FPV im Verein

rubberduck

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hallo FPV'ler und Interessierte,
Zitat aus einem Nachbarforum:
FPV + VEREIN
Hat bei mir auch nicht geklappt. Irgendwie bin ich aber froh den um 10 schon betrunkenen alten Meckersäcken entkommen zu sein. Wildfliegen mit Gleichgesinnten is da um einiges frischer und entspannter.
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Das war zu befürchten ... das sich die Fronten verhärten.

Die Riege der FPV-Piloten ist überwiegend eine junge Gemeinschaft (20-30jährige werden wohl die grösste Gruppe bilden).
Das sind einfach junge Leute die sich für das Modellfliegen und neue Technik begeistern.
Und es war immer schon der Wunsch jedes Modellpiloten, sein eigenes (kleines) Flugzeug zu steuern.
Nun geht das sogar mit Hilfe von Videoübertragung "live aus dem Cockpit".

Und nun kommt dem Jung-FPV-Piloten die "Altherrenriege" in den Vereinen in die Quere, die selber damals sich ihre Wünsche erfüllen durfte (Fliegen mit Fernsteuerung war früher ein fast unerreichbarer Traum).

Man sollte sich doch einmal an die eigene Nase fassen, wie es einem gegangen wäre, wenn jedesmal neue Technik so auf Ablehnung gestossen wäre. Heute hat die Jugend genau so Spass an neuen Dingen und benutzt nun mal ihre eigenen Wege, Internet, Communitys, etc. um ans Ziel zu kommen und ihre Ergebnisse zu präsentieren.

Man schaue nur mal in den Retro-Thread wie wir damals stolz unsere ersten Modelle präsentiert haben, mit langen Haaren, Schlabberhosen, breiten Kragen und bunten Klamotten (zum Weglaufen). Und was hatte man sich überuns aufgeregt. Wenn man dann auch noch Modellfliegen ging, war man total unten durch. Aber wir hatten trotzdem unseren Spass.

Und den wollen die Jungen heute auch haben.

Ich plädiere auf jeden Fall für eine tatkräftige Unterstützung dieser Modellflugsparte und gegen Verbote.
Das ist der falsche Weg ... hier ist ganz im Gegenteil Zusammenarbeit angesagt.

jürgen
 
FROHES NEUES ...

FROHES NEUES ...

Naja, wenn der "Zitierte" das so erleben muss, dann wird in seinem Verein eine sehr schlechte Jugendarbeit geleistet! Die "Alten" finden dort jedenfalls noch zusammen ... oder?!

Klingt genauso "rotzig und arrogant" - aber das passt in das Bild, dass viele von der heutigen Jugend zeichnen, weil diejenigen die dieses Bild prägen, mehr im Internet und in Foren unterwegs sind als sich in der Wirklichkeit zu zeigen! Jeder macht sein eigenes Ding, wenn fertig geht er wieder und nach ihm die Sintflut. Frei nach dem Prinzip der "Wildfliegerei" oder der Anonymität des Internets. Bloß keine Verantwortung, schon gar nicht in einer Interessengemeinschaft, einem Verein mittragen. Warte schon auf die ersten FPV-Flashmob Aufrufe ...
Aber zum Glück sieht die Realität dann doch anders aus! :)

Denn ich gehöre mittlerweile auch zur "Altherrenriege" und kann nur Gutes über die mir bekannten organisierten Jungs und Mädels sagen!!

Und die alten Herren hatten früher auch so ihre Problemchen ... als zum Beispiel 35mHz nicht nur im Kleinstleistungsbereich des Militärs stattfand!
War irgendwo in der Nähe eine Übung, fielen die Fliegerchen wie tote Fliegen vom Himmel. Aber die Frequenzzuteilung für den Modellflug wurde - mitunter durch Zusammenhalt - einfach durchgesetzt!!

