Funkstörungen durch verdrillte Motor-Kabel

Hallo,
ich weiß grd nicht genau ob das besser zur Fernsteuerungselektronik oder zu den Reglern und co passt, wenns falsch ist sol der modi es verschieben....
Also, ich habe folgendes Problem: Ich Fliege einen 2m-Holz-Segler, Vorne sitzt ein Außenläufer, direkt dahinter der Regler, dahinter die Servos, dann der Akku und viel weiter hinten der Empfänger. Da es vorne sehr eng zugeht sind die Motorkabel sehr stark ineinander verwurschtelt/verdreht. IOmmer wenn ich Gas gebe, bekomme ich rel heftige Funkstörungen. Ich habe letztens in einer Regleranleitung gelesen, dass man die Kabel nicht verdrehen sollte. Können Die funkstörungen davon komen?
Grüße Heiner
 
Sind die Störungen nur im Moment des Gasgebens
oder grundsätzlich dauerhaft bei hoher Drehzahl ?

Was für ein Motor ist das, wieviel Strom zieht der?
Was hast du für einen Steller, bis wieviel Strom kann der stellen?
Wieviel Strom liefert dessen BEC max.?
Was für einen Akku hast du?
Wieviele und welche Servos laufen mit?
 
Hi,
ja die Störungen sind nur beim Gasgeben, starke Drehzahlschwankungen und servozittern. der motor ist ein turnigy 60g, an 3s 12-13a.
Steller ist ein super simple 20a aus china, bec, was weiß ich 2a vlt.? reichta uf jeden fall aus. akku war heute ein 3s 2150 meistens fliege ich 1750 beides 20c. ich betreibe 2 9g-servos (höhe und seite)
 
Die Motorkabel strahlen weniger, wenn sie verdrillt sind als wenn sie parallel liegen. Die Fläche zwischen den Kabeln sollte dabei möglichst klein sein. Also wenn "verwursteln" nötig ist, dann wenn möglich zuerst die drei Motorkabel miteinander verdrillen und dann wursteln. Die Stromkabel vom Akku zum Regler wenn möglich auch verdrillen (die gehen bei dir an den Servos vorbei).

Ich muss dazu aber sagen, dass bei mir keine Kabel verdrillt sind und ich trotzdem noch nie Störungen durch den Regler hatte. Die Kabel sind aber auch recht kurz.
 
Hi,

meine Supersimple 20A haben massive Reichweitenverluste bewirkt.
Außerdem ist bei einem im Flug das BEC gestorben :(.
Ich glaub, das deine Probleme ehr was mit dem miesen BEC im Regler zu tun haben.

Gute Erfahrungen habe ich mit Turnigy Plush Reglern gemacht.

Boris
 
Das war auch meine erste Vermutung, dass nämlich das BEC beim Motoranlauf zusammenbricht.
Nach den weiteren Angaben allerdings schien es mir zunächst nicht der Fall.
Gut, ich kenne die China-Komponenten nicht.
Heiner, hast du die Möglichkeit, die Empfängerspannungsversorgung zu messen,
während du die Drehzahl hochfährst?
 
Maistaucher schrieb:
...die Empfängerspannungsversorgung zu messen...
Vorher kannst du natürlich noch einen anderen Test vornehmen:
BEC abklemmen und Empfänger separat versorgen.

Wenn sich jetzt alles sauber verhält, ist wohl das BEC schuld.
 
Also, Kabel vedrillen ist eher gut... bei mir würde ich ja nicht mal on verdrillen sprechen eher von knoten, ich werde mal die kabel halbwegs ordentlich anordnen und einen testflug machen und den bec-strom messen. Aber wie könenn die drezahlschwakungen kommen, wenn das bec zusammen?
 
nein, beides, aber ich kann mir nicht vorstellen, was das bec mit den schwankungen zu tun haben soll, denn es trit ja gleichzeitig auf..
 
