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F16 von Jepe , Ruderausschläge ?

rcopi

User
Hallo Jepe- F16 - Flieger ,

ich habe mir ein EPO-Kit der Jepe F16 gekauft.
Leider ohne Daten dazu , außer dem Schwerpunkt von 110mm von der Flächenvorderkante.

Kann mir Einer erflogene Ruderausschläge mitteilen ?
Vor Allem beim Pendelhöhenruder bin ich mir unschlüssig .

Gruß, Ralf
 

Hoeby

User
Warum rufen sie Jepe nicht an?

Die F-16 von jepe ist noch nicht so lange lieferbar, dass nicht viele leute damit geflogen haben.
Ich glaub dass anrufen nach Jepe dass schnellste ist.
 
Da ich diese Infos auch brauche, habe ich Jepe kontaktiert. Er hat jetzt ein Bild mit den Daten in den Blog gestellt.

@Ralf: Wie weit bist du mit dem Bau und was für ein Antrieb kommt rein?

Grüße
Frank
 

rcopi

User
Ich habe auch gerade von Jepe die Ausschlag-Infos erhalten .
Ich habe nicht gewußt, daß das Modell noch nicht lange im Angebot ist .

Ich bin schon recht weit mit dem Bau vorangekommen. Fahrwerkslöcher sind verschlossen, bis auf Fingerlöcher für eventuellen Handstart.
Rumpfboden mit 2 Lagen Glas und 24H-Harz beschichtet, Einlauflippe mit CFK verstärkt angeformt ( damit ein Maulwurfhaufen im Weg nichts anrichtet ).
Fläche ist mit 4 Stck. 1mm CFK-Stäben steifer gemacht.
Impeller ist ein 3,2Kg Midi Fan EVO mit 27cm GFK-Schubrohr integriert , 150A Regler und Servos sind eingebaut.
Akku ist ein 6S Lipo, welcher noch positioniert werden muß.
Pendel-Höhenruder muß noch angelenkt werden und die Servokabel zum Empfänger gelegt.
Tiger-Finish als Letztes dann noch - bin ich mir noch nicht sicher

Gruß, Ralf
 
Dann sind wir ungefähr gleich weit. Bei mir kommt ein Jepe Stormfan rein und ich werde mit 10-12s experimentieren, 120er ZTW Gecko ESC.

Es klingt so, als ob du auf die beiliegende Schubdüse verzichtest. Die hat Jepe nach Erfahrungen mit dem Prototypen extra mit einem leicht nach oben gelenkten Schubvektor versehen.

Noch etwas: Wäre es für dich in Ordnung, diesen Thread (durch alle Interessierten) mit weiteren Erfahrungen und Bildern zu dem Modell fortzuführen?
 

rcopi

User
Ich habe mich entschieden das Modell sehr leicht aber kraftvoll aufzubauen, damit ein einfacher Handstart möglich ist .
Da die F16 ( auch mit Fahrwerk ) durch den tief liegenden Ansaug als Staubsauger alles anzieht, was lose im Weg rumliegt,
ist mir auf Dauer wichtig , daß einfacher , unkritischer Start aus der Hand möglich ist.
Deshalb verwende ich meinen vorhandenen 6S-Wemotec MidiFan mit der passenden Schubdüse ( auch wemotec ).
Mit dieser Kombination habe ich sehr gute Erfahrungen.
Mit der Jepe-Einlauflippe paßt sich der Impeller sauber dem Rumpf an.
Die Schubdüse paßt auch sehr gut in's Heck , wenn ein bischen EPO im Rumpf weggeschliffen wird.

Beim Aufbau mit Jepe Storm und mehr Zellen macht es dann schon Sinn, sich an die Jepe-Umbauanleitung ( Fast Foam ) zu halten.
Also Komplettbeglasung, Endleistenänderung, bessere Pendelruderlagerung u.s.w.