Ich will da ein Zitat von Dir (... oder deinem Nicknamensvetter?!) aus einem "Nachbarforum" aufgreifen:

Dabei kam heraus, das alle möglichen selbsternannten "Wichtigtuer" aus den verschiedensten Gründen Gerüchte in die Welt setzen. Fragt man bei der zuständigen Stelle der Behörde nach, bekommt man zur Antwort das die von rein gar nichts wissen. Die Vermutung die ich und viele andere schon seit langem haben ist, das diese Gerüchte vom deutschen RC-Handel und den Verbänden in die Welt gesetzt werden. Das sind natürlich reine Interessenverbände die alle "unter einem Hut stecken".

Behalten wir "Alten" uns die Fähigkeit, genau das nach Möglichkeit zu durchschauen, weiter kritisch zu hinterfragen und diese Fähigkeit auch an die www. und FB versierte Jugend weiterzugeben ... frei nach dem Motto: Herzlich willkommen im echten Leben!!

;)
 
Hallo,

als Vereinsvorstand kann ich dir nur sagen das FPV durchaus möglich ist wenn die legalen Vorgaben erfüllt sind:

a) Legale Sendeleistung benutzt wird.

b) Ein Spotter parallel zum Piloten dabei steht und nur auf Sichtweite geflogen wird, ohne Gefährdung anderer - keine Tiefflüge über Menschen oder Strassen oder Nachbarschaft (Gütle, Fabrikhallen, Bauer).

dazu kommt noch

c) Der FPV-Pilot sich nicht rausnimmt den anderen Vereinsmitgliedern das Fliegen zu verbieten, damit "seine" 2.4 Ghz TV-Analogstecke von den anderen 2.4 Ghz Anlagen nicht gestört wird.

Leider gibts da wohl auch Leute denen es schlicht sch**ssegal ist ob der Verein Probleme durch ihre Aktionen bekommt oder ob andere gestört oder beeinträchtigt werden. Die wollen nur ihr eigenes (oft möglichst spektakuläres) Ding durchziehen, und "nach mir die Sintflut". Das hat mit Jugend nur begrenzt zu tun, weil Idioten in jeder Altersklasse vorkommen. Mein Job ist es u.a. den Verein davor zu beschützen und das geht dann ggfs. nur per Platzverweis wenns zu doll kommt.

Nochwas zur Jugend: Wir haben zum Glück viele Neuzugänge, Jugendliche die Modellfliegen wollen und es bei uns auch können. Von denen fliegt keiner FPV. Ich halte diese Gleichsetzung von 'Jugend fliegt immer FPV' für falsch, nach wie vor fliegt nur ein Bruchteil diese Sparte und die Mehrzahl 'normalen' Modellflug.

Gruß

Frank
 
... "nach mir die Sintflut". Das hat mit Jugend nur begrenzt zu tun, weil Idioten in jeder Altersklasse vorkommen.
Nichts anderes wollte auch ich damit sagen - hoffe, das ist richtig angekommen! ;)

Nochwas zur Jugend: Wir haben zum Glück viele Neuzugänge, Jugendliche die Modellfliegen wollen und es bei uns auch können. Von denen fliegt keiner FPV.
Vielleicht noch nicht, aber die Zeiten ändern sich ... wir werden es erleben! Und wenn die betreffenden Stellen nicht so langsam die Hose aus dem Hintern bekommen und klare Ansagen machen, dann wird sich FPV definitiv über kurz oder lang vom übrigen Modellflug abspalten! Dann gibts auch hier die coolen Snowboarder mit einer eigenen Community und Lebensphilosophie ... und die Spießer - die mit den Skistöcken! Das kann und darf einfach nicht im Sinne des Modellflughobby´s im allgemeinen und dessen "Verantwortungsträgern" sein!

Und so doll stehts mit dem Nachwuchs auch nicht, dass man sich so etwas leisten könnte! Nur meine bescheidene Meinung dazu ...
 
