Frequenz Checker für 40 MHZ

gantu

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Moin,
ich suche einen Frequenz Checker 40 MHZ von Robbe.

MFG
 

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So eine Anfrage gehört zwar in die Börse, aber da warst Du bisher ja nicht erfolgreich.
Eine alternative Lösung wäre mit ACT-Empfängern möglich
Oder dem Alternativprodukt von Graupner AX700 (allerdings nur für die Überwachung eines Kanals).

Grüße Stefan
 
Hallo Stefan,

das wäre eine sehr schöne Lösung für Retrotreffen.

So ein Scanner schwebt mir auch noch vor, ich will da aber keine monatelange Entwicklunsgarbeit investieren, oder mich mit veralteter HW und SW (Palm, XP, ACT) herumschlagen.
Mir liebäugele stattdessen mit einem preiswerten kleinen akkubetriebenem Spektrum-Analyser, sowas wie den hier:


Ca 60Eur. Kein externes Display nötig, ist schnell und empfindlich genug, lässt sich über den Touch-Screen konfigurieren, so dass man nur den interessanten Frequenzbereich sieht.
Unklar, ob man die Konfig auch abspeichern kann (ich vermute ja, so dass nach dem Einschalten nicht jedesmal konfiguriert werden muss), und ob der auch Hüllkurven kann, so dass man nach einigen Minuten Laufzeit auch einen Hinweis auf nur gelegentliche Störer bekommt.
Man muss sich statt der Kanalzahl halt die Frequenzen merken, aber dass ist ja simpel (siehe zB Deine Tabelle).

Ich werde sowas mal ausprobieren.
VG
Andreas
 
Sowas hat mich mal den Absturz meines Daco 3001 gekostet. Waren auch alles Vereinsmitglieder, wo jeder "seine" Frequenz hatte.
Am Start ging es noch, beim Ausklinken aus dem Hochstartseil nicht mehr.
Die Anlage funktionierte sogar noch nach dem Absturz (Sender wieder in der Nähe des Empfängers), und auch später noch tadellos, auch auf Entfernung.
Ursache war ein Versehen der Anwesenden, keine fehlende Absprache.

VG
Andreas
 
Hallo Stefan,

das wäre eine sehr schöne Lösung für Retrotreffen.

So ein Scanner schwebt mir auch noch vor, ich will da aber keine monatelange Entwicklunsgarbeit investieren, oder mich mit veralteter HW und SW (Palm, XP, ACT) herumschlagen.
Mir liebäugele stattdessen mit einem preiswerten kleinen akkubetriebenem Spektrum-Analyser, sowas wie den hier:


Ca 60Eur. Kein externes Display nötig, ist schnell und empfindlich genug, lässt sich über den Touch-Screen konfigurieren, so dass man nur den interessanten Frequenzbereich sieht.
Unklar, ob man die Konfig auch abspeichern kann (ich vermute ja, so dass nach dem Einschalten nicht jedesmal konfiguriert werden muss), und ob der auch Hüllkurven kann, so dass man nach einigen Minuten Laufzeit auch einen Hinweis auf nur gelegentliche Störer bekommt.
Man muss sich statt der Kanalzahl halt die Frequenzen merken, aber dass ist ja simpel (siehe zB Deine Tabelle).

Ich werde sowas mal ausprobieren.
VG
Andreas
Finde ich ne super Sache! (Und praktischer, als meinen Rigol-Boliden mitzunehmen ;-)
Wahrscheinlich habe ich es überlesen: welche Empfindlichkeit hat das Teil?

Ein andere Alternative. wäre sicherlich eine RTL-SDR-Stick mit e.g. GNU-Radio zu verwenden. Da könnte man gleich auf die Kanalfrequenzen gehen. Allerdings braucht man dann ein Notebook ... hat ja auch nicht jeder dabei.
 
Ich finde keine Absolutangabe des minimalen Rauschteppichs (DANL), nur die Verschlechterung über die Frequenz hinweg.
Im Werbebild sieht man den Rauschteppich bei ca -75 dB, allerdings bei 350 Mhz Span und bei einer recht grossen RBW (621 Khz).
Wenn man die RBW runterdreht, sollte der Rauschteppich noch niedriger kommen.

KI meint dazu:

tinySA (Low‑Input‑Mode)​

  • „Lowest discernible signal at 30 MHz using a resolution bandwidth of 30 kHz: –102 dBm“

tinySA (High‑Input‑Mode)​

  • „Lowest discernible signal using a resolution bandwidth of 30 kHz: –115 dBm“
Ich werde mir mal so ein Teil ordern. Bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen.

VG
Andreas
 
Ich finde keine Absolutangabe des minimalen Rauschteppichs (DANL), nur die Verschlechterung über die Frequenz hinweg.
Im Werbebild sieht man den Rauschteppich bei ca -75 dB, allerdings bei 350 Mhz Span und bei einer recht grossen RBW (621 Khz).
Wenn man die RBW runterdreht, sollte der Rauschteppich noch niedriger kommen.

