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F1E-Rhönfalke

F1E-Rhönfalke

2,4 Meter, F1E, elektronisch und schnell

Thermiksense 2/2018

Werner Ackermann


Der Rhönfalke ist in Werners aktuellem Elektronik-Modellsortiment das Schnellste.

Viele Berechnungen und Kalkulationen der Vergangenheit zeigen, dass mit dem Profil BE50 sehr gute Leistungen bis in den Bereich höherer Geschwindigkeiten zu erreichen sind. Das Modell ist mit einer Spannweite von 2,4 m nicht gerade klein. Es zeigt sich aber, dass diese Spannweite auch bei höheren Windgeschwindigkeiten gut zu handhaben ist.
Werner hat mit diesem Modell verschiedene Trimmungen für Schleuderstarts erprobt (in Kürze gibt's darüber einen eigenen Bericht). Es bestätigte sich seine Theorie, dass ein relativ flacher Abwurf von etwa 10° die besten Ergebnisse bezüglich des Höhengewinns ergibt. Die Steigzeit beträgt dabei rund 2,5 s. Der Übergang ist absolut unkritisch. Je nach Hangneigung und Windgeschwindigkeit wird zur Optimierung lediglich die Schleuderzeit minimal verändert.
Um ein sehr feinfühliges Steuern zu ermöglichen bei gleichzeitig ausreichender Steuerwirkung bei Böen, wurde die elektronische Steuerung auf ein hohes Maß an progressivem Steuerausschlag eingestellt. Das bedeutet, bei geringen Kursabweichungen ergibt sich nur ein sehr kleiner Ausschlag des Ruders. Bei stärkeren Abweichungen wird stark gegengesteuert. So kann vermieden werden, dass bei ungünstigen Momenten das Modell ins Pendeln gerät, was gerade bei hohen Windgeschwindigkeiten im wahrsten Sinn des Wortes nach hinten losgehen kann.

Anm. d. Redaktion: Uns ist die Diskrepanz zwischen Zeichnung (Spw.: 2,3 m) und Text (Spw.: 2,4 m) aufgefallen!

Rhönfalke-1.png
 

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