frage an die profis

tag allerseits,
ich hab vor mir ein segelboot anzuschaffen und hab ein paar fragen, die ihr mir hoffentlich beantworten könnt:
1. welches modell ist das richtige?kleiner preis (schüler)+ viel spass -mir wurde die saphir von graupner empfohlen.dazu muss ich aller dings noch diese sehr teure segelwinde kaufen... :( :(

2.ist diese segelwinde wirklich notwendig?
3.wo bekomm ich dieses modell+die komponenten am billigsten her?

mfg
elcapitano :D
 
hallo EL.... (hast du auch einen richtigen namen?)

bin auch noch schüler und lange schon saphir segler

Zu 1

die saphir ist klasse. ich habe sie mit 11 jahren gebaut und finde das teil bis heute echt klasse. der spaßfaktor ist extrem hoch. die saphir ist vom preis leistungsverhältnis das bese was ich kenne.

in jedem fall ein klasse schiffchen egal ob segeleigenschaften oder baufreundlichkeit.

Zu 2
ich habe mir nie eine segelwinde gekauft! ich habe aber mein standartservo immer mit 6volt gefahrten und habe mit guter schotschnur gearbeitet. im drachenbereich gibt es tolle schnüre die poliert und gewachst sind. außerdem sind diese schnüre extrem dünn. in der saphir bin ich eine Indoor drachenleine gefahren die so dünn ist wie nähgarn aber mit der hand nicht zerreißbar ist.

wenn man versucht die schotwege sehr leichtgängig zu machen und die graußner rollen gegen drahtösen austauscht KANN man auch mit einem standartservo segeln :)

mir hat das immer gereicht. ich habe damit immer spaß gehabt. einfach leicht abfallen dichtholen. das segel gehalten hat das servo immer

man sollte auch versuchen die länge des servoarms um jeden millimeter verkürzen der möglich ist!

also ein standartservo reicht noch gerade so wenn man ein paar sachen "getunt" hat

:D :D

Zu 3 die saphir als baukasten würde ich bei andys hobbyshop kaufen. ruf am besten an und sag wie alt du bist....insidertip :D :D

wenn du was anderes bauen willst dann bau die BASIC oder RG 65

gib mal diese suchworte ein und du kannst was darüber lesen

wenn du unter www.modellbaurodenkirchen.net unter BASIC schaust findest du auch bilder. den materialsatz gibt es für 60 € bei ralph tacke.

wenn du dir ein klein wenig material selber organisierst dann kannst du die basic für 40 € material bauen

ich habe es geschafft die Basic komplett ohne RC für 36 € aufs wasser zu bringen :p

[ 18. Januar 2005, 20:32: Beitrag editiert von: EINMETER BROOT ]
 

Hans Rupp

Vereinsmitglied
meine wenigkeit wohnt bei erlangen in bayern..
vielen dank für die tips!!
das mit dem selberbauen wär schon echt cool..-ham quasi ne werkstatt zu hause. :D

hm...da muss ich dann mal meine vadder fragen ob der das mitmachen würde (selber bauen)...
 
ich denke a ebr das ich lieber n paar kröten mehr ausgebe und mir die segelwinde kauf ....
ich bin da nich soo des talent ,und hätte schon gern das das boot reibungslos funktioniert... :D :D
 

Thore

User
Hi Cap,

zwischen Lenz' Standardservo und der Segelwinde liegt preislich noch die Möglichkeit, ein kräftigeres Servo zu nehmen. Ich verwende bei meinem Boot einen Hitec 705. Den bekommt man teilweise schon für um die 30€ und der hat 13 Kilo Zugkraft. Das ist bei einem Boot um die ein Meter Länge mehr als ausreichend.

Gruss THB
 

Tiga

User gesperrt
Hi Cap,

oder du nimmst statt dem von Thore genannen 705er-Servo von Hitec das neue Segelservo 765HB, ebenfalls von Hitec.
11kg Zugkraft, 140° Servoweg und auch gleich ein langer Servoarm dabei. Und das Ganze für rund 30 EUR. Damit wirst du garantiert keine Probleme bekommen.

