• Liebe RC-Network Benutzer: Bitte beachtet, dass im August 2020 alle Passwörter zurückgesetzt wurden. Mehr dazu in den News...

Fokker Dreidecker DR 1 von Pichler-Modellbau mit 1,54m SpW

wir hatten selber schon einige Dreidecker.

da hatte keiner eine V Form.

die obere Fläche um 1-2 Grad negativ gegenüber den anderen Flächen. Dann reisst die Strömung an der oberen Fläche als letztes ab.

wichtig für ein gutmütiges Flugverhalten ist ein niedriger Schwerpunkt. Also oben leicht bauen und etwas Gewicht in die Radachse einbauen.
 

LUMO

User
Ist so nicht ganz richtig, zumindst für die Große. Ich hab mir die Mühe eben gemacht und auf dem Plan nachgemessen: Unten 2, Mitte 1,5 und oben 0,5 Grad, also nach unten hin mehr und nicht weniger, wie ich erst vermutet hatte. Aber egal, Hauptsache, der Vogel fliegt!
Skorpios
User
Registriert seit
16.02.2008
Ort
Bonn




Standard Fokker Dr 1 - EWD-Einstellungen
Hallo!
Mir liegt der Baukasten einer Fokker DR 1 (Flair) vor. Die drei Tragflächenunterseiten (Clark Y) verlaufen nach dem Bauplan parallel. Ich habe irgendwo gelesen, dass die obere Tragfläche stärker angestellt sein soll. Wie sieht es mit dem Einstellwinkel des Höhenleitwerks aus? Bezogen auf die Profilsehne der Flächen ist der Einstellwinkel nach dem Bauplan 0°. In einer Beschreibung der Fokker Dr 1 von Simprop habe ich gelesen, dass eine negative EWD notwendig sei. Wer kann mich bei der EWD-Einstellung der Tragflächen und des Höhenleitwerks beraten?
Herzlichen Dank
Dieter

Das ist aus einem Baubericht für die Flair Fokker mit ca. 1420 mm. Da gibt es wohl verschiedene Einstellungen je nach Größe.;)
Hauptsache wir haben den Knut nicht so verunsichert, dass es jetzt ein Standmodell wird.
Grüße
 
wie ich schon geschrieben habe. die ober Fläche etwas negativ gegenüber den anderen. Dadurch reisst die Strömung am oberen Flügel als letztes ab und der Vogel bleibt bis zum Schluss steuerbar. beim Eindecker heisst sowas Schränkung.;)
 

knzin

User
V-Form und Anstellwinkel

V-Form und Anstellwinkel

Aber nein, wie sollte ich verunsichert sein? :)

Was ich bis jetzt gelernt habe:

  • Bauplan: V-Form jeder Flügel: 2°; EWD jeder Flügel: 2°
  • Modelcity-CZ: V-Form: keine; EWD: oben negativ 1-2°
  • Malmedy: V-Form: ?; EWD: oben 0°, mitte 1,5°, unten 2°
  • thompson77: V-Form Original: keine; EWD: ?
  • Anruf eines guten Bekannten: Durch die Querruder im oberen Flügel ergibt sich eine negative Schränkung der oberen Fläche (Qu. unten gerade wie Flügelunterseite, oben aber profiliert und leicht nach oben stehend). Das HLW hat eine negative Anstellung.
Wenn ich meinen Rohbau so anschaue, könnte das mit dem HLW stimmen. Es ist gegenüber der Rumpfsehne leicht negativ angestellt. (Irgendwie erinnert mich das an meine LO100. Da ist das HLW auch negativ angestellt, die Flügel aber außen stark geschränkt. Damit ergibt sich eine pos. EWD.)

Fazit:
Soviele Bausätze es gibt, soviele verschiedene V-Formen und Anstellwinkel gibt es auch. Ich hoffe, jeder der Hersteller hat sein Modell vor dem Verkauf auch getestet und es flog gut.
Mann mann mann.

Aber irgendwie ist es interessant, daß nicht alles auf dieser Welt gleich ist.
 
  • Like
Reaktionen: H.F
Bei etlichen DD ist die untere TF mit V-Form, die obere gerade. Wäre mE nicht ungewöhnlich, wenn das bei DrD ähnlich wäre. Ohne EWD gibt's auch, halte das aber für kritisch - wo soll da ein selbstausrichtendes Moment herkommen - Gas?

Schöner VogeL - gute gemacht!
 
wichtig auch wie ich schon geschrieben habe Gewicht nach unten. ist glaub ich etwas untergegangen.

wir hatten einen von Flair mit 1,8m.

der flog traumhaft gut, en richtiges Spassteil.
dann ging mal ein Rad kaputt und ich ersetzte beide durch neue Leichträder. Der SP hat sich dadurch nicht verändert (in der Längsachse)

Das Modell war von da an fast unfliegbar und der Horror. Völlig unverständlich. Wäre das von Anfang an so gewesen, wäre er sofort ausrangiert worden.

Da aber nur das Gewicht an der Radachse geändert war, habe ich einfach 200 Gramm Blei an die Radachse befestigt, und siehe da, er war wieder ganz der Alte.
also am besten gleich mal schön schwere Räder verwenden.
 
