FAC Trainer – Anfängermodell

Hallo in die Runde,
in der Flugwerft Schleißheim (München) hatte ich ersten Kontakt zum Saalflug. Nach dem Bau von zwei Lillfligarns habe ich mich nun an dem FAC Trainer versucht. Diesen will ich Euch vorstellen.
Plan gibt es hier:
https://outerzone.co.uk/plan_details.asp?ID=12675
Und so sieht meiner aus:
IMG_4814.jpg

An der Bauausführung gibt es noch Verbesserungspotential, ist mein erstes Modell mit profilierten Rippen und Spannlack. Gerade die empfindliche Endleiste des Flügels und dass Bespannen haben mir als Neuling schwierigkeiten gemacht, sieht man auch in den Bildern. Deshalb auch geleich eine Frage: Wie schleift Ihr Nasen- und Endleiste? Vor oder nach dem Zusammenbau des Flügels?
Hier noch weitere Bilder:
IMG_4810.jpg
IMG_4818.jpg
Piloten fehlen auch noch :-)
Ich bin gespannt auf das Einfliegen.
Mein Dank geht an Heinz, der mich mit Material ( Bespannpapier, Bowdenzugröhrchen…) versorgt hat.
Grüße
Markus
 

bendh

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Bist du sicher, dass du bei der Luftschraube alles richtig gemacht hast? Ich denke dass der Einstellwinkel nicht stimmt, zwischen Blättern und Achse.
 
Nach Gefühl kommen mir die Blätter auch ungewöhnlich steil vor. An diesen habe ich auch schon gezweifelt. Der Plan gibt einfach nur einen Propellerdurchmesser von 5 ½“ an.

Pitch habe ich 200 mm gewählt, ist hier der Fehler? Oder könnte das passen, und ich habe ich den Propeller falsch gebaut?
 
Hallo Markus,

das Modell sieht ganz gut aus, außer Propeller, was Bernd schon bemerkt hat.

Da scheint die Steigung aufs unendlich hoch zu sein, sprich 90 Grad... 30-40 Grad wäre ok ca. für die Mitte der Propellerblätter. Ein Plastikpropeller wäre auch nicht schlecht für die erste Modelle. Eine große Sorge ist damit weg, der Propeller bricht auch nicht leicht und man kann das Gewicht vorne gut brauchen normalerweise...

Zu deiner anderen Frage, wegen Leistenschleifen, grundsätzlich, fast immer, am fertigen Flügel. Mit Vorsicht und Maßnahmen. Z.B. ich habe ein kleine Brett wo ich 220 sandpapier geklebt habe, da lege ich den Flügel und mit kleinerem Schleifpapier mache ich die Arbeit. Das Brett dient als Basis und vermeidet ein ungewolltes Verrutschen.

Sehr übertrieben, aber echt sehr, ist eine Lösung die ich vor kurzem probiert habe, mit Schleifen im Voraus. Ist besser vom Resultat, von Sicherheit, vielleicht auch von Schnelligkeit, aber man muss die Schablonen bauen.

Das ganze Modell ist übertrieben, also bitte nicht erschrecken... Da stecken sehr viele Jahre Erfahrung dahinter... Und es ist ein Wettbewerbsmodell wo vielleicht 2 Jahre Arbeit reingehen werden.

 
Zuletzt bearbeitet:

hastf1b

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Zu Abbildung 1: So sollte deine Luftschraube aussehen.

Zu Abbildung 2: Ich bearbeite die Endleiste immer vor dem Zusammenbau. Die Skizze zeigt eine einfache Vorrichtung zum schleifen der Endleiste. Die 1 bezeichnet ein Brett oder die Tischkante. Die 2 ist eine Kieferleiste in Stärke der Endleiste. Durch verschieben der Kieferleiste kann man bestimmen wie "spitz" die Endleiste werden soll. 3 Balsaendleiste.

Heinz
abb.1.jpg
abb.2.jpg
 

hastf1b

User
Hallo Markus, du kannst die Luftschraube noch retten. Trenne die Stiele in der Mitte durch und fertige passende Papierröhrchen an dann kannst du die Blätter verdrehen. Am Anfang die Blätter nur mit einem Balsakeil fixieren bis die richtige Steigung gefunden ist dann mit einem Tröpfchen Kleber festkleben.

Heinz
IMG_4814 (2).jpg
 
Hallo Ihr Saalflieger,
vielen Dank für die Tipps. Ich werde Versuchen den Propeller, wie von Dir beschrieben Heinz, zu korrigieren.
Eure Vorrichtungen für Nasen- und Endleiste werden beim Nächsten Flieger auch getestet. Das bringt sicher eine Erleichterung und ein besseres Ergebnis.
g_kandylakis, Dein Baubericht ist beeindruckend.
Viele Grüße
Markus
 
Zum Thema "Propeller-Bau" einige Bilder: 1. Paddel-Propeller nach H. Eder; 2;3. Helling zur Montage von Paddel-Propeller von G. Platz, verwendet
in den VH-Kursen in Schorndorf, da die korrekte Montage der Blätter von den Kid`s meist "verkehrt-rum" erfolgt.
Die weiteren Bilder zeigen meine Art Styrodur-Blätter zu formen (funktioniert aber auch sehr gut mit Balsa- Blätter)- einspannen; bis zur vollständigen
Durcherhitzung in kochendes Wasser lege, rausholen, abkühlen lassen und ausbauen. Propeller- Holme aus Zahnstocher, ohne Bohrung. Vorteil,
falls nicht ganz symmetrisch, kann durch Drehen des Schafts in der Öse korrigiert werden, danach mit einem Tropfen Kleber sichern.
 

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Noch einige Bilder: - einfache Vorrichtung zum Auswiegen, statisch, eines Propellers; einigermaßen in der Waage sollte die Leiste schon stehen;
- auch die Sicherung der Teflon-Scheiben; Glasperlen, beachten! (verschwinden gerne auf " Nimmerwiedersehen!!")
- so kann man auch Propeller bauen (Nicht für Gummi-Motoren geeignet!!)
 

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