Flitschenstart Startrisiko durch Seil?

Hallo Impeller-Fans,

ich habe heuer meine Starts durch einen Fuß-Auslöser erweitert. Bisher ließ ich immer einen Modellflugkollegen das Modell per Hand auslassen, aber leider ist halt nicht immer jemand da.

MeSt1.jpg


So sieht die Startvorrichtung aus. Das Verlängerungsseil ist extra mit einem 1,5m langen Bowdenzugaußenrohr verkleidet, damit sich das Seil nicht verhängen kann. Es erschien mir wirkungsvoller als der Lappen am Ende.

MeSt2.jpg


So sahen die Starts bisher auch immer aus...
Bis auf den letzten Start:

MeSt3.jpg


Das Verlängerungsseil schnellt vor, fädelt außen bei der Fläche ein und wurschtelt sich tatsächlich über die Tragfläche.

MeSt4.jpg


Das Seil wurde anschließend problemlos abgeworfen, das Modell ist noch ganz ;),
aber irgendwie bin ich mir nicht mehr sicher ob meine Variante mit dem Bowdenzugseil nur eine vermeintliche Sicherheit bietet.
Die Sequenz wurde zufällig fotografiert. Ich habe erst auf den Fotos gesehen, was genau geschehen ist.

Was meint ihr dazu:
Wie groß ist das Risiko eines "Verhängers" trotz dem Bowdenzugrohr?
Gibt es einfache Maßnahmen dieses Phänomen zu verhindern?
Oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Start so zum Einschalg führt?

Danke für euren Input,
Grüße
Stefan
 
Das Bowdenzugröhrchen ist zwar gut, aber es ersetzt nicht den "Lappen" (Stofffetzen). Dieser hat nämlich in diesem Fall die Funktion eines Bremsschirms :confused: der das Seil beim nach vorne schnellen abbremst und damit bewirkt, dass das Seil unter dem Flieger bleibt. :):)

Gruss

B. Zahn
 
Richtig, niemals ohe Lappen!
Es ist ansonten tatsächlich nur eine Frage der Zeit bis sich das Seil verheddert.
Stell Dir mal vor was passiert wenn Du bei gezogenen Klappenhöhenruder das Seil überm HLW hast und das Bungee zieht Dir das Seil weg und es krallt sich zwischen Klappen und Leitwerk fest.

Nein, stells Dir lieber nicht vor;)

Oliver
 
Das Thema hatten wir hier schon ausführlich.
Ich habe mein Überseil ( geflochten) einfach mit Sekundenkleber gesteift.
In Deinem Fall ginge es genausogut, die Auslösung vorne unter der Rampe anzubringen und nur fernauszulösen.
 
Bei meinem Katapult ziehe ich mit der Ferse einen Splint heraus, der die Schlaufe freigibt, mit der das Modell gehalten wird.
Dieser Teil mit der Schlaufe ist so kurz, dass sich nix verheddern kann.
Gruß
Dieter
 

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Servus Stefan,

es ist nur eine Frage der Zeit bis es zu einem Crash kommt. Ich hatte dieselbe Methode wie deine. 1 Jet mussten dran glauben und 2 (u.a. eine Me-262 in derselben Größe wie deine) wurden stark beschädigt.
Einmal hatte sich das Seil und den Flügel und einmal ums Höhenruder gelegt. Bei meiner F-22 schnalzte das Seil so unglücklich vor, dass es von hinten in den Impeller schoss. Der wickelte es natürlich auf und ich hatte bis zum verhältnismäßig sanften Einschlag, ein Flugzeug an der Leine:D

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen die Öse fürs Flugzeug hinter die Öse vom Auslöser zu legen. Mit einer etwa 1m langen Schnur und einem Nagel vorne dran löse ich nun aus. Ich hab mir dazu einen "Fußtaster" gebaut. Dabei handelt es sich um eine Art Hebel welcher den Nagel nach hinten zieht. Bisher funktioniert das recht gut.
Was mich immer noch stört ist die Rampe selbst. Die hinterlässt immer so häßliche Marken unterm Flügel. Sollte ich die Saison mal Zeit haben, möchte ich so Art Gleitlager bauen. Die sollen nach der Rampe nach unten fallen.

