Endlich ein einigermaßen aktuelles F5D Modell (Demon)

Hallo liebe Freunde der schnellen fliegerischen Gangart. Nachdem ich jetzt schon mehrere 400er Pylons (Voodoo, 2 Sokols) und auch eine Ariane P5 ausprobiert habe, möchte ich jetzt hoffentlich bei der Geschwindigkeit eine 3** vorne wegstehen haben. Deshalb möchte ich Euch mein neues Modell vorstellen.
Es ist ein Demon vom Strat. Mein (speedinteressierter) Vereinskollege hat zeitgleich eine Viper in der Showversion bestellt.
Ich habe folgende Ausstattung:
Servos: 3 mal D 60
Motor: Mega 16 / 25 /2
Regler: Robbe Roxxy Control 9100-6 (100 Ampere Dauer)
Akkus: 2mal 3S 2100er Kokam 30C und einen 2S 2100 Kokam 30C (Diese Kombination läßt mir Spielraum, ob ich 5S oder 6 S fliegen möchte).
Prop: von 4,1*4,1 APC über 4,7*4,7 Graupner, 4,75*4,75 APC und 4,75*5,5APC auch vorhanden.
Fernsteuerung: Futaba FF7 und R 617FS 2,4 Gh.
Empfängerakku: Graupner 250 mAh Nmh
Ich habe keine Wettbewerbsambitionen (noch nicht) und ich möchte einfach nur schnell fliegen (fliege auch noch F3A und Heli).
Für den Aufbau des Modells habe ich ca. 20 Std. gebraucht.
Mein Vereinskollege hat den Mega 16/35/1 gekauft (er hat dann mit Getriebe eine super Hotlineroption) und fliegt dann mit einem 4S 3200er Kokam 30C und einer Graupner 4,7*4,7. Sein Regler ist der Kontronik FAI 18 (klasse Teil, nur etwas teuer) und er fliegt mit 35 Mhz.
Was ich noch erwähnen möchte, ich habe mir vom Strat für die 2,4Ghz Empfänger von Fasst, die kleinen Winglets mitbestellt. Ich muß sagen es ist für das 2,4 Ghz Fasstsystem eine saubere Sache ist.
Ich möchte noch sagen, das ich jetzt erstmal mit 5S 2100er Kokam (vorne 3S und hinten 2S) und 4,7* 4,7 fliegen werde und mit der genannten Ausrüstung ein Abfluggewicht von 950 Gramm erreicht habe, inklusive 25 Gramm Blei vorne auf den Akku geklebt. Für eine 6S Option werden wahrscheinlich (geschätzt) nochmal ca. 30 Gramm Blei fällig.
So nun warte ich auf besseres Wetter, um den "First Flight" zu absolvieren.;)

Viele Grüße

TOM
 
Hallo zusammen, der Erstflug meines Demon und auch der Viper meines Vereinskollegen sind heute geglückt:D . Wir haben heute beide jeweils 2 Flüge gemacht. Die Viper drehte mit 16/35/1 und 4S Kokam 3200 mit 4,7*4,7 Prop. ca. 45000 U/Min. und ging richtig Klasse. Kein Unterschneiden bei Vollgas wie hier im Forum schon öfter gelesen und diskutiert. Mein Demon drehte an 16/25/2 und 5S 2100 er Kokam leider "nur" gute 40000 U/min. mit 4,7*4,7, flog aber auch gut und flott. Motorlaufzeit Vollgas Viper ca. 60 sek. beim Demon ca. 90 Sek (alles nur geschätzt).
Nachdem was ich schon gelesen und auch schon Diagramme gesehen habe, sollte er wohl mehr drehen (vielleicht muß ich den Akku anwärmen). Hat da jemand mit dieser Antriebskonfiguration schon Erfahrungen und was habt ihr für Drehzahlen ohne zu übertreiben?
Außerdem bin ich mittlerweile vom angegeben Schwerpunkt 48 mm abgewichen
und habe jetzt einen Schwerpunkt von 50 mm und meine fast nach weiter zurückgehen zu können. Hat jemand den Demon oder auch gehabt, falls ja was fliegt (flogt) ihr für einen Schwerpunkt? Mit Doppler (ich weiß nicht sehr genau) haben wir heute den Demon mit ca. 270 km/h gemessen. Ist das realistisch?
Den 250er NmH Empfängerakku haue ich sicherheitshalber in die Tonne, da mir die Selbstentladung nach einem Flug und 90 minütiger Pause zu hoch ist.
Habe 100mA nachgeladen. Besorge mir nächste Woche einen 350er Lipo. Einen Spannungsregler habe ich mir für das Modell sicherheitshalber schon gleich mitschicken lassen.
Vielleicht können mir der ein oder andere ihre Erfahrungen mit dem gleichen Antrieb wie und dem gleichen Modell schildern.
Viele Grüße

TOM
 
Hallo Markus, das mit dem Schwerpunkt war mir schon mal am wichtigsten, dann liege ich ja mit meiner Vermutung und dem was ich heute eigentlich erflogen habe richtig. Also Schwerpunkt noch weiter zurück. Den Bericht in der MFI habe ich leider nicht gelesen (schade). Vielen Dank für die Info.
Bin aber auch noch sehr dankbar für viele andere Meinungen zu meinen Fragen.
Viele Grüße

TOM
 
Hallo Tom

Hallo Tom

Was hast du für einen Standstrom bei 5S und 4,7 x 4,7 ?

