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Externes BEC - Dimensionierung

Nach meinem logischem Verständnis passiert bei Wirkungsgrad Null genau nichts:confused:
Aber irgendwie bewegt sich das Ruder ja doch:confused: bzw muß es sich bewegen.
Ich weiß, dass das Thema spannend ist, aber es würde hier den Rahmen sprengen und im anderen Threads haben wir bereits viel erreicht. Nur soviel: In der Bewegung im Ruder steckt nahezu keine Energie. Deshalb braucht es dafür auch keine mechanische Arbeit/Leistung. Das Servo wird ständig umgepolt. Der Motor steht meist und verhält sich wie ein Widerstand. Das Erzeugen von Kraft ist eben keine Arbeit. Es fehlt der relevante Weg.

Außerdem habe ich in der Zeile drüber "nahe Null" geschrieben. Auf jeden Fall so nahe an Null, dass man nicht ohne weiteres mit höherer Spannung linear eine Verbesserung erwarten darf.

Aber es ist hier einfach offtopic.
 

Robinhood

Vereinsmitglied
Der arme Ulrich. Stellt eine Frage und bekommt massenhaft Technikdetails um die Ohren geschmissen, die einen Wiedereinteiger schon überfordern könnten :rolleyes:
 
... Wieso wolltest du ein 20A Peak BEC vermeiden??
Ganz einfach: Natürlich kann ich einfach irgendein BEC nehmen, dass auf jeden Fall ausreichend dimensioniert ist. Aber das will ich eben nicht, deshalb ja die Nachfrage, wie viel Strom denn da so i.d.R. fließt.
Der Vergleich sollte sagen: ich will nicht hoffnungslos überdosieren nur damits dann am Ende reicht (so habe ich eine zeitlang meine Holme ausgelegt. Schwer aber unzerstörbar:D)
Und ich habe weder Beleuchtung noch Einziefahrwerk oder oder oder.

Also Steller könnte werden:
Multiplex Roxxy BL Control 755, 55A
Nachteil: Nur 4 A BEC; Ich sehe gerade, da geht meine Prog-Tool für Roxxy wohl nicht, man braucht da ein Programmiertool, das teurer ist, als der Regler :eek:

D-Power COMET 60 A
Vorteil: BEC mit 5 A, trotz zusätzlicher Prog-Card noch preiswerter als XQ50
Nachteil: Prog-Card nötig

Pichler XQ 50
Vorteil: BEC mit 5 A; Prog-Card beim Set mit Boost 40 schon dabei (denn brauch ich eh noch)


@onki:
Niedrigere Stromaufnahme durch HV-Servo ist immer gut. Umgestiegen auf 2,4 GHz bin ich schon. Meine alte Anlage zeigte sich nicht mehr funktionsfähig - hat keinen Mucks mehr gemacht. Ja, selbstverfreilich mit neuem Akku und der alte war auch nicht die ganze Zeit eingebaut während der Lagerphase.

So und jetzt habe ich mir doch mal diesen Artikel ins Gedächtnis gerufen. Fazit: Mein Empfänger raucht bei 8,4 V nicht ab sondern darf sogar bis 9 V;)
Was jetzt irgendwie blöd ist :confused: jetzt muss ich ja direkt noch mal von vorne mit meiner ganzen Suche anfangen :rolleyes::D
Danke, für Eure Hartnäckigkeit! :cool::D

Wobei meine Suche bisher nicht viel ergab: HV-fähige Regler für ca. 50 A habe ich nur diesen Hobbywing Platinum 60A V4 gefunden. Oder halt den YGE; der ist aber deutlich ausserhalb meiner Preisklasse. Dann wäre ich ja für Servos + Regler beim doppelten Preis!

Ich denke, ich werde wohl bei der Empfehlung bleiben, das Regler BEC zu benutzen. Ist für mich einfach plausibel.
HV ist sicher eine Alternative, die werde ich mir aber für andere Flugzeuge aufbehalten. Und ich denke auch nicht, dass ich mir da etwas verbaue. Wenn ich HV-Servos nehme, weil ich z.B. mehr Kraft benötige (größeres / schnelleres Flugzeug) dann kann ich eh nicht die Servos hernehmen, die ich bis jetzt habe. Und Regler braucht man ja durch die Brushless-Technologie sowieso für jeden Motor einen neuen (wg. Polzahl und was da sonst noch so eingestellt wird). Ein Problem sehe ich da also nicht, wenn ich jetzt noch NV¹-Servos nehme.

Oder habe ich da einen Denkfehler?

Danke schon mal an alle!
Ulrich

¹) ob das jetzt für Niedervolt oder Normalvolt steht, kann sich jeder einfach aussuchen:cool:
 
ok, die Existenz von exklusiv auf "modern" getrimmte Sender war mir unbekannt. Irre, sowas anzubieten. Selbst heute noch.

Stefan
Worauf bezieht sich das, Stefan?
Im übrigen liest sich Deine Abhandlung für mich schlüssig und verständlich.

