[ 07. Mai 2004, 15:01: Beitrag editiert von: gt ]
 

Eckehard

User
Hi,

nun, das Safety Power Switch 5 von ACT kenne ich nicht!

Aber:
wenn eine Accu geladen wird, ein Empfänger auch noch quasi parallel zum Accu klemmt (also eingeschaltet ist), so fließt der Ladestrom den Weg des geringsten Widerstandes, in der Regel eben über den Accu(Genaugenommen fließt auch ein teil in den Empfänger, aber nur viel wie er eben braucht (Ruhestrom)).

Die Spannung des Accus während der Ladung richtet sich nach dem Ladungszustand des Accus.

Es gibt nur dann ein Problem, wenn das Ladegerät gerade am laden ist, und der Accu (nur der!) dann abgeklemmt wird, denn dann würde das Ladegerät versuchen, den Ladestrom weiterfließen zu lassen (über den nun nur noch angeschlossenen Empfänger) und würde dazu die Spannung hochfahren....und das wäre ziehmlich blöde für den Empfänger...

Eine Sache verstehe ich nicht:
Warum lagen 10V an?
(kann nur sein, daß der Accu während der Ladung hopps gegangen ist... (unedlich ohm, hochohmig))

So, das war Theorie, aber was sagen die Safety Power Switch 5 von ACT Kenner?

Eckehard

[ 07. Mai 2004, 15:19: Beitrag editiert von: Eckehard ]
 
musste ich leider feststellen, daß Akku und Ladebuchse einfach parallel geschaltet sind.
Frei nach Radio Eriwan: "Im Prinzip" kann nichts passieren, solange wirklich ein Akku angeschlossen ist.
Aber wehe, der Akku fehlt! Oder ein Wackelkontakt.... :(
Am Ausgang des Ladegerätes lagen 10V an? Das bedeutet, dass es nicht durch den Akku belastet war und demnach mit dieser "Schaltung" auch 10V am Empfänger lagen. Nicht gerade ermutigend ;)
Wieviele Zellen hat der Akku? 5? Dann müssten etwa 6.5-7V angezeigt werden.
Das ist alles etwas Theorie solange nicht die gesamte Schaltung bekannt ist.
Gruss Jürgen
 

gt

User
Vielen Dank für die ersten Antworten.

Hier einige zusätzliche Details:
Akku: 4 Zellen Sanyo KR-1400AE
Ladegerät: Sommer Miniron
Ich hatte und habe weder mit dem Lader noch mit dem Akku irgend welche Probleme.
Beim elektronischen Safety Power Switch sind eingangsseitig Akku und Ladebuchse parallel angelötet.
Wie sich die elektronische Schaltung des Power Switch auswirkt vermag ich nicht zu beurteilen.

Meines Erachtens ist der Aufbau des Safety Power Switch ein Konstruktionsfehler.
In der Bedienungsanleitung wird nicht darauf hingewiesen, daß:
- der Schalter beim Laden nicht ON sein darf.
- der Akku beim Laden nicht vom Schalter abgezogen werden darf, da sonst der Empfänger voll am Ladegerät hängt (bei Schalter ON).
- sollte der Akku defekt sein/werden, der Empfänger (bei Schalter ON) auch abzuschreiben ist.

Von einem "Safety"-Schalter erwarte ich, daß durch dessen Einsatz keine Schäden verursacht werden können, sondern im Gegenteil, die Sicherheit gegenüber konventionellen Schaltern erhöht wird.
Ich habe den Schalter für hochwertige Modelle gekauft ("Safety") und damit meinem neuen und teueren Empfänger Futaba R149DP "abgeschossen".
Vom Hersteller ACT höre ich aber nur Ausreden. Da will man sich wohl aus der Verantwortung"stehlen".

Mein ganz persönliches Fazit:
- Nie wieder ACT (war mit meinen ACT-Empfängern bisher zufrieden)
- Zukünftig wieder konventionelle Empfängerschalter, bei denen gibt es das Problem nicht.

Gruß
Thomas

[ 08. Mai 2004, 11:02: Beitrag editiert von: gt ]
 
Hallo Thomas,

ein Hinweis in der Bedienungsanleitung wäre nicht schlecht. Da gebe ich Dir recht.

