Federbeinfedern ES

Hallo,
ich hätte da mal en Problem,
bei meinen Federbeinen vom Eurokit-Fahrwerk sind die Federn zu schwach, soll heißen, daß sich die Beine schon bis zur Hälfte eindrücken allein durch das Gewicht des ES, bräuchte also stärkere Federn.
Die ausgebauten haben folgende Maße,
Drahtstärke 1 mm
Länge 30 mm
Außendurchmesser 9mm
ca 7 Windungen.
1067799426.JPG

Hab heute ein HAWE für den ES gesehen, wenn das mit den neuen Federn nicht fruchtet, dann muß so eins her, absolut spitze, wenn daß kaputt geht, ist der Flieger auch für den gelben Sack.
Aber wer kann mit 2 stärkeren Federn helfen?????

Christian
Wer kann helfen?????????

[ 05. November 2003, 20:13: Beitrag editiert von: ceffi ]
 
Hallo ceffi,

geh mal ins google und da suchst Du "Gutekunst Federn"
Es gibt dann zwei Möglichkeiten. Du lädst Dir die Software zur Berechnung von Federn herunter, gibst alle nötigen Werte ein und erhältst eine Artikelnummer mit der Du dort dann bestellen kannst oder Du rufst da an und lässt Dir die richtigen Federn berechnen.

Habe das schön öfters gemacht. Die Federn für meine F-22 haben das Stück €2,60 gekostet.

Du kannst Dir auch Meterware liefern lassen und schneidest Dir die selber.

Viel Glück

Andreas

P.S. Hab die Adresse gerade gefunden: www.gutekunst-co.com
 

TJ67

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Hi,
ruf einfach den Peter liebtrau an...der hat sowas!Hat mir auch staerkere für das kleine Fahrwerk geschickt...

Julian
 

airtech-factory

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@Ceffi

also das mit dem Spitzenklasse-Fahrwerken von HaWe war mal - damals wo die Teile noch von Herrn Weckop selbst gebaut wurden. Die Dinger die heute vertrieben werden sind Ihr Geld nicht mehr wert - bei meiner LAVI passten die Einfahrwinkel und die Spur nicht sowie die ganze MEchanik hatte viel Spiel - bei einem Vereinskollegen an seiner Mustang passte die SPur ebenfalls nicht und das einziehbare Heckfahrwerk war sein Geld auch nicht wert.
Schau Dir lieber mal die Sachen von dieser Firma Airtech an einen Fred weiter unten - ist vielleicht die bessere Wahl.

Gruß

Jörg
 
Hallo Christian!

Neuerdings führen die Baufachmärkte wie OBI, HORNBACH unw. Federn im Sortiment. Zum Teil sind sie recht gut sortiert. Da giebt es neben Zug auch Druckfedern in verschiedenen Drahtstärken, Durchmessern und Längen. Ich habe meine Fahrwerke damit ausgerüstet.
Was man auch machen kann damit der Federdruck mit znehmenden Einfahren zunimmt, eine zweite dünnere etwas kürzere Feder in die erste innen einbringen, das funktioniert auch gut.

Gruss, Wilfrid
 
Hallo,
ich denke mal, bedingt durch meine Fahrwerksprobleme habe ich jetzt auf der Unterseite jeder Fläche eine Stauchung entdeckt.
Die Stauchungen gehen vom Fahrwerksausschnitt nach außen, d. h. hin zur Nasenleiste.
1068059539.JPG

Ich hoffe, auf dem Bild ist es zu erkennen.
Die Fahrwerksaufnahme in den Flächen hält, da ist nix ausgebrochen es hat sich auch keine Verklebung gelöst.
Ich kann mir nur vorstellen, daß es bei der letzten Landung, die auf der Hartpiste etwas härter war und wie beschrieben die Federbeine bis zum Anschlag durchgeschlagen sind, die Flächen beim Aufsetzen unten durch geschlagen sind und dadurch die Stauchungen entstanden sind.
In dem Bereich ist auch keine Verstärkung oder ähnliches im Flügel.
Ich habe jetzt ein wenig Bauschum in diesen Hohlraum eingebracht, um eine bessere Kraftüberleitung zu erzielen und ein künftiges Durchbiegen zu verhindern.
Aber die Struktur ist i. O., auf der Oberfläche der Flügel ist nix zu sehen.