Hallo,

als Vereinsvorstand kann ich dir nur sagen das FPV durchaus möglich ist wenn die legalen Vorgaben erfüllt sind:

a) Legale Sendeleistung benutzt wird.

b) Ein Spotter parallel zum Piloten dabei steht und nur auf Sichtweite geflogen wird, ohne Gefährdung anderer - keine Tiefflüge über Menschen oder Strassen oder Nachbarschaft (Gütle, Fabrikhallen, Bauer).

dazu kommt noch

c) Der FPV-Pilot sich nicht rausnimmt den anderen Vereinsmitgliedern das Fliegen zu verbieten, damit "seine" 2.4 Ghz TV-Analogstecke von den anderen 2.4 Ghz Anlagen nicht gestört wird.

Leider gibts da wohl auch Leute denen es schlicht sch**ssegal ist ob der Verein Probleme durch ihre Aktionen bekommt oder ob andere gestört oder beeinträchtigt werden. Die wollen nur ihr eigenes (oft möglichst spektakuläres) Ding durchziehen, und "nach mir die Sintflut". Das hat mit Jugend nur begrenzt zu tun, weil Idioten in jeder Altersklasse vorkommen. Mein Job ist es u.a. den Verein davor zu beschützen und das geht dann ggfs. nur per Platzverweis wenns zu doll kommt.

Nochwas zur Jugend: Wir haben zum Glück viele Neuzugänge, Jugendliche die Modellfliegen wollen und es bei uns auch können. Von denen fliegt keiner FPV. Ich halte diese Gleichsetzung von 'Jugend fliegt immer FPV' für falsch, nach wie vor fliegt nur ein Bruchteil diese Sparte und die Mehrzahl 'normalen' Modellflug.

Gruß

Frank
FPV im Verein ist aus o.a. Gründen eher ein "Störfaktor". Die meisten Modellflugplätze liegen in Gegenden, in denen es im Sichtbereich meist wenig Interessantes gibt. Da man wegen Einzelpersonen wohl kaum den Flugbetrieb auf 2.4GHz einstellen will, bleibt für FPV Flieger im Vereinsrahmen wohl nur die Verwendung von 5.8 GHz Video.

:) Jürgen
 
...
Und wenn die betreffenden Stellen nicht so langsam die Hose aus dem Hintern bekommen und klare Ansagen machen ...
Die klaren Aussagen wurden doch schon gemacht:

Legales Equipment, Fliegen im Sichtbereich mit Spotter, welcher die Steuerung des Modells jederzeit übernehmen kann, und natürlich eine spezielle Haftpflichtversicherung für Modellflug.

:) Jürgen
 

rubberduck

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Da man wegen Einzelpersonen wohl kaum den Flugbetrieb auf 2.4GHz einstellen will, bleibt für FPV Flieger im Vereinsrahmen wohl nur die Verwendung von 5.8 GHz Video.

:) Jürgen
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Auch der FPV-Pilot muss sich einordnen.

Mit 5,8Ghz ist das problemlos möglich. Ansonsten glaube ich weniger das der FPV-Pilot in der Realität tatsächlich zum "Störfaktor" wird. Auch Helis, Jets, Kunstflieger und Segelflieger fliegen heutzutage friedlich nebeneinander.

Information und miteinander reden ist Alles .. das war auch früher schon so ... :)

gute neujahrswünsche
jürgen
 
Wenn entsprechende Ansagen dazu gemacht worden wären, würden Aussagen wie die zu Beginn dieses Threads - sowie folgende als eine von vielen (... auch im Nachbarforum) gar nicht erst zustande kommen!

In meinem Club ist FPV Fliegen "bis auf weiteres" nicht zulässig, da der Vorstand der Ansicht war, dass der Steuerer das Modell ständig im Blick haben muss, ohne sich dazu der Funktion technischer Geräte (Kamera -> Funkstrecke -> Videokonverter -> Brille) zu bedienen. Dass eine zweite Person den Flieger beobachten muss wurde nicht akzeptiert, da die zweite Person ja nicht eingreifen kann ...
Es muss doch jemand offiziell mal ein o.k. geben und dieses neben dem dazugehörigen Reglement auch zu den einschlägigen Vereinen hin weitergeben können, oder!?

