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FMT 9/2020 - etwas für Fesselflieger, und die, die es werden wollen..

Hallo !

In der aktuellen FMT ist der Bauplan von Wolframs, für Elektroantrieb überarbeiteten, Kuki drin .
Super, das erste Anfängermodell das für E-Antrieb ausgelegt ist.
Damit kann man endlich ohne größere Fragezeichen auf Plätzen ohne Verbrennermöglichkeit fliegen..
Viele Grüße,
Sebastian
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Hallo.

Richtig schön, daß es "schon wieder" etwas fesselflugmäßiges in einer der "großen" Modellflugzeitschriften gibt! Erstaunlich.

Was ich nicht so gut finde, daß der Frästeilesatz fast 90,-- Euro kostet! Das finde ich nicht so "anfängerfreundlich". Gerade um den Nachwuchs zu fördern, wäre es doch besser, den Bausatz günstiger anzubieten. Denn der notwendige E-Antriebssatz ist für einen Newcomer auch nicht unbedingt so billig. Und das Heft muß man auch noch kaufen.

Schönen Gruß
Willi
 

f4bscale

User
Hallo,
nun bleibt mal mauf dem Teppich und nörgelt nich schon wieder rum.
mit 6,40€ für den Plan im Heft bekommt ihr nicht mal ne Kopie aus dem Copyshop. Was den Teilesatz angeht, habt ihr allerdings recht. Aber ähnlich gestaltete Modelle haben auch solche Preise. Am Ende bleibt da nicht viel beim Hersteller des Frästeilesatzes. Reich wird er damit mit Sicherheit nicht und ich habe davon auch nichts. Für diejenigen, die die Teile selbst fertigen wollen, gibt es demnächst eine extra Rubrik hier im Forum.
Was den Antrieb betrifft, könnt ihr ja meine mehrjährige Suche nach einer vernünftigen Alternative fortsetzen. Hier habe ich viel Lehrgeld bezahlt.
Ziel sollte dabei aber sein, das Gewicht des Modells nicht wesentlich zu überschreiten.

Wolfram
 
Hallo Wolfram!

Nu bleib mal locker! Das Du durch diese Veröffentlichung in der FMT nicht reicher wirst, kann sich wohl jeder denken. Daß 90,-- Euro auch sonst niemanden viel wohlhabender machen, ist auch einzusehen. Aber gerade dieses Modell ist doch dafür gedacht "Neulinge" im Fesselflug zu werben!
In den Zeiten von "ARF", "HK" oder "Knallgut" kannst du mit 90,-- Euro für einen selbstzusammenzubauenden Bausatz keinen mehr hinter'm Ofen vorlocken!
Das ist nicht böse oder sarkastisch gemeint, es ist einfach so! Ich möchte an die gute alte Zeit (vor 2 oder 3 Jahren) erinnern, als die "EYAS", ein "ARF"-Modell, für weniger als 70,-- Euro angeboten wurde. Nicht als Sonderangebot - regulärer Verkaufspreis! Da hätte man doch annehmen müssen, jetzt werden alle Fesselflugverkaufsrekorde gebrochen. Nix war's - zum Ende hin wurden die Modelle wie Sauerbier angeboten! Der Importeur konnte sich dann auch nicht mehr dazu entschliessen noch mal welche aufzulegen!

Der Artikel und die Planbeilage sind sehr lobenswert, find ich klasse! Aber der Frästeilesatz zu dem Preis ist am Ziel vorbei. Wobei man natürlich berücksichtigen muß, daß Frästeilesätze von FMT nie sonderlich preiswert sind, ich möchte fast sagen "teuer". Von "privaten" Anbietern bekommt man vergleichbares Material wesentlich günstiger.

2. Kritikpunkt: wenn Du schon soviel mit Antrieben experimentiert hast, warum gibst Du dann nicht eine eindeutige Empfehlung ab?!
Welcher Motor, welcher Regler, welcher Timer (falls einer verwendet wird), welche LiPos, wo zu beziehen/zu kaufen, führen einem Unbedarften mit großer Wahrscheinlichkeit zum Erfolg. Durfte das aus Wettbewerbsgründen nicht erfolgen? Finde ich schade.

Also alles in allem kein "Rumgenörgele" sondern, wie ich hoffe, konstruktive Kritik oder meine ganz persönliche Meinung - ganz wie man möchte.

