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Fahrzeug-um-/ausbau Sprinterklasse: Iveco Daily

ROL4ND

User
Servus,

nachdem deti nun endlich das passende Auto gefunden hat, will ich doch den schon mal angedeuteten Baubericht meines Iveco Daily anfangen...:

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Vorwort:
Dieser Umbau ist mein erster und ist mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss, wird aber nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt.
Ich hoffe damit den besten Kompromiss für den geplanten Einsatzzweck gefunden zu haben.
Meine Kastenwagen- und Campingerfahrungen beschränken sich auf einige Supermoto-Veranstaltungen mit einem gebrauchten, bereits spartanisch umgebauten Ducato, sowie einige (Miet-)Wohnmobiltouren im Westen der USA.

Daraus ergab sich das Anforderungsprofil:

- Leichtbau mit Platz für 2 Motorräder und Zubehör, bzw. Flugmodelle...
- 2 Personen Zulassung reicht für uns
- Heizung, Kühlschrank, Herd
- Im Idealfall Übernachten ohne Motorradausladen für 2 Personen möglich
- Betrieb ungefähr von März bis Oktober, also kein Wintercamping
- keine Naßzelle im Auto (Aus Aufwands- und Platzgründen und weil an den Rennstrecken idR Duschen sind)

Der gefundene Gebraucht-Iveco schien mir gut geeignet:
- kräftiger 3 Liter Motor (mit Steuerkette)
- Luftfederung hinten (somit Niveauregulierung)
- Tempomat und Klima
- ~4.50 Ladefläche

Die nächsten Überlegungen galten dem "Energiekonzept":

Heizung: Gas oder Diesel?
Kühlschrank: Absorber oder Kompressor?
Entsprechend Solar und Batterien

Da wir auch bei 40° in den USA noch gute Erfahrungen mit den dort verwendeten Absorbern gemacht haben fiel die Wahl auf:

eine Gas-Warmluft Heizung und einen Gas-/230V-/12V Absorberkühlschrank.

Soweit das Vorwort, der Rest bis zum aktuellen Stand (leider noch nicht fertig) folgt nach und nach.

Wegen mir kann in diesem Thread auch gerne über andere Konzepte und Umbauten diskutiert werden, dann kann deti hier das passende für sich finden.
Ich schreibe immer "Iveco Daily Umbau Teil 1, 2" etc. in den Titel.

Wenn ein anderes Unterforum besser passt, bitte ich um Vergebung, äh Verschiebung ;)

Gruß Roland
 

deti

User
Moin Roland,,ich bin sehr gespannt,wie Du das alles realisierst:cool:was für mich wichtig ist,ist das sichere Transportieren der Modelle,den Einbau eines Doppelbettes:)und den Einbau eines Kühlschranks,

baust Du auch eine Werkbank ein?sowie Regale etc.?wie machst Du den Fussboden?Teppich/Laminat oder PVC,,dann die Wände,wie verkleidest Du sie? Fragen über Fragen:rolleyes::D:D

ich werde mit grossem Interresse deinen Bericht verfolgen:D
 

bendh

User
endlich einmal wieder ein sinnvoller Beitrag. Ich habe auch so etwas vor, nur viel kleiner. Fiat Doblo Cargo Kombi MAXI.
Ich lesen gespannt mit.
 
Servus Gemeinde

Verfolge das Ganze auch gespannt ich habe mir was älteres gesucht einen Mercedes 510.
Dieser soll auch noch ausgebaut werden.
Unbezahlbar an der Stelle ist das man in dem Fahrzeug stehen kann. Standheizung Küche sind schon drinn nun folgt noch ein Bett
und jede Menge Platz für die Flieger.

Lg lefdutti
 

ROL4ND

User
Iveco Daily Umbau Teil 1

Iveco Daily Umbau Teil 1

Moin,

dann freue ich mich auf einen regen Austausch!