Von einem Konstruktionsfehler würde ich aber nicht reden.
Ein mechanischer Schalter kann so wie Du es schreibst abgesichert werden.
Wie soll es aber bei einem elektronischen Schalter funktionieren?
Der Schalter soll bei "On" ohne Spannungsabfall zum Empfänger durchschalten. Damit liegt natürlich auch das Ladegerät direkt am Empfänger an.
Ist gehe davon aus, dass es bei anderen Elektronischen Schaltern genauso ist. Wie soll der FET unterscheiden ob die Spannung vom Ladegerät oder vom Akku kommt?
Zumindest theoretisch denkbar wäre die Spannung für den Empfänger elektronisch zu begrenzen.

Ich kenne den ACT-Schalter nicht. Aber musst Du nicht den Schalter für einige Zeit gedrückt halten bis die "Einschaltung" erfolgt?
Bei meinem Simprop-Schalter reicht ein kurzes Drücken nicht aus.

Gruß
Thomas
 

Weste

User
Aha......,
wenn man vom Hersteller nicht die Antwort bekommt, die man gerne haben möchte, dann versucht man es eben mal Internet. Schön daß dann die selben Antworten kommen.

Besser hätte ich es auch nicht sagen können.
 

k_wimmer

User
Hallo Thomas,

wenn Du während der Ladung Deines E-Akkus den Schalter einschaltest, dann liegt an Deinem Empfänger halt die gleiche Spannung an wie an Deinem Akku !!!

Wenn nun an Deinem Empfänger eine höhere Spannung angelegen hat, dann kann das NUR passiert sein, weil Dein Akku entweder defekt, oder nicht da war !

Alles Andere widerspricht jeglichen physikalischen Grundlagen.

Ich habe mittlerweile alle meine Modelle mit elektr. Schaltern ausgerüstet, und (obwohl mir das auch schon passiert ist) noch keinen Schaden an meinen restlichen Komponenten deswegen gehabt.

Übrigens befinden sich auch mehrere mech. Schalter am Markt, bei denen die Schaltung des Ladekabels genau so ausgeführt ist wie bei den ACT-Schaltern.
 
:D Ist mir mit nem Graupner Schalter mit Ladebuchse auch schon passiert, hat nen teuren DS20 versemmelt. Einmal kurzzeitig das Ladekabel falsch angeschlossen und schwups, jagt der Schalter Prima die Spannung über den SignalAusgang in den Empfänger. Einmal Max Volt und ein wenig Rauch und der 50€ Schaden war perfekt. Sowas verbuche ich aber unter "persönliche Dummheit" und nicht unter Konstruktionsfehler.

Marco
 

gt

User
Da macht es sich aber einer leicht.

Zitat:
"Aha......,
wenn man vom Hersteller nicht die Antwort bekommt, die man gerne haben möchte, dann versucht man es eben mal Internet. Schön daß dann die selben Antworten kommen.

Besser hätte ich es auch nicht sagen können.

Gruß
Weste"

Für mich gehört die Betriebsanleitung zum Produkt.
Wenn Probleme auftreten, die mit einer einwandfreien Betriebsanleitung hätten vermieden werden können, und der Hersteller so tut, als ginge ihn das gar nichts an, muß sich der "dumme" Kunde, der sowieso selber schuld ist, eben seine Infos aus dem Netz holen.

Die folgende (oder eine ähnliche)Info in der Betriebsanleitung hätte die ganze Sache vermieden:
"Der Power Switch darf beim Laden des Akkus nicht eingeschaltet sein, da sonst unter bestimmten Umständen (kein Akku angeschlossen oder Akku defekt) der Empfänger Schaden nehmen kann."

Wer dies dann missachtet ist wirklich selber schuld.

Ich will keine amerikanischen Haftungs-Verhältnisse, aber bei solchen Versäumnissen erwarte ich vom Hersteller etwas mehr Entgegenkommen.

