Epoxydharz L mit Härter W300- lange Topfzeit, aber...?

Gast_8039

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Hallo!
...ich würde erwarten, dass die Nachhärtung nochmals deutlich anspruchsvoller ist als z.B. mit H 386. Also wie sieht es hiermit aus:
- Erfahrungen im Flächenbau/ Dünnschicht
- nötige Nachhärte-Prozedur: Temp.-Kurve/ Zeit
- Anhärtungs-Grad bei RT nach 24/ 48h?
Auf der Homepage von R&G habe ich dazu nichts Konkretes entdeckt. Eine solch lange Verarbeitungszeit ist ja schon verführerisch, wenn man allein arbeiten muss.
Danke und viele Grüße!
 
Schau mal hier: http://download.r-g.de/rg_dokumentation_whz.pdf

Härter W 300 ist hierbei mit Härter wasserklar zu vergleichen. Die Performance ist im Vergleich nicht so schlecht für einen reinen Kalthärter. Hier gibt es keine spröde Matrix und selbst dünne Schichten härten absolut klebefrei. Die Tg ist allerdings mit 60 °C nicht für alle Anwendungen ausreichend
 
Servus Stefan,
vielen Dank erst mal! Interessant wären in dem Bericht zudem noch die Kenngrößen Schubmodul und Bruchdehnungen sowie Bruchbilder der Proben. Mir scheint auch die Probe mit dem EPH500 nicht so ganz plausibel, zu wenig Diskrepanz zwischen faser-und matrixdominiertem Verhalten bei dieser großen absoluten Kennwert-Abweichung... und auch die Biege- und Schlagversuche am Härter S ergeben nicht ganz das was zu erwarten wäre. Aber ich habe das nur kurz überflogen, also bitte nicht festnageln.
Konkret würde mich noch interessieren, welche HDT (ersatzweise: Tg der DSC) sich mit dem W300 maximal erreichen lässt, und welche wenn z.B. über 8h bei (noch EPS-verträglichen) 55°C nachgehärtet würde?! 60 ° Tg (-mit DSC ermittelt?) ist in der Tat sehr niedrig, damit würde ich einen CFK-Biegeträger maximal bei 50°C betreiben wollen weil ich fürchte dass oberhalb dessen die HDT (ISO 75-2) bzw. der Schubmodul einbricht?!...
Viele Grüße!
 
Hallo Achim,

die Tg wurde im Rahmen dieser Prüfung leider nicht ermittelt. Hast Du eventuell Möglichkeiten dazu?
 
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