Frequenz generell 5,8GHz im Verein für Videoübertragung (... ein sehr sinniger Vorschlag!), FPV im Verein nur mit Spotter an der Seite, Flug im Verein ausschließlich im Sichtbereich des Spotters, generelle artgerechte Haftpflichtversicherung, legales Equipment ... und alles ist gut! Wobei man meines Erachtens von offizieller Seite aus dahingehend beim entsprechenden Amtsschimmel auch mal eine Änderung anfragen und vielleicht sogar erwirken könnte.

Um die Handelslobby zu sättigen reichen natürlich 25mW unter Einbindung der weiteren dazu erforderlichen und teueren Ausrüstung, um FPV störungssicher und überhaupt fliegbar zu machen. Das ist aber bei weitem nicht Stand der Technik. Vielleicht besteht sogar nach heutigen Maßstäben die Möglichkeit einer Anhebung durch die BNA ... weiß man´s?! Das aber in die Wege zu leiten wäre eine Aufgabe von offiziellen Vertretern des Modellflug´s. Denn solange 100, 200 und gar wahnsinnige 500mW zum Spottpreis spielend leicht in der Bucht oder in Nachbarländern eingekauft werden können - und bei reißendem Absatz eingekauft werden - wird es ein Problem bezüglich des legalen Equipments geben! Und um dieser "Illegalität" entgegenzuwirken hilft an sich nur eine Anpassung, ein Kompromiß ... denn soviele bislang unbescholtene Modellflieger können unter normalen Umständen nicht plötzlich derart "kriminell" werden! Aber das ist natürlich nicht das Thema hier!!

Dem mit dem FPV-Flieger als Störfaktor mag ich nicht so recht zustimmen! Es ist eben eine andere Art und Weise, das Hobby Modellflug auszuüben. Es birgt meiner Meinung nach sogar sehr viel Potential und öffnet viele neue Möglichkeiten und Wege, lässt sich vielleicht sogar über kurz oder lang aus sportlicher Sicht betrachten.
 
Leute bleibt mal locker: die Gummiente ist hier der Berufsprovozierer, irgendwie muss Langeweile abgearbeitet werden...;)

Ich kenne auch einen FPV-Flieger, der fliegt ganz normal mit uns mit, das ganze stört keineswegs, es braucht auch nichts besonders geiles für FPV, es ist einfach eine andere Sicht der Dinge.
Für mich ist das eine tolle Sache, persölich interessiert es mich nicht weiter, stört aber auch nicht mehr wie jeder andere.
Legt euch wieder hin, und lasst den Zeigefinger unten ...;)
 
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Es muss doch jemand offiziell mal ein o.k. geben und dieses neben dem dazugehörigen Reglement auch zu den einschlägigen Vereinen hin weitergeben können, oder!?

Frequenz generell 5,8GHz im Verein für Videoübertragung (... ein sehr sinniger Vorschlag!), FPV im Verein nur mit Spotter an der Seite, Flug im Verein ausschließlich im Sichtbereich des Spotters, generelle artgerechte Haftpflichtversicherung, legales Equipment ... und alles ist gut! Wobei man meines Erachtens von offizieller Seite aus dahingehend beim entsprechenden Amtsschimmel auch mal eine Änderung anfragen und vielleicht sogar erwirken könnte.

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Das offizielle OK wurde doch schon längst gegeben, hier nachzulesen: http://presse.dmfv.aero/aktuelles/fpv-flieger/