Gruss
Rainer
 

pwr

User
Und um in dieser Preisregion noch einen draufzusetzen: Ich habe kürzlich eine HS-785HB-Winde von Hitec für 31,- € erstanden.
Eric ist die zwar zu langsam ;) , aber es gibt auch eine Menge Leute, die mir bestätigt haben, dass die ausreichend ist.

[ 18. Januar 2005, 23:11: Beitrag editiert von: pwr ]
 

Walter Ludwig

Moderator
Teammitglied
Moin Capitano,

wenn es denn ein Selbstbau seien kann und Dir die Basic zu wenig 'Segelyacht' ist, dann solltest Du Dir mal die Dulcibella von Uwe Kreckel anschauen.

Entweder in der SchiffsModell vom Oktober letzten Jahres, da gibt es auch den Plan im halben Originalmaßstab, oder auch der Homepage der minisail unter www.minisail-ev.de

Unter www.rcline.de wurde Ende des vergangenen Jahres eine Diskussion zur Dulcibella geführt.

Ahoi
 

Gast_633

User gesperrt
hi, die hitecwinde ist fuer den regattabereich wohl etwas langsam, vorallem im vergleich zu einem verstell servo. aber um in der safir spass zu haben, ein guter tipp. nur bedenken, die schotwege koennen nur am computersender (ab mc10)eingestellt werden. bei analogen anlagen muss(alte 314 uä.) man den schotweg im shciff richtig austueffteln, damit´s am boot passt. aber alles keine hexerei.
viel spass am bauen.

habe gerade meinen neubau im wasser gehabt.
eine JIF 65 (pläne aus dem internet). ein Knickspanter der RG 65 Klasse. ich habe aber das konventionelle rigg gegen das schon vorhandene Basic swingrigg getauscht (-auch wenn ich dadurch etwas weniger segelfläche als erlaubt nun habe).
hat sich aber bei dem wind heute super bewährt und segelt finde ich besser als die basic.
bilder hier: www.modellsegeln.net/jib65/index.htm

eines schon mal hier:


gruss andreas

[ 19. Januar 2005, 15:15: Beitrag editiert von: andreas s. ]
 
Hallo Andreas,

wie schaffst Du das nur, pausenlos neue Boote aufs Wasser zu bringen?

Was gefiel Dir denn beim Segeln besser als an der Basic?

Gruß Ralph

[ 20. Januar 2005, 09:19: Beitrag editiert von: Ralph Tacke ]
 
Der Andreas
er ist und bleibt unser Reeder!
Wie er das schafft, ganz einfach, er schafft ständig im Keller, seine Freundin hat ihn vermißt gemeldet und der Arbeitgeber kennt ihn nicht :D
 

smunck

User
hi cap
ich weiß nicht welche vorerfahrungen du mitbringst. wenn es dein erstes segelboot ist lass die finger vom selbstbau und bastel erst einmal eine micro magic oder so. das ding kostet nur 100 euronen und du hast für den anfang viel spaß. außerdem siehst du was man alles braucht. wenn dich dann der segel- oder bastelvirus gepackt hat kannst du immer noch bald einen selbstbau nachschieben.
ich rate dir so, weil ich auch gerade wieder feststelle an was man beim selbstbau immer achten muss. ein baukasten ist da echt luxus, auch wenn du hinsichtlich segeleigenschaften und rumpfdesign etc kompromisse eingehen musst
grüße aus dem norden
sebastian
 
tag,
is ne micro magic net a bisschen klein?ich war in nem laden und der typ hat gemeint je größer dass modell desto besser (-die segeleigenschaften).
ich könnte mir auch die comtesse oder sowas vorstellen , wobei die saphir schon verdammt viel besser aussieht ...find ich zumindest.
:confused: :confused: :confused:
da werd ich mir dann wohl nochmal ordentlich den kopf drüber zerbrechen.... .wieder eine woche voller zweifel und sehnsüchte... :D :D :D
 

Walter Ludwig

Moderator
Teammitglied
Moin Capitano,

mit der Größe ist das wie mit Radio Eriwan.

