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F3B-Nurflügel Draco 2

Für Hochstart ist der Flieger ausgelegt. Du fragst aber bezüglich zentralem Hochstarthaken. Zum Thema zentraler Hochstarthaken habe ich kaum Erfahrung, es sollte kein Problem sein, aber wie gesagt, ich hänge seit 20 Jahren meine Modelle immer an die V-Fesselung. In Positivbauweise müssen sich die Hochstarthaken halt am Holmsteg abztützen (nicht durch den Holm bohren und auch nicht durch die Servokabel!!! Soll alles schon passiert sein)

Viele Grüße

Bernd
 

Marc K.

User
Auf was muss man beim Bau achten? Ich denke in erster Linie an die Verwindungssteifigkeit. Was würdest du mir als Holm empfehlen. Welcher Steckungsquerschnitt ist ausreichend?
Ich weiß, das sind viele Fragen.
Kenne mich allerdings mit Nurflügel gar nicht aus.
LG Marc
 
Ohne jetzt zu rechnen, müßte die Holmauslegung für die Ribelle ziemlich gut passen. Abstufung-Holm.JPG Diese Holmauslegung habe ich in der Diskussion der Ribelle genauer beschrieben.

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/543176-Baubericht-Windenstartf%C3%A4higer-Nurfl%C3%BCgel-Scimitar-quot-Ribelle-quot?p=3849805&viewfull=1#post3849805

Beide Modelle haben die gleiche Streckung und die gleiche mittlere Flügeltiefe. Die Somit sind die Flügel auch ungefähr gleich dick. Es sollte also ziemlich genau passen und mit den drei Angstrovings (Panex 30 Faser) ist genügend Reserve drin.

Viele Grüße

Bernd
 

joheit

User
Guten Abend,
auf der Suche nach einem überschaubaren Bauprojekt, bei dem ich ein paar Sachen in Sandwich-Bauweise ausprobieren möchte, bin ich durch Zufall über diesen älteren Beitrag gestolpert. Ich habe schon kurz entschlossen die Schneidrippen gemacht, wollte nun aber doch noch mal in die Runde fragen, ob es nach 15 Jahren aktuellere Auslegungen, bzw Profile gibt, die deutlich leistungsfähiger sind. Ich möchte in jedem Fall die einfache Bauweise mit "Rechteck"-Grundriss beibehalten. Windenstart ist für mich kein Thema, da ich entweder am Hang fliege oder mit E-Antrieb. Hier kommen evtl also noch mal ein paar Gramm dazu. Die "Grund-Charakteristik F3B" sollte erhalten bleiben.
Was ich bisher noch nicht gefunden habe, sind die Daten für die Winglets (ausser der Höhe von 240mm). Welche Abmessungen und Versatz wäre hier sinnvoll?
Vielen Dank vorab für jeglichen Tipp!
Jörg
 

joheit

User
Guten Abend,
ich habe den Draco2 mittlerweile gebaut mit 20° Pfeilung, wie von Bernd empfohlen. An dieser Stelle auch nochmals herzlichen Dank an Bernd, der mir geduldig all meine Fragen beantwortet hat J Auch Danke an Tobias, falls Du das liest, für Dein ausführliches Telefon-Coaching in Sachen Nurflügelauslegung!

Mein Ziel war es unter anderem, mal wieder eine Fläche komplett selbst zu bauen, angefangen bei den Schneidrippen. Daher ist die Profilgenauigkeit bei mir nicht mit CNC-geschnittenen Kernen zu vergleichen (inwieweit sich das auf die Flugleistung niederschlägt kann ich nicht beurteilen). Beim Rumpf kam mir ein CO5-Teil aus einer privaten Form zugeflogen, der sich gut anpassen ließ. Mit E-Antrieb liegt das Gewicht bei 2,4kg.

Mittlerweile habe ich einige genussvolle Flugstunden mit dem Draco verbracht und ich bin sehr zufrieden. Vergleichen kann ich in diesem Bereich mit den F3B / F5J-Modellen Müller Esprit, Werberschock Dopamin und Vladimir Maxa3,5, die sicherlich nicht 100% optimal eingestellt sind. Ich fliege meistens an eher „schlechten“ Hängen oder in der Ebene mit eher wenig ausgeprägter und oft „zerrupfter“ Thermik (ergibt sich hier einfach so aus der Landschaftsform).

Das Modell lag mit den Angaben von Bernd vom Erstflug an sauber in der Luft. Über Gleitleistung ist ja immer trefflich zu diskutieren und wenn man nicht direkt nebeneinander her fliegt nicht zuverlässig vergleichbar. Ich bin aber soweit zufrieden. Der Geschwindigkeitsbereich nach oben ist dabei gut, ich komme gefühlt besser von A nach B als mit dem Esprit und etwas besser als mit der unballastierten Maxa (die hat aber 10g/qdm weniger Flächenbelastung…). Mit dem Dopamin bin ich am gleichen Tag noch nicht vergleichsweise geflogen.

Was den Draco aber von den anderen Modellen abhebt ist das langsame, engste, einfache Kreisen! Es ist der Hammer, wie man das Teil hinhängen kann und es steigt immer noch ohne abzukippen. Das kenne ich so von keinem Leitwerkler mit ähnlicher Flächenbelastung. Da muss ich auch mit der Maxa mehr knüppeln. Und das ist auch genau der Punkt, warum es gerade mein Lieblings-Thermikmodell ist. Das bringt mir hier einfach mehr als ein paar Punkte Gleitleistung auf der Strecke. Hinzu kommt natürlich das tolle Gefühl etwas selbst gebaut zu haben (in meinem Fall aus eh vorhandenen Styro-Platten und Abachi-Furnier mit Servos und Antrieb aus der Krabbelkiste), das auch noch super funktioniert. Quasi ein High-End-Resteflieger J.

Durch die Rechteckfläche hat sich der Bauaufwand tatsächlich in Grenzen gehalten. Von den Schneidrippen bis zu den Schleifschablonen , Leistenhöhen, Wurzel-, Endrippen,… Alles schön einfach (im wahrsten Wortsinn…).

Auch und gerade Leitwerksflieger, die sich versehentlich in diese Rubrik verirrt haben, kann ich nur ermuntern, mal einen Nurflügel zu bauen. Es ist in vielerlei Hinsicht etwas anderes, in jedem Fall aber eine schöne Abwechslung.

Gruß
Jörg
 

Tucanova

User
Gratuliere zur erfolgreichen Realisierung des Projekts! :)
Bilder - evtl. sogar Videos? Das Auge isst mit... oder so. ;)
Gruß!
Karl-Heinz
 
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