Das mit dem tiefen SP leuchtet mir ein.
.. Wie könnte ich das machen?
Hallo Knut,

Du könntest den Flieger auf die Seite legen. Also so, dass die Flügle senkrecht stehen, z.B. der rechte Flügel oben, der linke unten.
Dann unterstützt Du den Flieger im Bereich des Schwerpunktes, den Du vorher in etwa kennen solltest.

Der wird etwas unterhalb der mittleren Fläche liegen.

Dann kippt der Flieger z.B. mit dem Fahrwerk nach unten. Das bedeutet, dass Deine Annahme zu weit oben war, also zu nahe am mittleren Flügel. Dann nochmals den Rumpf unterstützen, etwas näher am Fahrwerk. Etc.

Hoffe, ich konnte das gut rüberbringen.

Was ich nun nicht weiß, wo die optimale Höhenlage des Schwerpunktes liegen soll. Da scheint Kollege Peter (Modellcity-CZ) mehr zu wissen.

Gruß
Klaus.
 
Hallo,
Ich bin eigentlich bisher nur stiller Mitleser, da ich das Modell aber selber schon gebaut habe, muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Ich habe den Baukasten allerdings direkt aus China bestellt. War einfach viel günstiger. Sonst sieht alles gleich aus.
(Anleitung war nur reichlich dünn, weiß nicht ob das hier besser ist)

Hier ein paar Hinweise von mir:
Die Klappe unten habe ich beim Erstflug verloren, darum ist da jetzt noch ein Riegel dran.
Den Schwerpunkt habe ich nur mit megaviel Blei hinbekommen (Elektromotor ist wohl zu leicht)
Das Höhenleitwerk ist zu labil und hat geflattert, dadurch ist der Flieger auch abgestürzt.
Habe das dann versteift, bin seitdem aber nicht mehr geflogen.
Evtl ist der Motor auch etwas zu kräftig für den leichten Flieger, ich wollte aber ne große Latte dran haben.
400kv@4s, 18x10er Latte


Grüße
Dominik
 
DR 1 Motorisierung

DR 1 Motorisierung

ich habe auch diesen Bausatz, nicht von P. sondern aus Fernost. bis auf die sehr schlechten Balsaleisten ist alles ok. ich bin aber immer noch auf der Wahrheitsfindung bezüglich Motorisierung, weil
1. bei elektrisch wie vorgesehen wiegt das kpl. Equipment fast 1 kg,
2. mit Verbrenner (sound!)-15ccm³ Viertakter muß alles vibrations-und spritfest verstärkt und umgebaut werden,
3. und E-Motor mit getriebe mit großer Latte wäre schön, aber siehe 1 und wo gibts das?
mich würden weitere Ideen interessieren und ob der oben ausführlich Beschriebene jetzt schon mal in der Luft war
 
Ich habe jetzt nochmal nachgesehen und hatte mich geirrt.
Habe keinen 400KV Motor. Der hat 600KV.
Habe in der Leistungsklasse leider nicht viel gefunden (außer den Heli Motoren die dann aber immer noch umgebaut werden müssen)
Daher habe ich einen Aeolian C5055 600KV genommen. Der ist natürlich schon sehr billig, aber die Qualität ist in Ordnung und er tut seinen Dienst.

Der Motor wird mit der 18x10er Latte natürlich schon ordentlich geknört und auch dementsprechend heiß. (Dauervollgas und der Motor brennt sicher durch ...)
Etwas besser ist die 17x10er Latte für den Motor. Da geht dann der max. Strom auch um ~15A runter. Mit einer 16x10 sind es nochmal rund 10A weniger
Kleiner sollte man nicht werden da dann das meiste von der Haube abgedeckt ist.

Standschub (Werte berechnet, passt aber afaik ganz gut)
18x10 ~5,7Kg @ 110A
17x10 ~5,3Kg @ 95A
16x10 ~4,9Kg @ 85A

Bei mir wiegt die Fokker ohne Akkus knapp 4Kg.
Packe dann nochmal fast einen Kg (2xparallel 4s mit 5000mAh) an Akkus rein damit ich kein zusätzliches Blei für den Schwerpunkt benötige.
Bin dann am Ende so bei rund 5Kg.

Motor mit Riemen-Getriebe wäre sicher auch nicht schlecht.
Würde da evtl nen Pyro 600-12 mit nem Riemen 2:1 nehmen (selber bauen)
Oder halt direkt auf 6s oder mehr gehen damit die Ströme ein bisschen niedriger sind.

Ist alles natürlich schon ziemlich kräftig, aber man braucht eben auch Gewicht da vorne.

Grüße
Dominik

Edit:
Hab nochmal kurz Strom und Schub gemessen (Batterie fast leer)
16x10 ~3,5kg @ 65A
17x10 ~3,8kg @ 75A

Passt also doch nicht so gut zur Rechnung. Evtl weil so viel Fläche verdeckt ist.
17x10 klingt recht satt
16x10 ist zu fad

Mach das evtl nochmal mit ner geladenen Batterie
 
Oben Unten