Fesselflug Geschichte

f4bscale

User
Ich suche noch immer Erlebnisberichte, Bilder und sonstige Informationen zum Fesselflug.

Ist jemand bekannt, das es DDR- Bausätze in der BRD zu kaufen gab?

W.
 
Hallo Wolfram

Hallo Wolfram

dein "link" führt mich leider nicht zu Lutz´s Beitrag.
Sicher ist er da versteckt, aber wo ?.
Vielleicht habe ich auch Tomaten auf den Augen ?.

Seit 1969 wurde mir NIE ein DDR Baukasten/Bausatz/Werkstoffpackung
in keinem von 4 Modellbaugeschäften in meiner Geburtsstadt zum kauf angeboten.
Wenn überhaupt
dann eher unter der Schwarzmarkt Theke und
TOP-SECRET,
nach Geschäftsschluss eben.
In der bay.de sind immer mal welche im Angebot.
Der "Kuki" Bauplan wart dort auch schon angeboten.

Gruß
Peter
 

f4bscale

User
Oh, Oh,

der Link führt natürlich nur zum msv-Sachsen. Als ich den ersten Beitrag geschrieben habe, war der Beitrag auch neu und folglich ganz vorn.

Also keine Tomaten....

Den Hinnweis auf mögliche Verkäufe von MOBA- Bausätzen hatte ich im Forum "Modellflug allgemein" bekommen. Bis jetzt ist das aber nicht belegbar. Es gibt ein kleines Museum in der Nähe des ehemaligen Herstellers. Ich hoffe, da bekomme ich weitere Informationen.
Neu für mich, dass es auch in der BRD "Bückware" gab.

W.
 

f4bscale

User
Ich war gerade nochmal auf der Seite vom msv-Sachsen. Der Beitrag aus dem Jahr 2014 war der Klasse F2A gewidmet. Leider konnte ich den Link zu den entsprechenden Bildern auch nicht mehr öffnen. Ich Frage Lutz und melde mich wieder.

W.
 

f4bscale

User
Ich habe mit Lutz Kontakt aufgenommen. Die Bilder waren auf Pikasa gespeichert. Die Seite existiert aber nicht mehr.

W.
 
Schade

Schade

dass die Bilder unwiderruflich bei Pikasa verschwunden sind.
Wohl ein Verlust der nicht Reproduzierbar ist ?, Negative ?.. etc. ?.
Internett , Segen oder Fluch ?.
Ich denke beides in einem,
s.a. Fratzenbook.com .

Gruß
Peter
 

f4bscale

User
Zur Zeit habe ich folgende Ergebnisse zu den Jahren 1950 bis 1960.

Bis 1950 war Modellflug verboten.
Für BRD konnte ich bis jetzt herausfinden, dass deutsche Meisterschaften zum ersten mal 1953 in Bochum stattfanden. Von 1955 gibt es ein Dokument aus dem hervorgeht, Bochum ist der Ort der 3. deutschen Meisterschaft. Es müsste also vor 1955 schon eine Meisterschaft gegeben haben. Aber wo?
In der DDR war Meisterschaftsstart 1953 in Leipzig. In den ersten Jahren wurden die Meisterschaften noch gemeinsam mit den Freifliegern ausgetragen. 1956 war Schönhagen bei Berlin der Austragungsort. 1958 Görlitz und erstmals als reiner Fesselflugwettbewerb 1959 Berlin. 1960 in Böhlen bei Leipzig.

Ihr seht, es gibt noch eine Menge Lücken. Ich baue auf eure Unterstützung. Mich interessieren nicht nur Daten und Ergebnislisten sondern auch Erlebnisberichte am besten mit Bildern.

Was den "KUKI" angeht, sind noch ein paar Fakten nicht belegt. Bausatzverkauf in der BRD? Beginn der Bausatzfertigung in Schönbrunn(TH)?


W.
 

f4bscale

User
Neue Fragen:
jetzt interessiert mich besonders der Zeitraum 1950 bis 1960.

Welche Motoren konnten die Modellbauer der BRD in dieser Zeit nutzen?

Ab wann begann bei Graupner die Herstellung von Bausätzen und Zubehör für Fesselflug?

W.
 

PeG

User
Plakat 1953

Plakat 1953

Hier habe ich auch noch was zur Fesselfluggeschichte

IMG_20180413_0001(0).jpg

und zur Frage nach Motoren fällt mir spontan Webra und Taifun ein. Waren hauptsächlich noch Selbstzünder (Diesel). Gerne werde ich aber noch mal nachfragen.

Peter
 
Neue Fragen:
jetzt interessiert mich besonders der Zeitraum 1950 bis 1960.

Welche Motoren konnten die Modellbauer der BRD in dieser Zeit nutzen?

Ab wann begann bei Graupner die Herstellung von Bausätzen und Zubehör für Fesselflug?