HV ist sicher eine Alternative, die werde ich mir aber für andere Flugzeuge aufbehalten. Und ich denke auch nicht, dass ich mir da etwas verbaue. Wenn ich HV-Servos nehme, weil ich z.B. mehr Kraft benötige (größeres / schnelleres Flugzeug) dann kann ich eh nicht die Servos hernehmen, die ich bis jetzt habe. Und Regler braucht man ja durch die Brushless-Technologie sowieso für jeden Motor einen neuen (wg. Polzahl und was da sonst noch so eingestellt wird). Ein Problem sehe ich da also nicht, wenn ich jetzt noch NV¹-Servos nehme.

Oder habe ich da einen Denkfehler?
Ja, habe ich! :(

Schließlich kann ich die HV-Servos auch mit NV betreiben. Sollte ich dann irgendwann umrüsten wollen oder die Servos anderweitig verwenden kann ich das dann tun. Für jetzt kann ich die HV-Servos aber auch an einem 5,5 V BEC betreiben.
Ist das soweit richtig?

Von der höheren möglichen Kraft eines Servos bei HV gegenüber NV, verbessert sich wohl auch und v.a. anscheinend auch noch die Stellzeit? (Ich hab das jetzt nicht bei zig Servos verglichen)

Wobei ich nicht plane, meinen Thermy in absehbarer Zeit zu versenken;) -- wenn er denn mal fertig wird:rolleyes:

Ulrich
 
Worauf bezieht sich das, Stefan?
auf #19


Schließlich kann ich die HV-Servos auch mit NV betreiben. Sollte ich dann irgendwann umrüsten wollen oder die Servos anderweitig verwenden kann ich das dann tun. Für jetzt kann ich die HV-Servos aber auch an einem 5,5 V BEC betreiben.
Ist das soweit richtig?
Geht in den meisten Fällen. Ausnahmen gibt es bestimmt. Ich nehme aber aktuell auch meist noch LV-Servos.

Stefan
 

thofi

User
Hallo,

bei Regler für Segler schaue ich ein wenig darauf wie dünn/dick sie sind,
da es ja im Segler doch mal eng zugeht.
Man braucht nicht für jeden Motor einen neuen Regler.

ich verwende gerne Roxxy BL-960 oder YGE 60
das BEC dieser Regler reicht aus.
bei Servos lieber auf bewährte Servos setzen.
LV Servos reichen aus. Solltest du mal umrüsten wollen, kann man die LV immer noch verkaufen.

Gruß
Thomas
 
Fragen zu Stellern allgemein

Fragen zu Stellern allgemein

Das ich auf die Dicke achten muss, ist eh klar, Thomas.

Aber wie machst Du das:
Man braucht nicht für jeden Motor einen neuen Regler.
Programmierst Du die dann jedesmal um, wenn Du das Modell wechselst und machst Du Dir dann eine Tabelle mit den ganzen Einstellungen? Oder ist die Polzahl zwar einstellbar aber in real unwichtig?
Fragen über Fragen, und alle OT:o

Ulrich
 

thofi

User
Hallo,

war wahrscheinlich nur ein Mißverständnis, du hast geschrieben,

Und Regler braucht man ja durch die Brushless-Technologie sowieso für jeden Motor einen neuen (wg. Polzahl und was da sonst noch so eingestellt wird).
natürlich habe ich in jedem Modell einen Regler, wenn das Modell aber am Ar... ist,
kann ich den Regler in einem anderen Modell weiterverwenden, solange er von der Strombelastbarkeit ausreicht.

Die Polzahl kann man wohl bei manchen Reglern programmieren, ist aber für die eigentliche Funktion nicht notwendig.
Das braucht man nur wenn der Regler irgendwelche Drehzahlen ermittelt oder per Telemetrie weitergibt.

Ich habe meistens bei den Reglern nur Flugmodell eingestellt, und beim Segler die Bremse aktiviert.

Gruß
Thomas
 
Reglerfragen

Reglerfragen

Dann war es ein Mißverständnis.
Ich meinte tatsächlich, wechsel zwischen den Modellen zu Lebzeiten. Weil mit Bürstenmotoren habe ich den Regler immer zwischen den Modellen mitgenommen. Genauso wie den Empfänger.

O.k. also die Polzahl stellt man nicht für den Regler ein, sondern damit die Telemetrie die Drehzahl auslesen kann?
Und wie ist das mit diesem "Advanced Timing" / "Motor Timing", ist das auch unwichtig?:confused:

Ulrich
 

thofi

User
Wie oft (Zeitabstand ?) wechselst du Empfänger und Regler zwischen den Modellen ?

Die Standardeinstellung mit dem Timing musste ich noch nicht ändern.
Erst mal auf Standard lassen und schauen ob der Motor sauber und ruckelfrei läuft.
Die Stromaufnahme des Motors eventuell kontrollieren.

Gruß
Thomas
 
Zur Zeit wechsel ich gar nicht, weil ich ja dachte, dass das gar nicht sinnvoll geht. Außerdem habe ich nur ein Motormodell und einen Elektrosegler.
Zum Timing stand halt in der Anleitung vom Motor ein empfohlener Wert. Den habe ich jeweils eingestellt.