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Um die Handelslobby zu sättigen reichen natürlich 25mW unter Einbindung der weiteren dazu erforderlichen und teueren Ausrüstung, um FPV störungssicher und überhaupt fliegbar zu machen. Das ist aber bei weitem nicht Stand der Technik. Vielleicht besteht sogar nach heutigen Maßstäben die Möglichkeit einer Anhebung durch die BNA ... weiß man´s?! Das aber in die Wege zu leiten wäre eine Aufgabe von offiziellen Vertretern des Modellflug´s. Denn solange 100, 200 und gar wahnsinnige 500mW zum Spottpreis spielend leicht in der Bucht oder in Nachbarländern eingekauft werden können - und bei reißendem Absatz eingekauft werden - wird es ein Problem bezüglich des legalen Equipments geben! Und um dieser "Illegalität" entgegenzuwirken hilft an sich nur eine Anpassung, ein Kompromiß ... denn soviele bislang unbescholtene Modellflieger können unter normalen Umständen nicht plötzlich derart "kriminell" werden! Aber das ist natürlich nicht das Thema hier!!
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Was hat das mit "Handelslobby" zu tun? 10mW auf 2.4GHz bzw. 25mW auf 5.8GHz sind nun mal die derzeit gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte in Europa. Selbstverständlich bedarf es da schon etwas Aufwand, um eine ausreichende Reichweite zu erreichen. Mit illegal hoher Sendeleistung zu arbeiten führt zwar auch zum Ziel, ist aber nicht Stand der Technik, sondern einfach nur primitiv.

Das Problem ist ähnlich gelagert wie z.B. bei den Radar-Warnempfängern. Der Verkauf ist zulässig, der Betrieb nicht.

:) Jürgen
 
Legt euch wieder hin, und lasst den Zeigefinger unten ...
Es ist doch immer wieder sehr beruhigend zu sehen, dass es auch hier Zeitgenossen gibt, die die Ruhe bewahren, die Übersicht behalten und sich dabei einbilden, ihren lieben Mitmenschen vorschreiben zu müssen, was sie zu tun und zu lassen haben!
SUPER, solches brauchen wir ganz sicherlich nicht, hier nicht und anderswo ebenfalls nicht!
 

rubberduck

User gesperrt
Zitat aus DMFV:

Heiko Mey, Betreiber des Internetportals FPV-Community.de: „Die FPV-Szene ist sehr daran interessiert, dass klare Regeln geschaffen werden. Regeln, in deren Rahmen wir unser innovatives Hobby auch weiterhin ausüben können und die gleichzeitig garantieren, dass schwarze Schafe mit entsprechenden Konsequenzen rechnen müssen. Des Weiteren möchten wir den FPV-Flug als neue Modellflugsparte unter den Bedingungen des Modellflugs etablieren. Die rechtlichen und versicherungstechnischen Vorgaben sollten daher angepasst und erweitert werden. Eine Zusammenarbeit zwischen FPV-Community und dem DMFV ist hier in beiderseitigem Interesse.“

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Genau darum geht es.
Um eine Anpassung der bestehenden Regelungen.

Meines Wissens nach besteht Unsicherheit bei den Vereinen bezüglich des Versicherungsschutzes.

Da ist immer noch von "Modellflug mit Sichtkontakt die Rede.
Mit Sichtkontakt ist aber eine Piloten-Sicht auf das Modell ohne technische Hilfsmittel gemeint.
Und nicht die Sicht aus dem Cockpit mit Hilfe einer Videobrille.

Dann stellt sich die Frage:
Wer ist der "zweite Mann" der dem FPV-Flieger zur Seite stehen muss?
Ist es nur ein Spotter (unproblematisch), oder ist es jemand der dem FPV-Piloten "in den Sender greift" (manuell oder per Lehrer-Schüler-Kabel)? Will der FPV-Pilot überhaupt diesen zwangsweisen Eingriff überhaupt? Was, wenn der zweite Mann das FPV-Modell zu Bruch fliegt?

Wenn das alles so einfach wäre hätte der DMFV schon längst einen FPV-Referenten.
Jedoch wird der in der momentanen Situation wenig Lust haben sich zwischen die Fronten zu begeben, bzw. sich zwischen zwei Stühle zu setzen. Da scheint noch einiges an Aufklärungsarbeit und Verhandlung zu leisten zu sein.

jürgen

PS: @hänschen
von wegen Berufsprovozierer ... wie kommt den eine Diskussion zustande? Indem jemand von oben herab einen Monolog führt? Und Leute die immer sagen ... das interessiert mich sowieso nicht und irgendwer wird es schon regeln, bringen niemanden weiter.
 
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Meines Wissens nach besteht Unsicherheit bei den Vereinen bezüglich des Versicherungsschutzes.