Im Prinzip ja, aber ... :D :D :D

Die MM hat ein 'kleines' aber sehr gutes Vorbild, die Minitransats. Sie ist auch als Modell sehr gut und macht eine Menge Spass :D .

Wenns etwas größer sein soll, bleib bei der Saphir. Sie ist im direkten Vergleich zur Comtess das bessere Boot.

Die Hitec-Winde reicht übrigens für den normalen Segelbetrieb voll und ganz aus. Bei Regattabooten ist sie vielleicht etwas langsam.

Grüße

[ 20. Januar 2005, 15:40: Beitrag editiert von: Walter Ludwig ]
 

Stephan Ludwig

Moderator
Teammitglied
hat den jemand den Capitano mal auf die Micro Magic Seiten aufmerksam gemacht ?

Die Homepage der Micro Magic und

das passende Forum dazu

ein entscheidender Vorteil der MM ist, dass wir mittlerweile eine recht große Gemeinde an Seglern sind, die sich regelmäßig treffen und auch Regatten segeln. Sie läßt sich vorzüglich "tunen" ohne das es teuer wird aber selbst eine MM mit Standard-Ausstatung kann vorne mitsegeln.

Gruss
Stephan
 

Thore

User
Original erstellt von Stephan Ludwig:
hat den jemand den Capitano mal auf die Micro Magic Seiten aufmerksam gemacht ?

Die Homepage der Micro Magic und

das passende Forum dazu

ein entscheidender Vorteil der MM ist, dass wir mittlerweile eine recht große Gemeinde an Seglern sind, die sich regelmäßig treffen und auch Regatten segeln. Sie läßt sich vorzüglich "tunen" ohne das es teuer wird aber selbst eine MM mit Standard-Ausstatung kann vorne mitsegeln.

Gruss
Stephan
:D Vor allem wenn man ganz in der Nähe von einem super Segeltuner wohnt....
 
Hallo El-Käptn,

ich lasse die Segeleigenschaften mal aussen vor - das sollen die beurteilen, die beide Varianten gesegelt haben (und ich gehöre nicht dazu)
Ich freue mich heute immer noch über meine Saphir. Die ist einfach zu bauen, macht optisch was her und ist auch bei etwas mehr Wellen noch richtig gut zu segeln.
Ich hatte das Schiff mit einem etwas besseren Standardservo gefahren, habe jetzt aber auf eine langsame Winde gewechselt. Ich finde das passt einfach besser zu dem Boot.

Gruss Jürgen
 
Hallo zusammen,

die Wahl des richtigen Segelbootes ist m.E. immer eine Frage, was man für pers. Vorstellungen vom Modellsegeln hat.

Möchte man ein schönes Boot, dass sich an einem Vorbild orientiert (stellt sich noch die Frage, ob modern oder eher Oldtimer), oder ist man am Regattasegeln orientiert und sucht eher ein "Zweckboot".

Wenn diese Entscheidung getroffen wurde, geht es um die Frage: Bin ich Bastler und habe Geduld, oder habe ich eher nur linke Daumen an den Händen und möchte schnell aufs Wasser ;)

Ansonsten war für mich (eher regattaorientiert) zum Einstieg entscheidend, dass man mit dem neuen Boot an den Gewässern in der Umgebung Kollegen findet mit vergleichbaren Booten.

Nur mit vergleichbaren Booten kommt Regattaatmosphäre auf, dann spielt allerdings (zumindest für mich) der Bootstyp eigentlich keine Rolle mehr.

Ob man M-Boot segelt oder MM, macht gemessen am Spaßfaktor eigentlich keinen Unterschied (ausser im Portemonnaie).

Vielleicht hilfts bei Deiner Entscheidung.

Gruß Ralph
 
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