Um erstmal die Fragen zu beantworten:

Für die Motorrad bzw. Modellbefestigung sind bei meinem zum Glück durchgehend "Airlineschienen" montiert.
Der Holzboden war auch schon drin.
Im vorderen "Wohnbereich" habe ich die Airlineschienen allerdings mit Holzleisten aufgefüllt.
Als Bodenbelag habe ich PVC mit sehr hoher Abriebfestigkeit gewählt.

Schrank/Werkbank kommt in Form einer kleinen Küchenzeile links an die Wand.
Wandverkleidung wird nach der Dämmung aus Gewichtsgründen erstmal mit 3mm "Schrankrückwand" Faserplatte erfolgen.

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Gruß Roland


Die ersten Maßnahmen waren :

Trennwand zum Laderaum entfernen (war beim Iveco verschraubt), alte Wandverkleidungen entfernen und die unbequeme 2er Sitzbank rauswerfen.

Im nächsten Schritt kamen die Drehkonsolen rein, während die für den Fahrersitz ohne Probleme passte, musste ich auf der Beifahrerseite schon das erste Lehrgeld zahlen:
Das eBay Schnäppchen des Sockels inklusive Drehmechanik passte leider weder für Iveco original Sitze, noch für die relativ günstigen Sportscraft Sitze (welcher es trotzdem wurde), sodaß
nur mit Hilfe eines supergeduldigen Sitzfachmannes noch Ducato Adapter gefunden wurden, die nur minimal angepasst werden mussten, um den Sitz auf die Konsole zu bekommen.

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Dann ging es ans vermessen und planen von Fenstern und Dachluke, da ich auf jeden Fall mehr Licht und Luft als im Vorgänger (Ducato) haben wollte.

Parallel dazu beschäftigte mich aber auch der Gaseinbau, da mir die Variante des Ducatos, mit 5Kg Gasflasche in einem Gaskasten im Fahrzeug aus mehreren Gründen nicht gefiel:
- komfortabel wird's erst mit 2 Flaschen und Autom. Umschaltung, mit nur einer Flasche muss man rechtzeitig wechseln.
- Platzbedarf von bis zu 2 Flaschen
- großen Belüftungsloch im Boden
- handling der Flaschen

Nach reichlich Internetrecherche und einem Telefonat vereinbarte ich einen Termin in Viersen bei Wynen Gas, noch bevor ich Löcher für den Fenstereinbau ins Blechkleid schnitt.

Das Ergebins war der Einbau eines 60 Liter Unterflur Gastanks hinter der Hinterachse.
Da dieser zu 2/3 gefüllt werden darf, entspricht das in etwa dem Volumen von 2! 11Kg Gasflaschen. Dazu ist zur Not auch die Befüllung mit LPG Autogas möglich.
Ein Internationales Adapterset gibt's dazu.
Preislich liegt das ganze allerdings bei etwa 1300€ (mit Einbau und Gutachten).

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Und wo soll ich nun meine witzlosen Tipps und unnötigen Kommentare rein stellen? Hier bei dir Roland oder bei Deti's „Neuwagen“? ;):D
 

mcxer

User
Da gibt es natürlich auch "Spezial-Foren" wo so ein Ausbau bis ins kleinste dokumentiert wird, in unendlich vielen Variationen.

Hab jetzt auch so eine Kiste - allerdings schon ausgebaut - kann bzw. darf meine Modelle auf dem Bett, dem Boden oder auf dem Tisch stapeln. :)

Für´s Hobby natürlich ganz angenehm ........ :)

mfg
Roland
 
ich finde es sehr mitlesenswert, ich hab selbst einen noch weiter auszubauenden iveco daily way (ehemals 22-sitzer) und werde gern ein paar anregungen aufnehmen. leider sind die beiden fahrzeuge trotz gleichen grundaufbaus und gleichem motor nicht 1:1 kompatibel.
 

deti

User
Was mich Interessieren würde,,wie machst Du das mit den Fenstern,,woher bekommst Du die,und muss das eingetragen werden?
einfach ins Blech schneiden,,kannst Du das mal genauer beschreiben,,denn ich möchte in die Schiebetür auch nachträglich ein Fenster zum Schieben einbauen lassen,,der Händler will aber 600 euro dafür haben:rolleyes:
 

WonkotheSane

Vereinsmitglied
Wahnsinn, da ist doch Echo im Auto, oder?