Christian
 

TJ67

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Hi,

tja, so sah das bei mir auch aus....genau die gleiche Falte.Und da kann man von innen nichts reparieren.

Und ich hatte keine Federprobleme.
Du musst unbedingt Glasmatte von aussen über die Falte laminieren.Bauschaum von innen nützt da nichts.

Die Aussenhaut hatte bei mir auch nichts, aber die Stützschicht und das daruaf liegende GfK ist hinüber....sonst hättest Du keine Falte.Die Stabilitaet in diesem Bereicht ist hin.
Bei mir war die Stützrippe aussen nach der 2.Landung zermatscht :( ,die Verklebungen haben gehalten.
Und als ich alles mir einem schönen 10mm Balsakasten abgestützt hatt,und auch alles super stabil wirkte,habe ich mal ein bisschen am Federbein geheblt,so wie es bei einer Landung passiert...da ist die Falte richtig sichtbar geworden.Mit einem 10x20cm 160g/m² Matte ist das behoben.Schaut zwar doof aus,aber es hält.

Julian
 

airtech-factory

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Also Jungs,

jetzt mal ganz ehrlich: Das ist doch wohl wirklich lächerlich wenn man für soviel Geld ein Modell kauft und dann bereits beim normalen Gebrauch das Ding anfängt an seine Stabilitätsgrenzen zu stoßen....?!?!
Scheint sich ja bei dieser neuen Firma Comp.-ARF gegenüber ehemals Fiberclassics nicht geändert zu haben.
ICh finde hier wäre Kulanz seitens Composite ARf angesagt- es scheint sich hier ja wohl wirklich um einen Konstruktionsfehler zu handeln der -wenn er nicht erkannt wird - zum Absturtz des Modells führen kann.
Die Problembehebung mit der Glasmatte auf der Flächenaussenseite mag zwar funktionieren - aber ist das Sinn der Sache?

ISt der Harpoon in seiner Konstruktion genausso labil ausgelegt? Ich glaube ich werde mir den KAuf noch einmal gründlich überlegen und noch etwas warten bis die anderen hier etwas Langzeiterfahrung gesammelt haben. Dann behalte ich meine LAVI lieber noch etas länger - die hat wenigstens keine Festigkeitsprobleme...

Jörg

dem seine negative Einstellung gegenüber der Fernostqualität wieder mal Recht gibt...
 

mec

User
zu den federn:
als ich noch aktiver modellautorennfahrer :) war, wickelte ich mir die federn selbst. den draht gibt es als federharten stahldraht, auch klavierseiten, meterweise in 0.1mm abstufung.

mittels dorn mit querbohrung und geringerem durchmesser (ausprobieren) in der drehbank (langsamste geschwindigkeit) geht das mit etwas übung relativ einfach.
noch dazu kann man dann progressiv wickeln um das durchschlagen bei härteren landungen weitestgehend abzufangen.
zusätzlich gehören am ende der feder im federbein gummipuffer als anschlagdämpfer.

mec
 
Ähemm....

ich denke besser landen würde hier auch schon helfen.....

Wenn ihr die Flügel so zerbügelt war die Landung schlicht Sche.......

In einem Amerikanischen Forum (RCUniverse) geht eien ähnliche Diskussion los. Hier haben die mittels GPS Empfänger (JetCat) "G" Kräfte von 18 G gemessen und wundern sich das es die Alusteckungen verbiegt. Junge junge. Welcher Flugzeughersteller der Manntragenden zunft würde seinen Fliegern mehr als 10 G zumuten??
 