Gruß
Willi
 
Ja, das Modell ist für Herstellung mittels Fräse gezeichnet, aber da dann entsprechend änderungen Vorzunehmen ist kein Problem.
Nimmt man einfach den alten Plan her z.B. Ansonsten hat Wolfram ja geschrieben, dass er noch einen Thread aufmachen will zum Modell mit hinweisen für Selberbauer. .
Ich denke mir, Wolfram hat sich da schon was dabei gedacht. Die Angaben zu den beiden Motoren auf Plan und im Bericht reichen auch aus. Dort sind ja zwei konkrete Motoren angegeben. Regler halt über die Belastbarkeit, aber warum da unnötig einschränken ?
@f4bscale (Wolfram) - welche Drehzahlen fliegst du denn bei der 8x4,5 ? Ich hab ja schon einen eigenen Entwurf aus dem Kuki gebaut, da hab ich den gleichen Prop drauf- an dem Modell haben sich so 12000 u Min für ruhige gangart und 13500 bis 140000 für flottes fliegen bewährt.

Viele Grüße,
Sebastian

P.S.: Martin - ein Fesselflieger bauen und fliegen ist ein guter Plan :D
 
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Eisvogel

User
Irgendwie ist im Laufe der Zeit der Zweck eines "Bauplans" vergessen worden.
Eigentlich dient so ein Plan dazu die Zeichnung der Einzelteile auf passendes Material zu übertragen, auszuschneiden-sägen und die Teile zusammenzuleimen. Das nennt man dann Modellbau.

Zusammenstecken von fertigen Teilen ist Legospielen!

Leider sind viele Pläne heute fürs fräsen statt ausschneiden gezeichnet. Ist aber im Prinzip auch kein Problem, einfach die Verzapfungen weglassen und leimen statt Sekundiheften.

Bei meinen Plänen achte ich darauf, daß keine oder so wenig wie möglich Verzapfungen drin sind.
Die Frässätze sehe ich eher als Hilfspaket für Leute, die dem Modellbau nur als notwendiges Übel sehen um schnell an ein Modell zu kommen. Kostet halt dann ein mehrfaches, der Bauspaß reduziert sich dafür auf einen Bruchteil.

Wegen Bauspaß: Ich bau gerade eine leicht veränderte Version vom "Gänseblümchen", ist dann Nr. 7!
 
Da hat mal wieder einer was gemacht und die Diskussion geht los...

Auch ich will meine Meinung kund tun:

1. Wolfram hat da wieder einen gute Artikel geschrieben und damit wieder für unseren Fesselflug geworben. Wie gesagt, das sollte ruhig jeder mal machen, denn Klingeln gehört zum Handwerk! Nur klagen, dass uns keiner wahrnimmt - hilft nix...
2. Ich finde, es ist ein gelungenes Anfänger- und Einsteigermodell, das den derzeitige Anforderungen aus meiner Sicht (als AG-Leiter von in diesem Jahr ca. 15 Jugendlichen -bin aber, wie bekannt, kein F2-Experte) voll genügt. Zudem, wer hat wann ein neues Modell in letzter Zeit entwickelt, und das für den Fesselfllug und dazu noch elektrisch?... und eifachen Kustflug kann es auch...
Ich stimme der Einschätzung von Sebastian im ersten Beitrag voll und ganz zu!
3. Was die Zeichnung betrifft: Nur die Zeichnung vom neuen KUKI habe ich verwandt, um mein erstes Modell zu bauen, wobei ich da die Teile übertragen und händisch gefertigt habe, inklusive Rippenblockfertigung. Also die Zeichnung ist nicht (nur) für die Fräse...
3. Meine Meinung zum KUKI basiert nicht dabei nur aus dem Blick auf die Zeichnung, sondern
  • ich habe selbst 3 Trainingsmodelle für meine AG-Mitglieder gebaut, mit denen die ersten gut geflogen sind. Teilweise habt ihr die Flüge ja auch gesehen... Es fliegt sehr stabil und ist gut händelbar.
  • in meiner AG wurden durch die Mitglieder 5 KUKI's gebaut. Für Anfänger in der Materie sind einige Hilfestellungen im Bereich des Steuerungseinbaus hilfreich. Aber sonst lässt es sich sehr gut aufbauen und die Teile passen gut. Man sollte sich halt auch an den Bauplan halten...
  • Die Motorenempfehlung ist gegeben, sogar zwei Stück...also doch ok. (wobei dann die Auswahl für den einen oder andere auch eindeutiger sein könnte... ich duck mich weg, Willi ;) ) Und einen passenden Regler findet sich ja auch. Mit 30 A ist man wohl gut dabei...
Wolfram hat hier viel Arbeit reingesteckt und auch viel getestet. Und es ist wieder ein tolles Modell geworden!
Es fliegt, aus meiner Sicht, ausgezeichnet. Also selbst bauen und dann berichten!