Wenn dieser sehr hoch ist dann bricht eventuell die Spannung recht stark ein und somit sinkt deine Drehzahl auch recht deutlich ab.

Bei 41000 U/min und 2400kv des Motors sind somit ca 17 Volt am werkeln. Pro Zelle macht das ca 3,4 Volt. Das erscheint mir bei vollgeladenen Akkus schon recht wenig.

Versuche mal deine LIPO Anordnung zu ändern. Und zwar so dass du vorne 4S hast.
Bei mir geht es gerade so wenn ich vorne neben dem Regler 4S habe und dahinter 2S. Das wäre von Vorteil, da du eventuell kein Blei mehr brauchst.

Ich habe auch den Demon mit folgenden Komponenten/Daten:

Demon komplett 960g (kein Blei erforderlich)
Höhe/Quer D60
Lehner 1530/8S 2100kv
Graupner 4,7 x 4,7
YGE 120 BEC mit Pufferlipo 180 mAh
6S 2200 mAh 25C/35C
Kühlschlitze vorhanden

Standstrom: 55 A
Standdrehzahl: 52000 U/min
Standleistung: 1375 Watt bei 25 Volt

Geschwinddigkeit: ?

LG,
Benni
 
Hallo nochmal

Hallo nochmal

Das mit der Drehzahl kann nicht stimmen! Der Drehzahlmesser muss defekt oder falsch eingestellt gewesen sein.

Sorry für die Falschen Angaben!!
 
Drehzahl

Drehzahl

Gestern habe ich mir einen Drehzahlmesser besorgt und heute nochmal die Drehzahl gemessen.

Jetzt ist es ein realistischer Wert von 43000 U/min.

Nochmals entschuldigung für die falsche Angabe. :cry:
 
Hallo Benni, sorry das ich erst jetzt antworte, aber ich hatte gestern die Bude voll (Geburtstag von meiner Frau und Tochter) und leider keine Zeit gestern ins Forum zu gehen. Also du braucht Dich erstmal überhaupt nicht entschuldigen, da ich um jeden Rat oder Meinung dankbar bin. Habe halt auch, zum ersten mal ein "richtiges" F5D Modell (nach mehreren Pylons). Die Drehzahl haben wir mit einem billigen Gerät gemessen. Da er nur bei 2 Blatt- Einstellung bis 40000/U/min geht, haben wir auf 4 Blatt gemessen und dann mal 2 genommen. Da zeigte mein Modell knapp 20000 U/min und die Viper meines Vereinskollegen (mit Mega 16/35/1 an 4S) 22500 U / min an. Ich denke schon das die Drehzahl in etwa stimmt. Aber Du fliegst doch einen Lehner Motor und keinen Mega 16/25/2. OK die Drehzahlen mögen ähnlich sein, aber ich kriege momentan leider nicht mehr Drehzahl (vielleicht muß ich wirklich den Akku vorwärmen). Habe heute mal die APC 4,75* 5,5 an 5S probiert. (Drehzahl leider nicht gemessen)
War gedoppelt gleich mal ca. 15 km/h (280 km/h) schneller (die Profi F5Dler mögen mir verzeihen, ich weiß, dies ist kein Speedforum). Meine Überflüge waren auch nicht optimal, bin immer noch auf der Suche nach dem optimalen Schwerpunkt (vielleicht auch EWD). Geflogene Wenden kamen aber schon (meiner Meinung nach) ganz gut (wahrscheinlich auch Dank meines geringen Abfluggwichtes von nur 920 Gramm (habe den 250 er NmH gegen einen 350 er Lipo Kokam mit Spannungsregler getauscht und das Blei, welches ich vorne am Akku geklebt hatte weggelassen. Habe nach 2 Flügen noch ca. 85 % im Empf.Lipo. Bei dem 250 er NmH nach einem Flug und einer Stunde warten ca. 120 mA nachgeladen (hohe Selbstentladung, nie mehr NmH Akkus). Neues Abfluggewicht 920 Gramm.
Habe den Schwerpunkt heute schrittweise etwas zurückgelegt (52mm und muß immer noch dauernd ziehen, arbeite mich langsam nach hinten ). Was Deinen Vorschlag betrifft 4 Zellen vorne ist bei mir wohl nicht möglich. Ich habe, die 3S Kokam flach liegend drin und den Robbe Regler oben drauf liegen. Ich weiß gar nicht wie Du 4S vorne reinstopfen kannst.
Trotzdem vielen Dank für Dein Statement.:)

