F-14

Moin Stefan,

prinzipiell stören diese Details später. Da hast Du recht. Egal wie ich die Oberfläche mal beschichten sollte. Zum Thema Oberfläche mache ich mir von Anfang an Gedanken. Normalerweise beschichte ich immer mit GfK. Ich habe hier ca. 4 m² zu beschichten. Mit 50g-Matte, Harz, Deckschicht, Grundierung, Lack + Klarlack wegen der Decals rechne ich mit guten 350g/m². Also ca. 1400g Gewichtszunahme. Mindestens!

Nehme ich Oracover (die Festigkeit des Modells gibt es eigentlich her) habe ich max. 100g/m² - also 400g Gewichtszunahme. Also ein Kilo gespart.

Kleines Problem bei Oracover: Schwarz sollte man dann nicht nehmen um im Sommer keine Probleme zu bekommen. Und ich müsste mit Ralle abstimmen, ob er seine Decals auch selbstklebend liefert.

Gruss
Sascha
 
Nun sind die letzten Teile fertig: Seitenleitwerke. Habe ich mal steckbar gemacht, weil die Dinger beim weiteren Bau sonst immer nur sinnlos stören. Jedes mit 2 x 6mm Kohlestab in Aluröhrchen als Führungen:
Seitenleitwerk 1.jpg
Seitenleitwerk 2.jpg

Und da ich sie nun das erste mal komplett gesehen habe, möchte ich Euch das zweifelhafte Vergnügen auch antuhen:
gesamt.jpg

Schönes WE
Sascha
 

sd

User
Schön.

Wenn du es vom Gewicht vertreten kannst nimm blos keine Folie. Man ärgert sich doch im Sommer schon wenn man den Flieger aus dem Auto holt was von der Sonne erwärmt wurde. Ich kann diese Blasen nicht ab.

Hast schon recht das Folie schneller und leichter geht aber schöner ... du wirst das schon gut hinbekommen so oder so.
Bin gespannt wie es weiter geht.
Grüße
Stefan
 
Hallo Stefan,

ich werde sie tatsächlich beglasen und versuchen, die Sache nur mit Parkettlack relativ leicht zu halten (ist mir eigentlich noch nie gelungen;)).

Momentan passiert an der Tomcat nicht so viel - weil Sommer ist:). Da gehe ich lieber fliegen, wenn ich denn mal Zeit habe. Zudem warte ich seit nunmehr 3 Monaten auf ein Spezialservo von Servocity (USA), was im Grunde eine fertige Variante des von mir in Tomcat Nr. 1 (siehe Bilder) aus T-Rex 450 Teilen und einem zerlegten D300 selbstgebauten Tragflächenverstellmechanismus darstellt. Leider kommt das Dingens ewig nicht. Das hält auf.
Fertig 2.jpg
Fertig 1.jpg

Gruss nach Berlin
Sascha
 

MaHö

User
Bitte nimm lieber Z-Poxy FInish Resin statt dem Parkettlack! ;)
Wirst sehen das geht super mit ganz wenig Harz. Dann hast ne gescheite Oberfläche.....

gruß Martin
 

bons4i

User
Hallo

Bin auch am Basteln der 123% Version. Ich hätte da mal eine Frage:
Wie macht Ihr das mit dem Flügel? Matt Halton zeigt nur eine Wurzelrippe des Flügels und verweist auf sich, um eine CAD Datei mit allen Rippen zu bekommen. Hat jemand diese CAD Datei oder schneidet Ihr das Styro von der Wurzel nach aussen gerade bis aussen auf einen Punkt?
Grüsse
Bons4i
 
Im Plan (zumindest in der mir vorliegenden Version:cool:) sind erste und letzte Rippe abgebildet. Ich habe danach Schneidrippen erstellt und Styro mit dem heißen Draht geschnitten. Den weiteren Flächenaufbau habe ich ja hier beschrieben.

Wenn Du die Flächen in beplankter Rippenbauweise erstellen willst, dann erstellst Du anhand der äußeren und inneren Rippe in Hartholz und dazwischen geschraubten Balsaplatten (Anzahl der Rippen = Anzahl der Balsaplatten) ganz einfach die fehlenden Rippen durch Planschleifen.