Ich habe bei meinem Aufbau nur noch das Kohleholmrohr ( im Ansaug liegend )aerodynamisch günstiger mit Litho verkleidet.

Ein paar Bilder meiner "einfachen" Version der 6S-F16 muß ich erst machen und folgen :-)
 

rcopi

User
Hier mal einige Bilder, auch wenn es schwierig ist das strahlend weiße Detail gut abzubilden.
Bis auf die Regleröffnung werden die Kabelkanäle im Ansaug natürlich noch verschlossen.
Da das Seitenruderteil extra lackiert wird, ist der Servoanschluß steckbar ausgeführt, was eine leichte Endmontage gewärleistet.
Eingeharzte Messingröhrchen als Schraubenführung geben zusätzlichenHalt für das Rumpfunterteil.
Warum habe ich das Kohlerohr nicht abgeschnitten und die Aufnahme verstärkt , sondern nur verkleidet ?
Dann müßte ich für entsprechende Stabilität auch das komplette Modell beglasen u.s.w.
Bei einem unbeglasten Aufbau wird die Aufnahme zu "schwammig".
Also entweder oder. Entweder "normale" Leichtversion oder richtig FastFoam nach kompletter Jepe-Anleitung.
 

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rcopi

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Jetzt noch das Warten auf Lackierwetter, da ich dafür keinen Innenraum zur Verfügung habe.
Den Rumpf noch Grau lackieren, die "Katze" auf's Seitenleitwerk und noch einige Decals drauf ... fertig für den Erstflug.
Erst danach kommt die Bewaffnung dran.
Bin ja mal gespannt, wie sich der Jet beim " Kaninchenstart" vom Boden aus macht :-)
 

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Oh, eine französische F-16!!! :confused:
Hast du sie mal gewogen? Ich kämpfe bei meiner mit dem Finish. Matte, erste Grundierung und Spachtel sind drauf. Bis zum Meeting in Nordhausen soll sie als "Arctic Aggressor" fertig werden.

Viel Erfolg beim Erstflug!

Frank
 

rcopi

User
Hallo Frank,

unschwer zu erkennen ist, daß einige Aufkleber meiner Mirage herhalten mußten.
Ich bin da weniger der Mister Scale, aber ich werde mit einem kleinen Pinselstrich noch eine türkische Maschine draus machen :-)
Ist auch nur ein schnelles Lücken-Bauprojekt gewesen, da mein neuer Turbinenjet noch nicht geliefert ist und das Baubrett leer ist.

Du kannst gerne Deinen Bau hier weiterdokumentieren, ist bestimmt für viele interessant !

Zu den Gewichten :
Flieger leer : 1750 g
Akku 6S 4000mAh 45/90A : 640 g

Mein Fluggewicht also ca 2390 g

sollte schon gut gehen, bin auf die Flugeigenschaften gespannt.
Erstflug wird erst nächste Woche was.
 

rcopi

User
Erstflug

Erstflug

... heute war das Wetter recht ordentlich, sodaß ich mich entschied mit dem Flieger zum Platz zu fahren ,
um den Erstflug zu machen.
Auf den Rasen gelegt ( nachdem ich die Rasenschnittklumpen vom Mähen abgesammelt hatte )und Gas rein . Wie an der Schnur gezogen ging die F16 geradeaus und hob nach dem Ziehen nach ca 20m ab.
Der Rest war dann wie ein Trainermodell. Bei dem Schubüberschuß geht's auch endlos Senkrecht mit ordentlich Speed.
Da ich die Querruder geteilt aufgebaut habe ( Quer und Landeklappe ) testete ich gleich mal die Langsamflugeigenschaften mit halb gesetzten Klappen ohne Gas.
Dabei fragte man mich, ob ich jetzt Thermikanschluß suche. Die F16 segelte wie ein langsamer Thermiksegler.
Nicht verwunderlich, daß meine Erstflug-Landung genau vor meinen Füßen endete .
Bei den nächsten Flügen geht's dann um die Feineinstellungen, vor Allem will ich noch die Querruder auf die Höhenruder mischen ...
Zusammenfassend ist das ein Flieger, mit dem man sich "um den Bauch fliegen kann". :-)

Ralf
 

HE-219

User
Hallo,
möchte mal behaupten das ist die alte Starmax HSD hat die neu aufgelegt, wäre schön wenn man den Alpha Jet auch noch mal als Kit bringen würde.