Hallo,
also, einige Landungen waren zwar nicht butterweich, aber auch nicht knallhart, die Fahrwerksaufnahme inclusive der verstärkten Rippen hat gehalten.
Das Problem liegt wohl am Aufbau der Fläche, wahrscheinlich fehlt da nur ein Spant/Rippe, in dem Bereich ist die Fläche hohl und der Fahrwerksausschnitt ist an beiden Flächen der Ausgang der Stauchung.
Zu den G - Kräften, ich mag es eh nicht, mit Vollgas um die Ecken zu pfeifen, so eine Überbelastung scheidet bei mir vollkommen aus, ber es sind halt große Flächen, die nach unten durchschwingen, eine Stützrippe mehr und man hätte keine Sorgen.

Christian

[ 06. November 2003, 20:02: Beitrag editiert von: ceffi ]
 

TJ67

User
Hi,

Die Landungen waren gut....und wenn ich die Fläche nicht wenigstens ein bisschen verstärkt haette ware sie total im Eimer(habe rund um den Ausschnitt der Mechanik eine Verklebung mit der Unterschale gemacht,empfohlen von M.Froehn).

Tja, und dann hat die Wurzelrippe, an der die Flexplate festgemacht ist nachgegeben(ist ja nur dünnes Balsa mit bisschen GfK)....und meines Erachtens kommt diese "Falte" auch nicht vom Aufsetzt- "wumms", sondern von den Kraeften die am Bein zerren wenn man durchs Grass rollt.
Wenn man senkrecht auf das bein drückt passiert nichts, nur wenn man hebelt kommt die Falte.

Klar, man denkt immer,dass die landung schuld war.Ist ja auch logisch.
Wenn ich aber überlege, was für Hüpflandungen/Bummslandungen,etc ich mit meinem Trainer am Anfang hingelegt habe....naja.Dem ist nie was passiert: der ist jetzt nach über 70 Flügen genauso stabil und ohne Reparatur wie am Anfang méiner Turbinenfliegrei.

Und ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass ich den ES recht gut gelandet habe.ABER: ohne Brems ist er dann ins Gras geschossen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass der Übergang Gras/Asphlat, sowwie das Gras selbst die Fläche auf dem Gewissen haben.
Und das kanns nicht sein.

Wie gesagt,ich sehe das alles in direktem Vergleich zu meinem Trainer mit billig EuroKITT Plastik Fahrwerk.
Julian :)
 
Hi Leute,
Modellflugzeuge sind in den Lastvielfachen und Festigkeitsanforderungen mit der Manntragenden Zunft nicht zu vergleichen. Im Modell sitzt nehmlich keiner drin dems bei ca. 8 G schwarz vor Augen wird. Oder der die geflogene G-Last in entsprechenden Flugmanövern kontrolliert.

Aber das ist ein alter Hut, Jeder der sich mit halbwegs gewissenhafter Modellflugzeugkonstruktion beschäftigt, weis das.
Also ist die höchstmögliche Auftriebsleistung des Flügels bei Höchstgeschwindigkeit zu berechnen und als maximaler Lastfall in der Konstruktion zugrunde zu legen.
Denn genau das ist das was wir in der Praxis benötigen. Alles was dem nicht entspricht ist eine Gefährdung unseres Umfeldes oder ein Konstruktionsfehler. Da hilft der schöne Rat flieg weich und fliege keine Ecken oder lern Landen auch nix.

Von Sicherheitsaufschlägen zB. x 1,5 fache Sicherheit war da aber noch gar nicht die Rede. Obiges ist also die Last- Untergrenze der Bauausführung.
Die liegt jedoch regelmäsig bei Modellflugzeugen bei 20 bis 30 G Lastvielfachem.

Genau so sind unsere Fahrwerke sowohl von der Federung mit dem Modell abzustimmen als auch für eine Befestigung desselben zu sorgen die eben zulässt das das Bein wegerissen oder verbogen werden kann OHNE das die Befestigung im Flügel oder gar der Flügel selbst beschädigt wird.
Harte Landungen sollten sich alse nicht an der Zelle bemerkbar machen, sondern sich maximal durch Fahrwerksbeschädigungen möglichst an einer Sollbruch oder besser Soll-Biegestelle bemerkbar machen.