Jetzt noch ein gebremster 2 Tonnen-Hänger dran, dann wirds ja langsam :D
 
Servus

Hab schon viele Fenster eingebaut, noch nie was gegeben wegen Tüv oder so gegeben.

Wenn die Blechfläche glatt( nicht gewölbt) ist ist es ganz einfach.

Fenster ausmessen, was halt passt oder gewollt ist.
Von Fenster Schablone machen (Ausschnittgröße), bei neuen meist dabei.
Schablone plazieren und dann Sägen.
Am einfachsten gehts mit Flex und dünner Trennscheibe.
Schnittkanten sauberschleifen und nachlackieren.
Für innen passenden Holzrahmen zuschneiden.
Einbaustärke steht am Fenster, oder halt ausmessen wie weit sich Aussenrahmen und Innenrahmen zusammenschrauben lassen.
Dann mit Sikaflex saubere Kleberaupe setzen und Fenster reinstecken.
Innen Holzrahmen mit Sikaflex einkleben, Innenrahmen drauf und verschrauben.
Aussen das überquellende Sikaflex sauber abziehen.
Drin.
Innen nur den Holzrahmen am Blech verkleben, dann geht der Innenrahmen wieder raus, um die Wandverkleidung einzubauen.
Geht so rund nach einem Tag.

Und unbedingt Sikaflex nehmen, nich so ein billiges Baumarktzeugs.
Sika bleibt dicht, das Baumarktzeugs hält nicht lange dann pissts rein.

Hab 35 Jahre auch Lieferwagl ausgebaut, heute mag ichs bequemer.
Vorne Dodge Ram und hinten Auflieger. den Auflieger hab ich hier schon mal gezeigt,"das passense Auto, Seite 1, damals noch Ford Ranger.

Alltag fahre ich Ram und wenns weg geht hänge ich dem Auflieger dran.
Für mich die optimale Lösung, wenn ich am Zielort bin sattle ich ab und kann mit dem "Kleinen" solo rumfahren.
Vor allem beim Gleitschirmfliegen, muss nicht mehr mit dem ganzen Gerödel auf den Startplatz rauffahren.
Nicht mehr in der Früh alles wegräumen von Frühstück.
Man glaubt nicht wohin Tomate und so Zeugs von Früstück verschwinden können.
Und hab Platz für 6 Leute, die Schirme kommen auf die Ladefläche.

Schlafzimmer drin, 200x160 Liegefläche, Wohnzimmer mit Fernseher Dvd-Player usw.
Mit schönem Ledersofa. Küche mit Kompressorkühlbox.
Dahinter Badezimmer, mit Wc mit Wasserspülung und Dusche, andere Seite Essplatz und dahinter "Bastelzimmer"
Unter der Kühlbox Wassertank mit Druckwasseranlage.
Aufm Dach 300 Watt Solaranlage.
Die Batterien (300 Amp Agm)unter Basteltisch mit 2 Sinus Gleichrichter.
Wichtig für Kaffeevollautomat. So ein Cappu in der Pampa hat halt was.
Große Markiese 5x3Meter zum Fliegeraufbauen im Schatten.
Für die kleineren Flieger kann ich die Heckklappe auf Stützen abstellen.
Dannn hab ich Vorbereitungstisch so ca 120x 180. Geht auch als Terasse zum draufsetzen.
Oder als großer Tisch zum drumrumsetzen.

Kann Flächen bis 9 Meter am Stück einladen. Auch meine Bayrische passt rein.

Ist so die Summe aus 35 Jahren Wohnmobilbauen.

