Fläche, Glasgewebe, Motorgondel - welche Reihenfolge?

Liebe Kollegen!

Der Bauplan meîner 1,85m Piper Twin Comanche zeigt, dass ich auf die Tragflächen (Styro-Balsa) Glasgewebe aufbringen soll. Und zwar von der Wurzelrippe bis über die Motorgondel hinaus.
Fläche und Motorgondel sehen so aus:





Jetzt stellen sich mir 2 Fragen:
1) Glasgewebe auf Fläche und darauf Motorgondel oder Motorgondel auf Fläche und dann Glasgewebe, das den Ansatz der Gondel leicht überdeckt?
2) Gondel wie auf der Fläche befestigen? Kohleroving an der Klebestelle innen und fertig? Zusätzlich mit kleien Schrauben entlang der Kante der Gonde in die Fläche? Andere Vorschläge?

Danke schon mal für euren Input!

Kurt
 
Ich würde das Gewebe als erstes auflaminieren und zwar einfach durchgängig, also ohne Aussparung dort wo die Gondel sitzt.
Argumente dafür:
- Die Gewebe für diesen Einsatzzweck zählen ja eher zu den niedrigen Grammaturen, sind also relativ dünn. Die Gondel wird also trotzdem passen.
- Es geht schneller, weil man nicht vorher den komplizierten Ausschnitt machen muss und damit Gefahr läuft, das gewebe zu verziehen/ die Schnittkanten zu arg auszufransen.
- Die Zuschnitte werden im Großen und Ganzen ohnehin so auf dem Gewebe angeordnet müssen, dass das Stück unter der Gondel in jedem fall Verschnitt und somit für die Tonne wäre. Wenn Du's schon mitgezahlt hast, kannst Du's auch gleich mit verwenden.
- Die Gondel lässt sich auf der leicht rauhen Oberfläche des Glasgewebes gut verkleben.
- Weniger komplexe Kontur auszuschneiden = Zeitersparnis.

Dagegen fällt mir so jetzt nichts ein direkt...

Die Verklebung der Gondel würde ich mit Laminierharz gemischt mit Baumwollflocken und Glasfaserschnitzeln machen. Aber auch nicht zu dickflüssig einstellen. So kriecht das Zeug noch gut durch die Kapillarwirkung in den letzten Spalt, aber die darin enthaltenen Glasfaserschnitzel kommen irgendwie in der Klebeschicht zum liegen und diejenigen, die schräg stehen (was unweigerlich einige Millionen von den einzelnen Schnipseln tun werden) verkanten sozusagen bei Scherbelastung und geben extra Stabilität. Einen Roving zur Vergrößerung der Klebefläche innen entlangzulegen halte ich auch für sehr gut, aber bei diesem zweck reicht ein Glasfaserroving völlig aus.


Gruß
Jochen
 
so wirds was...

so wirds was...

bitte versuche nicht das Glasgewebe über die Motorgondel zu legen wie oben angedeutet. Das ergibt in der Regel sehr hässliche Übergänge, Harznester und unnötiges Gewicht. Außerdem verschandelt man sich die Oberfläche der fertigen Gondel.

Ilja
 
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