Gruß
Thomas
 

k_wimmer

User
Hallo Thomas,

wie ich sehe hast Du meine Ausführungen bzgl. der Ladephysik nicht verstanden, und/oder nicht gelesen !

zur Wdhl.:
1. Kirchhoffscher Satz:
In der Parallelschaltung sind ALLE Spannungen gleich --> wenn während der Ladung der Schalter auf EIN gesetzt wird, so kann die Spannung am Empfänger NIEMALS grösser als die Ladeschlussspannung des Akkus werden !

Ich habe diesen Vorgang mittlerweile mehrmals ausprobiert, ohne meine Empfänger und alle weiteren Komponenten zu zerstören.
Lediglich wenn der Akku, während des Ladevorganges, bei eingeschalteter Empfangsanlage, abgezogen wird steigt die Spannung an der Empfangsanlage auf die max. mögliche Spannung des Ladegerätes.

In diesem Falle kann man dann allerdings wirklich von eigener "Dappigkeit" reden, und dafür kann ich keinen Hersteller der Welt verantwortlich machen.
Man sollte vielleicht beim Arbeiten ab und zu auch mal für seine Taten selber die Verantwortung übernehmen, und soviel Rückrat haben einen Fehler zuzugeben ohne gleich mit dem Finger auf Andere zu zeigen.

[ 10. Mai 2004, 21:24: Beitrag editiert von: k_wimmer ]
 

plinse

User
Original erstellt von gt:
Vielen Dank für die ersten Antworten.

Hier einige zusätzliche Details:
Akku: 4 Zellen Sanyo KR-1400AE
Ladegerät: Sommer Miniron
Ich hatte und habe weder mit dem Lader noch mit dem Akku irgend welche Probleme.
Beim elektronischen Safety Power Switch sind eingangsseitig Akku und Ladebuchse parallel angelötet.
Wie sich die elektronische Schaltung des Power Switch auswirkt vermag ich nicht zu beurteilen.

Meines Erachtens ist der Aufbau des Safety Power Switch ein Konstruktionsfehler.
In der Bedienungsanleitung wird nicht darauf hingewiesen, daß:
- der Schalter beim Laden nicht ON sein darf.
- der Akku beim Laden nicht vom Schalter abgezogen werden darf, da sonst der Empfänger voll am Ladegerät hängt (bei Schalter ON).
- sollte der Akku defekt sein/werden, der Empfänger (bei Schalter ON) auch abzuschreiben ist.

Von einem "Safety"-Schalter erwarte ich, daß durch dessen Einsatz keine Schäden verursacht werden können, sondern im Gegenteil, die Sicherheit gegenüber konventionellen Schaltern erhöht wird.
Ich habe den Schalter für hochwertige Modelle gekauft ("Safety") und damit meinem neuen und teueren Empfänger Futaba R149DP "abgeschossen".
Vom Hersteller ACT höre ich aber nur Ausreden. Da will man sich wohl aus der Verantwortung"stehlen".

Mein ganz persönliches Fazit:
- Nie wieder ACT (war mit meinen ACT-Empfängern bisher zufrieden)
- Zukünftig wieder konventionelle Empfängerschalter, bei denen gibt es das Problem nicht.

Gruß
Thomas
Ein weiteres Beispiel, welches mal wieder deutlich macht, dass man Sicherheit nicht direkt kaufen kann. Wenn man nicht versteht, was die Technik einem bringt, kann man die Konsequenzen auch nicht absehen.

Es ist auch kein Betriebszustand, während der Ladung den Empfänger zuzuschalten und auch wenn der Ladezugang in dem Moment weggenommen worden wäre, vorher aber 10V an dem Akku gelegen hätten, wäre die Chance sehr gut gewesen, den Empfänger auch damit zu schiessen. Halbleiter sind teilweise sehr schnell dabei, wenn es darum geht, kaputt zu gehen.

Eine Spannungserhöhung durch eine Parallelschaltung ist aber in dieser Form nicht möglich, das wurde ja schon oft genug geschrieben. Die 10V hätten da auch angelegen, wenn der Empfänger nicht angeschaltet gewesen wäre.