Deine Kritik, Willi, was den Preis für den Frästeilesatz betrifft, ist ok und kann ich nachvollziehen. Wenn ich mir die Frästeilesätze in der FMT ansehen z.B. zu den Hai-Varianten oder zum Thermy, dann finde ich das auch etwas stark. Aber das scheint FMT-Politik zu sein und hat mit Wolfram nix zu tun... Hier freue ich mich, wenn wir diese Themen deutlicher trennen und zuordnen können...

Aber vielleicht findet sich, wie bei Aeronaut und den RC-Fliegern ein Verband, der den Fesselflugnachwuchs mit günstigeren Preisen unterstützt?

...und jeder, der das Modell bauen will, hat einen guten Bauplan und kann das mit Eigenarbeit (übertrage und Teile händisch fertigen) wesentlich günstiger haben...

Ich finde es nur schade, dass ich den Eindruck gewinne, dass wir uns wieder irgendwie weh tun, ohne dass es wohl einer wollte...

Also selbst bauen, testen, Jugendgruppe gründen, Fesselflugnachwuchs gewinnen... Und schon sind wir wieder alle im Rennen ;)
 
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f4bscale

User
@ Martin

Was die DXF für die Teile angeht, solltest du dich bitte an die Redaktion wenden. Meinerseits habe ich an diese Möglichkeit bei den Beratungen mit dem Verlag nicht gedacht. Mit der Übergabe des Bauplans an den Verlag habe ich auch die Rechte für den Plan übergen.
Ich kenne mich in solchen juristischen Dingen nicht so aus, möchte aber auch nicht in Zeiten des unter besonderer Beobachtung stehenden Datenschutzes Fehler machen.

Für alle die noch Freude am Bauen haben, gibt es demnächst wie versprochen Tipps für die Teilefertigung auch mit einfachen Werkzeugen. Da sind aber noch eine Menge Fragen die beantwortet werden müssen.

Wolfram
 

f4bscale

User
@ Sebastian,

Meine Drehzahlwerte liegen etwa im Bereich deiner Erfahrungen. Wir fliegen in der AG mit Drehzahlsteuerung (RC oder Servotester). Die 20 A für den Steller haben bisher keine Probleme verursacht. Ich habe da das Comboangebot von D-Power genutzt. Wir fliegen in der Regel mit 75 bis 80% der Maximalleistung. Die zugehörige Drehzahl habe ich noch nicht gemessen.
Wer allerdings ständig auf Power fliegen will, ist mit 30 A besser beraten.

Wolfram
 
Hallo Wolfram !

Haben denn die Derkum und Hackerregler Governor Mode ? Ich habe in meinem Modell einen YEP Regler, die haben die Funktionalität. Das bringt noch mal deutlich bessere Flugeigenschaften, da in scharfen Figuren die Drehzahl nicht mehr einbricht.
Wenn Ihr mit 3s fliegt, reicht ja der 30er, ich hab den 40er, da der 6s kann.
An der RC-Car Pistole kann ich dann mit DualRate den Gasweg auf die gewünschte Drehzahl begrenzen.
VG, Sebastian
 
für china-direktbesteller ist der Sunnysky x2212 mit 1400rpm/v sicher interessant. Dazu dann noch ein 30A Noname-regler... da ist man dann für 25€ dabei
 

hotwax

User
Hallo zusammen,

ich hätte da mal ne Frage zur Flugrichtung.

Gibt es einen Grund warum bei Acro und Scale von rechts nach links geflogen wird (aus Kreismitte gesehen)?

Ich habe im oben genannten Artikel gelesen, dass die Steuerhand knapp vor dem Flugzeug sein soll. Was ja Sinn macht hat. Der Arm soll wohl zur Seite gestreckt werden. Dann muss ich aber ganz schön weit nach rechts hinten schauen,. Ist nicht so bequem fürn alten Mann.

Ich habe inszwischen auch gesehen, dass beim E-Fesselflug gerne linkslaufende Propeller eingesetzt werden, weil der Flieger dann besser liegt und zieht.

Das könnte man sich doch sparen, wenn man einfach von links nach rechts fliegt. Der Motor dreht dann rechtsrum ideal und das Modell ist links von der Hand ohne so große Verrenkung zu sehen.

Hab ich da was übersehen?

Werner
 
Hallo Werner.

Nein, Du hast nichts übersehen! Bei den Kunstflugmodellen oder auch Modelle um nur "einfach so" zu fliegen, gibt es KEINE vorgeschriebene Flugrichtung! In den Speed-, Renn- und Combatklassen schon, da hat man sich auf die Flugrichtung gegen den Uhrzeigersinn geeinigt.
Aber wenn Du/Ihr für Euch alleine fliegt, kannst Du/Ihr in die Richtung fliegen wie Du/Ihr wollt. Da kann/wird niemand eine Flugrichtung vorschreiben. Ich habe auf Fesselflug-Weltmeisterschaften auch schon Teilnehmer im Kunstflug gesehen, die im Uhrzeigersinn flogen. Sieht sehr ungewohnt aus, aber man darf und es geht.