Viele Grüße

TOM
 
Hallo Tom

Hallo Tom

Hier sind ein paar Bilder wie ich das gelöst habe. Ich muss dazu sagen dass die Zellen selber zusammengelötet sind und an einigen Stellen etwas einmassiert wurden. Ohne diese Arbeiten hätte ich das nicht so hinbekommen.
Auch ist der YGE 120 relativ dünn. Angegeben ist 11 mm, das stimmt aber leider bei weitem nicht. Die dickste Stelle misst mindestens 15 mm, ich glaube sogar mehr.

Ist sehr eng aber es geht gerade so auf den Millimeter rein. :)

LG,
Benni
 
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Hallo Tom

Hallo Tom

ich habe einen 2S 180 mAh Empfänger Lipo und schließe ihn ohne Dioden oder Spannungsregler an den Empfänger. Nach einem Flug habe ich eine Spannung von gut 4 Volt pro Zelle. Bis zu drei Flüge müsste ich also machen können.

Mein Empfänger ist ein ACT 4+2 2,4 gHz, der geht bis zu 9,xx Volt Eingangsspannung und die D60 gehen auch bis 9,xx Volt.

Dadurch dass keine elektronischen Bauteile zwischen Akku und Empfänger sind ist das meiner Meinung nach ein kleiner Sicherheitsgewinn und die Verluste ohne Wandler sind natürlich auch geringer. Zusätzlich kann man sich auch ein paar Gramm sparen (ich weiß ist nicht viel, aber hier und da 3-4 Gramm macht dann schon was aus). Es hat sogar noch einen kleinen Vorteil, die Servos sind etwas schneller unterwegs.

Wenn dein Empfänger auch für Spannungen größer 8,4 Volt ausgelegt ist könntest du den Spannungsregler weglassen.

LG,
Benni
 
Moin Benny!

Woher hast du die Angabe, dass die D60 bis 9,xx V gehen? Hast du es ausprobiert? Wenn ja, wie lange geht das gut?

Ich finde das Thema hoch interessant. Ich fliege in meinem Speedcuprenner auch einen 2 S Lipo als Empfängerakku. Und wenn ich das UBEC rauswerfen könnte, dann käme ich mit 9 Zellen auch noch unters Gewichtslimit...:D :D :D

Viele Grüße

Stefan
 
Hallo Stefan

Hallo Stefan

Das steht auf der Packung der D60 Servos drauf. :)

LG,
Benni
 

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Benshy schrieb:
ich habe einen 2S 180 mAh Empfänger Lipo und schließe ihn ohne Dioden oder Spannungsregler an den Empfänger. Nach einem Flug habe ich eine Spannung von gut 4 Volt pro Zelle. Bis zu drei Flüge müsste ich also machen können.

Das wäre mir zu riskant für ein F5D Modell.
Ich habe 2S200 mA/h mit 3 x BY550.50 im Avionik. Das sind immer noch 6,2V unter Last. Anleitung siehe hier: http://franz-josef-ney-online.de/Empfaengerakku_07.htm

Pro Flug lade ich 20 mA/h nach, allerdings noch mit der guten, alten 35Mhz Technik.

Grüße - Jörg
 
Moin nochmal!

Ich hab ja keine D 60... Sondern andere... und auf der Staufenbiel HP steht ja nix!

Aber Danke für den Tipp!

Gehen die anderen Dymond Servos auch bis 9,6 V/ habt ihr auch von anderen Dymond Servos Schachteln zuhause?;)

Viele Grüße

Stefan
 
Hallo Jörg

Hallo Jörg

die Anleitung kenne ich.

Was genau wäre dir zu reskant?

Bei dem Empfänger und bei den Servos bin ich noch über 1,2 Volt unter der angegebenen max. Spannung. Ich habe keine Langzeiterfahrung damit und möchte auch kein Versuchskaninchen sein aber das müsste doch eigentlich garkein Problem sein?

Gibt es jemand der das schon länger so betreibt?

@ Stefan

Ich glaube die D47 gehen auch bis 9,6 Volt. Die D60 und D47 Servos sind auch nicht so teuer, ich glaube 20 Euro.

LG,
Benni
 
Wenn hier schonmal die D60 angesprochen werden, möchte ich da auch noch eine Frage dazu stellen. Ich habe 3 D60 in meinem Pylon verbaut. Als Regler verwende ich den Jive. Welche BEC Spannung sollte man bei den Servos einstellen ?
 
Naja ich sage mal so, die Betriebsspannung ist angegeben von 4,8 bis 9,6 Volt. Optimal wäre wahrscheinlich das Mittel.

Das wären dann 7,2 Volt.

LG,
Benni
 
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