Sinn oder Unsinn eines solchen Schalters ist ein ganz anderes Thema. Dass eine Änderung der gewohnten Bedienung auch ein Faktor ist, sieht man hier ja auch wieder. Da Bedienungsfehler aber denke ich die häufigsten sind und eine elektronische Schaltung nicht nur Vorteile hat, muss jeder wissen, ob er sowas braucht.
 

Jan

Moderator
...man bekommt den Eindruck, da macht einer in grober Fahrlässigkeit was kaputt (warum hast Du das Ladegerät nicht gleich direkt an den Empfänger angeschlossen?) und sucht sich den Hersteller eines Zubehörteils aus, der daran Schuld sein soll. Anscheinend bekam man dort nicht die gewünschte Antwort. Auf diesen Eindruck kann man kommen, weil es vorher eine Auseinandersetzung mit dem Hersteller gab und weil ein grober Bedienungsfehler offensichtlich vorliegt.

Bist Du nicht mal auf die Idee gekommen, anders herum zu denken? In der Bedienungsanleitung steht wohl nicht drin, dass man das Ladegerät an den Empfänger anschließen darf. Wie kommst Du auf die Idee, es zu tun? Und wieso machst Du das dem Verfasser der Anleitung zum Vorwurf?

Ich habe auch beruflich mit ähnlichen Fällen ab und zu zu tun. Dann wird dann womöglich sogar "mit dem Internet" gedroht und auch dann änderte sich die Antwort des Herstellers nicht. Und schon wird eine Negativ-Diskussion gestartet nach dem Motto: Wenn ich schon nicht bekomme was ich will, dann schade ich dem Hersteller wenigstens so gut ich kann.

Ich hoffe, dass dieser Eindruck täuscht. Wenn das nämlich tatsächlich der Fall wäre, könnte das auch in rechtlicher Hinsicht sehr teuer werden. Nennt sich Schmähkritik und könnte Schadenersatzansprüche und Unterlassungansprüche begründen.

Wenn der Eindruck nicht täuscht, dann ist das auch für die User wenig erfreulich. Denn diese Art der Nutzung eines Forums scheint sich breit zu machen.

Aber vielleicht hat der Thread ja auch was Gutes: Jetzt weiß endgültig jeder, dass man den Empfänger nicht an 10 Volt anschließen darf und dass ein Ladegerät durchaus mal gefährlich werden kann. Übrigens: Mikrowellen taugen nicht zum Trocknen von Haustieren...
 
Moin!

Genau... ich fahre mit dem Auto gegen die geschlossene Garage und gebe dann dem Garagentorantriebshersteller die Schuld, weil in seiner Bedienungsanleitung nicht drinsteht, dass man VOR dem Durchfahren das Knöpfchen drücken muss.

Tut mir leid, aber ein gewisses technisches Mindestverständnis muss man von aktiven Modellbauern einfach erwarten können. Modelltechnik ist einfach nicht, sorry, völlig idiotensicher hinzubekommen.

Offensichtlich sind da mehrere Faktoren zusammengekommen...

1. Emfpänger angeklemmt und beim laden eingeschaltet
selbst wenn keine Maximalspannung überschritten worden wäre, hätte es ja nach Ladegerät (getaktet) zu massiven Störungen bis hin zur Zerstörung von Servogetrieben kommen können

2. Wie soll denn bitteschön ein ELEKTRONISCHER SChalter wie der SafetySwitch die Prioritäten unterscheiden? Lieber den Empfänger abschalten (und das ggf. Modell reinsemmeln) wenn an der Ladebuchse eine Spannung anliegt? Dann hätten wir ruckzuck hier das nächste Posting...

3. 10V an der ladebuchse bei vierzelligen Akku? Also entweder die Akkus sind schrott, das Ladegerät ungeeignet oder das Akkukabel zum Schalter völlig unterdimensioniert.

Natürlich könnte man einen entsprechenden Hinweis in die Betriebsanleitung aufnehmen, aber was müsste dann sonst noch so rein? Bitte bürstenlose Motoren NICHT an 400Volt Drehstromsteckdosen anschliessen, auch nicht für Testzwecke?

nur ne Meinung

andi
 

Weste

User
sachte, sachte..........

daß man sich ärgert, wenn etwas kaputt geht verstehe ich schon. Technisch ist klar, was passiert ist und hier auch sauber hergeleitet.