Viel Glück beim Bau
Sascha
der sich gerade mit dem Flächenverstellmechanismus beschäftigt. Wenn fertig und funktionsfähig gibts hier wieder Bilder)
 
Es ging mal wieder was. Das Spezial-Servo von Servocity.com ist nach 4 Monaten angekommen, wurde sofort zusammengebaut, etwas auf Gewichtserleichterung getrimmt (von 330g runter auf 260 g) und auf einer angefertigten Sandwichplatte montiert.
Schwenken 3.jpg

Prinzipiell werkelt ein Hitec HS645 MG mit 7,5 kg über ein Zahnradgetriebe 1:13,5. Dies ergibt ca. 100 kg Stellkraft. Durch die 5 cm langen Stellarme also noch 20 kg. Also 10 kg pro Seite. Ist mehr als genug. Hält man beim Stellen eine Fläche fest, räumt der Rest des Modells den Werktisch ab:cool:. Ein echter Belastungstest wird aber noch gemacht. Etwas schwierig bei dieser Anlenkmethode ist es, den richtigen Anlenkpunkt zu finden, da die Hebel in unterschiedliche Richtungen ziehen. Unterschiedliche Winkel ergeben andere Stelllängen. Da ist genaues Rechnen und Messen angesagt. Naja, hat ja funktioniert...
Schwenken 2.jpg
Schwenken 1.jpg

Ich habe auch ein Video von Stellvorgang - bin aber mit Youtube noch nicht eins wechens dem Hochladen (da Millionen andere es schaffen, bin ich offensichtlich einfach zu blöd).

Ach ja: mit Kumpel Steffen hatte ich nach einigen Bierchen den Mut für einen Belastungstest. Flächen ausgefahren, Kisten ca. mittig unter die Flächen gelegt, alles schwere Zeugs auf den Rumpf getan - insgesamt 47 kg!!!. Kein Knarren im Gebälk! Wahrscheinlich wäre auch noch mehr gegangen, aber 1. war nix schweres mehr da und 2. hätte ich vorher noch mindestens ein Bier gebraucht. Das sollte auch rauhen Flugbetrieb aushalten. Ein Video davon habe ich lieber nicht gemacht - ich wollte nicht versehentlich ein ähnlich desaströses Ereignis wie im Nachbarthread (FEJ-Tomcat) filmen.

Uuups, jetzt konnte ich Youtube doch noch von meiner Redlichkeit überzeugen:http://www.youtube.com/watch?v=V_rwQY-u1xA

Gruss
Sascha
 
So, nach 9 Monaten sind die Antriebe komplett da. Vielen Dank noch mal an Wemo-Olli für seine Bemühungen. Ich habe mich, wie im anderen Thread geschrieben, bemüht, die 700/83er HET-Motoren sehr sorgfältig einzubauen. Dazu kommen zwei 125er Jeti-SPIN, zwei 150er Jeti-MUIs und ein Expander. Eine Düse ist schon laminiert, die andere entsteht heute Abend. Ich will beide Antriebe dieses Wochenende mit 10, 11 und 12S auf meinem Teststand und dann im Modell vermessen. Danach fällt die endgültige Entscheidung zur Zellenzahl.
Antriebe.jpg

Schönes WE
Sascha
 
Eigentlich fängt die Bausaison erst an. Ich habe trotzdem schon ein bißchen weitergemacht.

Zunächst habe ich via MaHö und einen Schweizer Importeur Yellow-Aircraft Fahrwerksbeine organisieren können. Danke noch mal an die Beteiligten! Die Hauptfahrwerksbeine wurden sofort gepimpt: Federn härter, 30mm verlängert und auf 8mm Aufnahme aufgebohrt. Die Bugfahrwerksmechanik erhält Ihr Tuning incl. dem Umbau auf Doppelbereifung erst nach dem Einbau des Hauptfahrwerks, da ich erst dann einen korrekten Anstellwinkel von 2-3 Grad ermitteln kann.

Fahrwerksbeine.jpg

Dann wurde etwas Cockpitähnliches gebastelt, da eine leere 50cm lange Haube auch nicht besonders gut aussieht. Das muss jetzt noch lackiert werden, dann wird die Haube aufgeklebt.

Cokpit.jpg

Und dann kam natürlich meine "Lieblingsarbeit": Beglasen. Prinzipiell wurde erst mit Schnellschleifgrund gestrichen, dann mit 600er geschliffen. Dann mit 50er Glas belegt und ZPoxy-Resin (mit 15 Prozent Azeton verdünnt - das spart den Joint am Abend!) mit Plastekarte "einmassiert". Die Triebwerksgondeln erhielten unten zuerst eine Lage 165er Glas (meine Landungen sehen halt nicht immer schön aus). Insgesamt sind hier 5 m² Gewebe draufgegangen. Danach ein Schliff mit 120er. Dann mit etwas Talkum versehenem ZPoxy nochmal bespachteln. Das ist der Stand des Rumpfes.

Beglaster Rumpf.jpg
Beglastes Heck.jpg

Ich färbe die Harze prinzipiell ein, damit ich weiß, wie weit ich schleifen muss. Dann wird wieder mit 180er geschliffen und anschließend ein Spritzspachtel aus der Dose aufgesprüht. Die so behandelten Teile sehen schon ganz gut aus.

Gefillerter Rumpfdeckel.jpg
Gefillerte Teile.jpg

Danach ein Schliff mit 600er nass und es kann lackiert werden.

Bringen wir es mal auf den Punkt: Ich kann momentan kein Harz mehr sehen oder riechen. Aber das bisschen bekomme ich jetzt auch noch hin.