Der Auflieger ist übrigens selstgebaut. Die Plattform, also Rahmen mit Achsen und Kupplung hat mit verfaultem Aufbau 500 Euronen gekostet.
Aufbau ist beim Alkoven aus Styro geschaped. Aussen 4 Lagen 600 Gramm Kohle drauf, innen nur Gegenlaminat aus 2x 300 Gramm Glas.
Der Rest ist 20mm Pu-Schaum beidseitig mit 2x 300 Gramm Glas belegt, Aussen natürlich Finishglas und Vorgelat.
Die Dachträger wieder aus Kohle laminiert. Innenverkleidung am Dach wieder Pu Schaum mit 2x 200 Glas.
Möbel auch aus Pu-Schaum und dann 3mm Sperrholz mit Leder überzogen drauf.
Möbeltüren hab ich gekauft.
Von anfangs 3,5 Tonnen leer sind durch Leichtbau 1900 kg voll ausgerüstet übriggeblieben.
Gas hab ich 2x 11 kg mit Duomatic, die anzeigt wenn die erste Flasche leer ist.
Mit Gasfernschalter von der Küche aus.
Heizung Truma 2800, Warmwasser Trumaboyler.

Also wenn Fragen sind wegen Ausbau, hab ein bisserl Erfahrung.


Gruss Franz
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
Hab 35 Jahre auch Lieferwagl ausgebaut, heute mag ichs bequemer.
Vorne Dodge Ram und hinten Auflieger. den Auflieger hab ich hier schon mal gezeigt,"das passense Auto, Seite 1, damals noch Ford Ranger.

Hoi Franz,
ich kann mich noch erinnern, wie du mittels Styroporplatten
den Lieferwagen wegen der Horten um ca. 1m verlängert hast.
Da ist dein kleiner RAM echt nobel.
- Den Auflieger hast ja genial hin bekommen.
Darf man fragen wie viel Zeit du dafür investiert hast ?





Gruß
Andreas
 

ROL4ND

User
Iveco Daily Umbau Teil 2

Iveco Daily Umbau Teil 2

Da gibt es natürlich auch "Spezial-Foren" wo so ein Ausbau bis ins kleinste dokumentiert wird, in unendlich vielen Variationen.

Hab jetzt auch so eine Kiste - allerdings schon ausgebaut - kann bzw. darf meine Modelle auf dem Bett, dem Boden oder auf dem Tisch stapeln. :)

Für´s Hobby natürlich ganz angenehm ........ :)

mfg
Roland
Ja, da gibt's reichlich Fachforen, "VLOGS" etc. auf allen Plattformen. Zum Teil aber auch mit Haarsträubenden Konstruktionen...
Allerdings geht das meiste in die Richtung des gerade so hippen "VAN-Life" und ist nicht für Motorrad- oder Flugmodelltransport konzipiert.

Was mich Interessieren würde,,wie machst Du das mit den Fenstern,,woher bekommst Du die,und muss das eingetragen werden?
einfach ins Blech schneiden,,kannst Du das mal genauer beschreiben,,denn ich möchte in die Schiebetür auch nachträglich ein Fenster zum Schieben einbauen lassen,,der Händler will aber 600 euro dafür haben:rolleyes:
Zu den Fenstern hat Franz ja schon was geschrieben, wobei man Sikaflex nicht verallgemeinern sollte.
Als Dauerelastische Dichtmasse für den Fenstereinbau ist z.B. Sika Lastomer 710 oder DekaSEAL 8936 eine Option.
Genrell musst Du zwischen einem perfekt passendem Original Fenster aus Glas, das es womöglich mit Schiebefunktion gibt und einem Camping-Zubehör Fenster wählen.
Fenster müssen meines Wissens nach das E Prüfzeichen haben, den Einbau prüfte bisher Niemand.
Die Zubehörfenster sind i.d.R. aus Doppelwandigem Kunststoff.

Ich Entschied mich für ein Dometic Seitz S4 1200x600 Ausstellfenster. Zum Glück fand ich im Netz Bilder vom Einbau in den Daily, denn die Größe hätte ich nicht im Selbstversuch bestellt...
Als Einbau Ort wählte ich die linke Seite, da dort auch die "Küche" Platz findet. Die Schiebetür hat man bei schönem Wetter sowieso oft offen.

Da ich aber auch Nachts/Morgens oder wenn jemand anklopft sehen möchte was draussen los ist, bestellte ich noch drei Bullaugen.