Jetzt werden zwar einige über mich herfallen und behauten das geht nicht oder sei dann extrem schwer oder die Fertigung zu teuer, aber das stimmt nicht, Ich kann euch versichern, das geht problemlos ohne viel Gewicht und ohne riesen Aufwand nur muss man sich halt etwas Gedanken dazu machen.
Eine Doppelrippe aus dünnem 2,5 mm Flugzeugsperrholz und Verkastung um die Fahrwerksmechanik bzw. Befestigung ist da bestimmt nicht die schlechteste oder schwerste Lösung.
Schnell schnell konstruieren und auf den Markt bringen gibt dann halt solche Probleme.
Und wer aus Fertigungstechnischen Gründen Abstriche macht sollte zumindest eine Verstärkungsempfehlung mit einem Ausführungsvorschlag in seine Bedirenungsanleitung aufnehmen.

Dran zu Doktern und nachträglich mit Gewebe zu verstärken heist da wirklich dem Hersteller Garantieforderungen abzunehmen. Besonders weil im Flügel in eurem Fall der Gewebeverbund mit dem Herex- Schaum an der Falte zerstört ist.

Stellt sich der Hersteller aber auf den Standpunkt es sei Sache des Kunden vernünftig zu Landen bzw. zu fliegen hat er gefälligst mitzuteilen bis zu welchem Punkt er den bestimmungsgemäsen Gebrauch sieht.
Also Daten zu den zulässigen Lasten seiner Flugzeuge zu liefern. Wer gerechnet hat also korekt konstruiert hat, kennt diese Daten nehmlich. Oder man kann eben davon ausgehen das nix gerechnet wurde. Dadurch sind dann eure Probleme verursacht.

Gruß
Eberhard
 

airtech-factory

User gesperrt
Also mich würde mal Interessieren was die Rep´s dieser firma dazu sagen.

Wolfgang Klühr ist doch auch hier im Forum aktiv - Wolfgang sag mal was dazu......

Jörg
 
Hallo,
irgendwie kann ich mir das lächeln nich verkneifen. Wir sind unschuldig!

Im Mai flog habe ich Manfreds ES eingeflogen (ziemlich zeitig) und dann hatten wir die Probleme mit der Wurzelrippe und dem Fahrwerk.
(hatten es mit Bildern auch hier)
Antwort vom Rep: "Landungen waren schlecht!" Naja, butter waren sie nicht aber ich verfliege mehrere hundert Liter Sprit pro Jahr. Ich weiß was eine schlechte Landung ist.

Damals hatte ich mit Manfred im Gespräch eher ironisch festgestellt: Wenn die anderen ihren ES fertig haben dann wird sich ja zeigen ob wir zu doof zum Landen sind... :D

Jetzt ist am ES natürlich auch bei uns die Falte an der Fläche dazugekommen. Warum sollte sie das auch nicht tun? :D

Was man Composite nach meiner Meinung vorwerfen kann ist die wohl zu kurze Testphase der Modelle. Dieser Fehler ist erkennbar! Aber warscheinlich sind wir natürlich die ersten bei denen das passiert.

Dabei kann ich auch die Reps verstehen. Die leben vom Verkauf und müssen unterscheiden zwischen Konstruktionsmängeln und Nutzerfehlern.
Letztendlich aber ist es Entwicklungsarbeit auf Kosten der Modellflieger!