Grüsse
Sascha

PS: Über die Antriebsdaten berichte ich demnächst.
 
Hallo Michael,

Danke! Ich benutze billigstes Farbkonzentrat aus dem örtlichen Baumarkt. Da gibt es 15ml-Fläschen, wovon jeweils ein paar Tropfen reichen. Durch die geringe benötigte Menge, kannst Du das für alles nehmen: Nitro, wasserbasiert oder eben 2K-Kleber und Lacke.

Gruss
Sascha
 
So, habe fertig geschliffen. Ist zwar jetzt wegen des Einfärbens jeder Schicht fleckig wie ein impressionistisches Gemälde - aber glatt wie ein Babypopo. Das Cockpit wurde auch lackiert, Piloten platziert und zugeklebt. Der Haubenrahmen wird dann mit lackiert wenn der Rumpf sein Finish bekommt.
geschliffen.jpg

Der Kabinenhauben- und die Triebwerksdeckel wurde ausgesägt und verkastet. Der 65cm lange Kabinenhaubenausschnitt wurde mit reichlich Rovings verstärkt.
Kabinenhaubenausschnitt.jpg

Nachdem die gepimpten Hauptfahrwerke probeweise Sitz nehmen durften, habe ich das Bugfahrwerk umgebaut - verlängert und ein Achse für die Zwillingsbereifung durchgeschoben. Leider sind die Eurokit-Bugräder sehr schwer - 56g. Doppelt ist das verdammich viel. Leichtere sind einfach nicht zu bekommen. Das Orginal von YA wiegt nur 32g und sieht dabei noch besser aus. Davon habe ich leider nur eins. Nicht zu ändern... Ein weiteres Problem ist, dass ich für das Bugfahrwerk keine Reverse-Mechanik mit 105° bekomme. Das baut einfach niemand. Dadurch werde ich die vordere Verstrebung des Fahrwerksbeines abschrauben müssen, denn diese stößt an den Zylinder beim Einziehvorgang.
Auf dem Fahrwerk.jpg

Ein weiteres globales Problem habe ich gelöst - den Transport des fertigen Fliegers. Mit demontierten Tragflächen hat er an den Tailerons immer noch eine Breite von 115 cm. Das passt auch nicht in einen Mittelklassekombi. Deswegen müssen die Tailerons ebenfalls abnehmbar sein und erhalten eine außenliegende Anlenkung. Jedoch wollte ich bei der Montage nicht jedesmal den Rumpf hinten öffnen müssen, um die Tailerons nach dem Einführen in die Lagerung von innen zu sichern. Deswegen habe ich an einem Modell meine Lagerung nachgebaut und folgendes probiert:
Muster Taileronhalterung1.jpg
Muster Taileronhalterung2.jpg

Das Taileron wird 90° verdreht eingeführt. Die Anschrägung drückt den 1,5mm Federstahl zur Seite. Nach den Drehen in die richtige Position schnappt der Draht in eine eingesägte Nut und verhindert zuverlässig das wieder Rausrutschen. Die Demontage funktioniert genau umgekehrt. Test problemlos.

Ich glaube, dass ich jetzt lackieren muss....


Schönes Wochenende.
Sascha
 

Gast_32089

User gesperrt
Hallo Sascha! Das mit den Tailerons ist geschickt gelöst. Wie hast Du die Lager befestigt? Sind die einfach nur eingeklebt? Ist monströs groß das Teil :D. Gruß, Michael
 
Montag gab's eine Beratung bei Matthias Jautsch von Jet-Zubehör. Die Bugfahrwerkslösung gefiel mir immer noch nicht. Es gibt derzeit wohl nur einen Hersteller von Reverse-Mechaniken größer 90° - die Eurokit-Professionell-Line. Da wiegt die Mechanik jedoch 200g. Das C40 wiegt 96g. Also wurde nach langem Überlegen ein C40-Reverse 90° genommen, welches ein paar Grad schräg nach vorn eingebaut wird, damit die Räder komplett im Rumpf verschwinden. Und wenn schon eine Reverse-Mechanik am Bugfahrwerk, dann habe ich gleich nochmal eine neue Anlenkungsart ausprobiert: Servo mittels eines selbstgefrästen 3mm-CfK-Halters direkt am Schwenknocken befestigen. Ergebnis: Funktioniert tadellos! Geht leider nur bei Reversemechaniken...
Lenkung 1.jpg

Fahrwerk eingefahren
Lenkung 2.jpg

Fahrwerk ausgefahren
Lenkung 3.jpg

Auf der Waage
Lenkung 4.jpg

Von dem Gewicht entfallen 96g auf die Mechanik, 33g auf die Anlenkung, 90g auf die Räder. Den Rest wiegt das Bein. Leichter geht es wirklich nicht. Ich hoffe, dass die Mechanik mit dem Gewicht klarkommt und dass mein gepimptes Bein hält.

Gruss
Sascha
 
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