Daß meistenteils gegen den Uhrzeigersinn geflogen wird hat wohl "geschichtliche" Gründe und damit zu tun, daß es mehr Rechtshänder als Linkshänder gab. Für einen Rechtshänder ist es bei dieser Flugrichtung einfacher, daß Modell "hinterher" zu ziehen. Was bei den wesentlich geringeren Motorleistungen in früherer Zeit sicherlich öfter notwendig war, um das Modell vor einer Figur zu beschleunigen oder vielleicht überhaupt in der Luft zu halten. Dann hat es sich "so ergeben", daß man sich bei den meisten "offiziellen" Klassen dann darauf geeinigt hat gegen den Uhrzeigersinn zu fliegen. Wäre beim Mannschaftsrennen ziemlich blöd, wenn 2 Piloten gegen den Uhrzeigersinn fliegen und einer mit ... .

Mit Aufkommen der Elektroantriebe war es ganz leicht, die Drehrichtung des Motors zu ändern. Das nutzen einige Leute aus, um den Leinenzug zu verbessern, das Modell leichter "draußen" zu halten. Bei Verbrennern ist die Umkehrung der Laufrichtung oft schwierig und mit Leistungsverlust verbunden, ausserdem war früher die Auswahl an brauchbaren Propellern als Linksläufer sehr beschränkt. Das hat sich auch mit der Verbreitung der Brushlessantriebe sehr verbessert.

Gruß
Willi
 
Hallo !
Eigentlich brauchst du auch nicht den Arm so weit verrenken, dass es unbequem wird. Ich denke, da ist noch ein bisschen was unklar.
Den Arm nicht so weit seitlich halten. Ich meine, viele halten ihn relativ gerade senkrecht nach vorn, evtl. ca. 10 -20 grad nach rechts. Die Hand vor dem Flieger zu haben kommt nur durch die Drehung des Körpers in relation zum Modell zustande.
Ich denke es ist nicht notwendig, deshalb die Flugrichtung zu ändern. So hast du es auch schwerer, wenn dir mal jemand den Flieger probieren soll oder du mal ein gebrauchtes Modell kaufen willst.
In der "normalen" Flugrichtung hast du die für die entgegengesetzte Flugrichtung genannten Vorteile im Rückenflug, was eventuell auch ganz praktisch ist. Ich kann deshalb nicht empfehlen, rechtsherum zu fliegen, so lange man nicht bereit ist, den großen zusaätzlichen aufwand beim Bau und Flug in kauf zu nehmen.

MfG,
Sebastian
 

f4bscale

User
@Werner

Du hast recht, so wie auf der Zeichnung im Heft, ist es wirklich etwas missverständlich. Sie stellt wohl eher meine Körperhaltung dar. Wichtig ist, deine Blickrichtung. Fliegt dein Modell so das du geradeaus (rechtwinklig zur Brust) schaust, ist es sicher nicht mehr schwer die Hand vor dem Modell zu halten. Es wird sozusagen ein klein wenig geschleudert. Am besten, ich mach mal ne neue Zeichnung. Der Hintergrund ist, das Zusammenwirken der Handhaltung des Luftwiederstandes der Leinen und der Position der Leinenführung. Das lässt sich auch besser mit einer Skizze verdeutlichen. Daran arbeite ich zur Zeit. Habe bitte etwas Geduld.
Zur Drehrichtung der Luftschraube:
Die Versuche im Elektrofesselflug mit linkslaufenden Luftschrauben haben einen physikalischen Hintergrund.
Dazu gibt es eine Menge Erklärungen und Videos im Netz. Bei YouToube nach Kreiselwirkung suchen.
Eine rechtslaufe Luftschraube erzeugt ein Drehmoment des Modells zur Flugkreismitte. Eine linkslaufende entsprechend nach außen. Wer das ausprobiert, wird es deutlich spüren. Ich jedenfalls war sehr überrascht. Habe aber das Experiment erst nur einmal gemacht. Einige Freunde haben hier im Forum auch schon darüber berichtet.
 
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hotwax

User
Vielen Dank erstmal,

die Physik dahinter ist mir schon klar. Bei den Rennklassen und bei starken Motoren ist es ja auch besser, wenn der Flieger wenigsten ansatzweise von selbst der Flugbahn folgt, weil das Widerstand spart.

Ich hatte Videos von Linkshändern gesehen und den Eindruck gehabt, dass es die beim Acro leichter haben.

Probleme mit Altmodellen sehe ich keine. In die Tonne gehen sie rechts- wie linkrum prima.

Mal sehen, was draus wird

Werner
 
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