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Frage zu Wölbklappen am Nuri

fei 6.jpg

Hatte meinen Pfeil 1 m . 25 ´Pfeilung , Zentralleitwerk, Hs 522 mit in Dänemark.

Bombe sag ich da nur. gerannt wie Teufel ! Wurde schon angesprochen wo es den käuflich gibt un dob da ein Kreisel drin ist......

Aber die Landung. ..... Vorab Modell hat nix abbekommen.

Geht nur wirklich tief reinkommen und hoffen das es passt. 10 Anflüge sind da nix , eher die Regel. Wenn so um die 6-8 Windstärken auf Hanstholm zublasen.

Meine anderen 2 Pfeile 1,4 m SPW. gingen auch gut, liegen satt in der Luft, denen fehlt die Agilität des Kleinen .

Mein Nächster soll also 1,2 m SPW haben und klappen zum Landen.

Wenn man mal sieht wie easy die Leitwerkler sehr hoch reinkommen , die Klappen fahren und super stabil im Schrittempo einlanden ( wo es einem die Hosen fast auszieht vor Aufwind) wird man schon mit seinem Renner etwas neidisch.

Ist ein Pfeil überhaupt so zum Landen zu bewegen ? Denn mein X-Mess hatte auch Klappen die aber nur bedingt wirksamwaren und sehr zeitverzögernd arbeiteten, was für eine Landung absolut nix ist.

Ein Pfeil soll es sein 25-30 `Pfeilung haben und natürlich gehen wie die Sau auf Schienen.

Oder muss der Flugspaß immer mit sehr aufregenden Landungen bezahlt werden?

Danke

Gruß
Andreasbatman.jpgpfeil.jpgweas.jpgpfeil2.jpg
 

Porkus

User
Die Leitwerkler bremsen halt durch "Butterfly", QR hoch und Klappen runter. Das geht bedingt auch beim 4 Klappen Nurflügler, z.B. mal beim Hai oder Killerhai anschauen.

Aber auch so ein 2 Klappen Holznuri hab ich irgendwie immer gelandet bekommen, der Vorteil beim Nurflügler ist ja, dass bei harten Landungen meist nix kaput geht :)
 
Ja- sieht halt immer so aus als wenn man als Rüpel zur Landung ankommt und dann doch nix draus wrid ( ich mich nicht traue ) weils beim nächsten Anflug es vielleicht besser passt.

Will halt ungerne für die Landequalitäten auf einen Leitwerkler umsteigen wollen.

Weil mit einer Ziellandung was anpeilen is nicht. Wenns passt dann geht nix mehr auch wenn dann die Landezone ungeeignet und hart ist. Muss ja nicht sein..

Vielleicht gibts ja doch noch Hoffnung !
 

Chrima

User
Ist ein Pfeil überhaupt so zum Landen zu bewegen ? Denn mein X-Mess hatte auch Klappen die aber nur bedingt wirksamwaren und sehr zeitverzögernd arbeiteten, was für eine Landung absolut nix ist.

Ein Pfeil soll es sein 25-30 `Pfeilung haben und natürlich gehen wie die Sau auf Schienen.

Oder muss der Flugspaß immer mit sehr aufregenden Landungen bezahlt werden?

Hi Andreas

Das habe ich ja schon damals von Deinem Vespertilio berichtet.

Wenn es gut trägt kann man wohl bremsen, aber man kann keinen Auftrieb vernichten !
Und wenn ich dann noch Tiefe geben muss, verwölbe ich das Profil aussen auch noch und kreiere noch mehr Auftrieb.
Eben schön zu sehen beim Foto von Bernd (ganz unten!)

Die Idee kam dann, die Klappen komplett nach oben zu fahren. Würde aber eine andere Anlenkung bedingen und habe ich deshalb auch nie probiert.

Am Hang flieg ich nun auch eh lieber Brettkonfiguration.
Du wirst dann auch noch auf den Geschmack kommen ! ;)

Grüsse
Christian
 
Damit es schmeckt muss ein gutes Rezept her !

Haste da was von Dr. Oetker für mich?

Hab ehrlich gesagt noch kein Brett gesehen das klappentauglich ist. Die, die ich gesehen haben fielen in Kniehöhe immer ins Gras-- dazu brauchts auch kein Brett.

Bin noch lernfähig.
 