KI meint dazu:

tinySA (Low‑Input‑Mode)​

  • „Lowest discernible signal at 30 MHz using a resolution bandwidth of 30 kHz: –102 dBm“

tinySA (High‑Input‑Mode)​

  • „Lowest discernible signal using a resolution bandwidth of 30 kHz: –115 dBm“
Ich werde mir mal so ein Teil ordern. Bei dem Preis kann man nicht viel falsch machen.

VG
Andreas
Vllt. hat der biased-random-generator (KI) ja einigermaßen passenden Werte erwischt. Dann wäre es natürlich für den Preis/Zweck echt super! Bin gespannt, was Du berichtest!
 
Hier findet man die Spezifikation dazu:


Die beiden o.g. Sätze findet man darin.
Die -115 dB gibt es nur oberhalb 240 Mhz, darunter sind es -102 dB.
Wer es noch empfindlicher haben will, klebt sich halt nen 10 Eur LNA vorndran (weitere -20 dB).
VG
Andreas
 
das wäre eine sehr schöne Lösung für Retrotreffen.
hatte ich in Wehrheim 2024 für den Feldtest dabei. Aber da im Flugbuch ohnehin die Rutenflieger registriert sind, gab es da keine Themen.
Retro ist das ganze mit richtiger Frequenztafel und Kanalkärtchen/Wäscheklammern...

Spektrum-Analyser ist schön und recht, aber die Zuordnung zu den Kanalnummern fehlt da halt. Und die sind nicht im gleichen Abstand. Muss ich mit meinem NanoVNA auch mal spielen (hat aber nur 70dB), interessant wird da die Antenne bzw. Anpassung daran.

Grüße Stefan
 
habe noch einen Model-Scan Frequenz 40/41 MHz...scant im 40 MHz zwischen .735 and .765 sowie in 41Mhz .100 und .000
Wenn Interesse ..kann Ich ein Foto machen. Gerät aus französischer Produktion...LLM Electronic (nit CE Zeichen)
Alvin Braeckman
 
Muss ich mit meinem NanoVNA auch mal spielen (hat aber nur 70dB), interessant wird da die Antenne bzw. Anpassung daran.
Hi Stephan,

hm, ist auch ne Idee.
Also ne S21 Messung mit Port 2 als Empfangsport und Empfangsantenne, und dann TX auf Port 1 auf möglichst wenig Power oder besser off konfigurieren, und an den TX Port 1 nichts anschliessen oder mit 50 Ohm terminieren, um nichts auszustrahlen ?
S11 geht bei meinem LiteVNA nicht, da TX Power nicht auf Off gesetzt werden kann, was dann wie ein Störsender wirkt.

Der Rauschpegel kann ohne gutes Frontend mit angeschlossener RX-Antenne zwar noch schlechter werden, aber der VNA kann den Rauschpegel auch mit Bandfilter und Anpassung der hochohmigen Antenne an 50 Ohm nicht noch weiter unter die -70 dB senken, weil hier bereits das Eigenrauschen des VNA- Empfängers einsetzt. Die -70 dB gelten bereits für 50 Ohm. Selbiges gilt für den Spektrumanalyser, unter DANL (Eigenrauschen des Spekki) kommt man nur mit Vorverstärker (LNA).

Ich werde es einfach mit ner Stab- oder Wurfantenne probieren. Wenn der Rauschpegel damit nicht nennenswert steigt, lohnen sich Anpassung
und Filter nicht.

VG
Andrea
 
Sowas hat mich mal den Absturz meines Daco 3001 gekostet. Waren auch alles Vereinsmitglieder, wo jeder "seine" Frequenz hatte.
Am Start ging es noch, beim Ausklinken aus dem Hochstartseil nicht mehr.
Die Anlage funktionierte sogar noch nach dem Absturz (Sender wieder in der Nähe des Empfängers), und auch später noch tadellos, auch auf Entfernung.
Ursache war ein Versehen der Anwesenden, keine fehlende Absprache.

VG
Andreas
Da hilft aber auch kein Frequenzchecker.
 
Da hilft aber auch kein Frequenzchecker.
In meinem Fall schon.
Der Startplatz für das Hochstartseil war so 100 Meter vom Platz der Vereinskameraden weg (Wiesenstreifen 90 Grad zum Platz). Beim Start war mein Sender in der Nähe meines Fliegers, Ruderkontrolle vor dem Start, alles ok. Beim Ausklinken kam ich weiter weg vom meinem Standort und eher in dessen Nähe, und meine Anlage blockierte.
Hätte ich damals die Möglichkeit gehabt, vor dem Start (mein Sender aus) zu checken, ob jemand auf meinem Kanal sendet, wäre das nicht passiert.
 
