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FREGATA mit 1,20m SpW, ein F1H Modell (früher A1) von Forschner-Modellsport

knzin

User
Bisher habe ich von FO-Modell nur den Aris-of-Time (3,36m) gebaut.

b19-m.jpg


Jetzt gibt es ein kleines Freiflugmodell, den/die Fregata. Sowas könnte man doch auch probieren. Da ich aber kein Freiflieger bin, werde ich wohl 2 Micro-Servos spendieren, wie ich es schon beim Recorder gemacht habe.
Es werden Balsa-Rippen, SpH-Frästeile, Leisten, Bespannpapier, Schmirgelpapier, Kleinteile und Pläne geliefert.

b01.jpg
 

knzin

User
Vor dem Bau

Vor dem Bau

Die Bauanleitungen sind in polnisch. Aber die braucht man sowieso nicht. Die Pläne sind eindeutig.

Immerhin gibt es eine Stückliste. Da muß man nur ein paar Worte kennen:

  • Balsa = Balsa (super, oder?)
  • Sklejka = Sperrholz
  • Sosna = Kiefer
  • Lipa - olche = Limone - Erle (wohl ähnlich Abachi)

Zuerst also die einzelnen Teile nach Material und Größe identifizieren und die Nummern draufschreiben. Sicherheitshalber habe ich die Nrn. auch an die Teile im Plan geschrieben.
Aber gut, bei anderen Bausätzen hatte ich das auch, nur ohne Stückliste (z. B. Dr. 1)!
 
tödlicher Hochstarthaken!

tödlicher Hochstarthaken!

zunächst ein Lob für die Bilderserie vom Bau dieses Modells! Schön, dass überhaupt noch über Modelle aus Holz und Leim geschrieben wird.

Zum Modell selbst und speziell zum Hochstarthaken: ein schon uraltes aber leider noch nie sicher funktionierendes System. Der Hochstartring kann sehr leicht vom Haken nach hinten auf die Schnur zum Seitenleitwerk rutschen mit der Folge eines unkontrollierten Starts. Mindest-Schutz: ein senkrechter Draht (Stecknadel) kurz hinter dem Haken. Nur dann wird die Kurve sicher ausgelöst.
Ausserdem muss sehr darauf geachtet werden, dass sich kein Grat am unteren Ende des Hakens befindet. Schon ein paar Landungen auf hartem Boden (Steine) genügen, dass der Faden nicht mehr leicht abgleitet.
Viel sicherer ist ein getrennter Stift und ein kurzer Zusatzfaden am Hochstartring, am besten sogar VOR dem Haken, damit ein etwaiger Ruck beim Auslösen keine Schwanz- sondern eine Kopflastigkeit bewirkt.

Zweites Problem: wie wird der Haken gegen Verdrehen gesichert? Nur geklebt? Warum nicht einfach einen geraden Schraubhaken - würde die Justage auf dem Flugfeld erleichtern!
 

knzin

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Haken

Haken

Das hört sich alles sehr kompetent an.
Ich habe einfach keine Ahnung davon, mein erstes und letztes Freiflugmodell habe ich 1961 gebaut. Und die Thermikbremse und Kurvensteuerung war eigentlich nur Zierrat. In die Thermik bin ich nie gekommen.

Damit der Ring nicht hinterrutscht, haben die Hersteller sich gedacht, daß ein quadratisches Stück Ms-Blech kurz hinter dem Ring eingefügt werden soll - siehe Bild vom Haken.
Weiter soll die Schnur zum SLW durch den Leitwerksträger geführt werden und kommt erst kurz vor dem SLW wieder raus.
Ich hatte auch schon Bedenken, daß der Haken für die SR-Auslösung noch nach unten gebogen ist. Da wird es evtl. bei der Landung Probleme geben. Ich kann mich dumpf erinnern, daß damals bei meinem Flieger die SR-Auslöseschnur mit dem Hochstartring auf den Haken aufgefädelt war und beim ausklinken einfach mit abgestreift wurde.

Aber ehrlich - ich hatte nie vor, in die Freifliegerei wirklich einzusteigen. Vielleicht mache ich mal den ein oder anderen Hochstart - wenn ich es noch "derlaufe".

Verdrehung des Hakens: Ich hätte den Blindniet mit Kerben versehen und mit Epoxy eingeklebt. Das dürfte doch reichen, es treten ja keine großen seitlichen Kräfte am Haken auf, oder? Mal sehen, ob ich einen Schraubhaken finde.

Aber trotzdem - nur her mit den Tipps. Noch bin ich lernfähig!

Holzmodellbau? Dann gehe mal auf meine Privatseite (Signatur) - roter Knopf ganz oben.

Bis dann.
Knut
 

knzin

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HLW

HLW

So soll das HLW auf dem Rumpf befestigt werden. Um das HLW als Thermikbremse hochzuklappen - so kann ich mich erinnern - bräuchte ich noch eine Zündschnur, die die hintere Festhaltung (hier einstweilen ein grüner Gummi) durchbrennt. Natürlich gab es damals bei meinem ersten Freiflieger (oder etwas später)auch eine Zeitschaltuhr.

b03.jpg
 

Nordic

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Eine Zündschnur hast du Silvester im Böller.
Für die Thermikbremse nahm man eine Glimmschnur. Aber auch darauf sollte man heutzutage verzichten.
Da gibt es bessere Lösungen. Selbst ein einfacher E.Timer ist noch billiger als ein Uhrwerk.

Gruß Bernd
 

hastf1b

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Täuscht hier die Perspektive oder wurde vergessen die Endleiste zu unterlegen?

Heinz
 

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knzin

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Hüstel ...

Hüstel ...

Nee, täuscht dich nicht. Es stand nirgendwo auf dem Plan und die polnische Anleitung kann ich nicht lesen, wenn es überhaupt darin steht.
Da hätte im Plan eine Unterlegleiste reingezeichnet gehört.

Ich habe es auch auf dem Foto gesehen, daß da ein leichter Knick drin ist.
Na ja, ich schleife da etwas drüber bis es paßt.

Flieger wird er auch so, aber die letzten 3% werde ich wohl nicht rausholen.

K.
 

hastf1b

User
Als langjähriger Modellbauer kennt man aber den Verlauf eines Profils.

Heinz
 
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