Unfair empfinde ich, wenn man dann sofort von einer Fehlkonstruktion spricht, obwohl gleichzeitig gesagt wird, daß man kein Elektroniker ist, also eigentlich die Sache als solche auch nicht bewerten kann.

Klar ist, daß wir die Bedienungsanleitung in diesem Punkt ergänzen werden, aber das hat natürliche Grenzen, denn wenn ich alle Eventualitäten berücksichtige, muß ich eines Tages noch beschreiben, wo der Strom herkommt (bei uns aus der Steckdose) und warum.

Wer bei mir vernünftig argumentiert und Produkte, die bei tausenden Kunden problemlos funktionieren, nicht gleich als Fehlkonstruktion bezeichnet, mit dem kann ich mich immer irgendwie verständigen. Wer dann aber ein Forum zweckentfremdet einsetzt, der hat gewisse Grenzen überschritten.

Also, der Ton macht die Musik, das möchte ich hier mal stellvertretend für alle Service-Kollegen bei allen Herstellern erklären. Es ist an sich schon nicht einfach, jedem Kunden im Problemfall gerecht zu werden, und das auch noch per mail, wenn dann noch die Tonlage aus der falschen Schublade kommt, ist man vielleicht auch mal etwas "sturer" und der Kunde erreicht weniger als mit normalen Umgangsformen.

Ich hoffe auf Euer Verständnis.
 

plinse

User
Original erstellt von Weste:


...

Also, der Ton macht die Musik, das möchte ich hier mal stellvertretend für alle Service-Kollegen bei allen Herstellern erklären. Es ist an sich schon nicht einfach, jedem Kunden im Problemfall gerecht zu werden, und das auch noch per mail, wenn dann noch die Tonlage aus der falschen Schublade kommt, ist man vielleicht auch mal etwas "sturer" und der Kunde erreicht weniger als mit normalen Umgangsformen.

Ich hoffe auf Euer Verständnis.
Hmmm,

schade, dass sowas schon getrennt erwähnt werden muss.
Das spezielle Problem an einer Mail ist auch, dass Tonlage, ... eines Telefonates wegfallen, man kein direktes Feedback bekommt und erst mal einen weiteren Absatz tippt. Verstimmungen, die man in einem Gespräch vermeiden kann, weil man sie sofort erkennt, werden so erst mal manifestiert. Ausserdem kann ein 5minütiges Gespräch durch das permantent mögliche Feedback mehr klären, als diverse Mails, ist also wesendlich effektiver, für beide Seiten.

Nicht umsonst halten einige Hersteller / Vertriebe es so, dass sie per Mail nur oberflächliche Informationen geben und auf Händler und Hotline verweisen, falls die Informationen nicht tief genug gehen sollten.
 

gt

User
Sorry,

da war ich wohl auf dem Holzweg.

Bevor manche Äusserungen noch agressiver werden und ins persönliche abdriften, sollten wir die Diskussion beenden.
(Übrigens, ich habe den Schalter nicht absichtlich betätigt, muß wohl beim Hantieren im engen Seglerrumpf passiert sein)

Ich sehe jetzt ein, daß ich selbst schuld bin.

Da gibts nur noch eins:

"Entschuldigung Weste, da war mein Mißtrauen doch grösser als mein Sachverstand".

Ich hatte, wie gesagt, vorher nie Probleme mit ACT Produkten.

Gruß
Thomas
 

Weste

User
Hallo Thomas,

eine Entschuldigung muß nicht sein, ich kann Dich schon verstehen.

Trotzdem, dass es so was im Forum gibt, gibt mir das Vertrauen, daß ich hier, entgegen aller gut gemeinten Empfehlungen von "lieben Mitbewerbern", in diesem Forum weiter mitdiskutieren kann und daß man Probleme immer noch offen austragen kann, zumindest hier bei rc-network.....

Vorschlag von mir, schick mir mal Deinen Empfänger, vielleicht kann ich Dir sogar helfen.
 

Weste

User
Hallo Kurt,
danke für den "Daumen", möchte aber weiterreichen an Thomas, was er gemacht ist da eher selten.
 
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