Deren Einbau ist aber auch etwas gewürge...

Holz-Hilfsrahmen brauchen alle Fenster, da eine Minimum Wandstärke vorhanden sein muß. Ich habe das meiste mit dem FEIN Multitool ausgeschnitten.
geht nicht so schnell wie mit der Flex, dafür auch nicht so schnell daneben... und ausserdem ohne Funkenflug der den Lack beschädigen kann.

Das S4 kam immerhin auch auf 469 Euro und ein befragter Karosseriebauer hätte etwa 300 Euro für den Einbau genommen.

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deti

User
das ist doch schonmal geil,,,wie isolierst Du mit Kaiflex,,oder Glaswolle? woher bekommst Du die Markise,,baust Du eine ein?

oder sogar ein Vorzelt dafür?ich weiss fragen über fragen,,die Du bestimmt noch alle beantworten wirst wenn Du soweit bist,,ich bin halt ungeduldig:rolleyes::D:D
 

ROL4ND

User
passt schon, mit den Bildern gehe ich einigermaßen chronologisch vor, aber Zwischenfragen sind ja schnell beantwortet:

-Dämmung: Kaiflex 10mm + 19mm (ich hätte auch nur 19mm probiert, aber als erste Lage sind 10mm viel besser zu verarbeiten).
-Markise 3,20 Fiamma, erstmal mit einer Seitenwand.

Gruß
 

ROL4ND

User
Iveco Daily Ausbau Teil 3

Iveco Daily Ausbau Teil 3

Heikler als der Fenstereinbau sollte sich der Dachlukeneinbau gestalten.

als ich das erste mal das Dach in Augenschein nahm, war ich einigermaßen Erschrocken:

Scheinbar wurden oft Besenstiele und Dachlatten hochkant verladen ;), denn trotz des relativ guten Zustandes gab es auf dem Dach zahlreiche Roststellen,
da scheinbar bei jedem anecken von innen, der dünne Lack auf dem Dach rissig wird und leichten Rost ansetzt!

Naiv wie ich so war, dachte ich man bekommt eine einigermaßen passende Dachluke für die wie dafür gemachte Profilierung:

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weit gefehlt, entweder recht klein, oder zu breit und dafür zu kurz, oder zu lang aber dafür zu schmal.
kurz gesagt, ohne viel Unterfütterung ginge nur eine kleine Luke.

Für den Einbau einer etwas größeren Hartal 900x500, die mir gut gefiel, warf der Karosseriebauer etwa 1000 Euro Einbaukosten in den Raum :eek:.

Also kam ich auf die Idee richtigen 2K Karosseriekleber zu bestellen (~45 Euro für die Kartusche), schließlich werden bei modernen Autos die Dächer auch geklebt...
Ich bestellte das 900x500 Dach, lies mir beim örtlichen Blechgroßhändler einen 1,5mm starken Rahmen Lasern und fing an:

Auschnitt größer als die Dachluke :
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Das nun lappige Blech mit stabilem Holzrahmen, der sich beidseitig abstützt und mit Sikaflex (252i glaube ich) verklebt wurde, abgefangen:
IMG_20170729_160248_tn.jpg

Dann mit dem 2K Karosseriekleber den Blechrahmen aufgeklebt:
IMG_20170730_121758_tn.jpg


IMG_20170730_192836_tn.jpg

Luke mit Dekaseal eingesetzt:
IMG_20170730_205625_tn.jpg

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Bißchen Farbe drauf:
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"schon" war der Mehrwöchige Vorgang fertig...:rolleyes:

Gruß Roland
 

deti

User
Boah Roland ,:eek:was machst Du Dir eine Arbeit. Ich glaube jetzt schon Dein Teil wird Superklasse.

hast Du mal gerechnet was Dich der ganze Umbau kosten wird?:rolleyes:

denn ich denke die Arbeit werde ich mir nicht machen können.Ich werde aber auf jeden fall das Auto innen Isolieren,verschalen mit weisser Schrankrückenwand tafeln ,,ich komm nicht auf den namen,,eine schönen Fussboden einbauen,,ein Schiebefenster in die Seitentür ,ein Bett,was man anklappen kann,einen Kühlschrank,und Befestigungspunkte für meine Modelle,,sowie eine dichte Box(Kasten) für die Benzinflieger/Rumpf) ,damit kein Geruch entsteht.
 