UweH

User
Vielleicht gibts ja doch noch Hoffnung !
Hallo Andreas, die Klappenwirkung beim Pfeil ist von der Pfeilung und der Streckung abhängig. Je nachdem was man mit den Klappen machen will, ob Höhenruder steuern, mehr Wölbklappenfunktion oder stärker bremsen muss man dann für das jeweilige Flugzeug die richtige Klappenlänge bestimmen. Das heißt es gibt bei dem Thema keine Pauschalaussage.
Beim X-mess wirken die inneren Klappen als Kombination von Wölbklappe und Trimmruder, für wirksamere Bremsen müssten sie länger sein oder noch besser die komplette Endleiste in 6 Klappen aufgeteilt, ein Leitwerker hat auch 4 Klappen im Flügel plus Höhenleitwerk.
Für einen 1,2 m Nuri lohnt der Aufwand mit den 6 Klappen nicht, da ist es wohl ausreichend die Wölbklappenfunktion einzuschränken und bei 4 Klappen die inneren als Bremsen zu optimieren.

Gruß,

Uwe
 
Hallo Andreas,
bei meinem Hai2 haben die inneren Klappen bei 90° nach unten stark gebremst. Höhenruderausgleich war nicht erforderlich, der Hai wurde langsam und blieb steuerbar. Auch ein senkrechter Abstieg aus 50-100m Höhe war kein Problem, da die Bremse drastisch wirkte.
Bei meinem fast fertigen Hai3 habe ich 8 Klappen vorgesehen, innen will ich dadurch in 2 Stufen bremsen, aussen wollte ich einfach mal spielen :-).
Grüße, Kurt
 
'n Abend,

Wenn's um möglichst viel Widerstand zum Landen geht, wie wär's mit nem spreizbaren SLW (bei dem Vogel ganz oben) oder gegenläufig angelenkten Winglets (bei den anderen)?
Das wirkt momentenneutral und gibt den gewünschten Bremseffekt, ohne Dutzende von Klappen am Flügel abstimmen zu müssen.
H.
 

UweH

User
gegenläufig angelenkten Winglets (bei den anderen)?
Das wirkt momentenneutral und gibt den gewünschten Bremseffekt
Nö, guggst Du Wirkung von ausgeschlagenen Wingletklappen: http://www.zanonia-flyers.de/klappe2.htm

HJU schrieb:
Die Wirkungsweise lässt sich einfach erläutern: Stellt Euch die WL´s in Flügelebene abgeklappt vor. Ein Ausschlag „nach oben“ (aufgestellt: „nach innen“) ergibt einen Höhen – Impuls und passt das WL an die Flugphase „Langsamflug/Hochauftrieb“ an. Umgekehrt gilt dasselbe.
Also nix momentenneutral.

Gruß,

Uwe.
 
Aha. Demnach müsste man ja mit gleichsinnigem Ausschlag der WLs den Nuri zum Rollen bringen kõnnen.

Hier geht es ja nun um das genaue Gegenteil dessen, was die Jungs da versucht haben, und ordentlich Widerstand gibts in jedem Fall. Und für die Anpassung der Sinkrate haben wir noch ein HR...
H.
 

UweH

User
ordentlich Widerstand gibts in jedem Fall.
Hallo Holger, das bezweifle ich beim Pfeil. Um viel Widerstahnd zu erzeugen kann man große Flächen als Speedbrakes in den Wind halten oder die Zirkulationsverteilung ordentlich verbiegen. Da an den Winglets die Zirkulationsstärke wegen der elliptischen Verteilung aber stark abnimmt ist auch der erzielbare Widerstandszuwachs durch Wingletklappen geringer als am Innenflügel, dazu kommen noch Schränkungseffekte die das Abrißverhalten beeinflussen.
Ich würde mit dem Innenflügel bremsen, nicht mit den Winglets.
Das schwanzlastige Moment der nach innen ausgeschlagenen Wingletklappen mit Tiefenruder auszugleichen und damit Widerstand und Zusatzauftrieb zu erzeugen wäre aber mal einen Versuch wert, aber dann mit mehr als nur den Außenklappen.

