Formen Reparatur

Ich fand den Beitrag gut, wie vorher Versuche gemacht wurden, ebenso das Abziehen über dem Klebeband.
Du hast deine Reperaturpaste nicht verdünnen können?
 
Einige Modellbauer sind findige, schlaue Köpfe, die probieren auch unkonventionelle Sachen und Materialien.

Wie man in diesem Fall sieht, funktioniert die Hobbymethode besser wie die vom Profi.
 
@Chris - ich dachte da du von Harz geschrieben hast hättest nicht alles gelesen... Harz und Polyadditions-Kunststoff sind eben zwei verschiedene Materialien. Aaaalles gut - wollte niemandem zu nahe treten... - und ja manchmal ist eine Hobbymethode auch ganz gut - Die Rep. Paste von Ebalta ist sicher gut - Stefan hat mit der Kartusche mit Mischrohr eine gute Idee - Profis brauchen wohl meist ganz andere Mengen und haben wohl auch bezüglich Mischen andere Methoden.
@ersch - nein, verdünnen habe ich nicht versucht. Ich denke dazu bräuchtest wohl spezielle Materialien - ich denke nicht dass z.B. Aceton da gehen würde - zumal die Schrumpfung dann wahrscheinlich ziemlich stark wäre wenn das Lösungsmittel wieder verdunstet.....
@Eisvogel welche Methode oder welches Material würdest du empfehlen?
und... Weis jemand was Stefan mit MMA meint? - habe ich das richtig interpretiert mit dem hier.
 
Sowohl bei PUR als auch bei EP erfolgt die Polymerisation über eine Polyadditionsreaktion!

MMA ist die Abkürzung für Methylmethacrylat (Methacrylsäuremethylester) und wird durch eine radikalische Kettenreaktion, initiiert durch ein Peroxid + Amin polymerisiert. Ich würde halt nur nicht beim Hersteller solcher Klebstoffe anfragen, sondern bei klassischen Händlern.

 
Abgelaufenes Harz kann ganz gerne mal komische sachen machen habe ich feststellen müssen.
Vielleicht war das ja bei deiner abgelaufenen Gratisprobe genauso?
Das kocht man dann einfach im Warmwasserbad wieder auf, rührt das gut durch und dann kann man es normal verwenden, fürs Hobby. Entsprechende Reperaturharze wärmt man auch seperat vor und separiert seine Mengen erst kurz vor dem tatsächlichen Gebrauch, die Konsistenz ist dann erheblich besser, allerdings kann auch versuchen mit einem Modler-Pinsel die Rep.-Masse in die Schadstelle einzubringen. Schleifen muss man ja so oder so.
 
@ersch - nein, verdünnen habe ich nicht versucht. Ich denke dazu bräuchtest wohl spezielle Materialien - ich denke nicht dass z.B. Aceton da gehen würde - zumal die Schrumpfung dann wahrscheinlich ziemlich stark wäre wenn das Lösungsmittel wieder verdunstet.....
Eigentlich nicht, Aceton verschwindet schon allein durch die wärme wenn das Harz gemischt ist. Schrumpf, wie bei Polyester kann man vergessen. Ich hab mit Ebalta-Epoxyspachtel ein ganzes Projekt damals für Zaha Hadid modeliert, dabei nervte es mich das der Spachtel so zäh war und mit der Oberfläche keine Verbindung eingehen wollte. Seitdem mach ich das mit jedem Harz so, der Untergrund muss halt dagegen Reistent sein. Plexiglas wird mit Aceton verklebt, nur so am Rande.
 
Das kocht man dann einfach im Warmwasserbad wieder auf, rührt das gut durch und dann kann man es normal verwenden, fürs Hobby. Entsprechende Reperaturharze wärmt man auch seperat vor und separiert seine Mengen erst kurz vor dem tatsächlichen Gebrauch, die Konsistenz ist dann erheblich besser, allerdings kann auch versuchen mit einem Modler-Pinsel die Rep.-Masse in die Schadstelle einzubringen. Schleifen muss man ja so oder so.
Mit Verlaub, bei ungefüllten Harzsystemen geht das, aber sobald Füllstoffe ins Spiel kommen, kann das mit dem Homogenisieren unter Temperatur schon nicht mehr optimal funktionieren. Wenn die sich absetzen, war es das meistens (einen Dreiwalzenstuhl hat vermutlich keiner zu Hause stehen).

Die PUR-Reparaturmassen sind nur schwach gefüllt, zusätzlich thixotropiert und eingefärbt, da kann nur das Isocyanat bereits mit Luftfeuchtigkeit reagiert haben und fest geworden sein (ist ja bei PUR das generelle Problem).

Eine Verdünnung mit Aceton (nur die Sorten mit dem geringstmöglichen Wasseranteil verwenden) bitte nur bei Schichtdicken unter 1 mm, das Zeug muss wieder raus, bevor das Harz zu gelieren beginnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt schon Möglichkeiten, aber da steht halt auch der Enegieaufwand dahinter und eine langwierige Prozedur um gefüllte Harze wieder her zustellen.
 
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