Servus
Q Andreas
8 Monate, so ziemlich durchgebaut.dann die Kiste angehängt und ab in den Urlaub.

Hab im Freien gearbeitet, musste also Holzgerüst setzen dass die Seitenwände gerade werden.
Allein der Alkoven war schon viel Arbeit, die Form aus 6cm Styroper rausschleifen, aussen Lminieren, schleifen Finish, dann innen laminieren.
Komplette Elektrik neu, incl elektrischer Bremsen.
Dann das schönmachen.
Weisses Ledersofa, Wände in Wohnzimmer mit Alcantara und Kirschholz Beplankung.
Essecke Weisses Leder, Tisch aus Sichtkohle.
Küchenplatte auch aus Sichtkohle.
Heckklappe aus Kohlefaser.
War schon Arbeit.

Waren doch schöne Zeiten, Styro war ja nicht gewollt, hab die Pfeilung vergessen.
Beim Nasenleistenkleben wusste ich, nachdem 5 Meter für eine Seite nicht gereicht haben, die passt nicht ins Auto.



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Gruss Franz
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Moin
Hmm... also, nee... ich dachte ja es ginge hier um ein Fahrzeug zu einem Modellfliegzeugtransporter mit'n gemütlichen Schlafplatz auszubauen. Und wo gerade noch so viel Platz vorhanden ist, das ein 12V Kühlschrank und die Geschirr und Fressbox bequem erreichbar rein passt.

Neben den ganzen Fliegern und deren notwendigen Krempel. :D

Das es aber ein vollwertiger Camper werden soll, wo man gerade noch ein Fliegerchen unterbringen kann, das ist mir irgendwie entgangen. :confused:


Nix gegen Fenster. Licht ist schon brauchbar, vor allem wenn keine Sonne dabei ist, aber unbedingt nötig?
Und eine Kochecke und Waschbecken? Einen Kleiderschrank? Ein Lager und Geschirrschrank? Warum dann nicht auch noch Klo und Dusche? Ein 50Zoll LED TV und DVD Spieler, nebst 1000W 5.1 Soundsystem?

Braucht man das alles wirklich? (Okay, unser Klima ist sicherlich grundsätzlich Outdoor freundlicher als eures.)




Also...
Fest eingebaut ist bei mir... nichts. Gar nichts. Ein kleines Regal im Anhänger: Da ist der Akku für das Licht drauf geschraubt... liegt eine Extra Decke... und Moskitospray.

Wenn ich zum Modellflugcamping fahre - was mindestens alle 2 Monate passiert und immer zwischen 2 und 5 Tage dauert - bin ich spartanisch eingerichtet.

Geschlafen wird im Anhänger: Die Flieger (Benziner!) kommen ja eh raus. Die sollen ja fliegen; der Grund für den Trip. Und das bisschen Benzin-duft ist schnell verflogen... Oder ich schlafe im Zelt oder hinten auf'm Bakkie (der hat ein Canopy drauf). Klamotten zum wechseln sind in einem kleinen Koffer oder einer Reisetasche; fertig. (Ich latsche eh meist gut behütet nur in kurzen Hosen, T Shirt und Crocs umher. Im tiefsten Winter dann notgedrungen mit langen Hosen, Sweater und Jacke.
Furchtbar.

Für die rituelle Reinigung muss die Katzenwäsche reichen oder es ist eine Dusche am Platz.
Das Klo hinterm Busch geht auch (nie Klopapier und Klappspaten vergessen! :D) oder es ist eben ein WC am Platz.

Kochen: Jeden Abend gibt’s bei uns einen Braai (heute Steak, morgen Schaschlik und übermorgen Würstchen... oder so, mit aufgebackenen Brot/Brötchen oder Kartoffeln und Salat als Beilage). Oft wird nur ein Feuer auf dem Boden gemacht, erst wird gebraten und dann am Lagerfeuer gegessen noch lange gequatscht...