Ich hab jetzt mal die Motorkabel halbwegs gerade hingelegt und das regler-akku-kabel verdrillt. Ih werds morgen mal testen... Aber was mir noch eingefallen ist: Ich habe eine senkrecht stehende Gewindestange in den Rumpf eingeharzt um die Kabinenhaube zu befestigen, sie sitzt/saß ziemlich nahe am regler bzw. hat den schrumpfschlauch berührt, könenn davon knackimpulse oÄ kommen?
 
b.bukowski schrieb:
Hi,

meine Supersimple 20A haben massive Reichweitenverluste bewirkt.
Außerdem ist bei einem im Flug das BEC gestorben :(.
Ich glaub, das deine Probleme ehr was mit dem miesen BEC im Regler zu tun haben.

Gute Erfahrungen habe ich mit Turnigy Plush Reglern gemacht.

Boris

Yupp, das kann ich auch bestätigen. mit meiner MX16 S beim Reichweitentest mit 40 A Super Simple knapp 40 Meter, mit Turnigy Plush dagegen 55 Meter.
Für einen Parkflyer oder Modell, was nur in der Nähe fliegt egal, bei einem Segler aber würd ich den Regler schon aus diesem Grund sofort rauswerfen (ich fliege selbst 6 von den Super Simple 40 A Reglern und ein paar Turnigy)
Das das BEC zu schwach ist, würde ich bei nur zwei 9 G Servos (wahrscheinlich HXT 900) mal stark bezweifeln, selbst wenn es nur ein 1A BEC wäre.

Wird der Regler heiß? Die Super Simple werden schneller heiß, müssen besser gekühlt werden als "gescheite" Regler
 
Hi, die Servos sind hxt900er, der regler wird nicht heiß (wieso auch, ich gebe 30 sec vollgas und segel 3-6min) Außerdem geb ich fast ausschließlich vollgas, da kann der regler ja voll durchschalten und er wird ja nur mit ca. 2/3 von dem belastet was er darf, ich könnte ja mal gastests machen, wie lange er kalt bleibt, auch wenn es dann wahrscheinlich nicht praxisnahe wäre, ich verwende auch noch in einem anderen modell den 30a (für karten) bei 16a, der wird höchstens handwarm, beide modelle haben aber kühlöffnungen
 
in dem 30A card programmable steckt ja auch anscheinend ein Turnigy Plush 25A, die fliegen in meiner TS2. Meine 40er SuSi s werden schon beim eingeschaltet rumliegen schön warm, sind aber alle außen an der Bordwand festgeklebt, Ausfälle hatte ich so noch keinen.
 
Ich rate mal dass die Störungen nicht über die Abstrahlung kommen, sondern über ein massiv versautes BEC. Da könne Keramikkondensatoren helfen, direkt am Reglereingang (also Akku plus und Minus), Kapazität in Summe etwa 1/3 der Elkos oder mehr - oder aber komplett auf diese BEC verzichten. Wenn es mager dimensioniert ist ist die Wahrscheinlichkeit von Problemen höher.

Paul
 
Was meinst du mit Kapazität etwa 1/3 der Elkos, auf welche Elkos beziehst du dich dabei? diese kleinen dinger, die am regler dran sind?
 
Ja, paralell zu diesen Elkos am Reglereingang (würde sie im Verhältnis zu den anderen Bauteilen nicht als "klein" bezeichenen). Die Elkos sind, auch wenn sie Low ESR Typen sind, relativ langsam. Keramikkondensatoren können da durchaus etwas gegen hochfrequente Spannungsschwankungen bewirken. Vermutlich reicht auch schon 1/10 der Elko Kapazität.

Ist zumindest ein Ansatzpunkt, ideal wäre es mal die Spanung am BEC mit einem Oszi zu beobachten.

Paul
 
Hab mal den bec-strom gemessen. ohne gas 4,94, mit gas nach 10 sec vollgas immernoch 4,92, also bec kann wohl ausgeschlossen wwerden...
 
Du meinst nicht den Strom sondern die Spannung.
5A waeren erheblich zu viel.
Du hast 4.92V im Mittel gemessen störungen im Kiloherzbereich kann man mit einem Multimeter nicht erfassen.

Boris
 
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