Naja, dann nennen wir uns eben Testpiloten und nicht Modellflieger.
Testpiloten durften ja auch als erste ins All fliegen..... :D :D

Grüße
Ralph
 

TJ67

User
Hi,
naja, ich denke nicht, dass die Testzeit mit dem Modell zu kurz ist....ich bin der Meinung, dass am ES überall gespart worden ist(was ja bei dem "niedrigen" :rolleyes: Preis auch verstaendlich ist ;) ).
Schaut Euch doch mal Bilder vom FC EUROFIGHTER an, der ja vor dem ES von A.Gietz gefertigt wurde.Da ist so viel Kohle drin(also net nur €(waren ja so um die 2800.-€) sondern CfK :D )und wo ist die im ES??
Bilder von diesem Modell sind in der JETPOWER drin, da wird ein Bericht über die Lackierung geschrieben.

Achtung!! Habe im www.rcuniverse.com gelesen, dass bei denen 2x ES in der Luft regelrecht explodiert sind, nachdem sich durch den massiven Überdruck zuerst die Rumpfklappe abgelöst und dann die Flächen in ihre Bestandteile aufgelöst haben.In zusaetlicher Dübel von der Fläche in die Klappe verhindert dieses Unglück .Und drosseln mit grossen Turbinen.

Die "schlechte Landung" Antwort habe ich mir auch angehört...und auch ich weiss eine normale Landung von einer butterweichen L. und einer Bummslandung zu unterscheiden.

Viel Spass weiterhin,
Julian

Noch ein Tipp: verstaerkt dringend Eure Cockpitbereiche.Wenn Ihr mal eine Bauchlandung machen müsst verhindert Euch ein Streifen CfK im Rumpf/Cockpit hinten Übergang das Abbrechen(meiner hatte sich mit dem Einlauf sofort eingegraben,aufgestellt und überschlagen: Schaden: SLW kaputt, Spitze abgebrochen(naja,eigentlich der Rumpf vor dem Einlauf)aber alles zu reparieren.Mit den Originalfarben sollte es dann auch wieder ganz OK ausschauen.Man wird sehen....
 
Ich verstehe nicht warum Composite nicht das bewährte System vom Eurofighter(ehemals Fiberclassics)übernommen hat.
Dort kommt ein Vierkantalurohr aus dem Rumpf in dem das Fahrwerk fest installiert ist und die Fläche wird dort drüber gesteckt.
Kostengründe können das doch nicht sein oder????
Ich habe meinen ES noch nicht angefangen, bin aber am überlegen ob ich die Fahrwerksaufnahme nicht gleich auf dieses Prinzip umbaue, hat nämlich auch den Vorteil das der Flieger immer auf allen Rädern steht.
Mal sehen vielleicht kommt ja auch mal eine verbesserte Fläche im Austausch.
Jedenfalls war Herr Gietz bei Fiberclassics immer sehr kulant.

Übrigens, ich war bei Ceffi's (Christians) Landung dabei,sie war zwar nicht die seidenweiche Butterlandung aber als Bumslandung bestimmt nicht zu bezeichnen.

Gruß Stefan

[ 07. November 2003, 17:10: Beitrag editiert von: Stefan Häfner ]
 
Hallo,
zum Glück bin ich nicht alleine, hab schon gedacht, ich wär zu blöd zum Landen und nur meine Flächen wären zu schwach oder man hätte beim Bau etwas vergessen, was mich ja beruhigen würde, denn dann gäbs ja kostenlos Ersatz.
Naja, dann nennen wir uns eben Testpiloten und nicht Modellflieger.
Testpiloten durften ja auch als erste ins All fliegen.....
Dafür bekommen die aber Geld und wir bezahlen ne Menge € dafür.
Mich wundert nur, daß sich jetzt doch einige melden, die mit ihren ES schon Bruch hatten und auch diverse Schwachstellen gefunden haben.
Seinerzeit hatte ich einmal danach gefragt, man muß ja nicht jeden Fehler ein zweits Mal machen und keiner hat sich bis auf die zu schwache Hauptfahrwerksaufnahme geäußert.
Wenn Stefan die Hauptfahrwerksaufnahme nach dem Prinzip des alten EUROFIGHTER macht, hält zwar das Fahrwerk, aber die Stauchung wird man dadurch nicht verhindern können.
Der Aufbau der Fläche ist einfach so, daß beim Landen durch die Masse der Fläche die abgefangenen G-Kräfte so eine Stauchung mit der Zeit verursachen müssen. Hier fehlt einfach eine rechtwinklige Abstützung zur Wurzelrippe durch eine oder mehrere weitere Rippe im Flügel.
An Stefans ES habe ich jetzt zum ersten Mal die "Fahrwerksverstärkung" gesehen, ich denke mal, für den täglichen Gebrauch auf einer Rasenpiste immer noch zu schwach.
Nach fast 40 Jahren Modellflug würde ich die Flächenkonstruktion als zu schwach bezeichnen und das Fatale ist dabei, daß man dies als Ottonormalmodellflieger geahnt hatund ich für meinen Teil doch recht unsicher war.