Da ist immer noch von "Modellflug mit Sichtkontakt die Rede.
Mit Sichtkontakt ist aber eine Piloten-Sicht auf das Modell ohne technische Hilfsmittel gemeint.
Und nicht die Sicht aus dem Cockpit mit Hilfe einer Videobrille.
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Korrekt, Steuerung des Modells auf Sicht = Piloten-Sicht auf das Modell ohne technische Hilfsmittel.

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Wer ist der "zweite Mann" der dem FPV-Flieger zur Seite stehen muss?
Ist es nur ein Spotter (unproblematisch), oder ist es jemand der dem FPV-Piloten "in den Sender greift" (manuell oder per Lehrer-Schüler-Kabel)? Will der FPV-Pilot überhaupt diesen zwangsweisen Eingriff überhaupt? Was, wenn der zweite Mann das FPV-Modell zu Bruch fliegt?
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Die zweite Person muss - aufgrund der ersten Forderung - jederzeit in der Lage sein, die Steuerung des Modell zu übernehmen - z.B. bei Ausfall des Videobildes. Es muß nicht unbedingt ein Lehrer-Schüler System verwendet werden. Ein Handsender lässt sich recht schnell übergeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass die zweite Person das FPV-Modell zu Bruch fliegt dürfte wesentlich geringer sein, als ein Absturz aufgrund fehlender Bildübertragung oder der Suche nach dem Modell am Himmel.

:) Jürgen
 
... sind nun mal die derzeit gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte in Europa. Selbstverständlich bedarf es da schon etwas Aufwand, um eine ausreichende Reichweite zu erreichen. Mit illegal hoher Sendeleistung zu arbeiten führt zwar auch zum Ziel, ist aber nicht Stand der Technik, sondern einfach nur primitiv.
... solange der Kofferaum nur groß genug ist! :D

Genauso "primitiv" wie Luftbilder vor dem Jahr 1990 ohne Genehmigung angefertigt zu haben ... oder so "illegal und primitiv" wie es Online-Poker vor einer geraumen Zeit noch war und wie es Cannabis (glücklicherweise) noch ist! :)

Es ist im Endeffekt die Vielzahl einer Gemeinschaft, deren Interessen letztlich berücksichtigt werden und auf die Gesetze "zugeschnitten" werden! Ich bin nicht besonders firm in dieser "Funk-Materie", stelle daher einfach nur die Frage in den Raum, ob diese (... in dem für mich völlig undurchsichtigen Pamphlet der BNA) festgelegten Grenzwerte aus irgendwelchen Gründen noch unbedingt zwingend und zeitgemäß sind und dem Vorsatz der vielgepriesenen Harmonisierung entsprechen. Die Absatzzahlen "illegaler" Sender sprechen da für sich ... unabhängig von diesem "Der Verkauf ist zulässig, der Betrieb nicht" Schwachsinn, den ich wohl nie verstehen werde.

Was ich damit sagen will ohne zu sehr vom Thread abzuweichen: Eigentlich sind die Grundsatzpunkte für "FPV im Verein" also doch schon gesteckt. Vielleicht muß lediglich etwas mehr an der Kommunikation zum "Thema FPV" mit den Vereinen gearbeitet werden. Und man muß sich natürlich die ein oder andere begründete Frage nach einer Veränderung schon mal stellen lassen, denn:

Die meisten Modellflugplätze liegen in Gegenden, in denen es im Sichtbereich meist wenig Interessantes gibt.
Was spricht denn dann z.B. noch gegen einen vierfach stärkerer Sender (100mW) bei lediglich doppelter Ausbeute an Reichweite "im Verein"? Fallen da statt 100m, ... 200m der Übertragungssicherheit wegen, wirklich so sehr ins Gewicht?