Gruß
Markus
 

rcopi

User
Jeder hat so seine "Lieblingsservos" .
Ich selber habe sehr gute Erfahrungen mit Corona Digitalservos gemacht ( auch bei meinen Modellen für Miniturbinen ).
Bei dieser F16 habe ich Corona DS 938 MG benutzt, kraftvoll und Stellgenau.
 
Hallo Leute,

wollte euch mal berichten von meinem Baufortschritt. Aufgebaut wird die F-16 wie von Jepe beschrieben, allerdings werde ich sie NICHT beglasen und auch kein eigenes BEC verwenden. Stattdessen wird sie foliert wie von "HPS" in anderen Projekten bereits beschrieben.
Verbaut werden Midifan mit dem 1970er Motor für 6S, YEP100, sowie Savöx SH-0255MG.

Folgendes wird von mir gebaut bzw. anders gemacht als bei Jepe:
- Das restliche Ruder wurde von mir mittels 2 GFK-Plättchen verstärkt. Jepe hat diese ja nur gespachtelt. Da ich sie aber nur foliere, fehlt ansonsten die Stabilität.

Foto 17.05.17, 13 29 29.jpg

- Weiters verbaue ich, wie bei der originalen F-16, die LEFs (leading edge flaps). Dazu habe ich die Nasenleiste abgeschnitten und mit einer 1 mm Sperrholzplatte verstärkt. Als Scharnier werde ich Abreissgewebe verwenden. Die Stärke des Abreissgewebes wird natürlich zuvor bei der Fläche und er Nasenleiste entsprechend abgeschliffen, sodaß keine Erhöhung ersichtlich ist. Angelenkt wird das ganze mittig von jeweils 1 Stk. Savöx SH-0255MG. Das Mehrgewicht der Servos von jeweils 15.8 g hält sich somit absolut in Grenzen.

Foto 17.05.17, 13 29 35.jpg
 
Da nun die Einbauten dran sind, zum Verbauen und das noch seine Zeit beansprucht, habe ich zwischenzeitlich mal angefangen, die Höhenruder und das Seitenleitwerk im "HPS"-Style zu folieren. Die F-16 wird natürlich im AGGRESSOR-Design der F-16 mit der Kennung "AK305" foliert werden. Ich habe dazu Selbstklebefolie genommen.
Zuerst habe ich die Größe des Höhenruders mit einem Überstand von ca. 1 cm auf Papier übertragen. Anschließend habe ich die Teile auf das Papier übertragen, ausgeschnitten und weiters auf die Folie übertragen. Somit habe ich das perfekte Design. Die Teile wurden anschließend mit einem Überstand von wenigen mm aufgeklebt. An Stellen, wo die Folie nicht gut klebte, habe ich, ebenso wie HPS, Uhu-Por für die Verklebung verwendet. Ich habe die Folienteile aufgelegt und anschließend die Fugen mit einem Holzrührspatel nachgezogen. Abschließend wurde die gesamte Fläche mit der Längsseite des Holzrührspatels fixiert. Bilder dazu mache ich noch.

IMG_8917.JPG

Ich hoffe, dass die Folie weiterhin halten wird, denn ich habe zuvor die Ruder mit Parkettlack zur Oberflächenfestigkeit bestrichen. Doch wenn man die Folie erneut etwas lösen muss, löst sich auch der Lack. Mal schauen!
 
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