W.
Hallo Wolfram

Hier ein Auszug zum Thema Graupner aus Wikipedia.de

Die Graupner/SJ GmbH ist ein Modellbauunternehmen, das 1930 von Johannes Graupner in Stuttgart-Wangen gegründet wurde und unter dem Handelsnamen Graubele zunächst kleinere Laubsägearbeiten herstellte. Nach Jahrzehnten im Familienbesitz wurde das Unternehmen nach einem Insolvenzverfahren im Jahr 2013 liquidiert und die Markenrechte vom südkoreanischen Unternehmen SJ Incorporated übernommen

Geschichte

Zwei Jahre nach der Gründung (1930) zog das Unternehmen, das inzwischen auch einen Baukasten mit beweglichen Tierfiguren herstellte, nach Kirchheim unter Teck. 1935 kam ein Segelflugzeugmodell als Spielzeug dazu; 1938 wurden Pläne und Materialien für verschiedene Schiffsmodelle mit in das Sortiment aufgenommen. Hauptsächlich wurden Bastelgruppen der HJ beliefert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg beantragte Johannes Graupner eine Genehmigung für eine Neueröffnung. Er stellte zunächst mit 18 Beschäftigten Bastelspielwaren und Küchenartikel her. 1950 begann das Unternehmen, das inzwischen wieder Pläne und Zubehör für Modellflugzeuge vertrieb, mit der Fertigung von Modelleisenbahnzubehör wie Gebäuden und Anlagen.

Neben einem englischen Modelldiesel kam 1952 auch ein unter dem Markennamen Taifun in Deutschland entwickelter Selbstzünder-Motor namens Taifun-Standard auf den Markt, zwei Jahre später die ersten industriell in größerer Stückzahl in Deutschland hergestellten Modell-Funkfernsteuerungen.

Als der Unternehmensgründer 1953 starb, wurde das Unternehmen von seinem Sohn Hans Graupner weitergeführt, der 1954 zum ersten Mal auf der Spielzeugmesse in Nürnberg zugegen war.

Im Jahr 1962 wurde ein neues Gebäude in Kirchheim errichtet.


Verbrennungs-Modellmotoren

Neben dem Import von kleinen US-amerikanischen Glühzünder-Modellmotoren des Herstellers Cox und der Motoren des japanischen Herstellers O.S. ließ Graupner ab 1952 eine Serie von Selbstzünder-Motoren mit dem Markennamen Taifun (ab 1,0 cm³) bei der Fa. Hörnlein in Vöhringen/Iller herstellen. Darunter waren zuverlässige Gebrauchsmotoren wie der Hobby (1 cm³), der Sportmotor Hurrikan (1,5 cm³) oder der Rasant (2,5 cm³), aber auch ein Rennmotor wie der Orkan (2,5 cm³). Immer häufiger erzielten die Graupner-Motoren nationale und internationale Preise bei Flugwettbewerben und Modellschauen.

Baukästen und Baupläne

Neben den Baukästen aus den damals üblichen Materialien Kiefernleisten und Sperrholz wurde schon 1950 ein Wurfgleiter ganz aus Balsaholz als Baukasten angeboten. In Zusammenarbeit mit international erfolgreichen Modellfliegern wie Wilfried Biesterfeld (Fesselflugzeug Ultra Stunter) oder Karlheinz Denzin (Freiflugmodell Kadett) entstanden pädagogisch wertvolle, weitgehend vorgefertigte Baukastenmodelle, die auch dem wenig erfahrenen jungen Interessenten einen erfolgversprechenden Einstieg in den Bau und Betrieb von Flugmodellen ermöglichten.

Als Hilfe für deine Recherchen kann ich dir Wikipedia empfehlen.

Gruß
Peter
 

f4bscale

User
Ich danke allen, die mich bisher recht gut unterstützt haben. Jetzt muss ich alles erst mal verarbeiten.

Bitte füttert mich weiter mit Informationen.

Ich hab aber ein Problem, Bilder von Modellen Personen oder Motoren einfach aus dem Netz zu nehmen ist wegen der Rechte nicht möglich. Ich brauche für meine Arbeit aber die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

W.
 

f4bscale

User
Ich habe in meinen Unterlagen dieses Dokument gefunden.

Hat jemand dazu nähere informationen?

20141124_174340.jpg

Der genannte Bericht wäre interrssant.

W.
 

f4bscale

User
Mehr als die letzte Zeile des beriches der Meisterschaft von 1956 habe ich nicht. Ich nehme aber an, dass es ein Dokument des Badenwürdenbergischen Landesverbandes ist. Also Blind suchen.
Danke Heinz, der Zeitungsausschnitt hilft mir schon gewaltig weiter, ich habe einige Bilder von Modellen bekommen, die ich nun auch zuordnen kann.
W.
 
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