Wenn das alles so einfach wäre hätte der DMFV schon längst einen FPV-Referenten.
Jedoch wird der in der momentanen Situation wenig Lust haben sich zwischen die Fronten zu begeben, bzw. sich zwischen zwei Stühle zu setzen. Da scheint noch einiges an Aufklärungsarbeit und Verhandlung zu leisten zu sein.
;) ;) ;)
 
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Ich bin nicht besonders firm in dieser "Funk-Materie", stelle daher einfach nur die Frage in den Raum, ob diese (... in dem für mich völlig undurchsichtigen Pamphlet der BNA) festgelegten Grenzwerte aus irgendwelchen Gründen noch unbedingt zwingend und zeitgemäß sind und dem Vorsatz der vielgepriesenen Harmonisierung entsprechen. Die Absatzzahlen "illegaler" Sender sprechen da für sich ...
Ok, dann nehmen wir statt "Funk-Materie" den Strassenverkehr. Ist es wirklich zwingend und zeitgemäß, dass Mofas nur 25km/h schnell sein dürfen? Bei 50km/h könnten die doch viel besser im Verkehr "mitschwimmen" und warum Schrittgeschwindigkeit in Spielstraßen, wenn sich viele eh nicht daran halten?

Ganz ohne "Spielregeln" geht es halt nicht in einer Gemeinschaft.

:) Jürgen
 
Das ist der Punkt Jürgen!

Im Straßenverkehr dürfen Mofas nur 25km/h schnell sein, während die baugleichen Rennsemmel auf dem privaten Gelände parallel zur Straße viel schneller unterwegs sein dürfen ... hoffe Du verstehst die Brücke, die ich damit schlagen möchte!

... man muß sich natürlich die ein oder andere begründete Frage nach einer Veränderung schon mal stellen lassen, denn:

Die meisten Modellflugplätze liegen in Gegenden, in denen es im Sichtbereich meist wenig Interessantes gibt.

Was spricht denn dann z.B. gegen einen vierfach stärkerer Sender (100mW) bei lediglich doppelter Ausbeute an Reichweite "im Verein"?
Ich verweise auf den Zusatz "im Verein", ausschließlich im Verein und natürlich der Sicherheit wegen!

Das gibt Anreiz dazu, FPV im Verein auszuüben und könnte auch ein Grundsatzpunkt und "Bonbon" für FPV im Verein werden, ... wie z.B. die Idee, Bildübertragungen im Sinne des Miteinanders im Verein generell im 5,8GHz Bereich durchzuführen.

Ich denke, als Verband darf man sich nicht den Schneid von schwarzen Schafen abkaufen lassen und muß schnellstmöglich in dieser Art und Weise dagegen ansteuern!! Denn das was die breite Allgemeinheit über FPV weiß ist nämlich das, was durch deren grandiose Medienarbeit an die Öffentlichkeit getragen wird - auch wenn das, was durch diese Leute publiziert wird meines Erachtens völlig daneben ist! Da ist dringender Handlungsbedarf angesagt, sonst prägen schwarze Schafe das Bild und das könnte im ungünstigsten Fall sogar noch zu einer Verschärfung der Gesetze führen!
 
Was spricht denn dann z.B. noch gegen einen vierfach stärkerer Sender (100mW) bei lediglich doppelter Ausbeute an Reichweite "im Verein"? Fallen da statt 100m, ... 200m der Übertragungssicherheit wegen, wirklich so sehr ins Gewicht?
Ad 1. Es ist eine mit bis zu 50000 Euro Bussgeld belegte Ordnungswidrigkeit. Der Vorstand / Flugleiter haften ggfs. mit. wenn sie es wissentlich oder fahrlässig zulassen.

Ad 2. Du bist nicht allein im 'Äther' - andere wollen das Band ev. auch nutzen, es ist eine begrenzte Resource die geteilt wird (Überwachungskameras, WLAN). Deshalb ist es limitiert. Gerade ein fliegender Sender hat eine hohe Reichweite. Viel Leistung ist gut für dich, schlecht für alle anderen drumherum, je nach Flughöhe und Leistung im Kilometerbereich. Wie du ja weisst ist es bei den TV Kameras so wie bei 35 Mhz, da kann kein Sender seinen Kanal mit anderen teilen.
 
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