Ich habe mir jetzt mal den tinySA ZS-407 gegönnt. Die Webseite


ist etwas zu optimistisch, was den Rauschteppich betrifft. -169 dB DANL wären auch zu schön gewesen, das kostet sonst schon ne hübsche Stange Geld.
Der erreichbare DANL liegt in der Praxis bei ca -145 dB mit aktiviertem LNA, egal wie weit man den Referenzpegel noch drückt oder die Bandbreite verkleinert. Signale von -135 dB an der kleinen mitgelieferten Antenne lassen sich noch sehr gut feststellen, dass sollte für Wildflieger genügen.
Siehe das Bild "Aufloesung" anbei. Die besten 35 Mhz Empfänger kommen nicht unter -120dB Empfindlichkeit.
Das Gerät hat ein Wasserfalldiagramm, was das Ergebnis noch deutlicher macht, leider schneidet die Screenshotfunkion diesen Teil des Bildschirms weg, man sieht davon nur die erste dünne Linie.

Problematischer sieht es aus, wenn ein sehr schwacher Sender ím Kanal unmittelbar neben einem stark einfallenden Sender ist. Der schwache Sender wird ab ca 50dB Pegelunterschied nicht mehr angezeigt (ein Sender weit weg, der andere in unmittelbarer Nähe). Die Rauschglocke des starken Senders überdeckt das schwache Signal. Deswegen bin ich nicht sicher, ob man mit einem Tracking-Filter (z.B. Doppelsuper mit Quarzfilter in der 2ten ZF) überhaupt mehr erreichen könnte. Der sehr gute Futaba R129 kriegt auch schon Probleme, wenn der Kanalnachbar mit mehr als 45 dB Überschuss reindrückt. Es sollte also auch für ein Retroteffen reichen.

Zwei schwache benachbarte Sender sind dagegen kein Problem, siehe das Bild "Benachbarte Sender" anbei.
VG

Andreas

Aufloesung.jpg
Benachbarte Sender.jpg
 
Anbei mal ein Foto mit Wasserfalldiagramm. Habe die beiden Signale mal FM moduliert (1Khz, +-2 Khz Hub). Damit ergibt sich ein undeutlicheres Bild, weil die Glocke jetzt etwas breiter wird. Ab 30 dB Pegelunterschied verdeckt der stärkere Sender den schwächeren, wenn er unmittelbar im Nachbarkanal sendet. Ist also für ein Retrotreffen nur bedingt geignet.

20260604_225401.jpg
 
Der RF Generatoren sind HM8135. Die FM ist im Hub zwar schlagartig, aber in der Phase noch kontinuierlich. Modulation mit Rechtecksignal und 50% Dutycyle. Die intern im HM8135 zuschaltbare FM hat einen Minimalhub von plus minus 2 Khz. Die 1,5Khz FM Hub bei 35 Mhz sind mir bewusst.
Hier mal ein Bild mit der FC18 mit PCM als starker Sender, und einem FM-Signal vom HMF2550, der auch 35 Mhz macht, aber dessen interne FM-Modulation die Limitierung auf 2 Khz nicht hat. Der liefert Sinus, FM, Rechteckmodulation mit + - 1,5 Khz, kontinuierliche Phase. Echtes FSK, was einen Knick im Phasenverlauf oder gar Sprünge drin hat (zwei Generatoren, zwischen denen hin- und her geschaltet wird) sieht nochmal anders aus im Spektrum. 35 Mhz Sender laufen aber alle mit kontinuierlicher Phase.

Man sieht bei Marker 1 die FC18, links einen Kanal daneben bei Marker 2 einen schwachen mit +- 1,5 Khz Hub, und noch weiter links bei Marker drei einen noch schwächeren, allerdings mit +-2 Khz Hub.
Ca 40 dB Unterschied ist hier die Grenze, bis der schwache Sender verdeckt wird, gar nicht mal soo schlecht.
Den Span so setzen, dass der starke Sender aus dem Scanbereich rausfällt, bringt nichts. Der Mischer des tinySA (der funktioniert scheinbar noch klassisch, nicht mit FFT), wird dann trotzdem übersteuert. Die FC18 stand dabei ca 1,5 Meter neben dem Spektrum Analyser. Der verträgt nur max. +10dBm, man sollte ohnehin nicht mit nem 1 W Sender ganz nah (wenige cm oder gar berühren) kommen, der ist dann sofort defekt. Die Linien im Wasserfalldiagramm heben auch sehr schwache Signale noch hervor, die man sonst als Rauschen interpretieren könnte. Auch wenn nur kurz mal ein Signal da war, sieht man es im Wasserfall.

20260605_124828.jpg


Wenn man den starken Sender (die FC18) ausschaltet, sieht man die schwachen Sender sehr deutlich, siehe das nacholgende Bild:

20260605_125124.jpg


Die Lösung: Man hält den tinySA eben nicht unmittelbar in der Nähe eines 1W Senders in die Luft, sondern einfach in einer Entfernung von 10 - 20 Metern zum nächsten Sender. Dann ergibt sich ein viel klareres Bild der Umgebung. Im nachfolgenden Bild steht die FC18 zwei Kelleräume vom tinySA entfernt. Die beiden schwachen Sender schauen jetzt viel besser heraus, dabei wurden sie nicht verändert.
Ich denke, das Gerätchen ist für einen Überblick absolut geeignet.


20260605_132426.jpg
 
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