Erfahrungsbericht Akku-Dremel Multi 800 gesucht

Armageddon

Vereinsmitglied
Hallo,

hat schon jemand den neuen Akku-Dremel mit Lithium-Ionen-Akku in der Hand gehabt. Mich würde interessieren, wie das Teil verarbeitet ist und welche Laufzeit ich ungefähr erwarten kann.

Für Infos wäre ich dankbar.

Gruß Kai

[ 26. August 2004, 09:55: Beitrag editiert von: Armageddon ]
 

Schmidie

Vereinsmitglied
was dazu sach...

tach zusammen

ok ernst steht wieder neben mir :D

ich habe noch den "alten" akkudremel :( als ich vor 3 oder 4 monaten gekauft habe wusste ich noch nichts von dem neuen...

aber der reihe nach. der erste den ich hatte habe ich direkt am selben tag ausgetauscht, die vordere lagerung war einfach... suboptimal.

beim 2. hatte ich genau dasselbe problem. an ein arbeiten mit langem bohrer oder fräser war nicht zu denken! das gab wunderbare eierlocher.

mitlerweile super gefrustet hab ich ihn zum 3. mal ausgetauscht, diesmal aber gegen einen aus einer anderen lieferung ( der 2. tausch war der letzte) und holla nu klappt das!

ich möchte das teil nicht mehr missen. löcher bohren, trennen und weis der geier noch alles, ohne immer nach einer steckdose schielen zu müssen hat schon was.

würde mir das teil also jederzeit wieder kaufen!

wie lang die laufzeit nun ist, kann ich leider nicht genau sagen, ich schätze mal 30-60 minuten je nach belastung.

ich hab mir einen 2. akku besorgt und habe einen immer (naja fast) im lader damit ich schnell wechseln kann.
 

Armageddon

Vereinsmitglied
Hi,

danke mal für die Infos. das hört sich ja schon recht vielversprechend an. Ich gehe mal davon aus, daß die LiIon-Variante noch eine deutlich längere Laufleistung haben dürfte, aber 30-60min sind doch auch schon super.

Die Sache mit dem Lager, naja, war dann wohl ein Fehler in einer Serie. Wenns beim Neukauf wieder passiert, wirds eben getauscht.

Hat jemand noch nen Leistungsvergleich zum "normalen" Dremel oder auch zur kleinen Proxxon-Bohrmaschine?

Gruß Kai
 

Schmidie

Vereinsmitglied
hai kai

nochmal ich :D

freund hat den nachgeregelten dremel. das teil kannst du mit dem akku dremel nicht vergleichen! viel mehr kraft und bessere nachregelung! klar hat ja auch die kraft der 230v ;)

wenn du einen dremel zum quälen brauchst, nimm einen für 230v.
wenn du aber was mobiles suchst um mal schnell was zu trenn, schleifen oder zu bohren dann nen akku dremel.
optimal und die teuerste variante sind natürlich beide maschinen :) wobei ich die stärkere variante noch nicht vermisst habe. das hängt aber davon ab was man damit machen will.
 

Armageddon

Vereinsmitglied
Hallo,

@Schmidie: Habe gerade mal nachgesehen. Der "Netzdremel" hat 125W, da könnte ein Akkugerät natürlich nicht lange mithalten.

@düsenflieger: Ich habe die Minibohrmaschine von Proxxon. Leider läßt sich das Teil an 12VDC nicht drehzahlregeln. Und so üppig finde ich die Leistung (40W) auch nicht. Hast Du schon beide Geräte in der Hand gehabt?

Gruß Kai
 

Armageddon

Vereinsmitglied
Hast natürlich recht Jürgen,

ich vergleiche hier mit dem Proxxon Micromot 50/E mit 12V/40W. Durch die 12V ist es einigermaßen mobil, womit ein Vergleich mit dem Akku-Dremel Sinn macht. Daß ein 220V-Gerät deutlich mehr Dampf haben dürfte ist ja bereits oben erwähnt.

Eigentlich wollte ich vom Düsenflieger ja nur wissen, ob seine Behauptung einfach mal so dahingeschrieben ist oder ob es da einen realen Hintergrund gibt.

Gruß Kai

[ 26. August 2004, 15:03: Beitrag editiert von: Armageddon ]
 
Yep, Sorry. Mein Einwurf bezog sich auch auf den Düsenfliegern, nicht auf dich, Kai :D

Ich hab jahrelang mit einem Dremel 12V Teil gearbeitet (und tu das manchmal immer noch). Mittlerweile sind die Lager aber doch ziemlich rauh und dann hab ich mir mal auf ebay ein Billigangebot einer 220V Dremel gegönnt. Hat nur 2 Drehzahlstufen, aber mehr brauch ich eh nicht.

Fazit: So ein 12V Teil nehm ich nie wieder für "ernstahfte" Arbeiten her :D
Klar kann man damit auch ne 5mm Welle kürzen, aber die 220V Maschine hat Drehmoment ohne Ende und macht das in Nullkommanix. Ebenso beim Schleifen, Fräsen, und so weiter.

