Erfahrungen mit Formenbauharz von HP - Textiles gesucht

Hallo,

ich möchte mich an eine Rumpfform wagen und mache gerade die Bestellung(en) für das noch notwendige Material fertig;

?? Gibt es Erfahrungen mit dem Formenbauharz

- HP-E30FB von HP-Textiles?

Wenn die Verarbeitung & Qualität stimmt, wäre das preislich durchaus interessant.

Grüße

Andreas
 

Gideon

Vereinsmitglied
Grundsätzlich sieht das stimmig aus, nur die Metallfüllung finde ich persönlich weniger optimal. Zur Styrolbeständigkeit macht das Datenblatt leider keine Angaben. Das wäre noch ein wichtiger Punkt
 

Gast_8039

User gesperrt
Hallo,
nach meiner subjektiven Erfahrung ist es verglichen mit RenGel, F2xx, R&G P/EPH161 niedrigviskoser und verglichen mit diesen bzw. anderen DETA etwas weniger reaktiv, d.h. es lässt sich angenehm verarbeiten: länger und etwas einfacher zu mischen/ verteilen.
Wie es mit Styrol-Beständigkeit aussieht: ich habe beim Spritzen von UP-Vorgelat T31 acetonverdünnt bisher nur eine leichte Mattierung, also keine Probleme aber bei längerer Einwirkung/ Dickschicht keine Erfahrung. Subjektiv scheinen mir da die anderen, schnellen Harze aber trotzdem etwas im Vorteil. Ebenso in Sachen Kantenfestigkeit.
Also: eher für nicht allzu hoch beanspruchte und größere Formnester, an denen man dann auch den Hinterbau nass-in-nass anbauen kann (für mich der größte Vorteil der langen Gel-Zeit!).
 
Ich habe "versucht" mit dem HP-E30FB eine Rumpfform zu bauen...
Leider gab es bei mehreren Versuchen immer wieder Entformungsprobleme, es sind also Teile des Urmodels in der Form geblieben :eek:
Da dies meine erste Formbauaktion war, bin ich natürlich von fehlerhafter Verarbeitung meinerseits ausgegangen.
Mir scheint nun aber, dass das Formenharz nicht mit W70 harmoniert, da ich z.B. verschiedene Lackierungen am Urmodell getestet habe und das Ergebnis immer gleich aussah. Oder ist W70 beim Formenbau grundsätzlich falsch?
Außerdem: die Formoberfläche wurde nach der Reinigung mit Formenreiniger von Lange+Ritter "blind".
 

Quest

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Hallo Robin,

wir haben mittlerweile über 100 kg Harz aufgearbeitet, das Harz lässt sich leicht verarbeiten, die Kantenfestigkeit ist auf jeden Fall besser als bei Formenharz P,
mache Formen haben schon über 1000 Zicklen hinter sich, keine ersichtliche Änderungen der Oberfläche.
Styrol haben die Formen aber noch nie gesehen, nur InMould Lack und 2K Autolacke, also, über Styrolbeständigkeit kann ich nichts sagen...
 
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Quest

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Robin, zu W-70, SE-700 und HP-E30FB, die vertragen sich ausgezeichnet!

Wenn Du genau beschreibst wie Du dein Urmodell gebaut hast,
- Oberfläche=> Grund?, Farbe?, Lack? die und die Lacke, Farben, Grundierungen verwendet...
- so und so bearbeitet, verarbeitet
- geschmiert mit XXX so viel mal, so lange gewartet, so viel Schichten usw usf
- Trennlack / kein Trennlack
- Formenharz so und so aufgetragen
- so lange gewartet
- so und so getempert oder eben nicht getempert und s.w.

dann kann man Dir schon etwas genauer zu Deinem Problemm sagen,
sonst hört es sich so an - bin ins Auto gestiegen, Gas gegeben, Schild umgefaren=> der Wagen verträgt sich mit der Strasse nicht... :D:D:D
 
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Quest

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Zu 90% aller Anfänger machen beim Auftrag des Harzes einen Feller- sie schmieren ein Pinsel am Urmodell komplett aus!
Man muss bedenken, dass stark gefüllte Harze, besonders Metall- oder Karbidgefüllte Harze, ganz schnell die
Trennschicht mechanisch zerstören können, weil das Füllmittel im Harz als Abrasiv arbeitet, so wie Schmirgelpappier.
Also immer mit ganz wenig Druck auf Pinsel ausüben und das Harz ganz leich auftragen, immer von unten nach oben...
 
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