Das Spreizruder ist übrigens auch beim Brett nicht ganz momentenfrei und es wurde schon versucht das positiv zu nutzen, z.B. Peter Wick hat dazu Versuche gemacht. Ein Zusatzwiderstand der ein schwanzlastiges Moment erzeugt wie das Spreizruder kann durch die Flügelklappen mit Tiefenruder ausgeglichen werden. Das Tiefenruder wirkt in dem Fall wie eine Wölbklappe und erhöht den Maximalauftrieb, was als Landehilfe ja ausdrücklich gewünscht ist und beim Brett sonst fehlt. Leider war die Wirkung im Vergleich zum Bauaufwand eines flatterfreien Spreizruders zu gering.
Bei 2 innen liegenden Seitenrudern die gegensinnig sehr stark ausschlagen funktioniert zumindest die Bremswirkung recht gut, wie man an den damit fliegenden Fauvels sieht.

Gruß,

Uwe.
 

Porkus

User
Mach ne Karniggel-Landung, die geht überall auch mit 2 Klappen, hab sogar Ziellandewettbewerb damit gewonnen, da ham die Leitwerkler gestaunt :)

Man schlägt im Endanflug Haken wie ein Karniggel und nutzt den höhen Widerstand bei hohem Auftrieb durch Höhe ziehen. Erst mit 90° Kurven hart runterbremsen, dann sanfte 45° Kurven vor der Landung, die Flugbahn etwa so wie ein Slalom Skifahrer.

Braucht ein wenig Übung in Sicherheitshöhe, aber die Nurflügler-Piloten haben eh mehr drauf :p

P.S: oder so landen, is ja auch ein Nurflügler
 

Chrima

User
Das Tiefenruder wirkt in dem Fall wie eine Wölbklappe und erhöht den Maximalauftrieb, was als Landehilfe ja ausdrücklich gewünscht ist und beim Brett sonst fehlt.
Hi Uwe

Tja da schreibst Du genau das Gegenteil, von dem was ich mit der Vespertilio bei Starkwind erfahren habe... :confused: betreffend dem "erwünscht".

Schlussendlich kommt es eben auch auf den Hang und seine Landemöglichkeiten an.
Wenn ich mit einem voll ballastierten Besenstil in der ruhigen (?) Leeseite des Hanges landen muss, bin ich froh, wenn ich mit ganz wenig Butterfly den Auftrieb erhöhen kann um ihn langsamer aufsetzen lassen zu können.

Wenn man aber bei Starkwind auf der Luvseite runter muss, und da kenne ich mehrere Hänge, wo das in den Bergen der Fall ist, dann brauche ich einfach einen "Anker" und keinen zusätzlichen Auftrieb.
Mit WK auf beinahe 90° ist dann sicher hilfreich, da habe ich auch schon dort meinen Flieger runter geholt für einen Reflight, wo sie jetzt den neuen F3F-Rekord flogen. Nur die auf tief stehenden QR beim Pfeil wären dann eben wieder kontraproduktiv.

Grüsse
Christian
 

UweH

User
Hallo Christian, erwünscht ist ein hoher Zusatzwiderstand für stärkeres Sinken und höherer Maximalauftrieb für niedrige Landegeschwindigkeit. Bei den Leitwerkern bringt das Butterfly beides, deshalb bremsen die damit so gut.

Auch beim X-mess störte mich dass man mit den 4 Klappen zwar den Auftrieb erhöhen und die Mindestgeschwindigkeit damit senken konnte, aber dabei fahren für das Momentengleichgewicht alle Klappen runter und der Widerstandszuwachs war nur sehr gering, das Ding wollte wie Dein Vespertilio einfach nicht runter.
Ideal wäre der Anker wenn man mit den Bremsen die Gleitleistung drastisch verschlechtern kann und den Flieger durch den Zusatzauftrieb auf den Kopf stellen ohne dass er wesentlich schneller wird, so machen es auch die Butterlfly-Leitwerker.

Für Langsamflug braucht man viel Auftrieb, nicht mehr Widerstand.
Mehr Widerstand bringt schlechtere Flugleistung, aber außer im ballistischen Flug keine niedrigere Fluggeschwindigkeit.
Das ist doch genau dass Problem der Bretter mit Butterflybremsen, sie fallen schneller, fliegen dabei aber nicht wirklich langsamer.

Gruß,

Uwe.
 

Porkus

User
Das ist doch genau dass Problem der Bretter mit Butterflybremsen, sie fallen schneller, fliegen dabei aber nicht wirklich langsamer.
Wenn man bei Hangaufwind landen will ist es garnicht schlecht wenn das Modell etwas steiler reinkommt, geht beim Killerhai recht gut mit Butterfly.