Mich würde es freuen, hier oder auch mit einer Mail an mich von Composite ARF oder einer ihrer Reps (bei mir wars Marc Fröhn) zu hören.

Christian

[ 07. November 2003, 17:52: Beitrag editiert von: ceffi ]
 

Ralf Schneider

Vereinsmitglied
Da ich mir jetzt auch einen ES bestellt habe, muss ich jetzt und hier auch mal texten! :D

Also, zur Klarstellung!!!!

Der Eurofighter, den ich lackiert habe und dessen Lackierung jetzt so schön ;) in der JetPower dokumentiert ist, ist einer von ex. FC.

ABER!!!!

Die Kohleeinlagen sind NICHT so original ab Werk!! Diese wurden vom Besitzer diese EF (Dr. Jochen Betsch) nachträglich eingebracht. Das nicht ohne Grund, denn auch dieser EF war nicht viel stabiler als der jetzige ES.

Die dort sichtbare Fahrwerksaufnahme ist eine Eigenkonstruktion von Herrn Betsch, also nicht so im damaligen Bausatz vorgesehen. Es ist ein hohler CfK-Holm, welcher die Hauptfahrwerke, Schläuche usw. aufnimmt. Eine geniale Lösung, aber sehr schwer zu bauen. (die Form)

Also bitte nicht Rückschlüsse auf die damalige Bausatzausstattung ziehen. Zwischen der Qualität von damals und heute liegen Welten, ich habs gesehen, glaubt es mir.

Noch ein Satz zu den beschädigten Flächen. Meiner Meinung nach kommen diese Falten nicht von einem zu harten Aufsetzen, sondern (wie***hab den Nahmen vergessen, sorry***schon bemerkt) von einer Bewegung des Beines in Längsrichtung. Bei diesem Verdrehen der Fahrwerksaufhängung wird die Beplankung gestreckt oder gestaucht (hier mehr gestreckt meine ich). Nun sucht sich diese Beanspruchung den geringsten Widerstand und der ist natürlich der kürzeste Weg zum "Haltepunk", (das ist der, wo die Beplankung fest "verankert" ist), hier ist das die Nasenleiste. Deshalb auch die Falte so schräg im rechten Winkel zur Nasenleiste.

Schön ist das nicht und ich werde garantiert nach Einbau des Beines diese Bewegen, um zu gucken, wo die Schwachstelle liegt, und dann gegebenen Falls verstärken. Tritt das Problem häufiger auf, sollte ne mail an Compsite Arf. Und dann kann man testen, was die Jungs unter "Modellpflege" verstehen.
 

TJ67

User
Das Problem ist nur, dass Du hier nichts verstärken kannst!!!!Man kommt nämlich nicht hin.Liegt alles schön hinter der inneren Rippe.Tja,so bleibt nur entweder Bauschaum oder von aussen GfK :( :(
@Ralf: Der EF ist suuuper lackiert!!!Bin schon auf den letzten teil gespannt.Hatte mir mal überlegt den ES überzulackieren,aber nach den ganzen Probs werde ich den "Roten" aufbrauchen :D und was anderes bauen(wahrscheinlich aus Holz und Styro ;) )

Julian :)
 
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