Ich würd aber nicht behaupten, daß es an der Marke liegt, sondern eher an den unterschiedlichen Auslegungen. Zum Service kann ich nix sagen, den hab ich nie gebraucht :)
 

AJ

User
Hi,

wie siehts denn mit der Drehzahlregelung aus ?
Kann man nen Akku-Dremel auch ganz langsam fahren (um z.B. Rillen/Blechstösse an Gfk-Rümpfen nachzuziehen, ohne dass man da gleich einbricht) ??
Mein 220V-Dremel legt sofort richtig los, und auch mit einem Conrad-Dimmer läßt sich das nicht weiter runterregeln.
Gäbe es sonstige Alternativen für sehr geringe Drehzahlen ?
 

Schmidie

Vereinsmitglied
guten morgen zusammen

@ aj
den akku dremel kannst du auch ganz langsam drehen lassen. er hat eine stufenlose regelung über ein drehrädchen.

@ schradi :D

klar ist es ne viecherei mit dem akku teil eine 5mm welle zu kürzen, aber es geht auch. wenn man das natürlich jeden tag 5 mal macht, dann macht was mit mehr power sinn.
aber um mal was schnell auszufräsen, oder löcher bohren, oder, oder, oder... ist der akku dremel genau richtig für faule leute ;)

@ kai

kannst ja mal vorbei kommen und mit dem maschinechen spielen :D
 

Armageddon

Vereinsmitglied
Moin moin,

danke für das Angebot Markus, aber bis Friedberg sinds dann doch ein paar km und so stark ist mein "Spieltrieb" dann auch nicht ;)

Habe mal ne Mail an Dremel geschickt um weiteres Infomaterial zu bekommen (vor allem die elektrischen Daten). Die warte ich jetzt erst mal ab und werde dann weiter berichten.

Gruß Kai
 

Hans Rupp

Vereinsmitglied
HAllo,

ich habe einen Proxxon Micromot 220E (230V mit 100W).

Gute, stufenlose Drehzahlregelung, Kraft genug. Leider hat sich bald die Sperre zum arretieren der Welle beim Werkzeugwechsel (nur in Richtung öffnen) abgenutzt, so daß man die Sperre mit dem Schraubstock festklemmen muss. Habe da am Anfang wohl nicht aufgepasst. Mit der Hand drückt es sie raus, wenn man richtig angezogen hat.

Die Stromversorgung geht bei mir über eine Dreifachsteckdose, die von der Decke heruntergezogen werden kann. Ist auch für andere Geräte praktisch.

Hans
 

Armageddon

Vereinsmitglied
Sodele,

hab jetzt ne Antwort-Mail udn ein Fax von Dremel bekommen. Sinngemäß steht in der Mail, daß die Dremel Hotline (die meine Mail beantwortet haben) vom Management nicht mehr Infos erhalten. Das Fax ist lediglich die Kopie aus dem Dremel-Katalog, bietet kaum mehr Infos, lediglich die Ladezeit von 3h und das Gewicht von 424g sind als Zusatzinfo brauchbar.

Zusätzlich steht noch in der Mail, daß der Akku im Leerlauf wohl ca. 90min läuft und die Laufzeit bei schweren Arbeiten auf ca. 45min zurückgeht. Die angeforderte Motorleistung sowie Akkukapazität gibts leider nicht. Naja, die Dame der Hotline hat mich soweit informiert, wie sie selbst Infos hat, ansonsten finde ich das für ein Gerät dieser Preisklasse etwas dürftig.

Man kann wie folgt abschätzen (Annahme Motorlaufzeit unter Vollast = 20min):
Akkuladung 1Ah => Akkuenergie ca. 11Wh => 33W Maximalleistung
Akkualdung 2Ah => Akkuenergie ca. 22Wh => 66W Maximalleistung

Diese Abschätzung ist natürlich sehr vage. 33W fände ich etwas dürftig 66W schon ganz ordentlich.

Als Fazit bleibt mir jetzt wohl erst mal abzuwarten, bis ich zum ersten Mal den LiIonen-Dremel in der hand hatte um den mal zu testen.

Gruß Kai
 

Armageddon

Vereinsmitglied
Mahlzeit,

bin seit gestern auch "stolzer" Besitzer eines Akku-Dremel. Habe noch nicht viel damit hantiert aber auf den ersten Blick ist das Teil echt klasse. Vor allem die Drehzahleinstellung ist echt klasse. Der Dremel lässt im Gegensatz zu meinem Proxon auch sehr niedrige Drehzahlen zu. In der Anleitung steht was von 5000rpm, das kommt mir aber schon serh hoch vor. Vielleicht messe ich die Drehzhal demnächst mal aus Spaß an der Freud ;)
Kraft hat der Dremel auch deutlich mehr als mein 40W-Proxon, jetzt bin ich nur mal noch gespannt, wie lange die Akkulaufzeit ist. Einziger Kritikpunkt ist die spärliche Ausstattung an Zubehör. Ich werde wieder berichten.

Gruß Kai
 
Hallo,

ich habe den Dremel 800.

Die Laufzeit ist schwer zu beurteilen, aber ich denk mal so 30-60min. (kommt auch extrem auf die Last an) sind das locker. Auf jeden Fall hält er bei mir mehr als einen Bautag, nur das heißt nicht viel ;)
Die Drehzahlregelung ist auch sehr gut und im Gegensatz zu meinem 12V Proxxon hat er auch bei niedrigen Drehzahlen ordentlich "Dampf".

Ich kann ihn Bedenkenlos empfehlen, auch den Preis finde ich fair.

Ich hab mir gleich ein ca. 5€ teures OBI Bohrfutter dazugekauft, da mir das lieber ist als die Einsätze des Dremel.

Gruß
Klaus
 
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