Das Problem ist nur, das man viel Ruderwirkung verliert, gerade bei Wind und Turbulenzen ungünstig. Also lande ich meist nur bei ruhigem Wetter mit Butterfly und brems bei Wind mit scharfen Kurven runter.
 

UweH

User
Mach ne Karniggel-Landung, die geht überall auch mit 2 Klappen, hab sogar Ziellandewettbewerb damit gewonnen, da ham die Leitwerkler gestaunt :)

Man schlägt im Endanflug Haken wie ein Karniggel und nutzt den höhen Widerstand bei hohem Auftrieb durch Höhe ziehen. Erst mit 90° Kurven hart runterbremsen, dann sanfte 45° Kurven vor der Landung, die Flugbahn etwa so wie ein Slalom Skifahrer.

Braucht ein wenig Übung in Sicherheitshöhe, aber die Nurflügler-Piloten haben eh mehr drauf :p
Ach ja, das Karniggel :D...kannte ich noch nicht, danke, ich werd das mal ausprobieren ;)

Beim Bremsfallschirm macht mir die fehlende 2. Chance bei verpatzem Landeanflug Bauchgrummeln, aber das Shuttle bremst ja auch mit dem hohen Anstellwinkel, das kennen Brettpiloten so ähnlich auch als Hyperstall und funktioniert bei großem Platz und wenig Verwirbelungen annehmbar. Ich hab das am Montag mit dem Minirock am turbulenten Hang mit kleinem Landefeld wieder mal probiert, aber trotz Tütenwirbeln durch die wie beim Shuttle gepfeilte Nase keine Chance damit durchs Lee runter zu kommen :(

Gruß,

Uwe.
 
So ein Shuttle hatte übrigens nicht nur einen Bremsfallschirm, sondern auch ein spreizbares Seitenruder...
;)
 

Chrima

User
Hallo Christian, erwünscht ist ein hoher Zusatzwiderstand für stärkeres Sinken und höherer Maximalauftrieb für niedrige Landegeschwindigkeit. Bei den Leitwerkern bringt das Butterfly beides, deshalb bremsen die damit so gut.

Auch beim X-mess störte mich dass man mit den 4 Klappen zwar den Auftrieb erhöhen und die Mindestgeschwindigkeit damit senken konnte, aber dabei fahren für das Momentengleichgewicht alle Klappen runter und der Widerstandszuwachs war nur sehr gering, das Ding wollte wie Dein Vespertilio einfach nicht runter.
Ideal wäre der Anker wenn man mit den Bremsen die Gleitleistung drastisch verschlechtern kann und den Flieger durch den Zusatzauftrieb auf den Kopf stellen ohne dass er wesentlich schneller wird, so machen es auch die Butterlfly-Leitwerker.

Für Langsamflug braucht man viel Auftrieb, nicht mehr Widerstand.
Mehr Widerstand bringt schlechtere Flugleistung, aber außer im ballistischen Flug keine niedrigere Fluggeschwindigkeit.
Das ist doch genau dass Problem der Bretter mit Butterflybremsen, sie fallen schneller, fliegen dabei aber nicht wirklich langsamer.

Gruß,

Uwe.
Hallo Uwe

Ha ha, wie immer hast natürlich nur Du recht. ;)

Nur dass ich eben für mich ganz persönlich bei gutem AUFwind am Hang keinen zusätzlichen AUFtrieb am Flieger brauche.
Und die Landegeschwindigkeit ist bei mir auch immer grösser wie die Windgeschwindigkeit, also nicht minimal. (wir sprachen von Starkwind und Luvseite)
Aber wie schon gesagt, jeder hat da seinen eigenen Hang in der Vorstellung und die sind logischerweise nicht die Selben.

(warum habe ich nur einen StrongSpeed aufgebaut, wo doch der StrongThermik mehr Auftrieb hätte... :rolleyes:)


Und tschüss!

Christian
 
RES Bremsklappen???

RES Bremsklappen???

Ich möchte an dieser Stelle mal einfach so diese Idee in den Raum werfen:

Wenn es nur um die Landung geht, wie wären denn Bremsklappen auf der Oberseite, so wie sie in RES Modellen zum Einsatz kommen? Die sind einfach zu bauen, bleiben nicht im Gras hängen und können beliebig groß dimensioniert werden. Sowas habe ich mir bei meinen Landungen am Hang auch schon oft gewünscht. Vor allem bei Windstärke >6 in Dänemark.

Gruß
Arne
 
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