Wasser wird im Alu- Kessel auf'm Campingkocher (2,5kg Flasche mit Brenneraufsatz) heiß gemacht; für die Katzenwäsche, dem Geschirr abwasch, (die gleiche kleine Plastikwanne) und dem absolut notwendigen Filterkaffee Morgens und Nachmittags (zum Kuchen, man gönnt sich ja sonst nix :p).
Passiert alles auf einem 80cm x 80cm Campingtisch.

Sitzen ist unter dem kleinem 2m x 2,5m Vordach vom Anhänger oder (meistens und) dem 3,5m x 3,5m Gazebo (irgendwann geht einem die Sonne auf den Keks und man sucht dringend Schatten) auf einem (unbedingt!) gemütlichen Campingstuhl angesagt.

Meine Fress bzw. Geschirrbox steht gut erreichbar nebst Campingkühlschrank auf der Ladefläche bzw. der Heckklappe vom Bakkie. Genauso ist meine Batterie tragbar: Die versorgt den Kühlschrank, lädt Fliegzeugakkus und macht abends Licht.
Geladen wird die mit einem 100W Solarpaneel welches natürlich auch nicht fest eingebaut sondern auch tragbar ist und so ab und zu zur Sonne ausgerichtet werden kann.


Mein Motto ist: Keep it simple and flexible. :)

BTW.: Oft ist kein Wasser vorhanden, da müssen 25 ~ 35 Liter für die ganze Zeit reichen. Feuerholz, also müssen mindestens 5 Sack (je 20 kg) zum Essen machen auch noch mit.
 

ROL4ND

User
Iveco Daily Umbau Teil 4

Iveco Daily Umbau Teil 4

Boah Roland ,:eek:was machst Du Dir eine Arbeit. Ich glaube jetzt schon Dein Teil wird Superklasse.

hast Du mal gerechnet was Dich der ganze Umbau kosten wird?:rolleyes:
Danke, das hoffe ich auch, wobei ich sicher nicht die Möbelqualität von Franz erreichen werde, das sehe ich jetzt schon!
Gerechnet habe ich nicht, grob überschlagen könnte das schon 10k verschlingen...:rolleyes:

Damit das Hubdach nicht bei flotterer Gangart verloren geht (was laut Internet schon vorgekommen ist und bei den Kurbel/Kippdächern die vorne angeschlagen sind nicht passiert)
habe ich den mitbestellten Spoiler für die ersten fahrten angepasst, weil er natürlich nicht einfach so passte :
IMG_20170814_193127.jpg


Die 3,20m Markise fand ich ausreichend, um den nächsten Befestigungspunkt zu erreichen müsste man die 4,50 Variante nehmen:
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Dann kommen wir schon zum Kühlschrank:
ca 96Liter Absorber sollten eingepasst werden. Aufgrund meines Gesamtkonzepts muss er auf den Boden, auf Augenhöhe wäre natürlich viel schöner. Da die warmen Abgase und Abluft nicht direkt in Fenster ziehen soll wird er dort Platz finden müssen:
IMG_20170814_203933.jpg

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Um nicht zu weit in den Raum zu ragen, habe ich nach Rücksprache mit Iveco einen Teil des Knotenblechs entfernt:
IMG_20170819_172852.jpg

Da zwischen Kühlschrank und Radkasten die Zusatzbatterie und die Elektroverteilung gebaut werden soll, gleich mit den Kühlgittern die Steckdose mit eingeplant:
IMG_20170821_191659.jpg

IMG_20170822_195420.jpg

Blöd ist beim Daily die hochgezogene schwarze Plastikschürze über die gesamte Seite:
IMG_20170822_201242.jpg

Passt schon fast...
IMG_20170823_170646.jpg

Als Vorschau noch das ausprobieren, wie die Arbeitsplatte als Tisch dienen könnte:
IMG_20170916_185135.jpg

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Bis demnächst...

Roland
 
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