Das was ich bisher immer hatte ist labriges, halbherziges Zeugs, dass das Material im Grunde nicht Wert ist. Ich müsste mal was gescheites bauen. Aber jedesmal wenn ich am Platz stehe denke ich mir, es funktioniert ja eigentlich. Wenn ich zu Hause in der Werkstatt bin, denke ich mir, dass ich doch lieber am Flugzeug weiterbaue.:D

Sollte jemand eine wirklich gute und sichere Methode haben, wäre ich auch um ein paar Bilder (auch im Detail) dankbar. Das fehlte bisher in den Beiträgen immer.

Gruß

Robert
 
Neben den genannten wichtigen Tipps wie Lappen am Ende (Taschentuch) und Schnur so kurz wie möglich, gibt es noch einen dritten Punkt, der gerne übersehen wird.

Das verwendete seil sollte eines sein, das sich so wenig wie möglich dehnt. Gerade die gerne verwendete Maurerschnur aus dem Baumarkt läßt den Ring nach vorne springen.

Unseren Sets liegt deshalb eine Schnur bei, die sich nur max. 1% dehnt. Die springt nicht nach vorne.
Der Threadstarter kann mich gerne anmailen, dann schick ich ihm mal 5m zum testen.

Leider kenne ich keine Quelle, die die noch in kleinen Mengen führt (ist von Mammut CH, gabs früher auch bei Hornbach).
Die Schnur hat 3 mm Durchmesser.

Oliver
 
Bei mir schnellt kein Seil nach vorne, da ich ca 2 Meter vor dem Flieger auslöse. Alles hinter dem Flieger (das rote Seil )bleibt mit der Auslösevorrichtung fest verbunden.

L. G. Hans
 

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Wichtig ist eigentlich nur, daß keine Auslöse-Schnur hinten nachschlankelt, die sich irgendwann doch im Leitwerk verfängt.
Vorübergehend hilft viell. ein Lappen, ein versteiftes Teil, etc. etc. doch irgendwann haut die Halteleine ins HLW.
Wenn aber nix da ist, dann ist es von vornherein unmöglich !
Gruß
Dieter

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Was mich immer noch stört ist die Rampe selbst. Die hinterlässt immer so häßliche Marken unterm Flügel. Sollte ich die Saison mal Zeit haben, möchte ich so Art Gleitlager bauen. Die sollen nach der Rampe nach unten fallen.

Robert


Ich habe nur eine einzige Rampe gebaut die noch immer funktioniert.
Um die Spuhren zu vermeiden kann man die Schienen mit Filz bekleben (ich bin Dekorateur, bei mir sind sie angetackert:D)
Ursprünglich hatte ich Gleitschlitten gebaut.
Da meine Schienen Rechteckholz aus dem Baumarkt sind hab ich dort gleich ein PVC U-Schiene mitgekauft.
Vorne in den Ecken etwas einsägen und dann die 3 Seiten heiß machen und hochbiegen.
Oben eben rechtwinklig damit der Flügel die Schienen auch mitnimmt;)
Funktioniert perfekt, ist aber unnötig wg. dem Filz.


Oliver
 
@ Hans

Deine Lösung hatte ich auch schon mal im Sinn. Funktioniert das bei dir denn oder ist das nur ein Versuchsteil? :confused::confused::confused:

Wenn ich deine Vorrichtung mit den Rädern und das Flugzeug so ansehe, fällt mir jedesmal dasselbe Problem auf weshalb ichs nicht so gemacht habe. Dein Flieger liegt mit dem Heck augenscheinlich mehr oder weniger am Boden. Das Heck schlittert doch jedesmal über die Auslösevorrichtung, oder nicht???

Erklär doch bitte mal wie du das machst, bzw. wie der Flieger heil über die Vorrichtung kommt. Danke:)

Gruß
Robert
 
Servus Hanne,

:confused::confused::confused:
Eine kleine Erklärung dazu wär vielleicht nicht schlecht. Man erkennt die funktionsweise etwas schlecht! Hängst du dein Flugzeugheck direkt an den Auslöser?

Gruß
Robert
 
Die krafte am flugel am rampe schaded die unterseite am ende der rampe und auch vielleicht hauptholm bruch.
ein startrampe ist nicht notwendig fur keine mein jets. Nur 2 schaumblocke am flugel enden und einer dolly wie Jepe style reicht völlich seit 12+ jahren.

vdo beispiele:
http://www.rcgroups.com/forums/showpost.php?p=14728553&postcount=22

mfg,
Erik
 

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