In meinem ersten Fliegerleben hatte ich einen Regler für alle Modell und habe folglich immer gewechselt, wenn ich das Modell gewechselt habe. Kann sein, dass ich mir später vllt. noch einen zweiten Regler zusammengelötet habe (von Rudolf Nessel). Weiß ich aber nicht mehr so genau.

Ulrich
 

thofi

User
Hallo,

Die Einstellung mit dem empfohlenen Wert vom Motor ist schon richtig.

Das Wechseln macht keinen Sinn, auch beim Empfänger nicht.
Ich bin immer froh, wenn ich alles sauber eingebaut und verstaut habe (vor allem beim Segler)
So etwas dann ständig auseinander zu rupfen, ist nur fehleranfällig.


Gruß
Thomas
 
Die Einstellung mit dem empfohlenen Wert vom Motor ist schon richtig.

Das Wechseln macht keinen Sinn, auch beim Empfänger nicht.
Ich bin immer froh, wenn ich alles sauber eingebaut und verstaut habe (vor allem beim Segler)
So etwas dann ständig auseinander zu rupfen, ist nur fehleranfällig.
Gut zu wissen, dass manche Einstellung auch noch sinnvoll sind:)
Der Sinn des Wechselns ist der, dass ich ab dem 2. Modell 80 - 150 € spare (Empfänger und/oder Regler). Das ist für mich Sinn genug!
Wobei ich zumindest den Regler nicht zwischen Segler und Motormodell wechseln werde; dann müsste ich ja doch zumindest noch die Motorbremse Umstellen. Obwohl auch da eine Prog-Card pro Modell deutlich billiger käme, als immer einen neuen Regler. *grübel* Da ich keine Hochleistungssegler mit viel zu engem Rumpf habe, hält sich auch das Gefummel beim Wechsel in Grenzen. Und ich fliege ja auch nicht 5 verschiedene Modelle an einem Tag (auch nicht, wenn ich mal wieder so viele habe).

Gegen die Fehleranfälligkeit beim Zusammenstecken sind alle Stecker durchnummeriert und den obligatorischen Rudertest vor dem Flug gibt's ja auch noch. Zumindest ist mir deswegen noch kein Modell abgestürzt!

Aber so hat eben jeder seine Prioritäten:cool:

Ulrich
 
.
Und wie ist das mit diesem "Advanced Timing" / "Motor Timing", ist das auch unwichtig?:confused:
Ulrich
Hallo Ulrich,

anbei ein Erklärungsversuch zum Timing. Das Timing hängt maßgeblich von der elektrischen Drehzahl (Wellendrehzahl * Polzahl/2) und der Wicklungsinduktivität L ab. Mit zunehmender Drehzahl nimmt der Spulenwiderstand Xl immer mehr zu. Bei einem Wechselstrom 2*pi*f*L. Dies führt mit steigender Drehzahl
zu einer Zunahme der Phasenverschiebung zwischen der Gegen-EMK (Back-EMF) und dem Motorstrom. Das Motordrehmoment ist maximal bei senkrecht (Winkel phi) zueinander stehendem Magnetfeld vom Rotor und Stator.

T = Tmax * sin (phi), T... Drehmoment

Mit steigender Drehzahl wird der Winkel phi kleiner, das Drehmoment wird weniger. Aufgrund der üblichen Polzahl von 14 bei Inrunnern
und 2 oder 4 Polen bei Inrunner, ist das zu wählende Timing bei Outrunner in der Regel größer. Ein Outrunner mit 14 Polen muss 7 mal schneller
kommutiert werden für eine Umdrehung der Motorwelle wie ein Inrunner mit 2 Polen. Technisch gesehen kann ein Regler nur einen Bereich
von 0°- 30° Timing realisieren. Der Nulldurchgang (zero cross detection) der Gegen-Emk wird zur Positionsbestimmung des Rotors in der nicht bestromten Phase benützt. Bei unipolarer Spannungsversorgung des Reglers ist der Nulldurchgang bei U_Lipo/2. Grundsätzlich steigt das Motor Kv mit zunehmendem Timing.
Der Motor dreht schneller und zieht mehr Strom. Zudem ist das Timing nicht genormt, verschieden Regler (Hersteller) verschiedenes Timing.
Das Timing kann auch nur für einen Arbeitspunkt (Drehzahl, Last) optimal sein. Bei Motorflug ist ein Regler mit gutem Autotiming
die beste Wahl. Bei E-Seglern mit Vollgas ist ein konstantes Timing ausreichend.

Die Zeichnung zeigt den idealen Verlauf der Gegen-EMK sammt den Kommutierungszeitpunkten bei Timing Null und den 0°-30° Timing Winkelbereich.

Timing.jpg

Im folgenden Link ist noch ein früherer Erklärungsversuch mit konservativen Werten
für das Timing.

https://www.rcgroups.com/forums/showpost.php?p=17745672&postcount=18

Gruss Micha
 
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