Futaba FASST Sender aus USA

Hallo Zusammen

Habe mal eine Frage, die momentan bei uns unter Modellflugkollegen sehr kontrovers diskutiert wird. Wenn ich mir einen Futaba FASST Sender in USA kaufe, hat der keine FTZ-Nummer und in Folge dessen darf ich ihn hier in Deutschland nicht benutzen, richtig?????
Benutze ich ihn doch, hat das Einfluß auf den Versicherungsschutz?
Gibt es eine Möglichkeit diesen Sender hier in Deutschland zu "legalisieren"?

Für Eure Meinung bedanke ich mich im voraus...........

Viele Grüße -Klaus-
 
Gibt keine Möglichkeit das zu "legalisieren", mußt halt ohne FTZ fliegen. Wobei ganz ehrlich, bei den kleinen Anlagen bringt importieren kostenmäßig nix und bei den großen wäre es mir zu riskant keinerlei Unterstützung/Garantie zu kriegen. Hier im Forum wirst du dazu aber keinerlei fundierten Aussagen erhalten. Es gibt hier ein paar Leute die sind dahingehend beratungsresistent und Importieren jeden noch so kleinen Mist und schimpfen über die deutsche Wirtschaft.......aber die kommen mit Sicherheit gleich und werden dir sagen wie toll z.B. die USA doch ist und wie man nur etwas bei Robbe kaufen kann..........
 
Gibt keine Möglichkeit das zu "legalisieren", mußt halt ohne FTZ fliegen. Wobei ganz ehrlich, bei den kleinen Anlagen bringt es kostenmäßig nix und bei den großen wäre es mir zu riskant keinerlei Unterstützung/Garantie zu kriegen.

Es gibt schon lange keine FTZ für Funkfernsteuerungen mehr. Es ist lediglich eine CE, Konformitäterklärung erforderlich. Diese haben alle Futaba-Anlagen ! Damit ist sie dann auch legal.
Bei importierten Anlagen hast du den Nachteil das der Ländercode nicht stimmt, kann man wohl irgendwie bereinigen. Einen größeren Nachteil sehe ich in der Tatsache, dass du die Anlage hier nicht repariert bekommst, Robbe bietet nur den entsprechenden Service wenn ihr Aufkleber drauf ist.

Bis bald, Wolfgang.
 
Hallo,
so ganz egal ist das mit dem Ländercode nicht, denn mit dem update kann es unter umständen Probleme geben.
Es soll schon Leute gegeben haben, die auf solch einen Sender ein Update von Robbe draufspielen wollten und der sender hinterher tot war.
Mußte dann wieder an den jeweiligen Fremdimporteur eingeschickt werden.
Also ganz so einfach ist das nicht.
Ich weiß allerdings nicht mehr welcher Sender das war, ich vermute FX40.
Gruß
Thommy
 
Also die gezielten Falschmeldungen sollten unterbleiben

Also die gezielten Falschmeldungen sollten unterbleiben

Die gezielten Falschmeldungen der Robbiasten sollten hier mal schön unterbleiben.

@ Thommy:
Die Updates, egal ob von der Futaba Seite runtergeladen oder von Robbe herunter geladen sind bitgleich. Das kann man durch bitweisen Vergleich der Dateien oder z.B. durch einen Verleich mit einem Hex-Editor ganz einfach feststellen. Wenn die Dateien gleich sind, kann also auch beim Update nichts anderes passieren. Das war also eine wissentliche Falschmeldung

@ K8011
Dein Statement ist noch schlimmer! Es stellt den Kauf in 3. Ländern und den nachfolgenden Betrieb in Deutschland als illegal dar, was ebenso nachweislich falsch ist.

Wie man übrigens den Ländercode für die T14 MZ die FX 40 und die T12Z umstellt, sodass man z.B. auch bei der T14 MZ eine deutsche Menüführung hat und europäische TM14 Module benutzen kann, habe ich hier im Forum ausdrücklich beschrieben.

Es bleibt der Fakt, dass ein in Japan hergestelltes Produkt, das einmal mit annähernd den gleichen Transportkosten in die U.S.A. transportiert wird und das ein anderes mal nach Deutschland transportiert wird, in Deutschland ca. 70% teuerer ist. (gilt z.B. für meine T12Z)

Der Service, den ein US Modellflieger vom US Generalimporteur Hobicco erhält, ist dem Service, den ein deutscher Modellflieger durch die Fa. Robbe erhält, übrigens durchaus gleichzusetzen.
Warum, frage ich mich, ist dann der T12Z Sender für den deutschen Modellflieger 70% teuerer als für den US Modellflieger? Da reicht dann als Erklärung auch keine Einfuhrumsatzsteuer mehr! (Die würde nur 20% erklären...)
Bleibt der Fakt, dass Robbe nur Geräte repariert, die von Ihnen verkauft wurden. Die schickt man dann zum Service an H. Spahr in der Schweiz.

@ Frank : Das mit dem FASST Modul ist nicht egal. Das Modul hat den Ländercode ebenfalls implementiert. Stellt man nun den Ländercode vom Sender um, dann funktioniert das FASST Modul am Sender nicht mehr. Den Ländercode im Modul ebenfalls umzustellen ist die "höhere" Kür, da das Auslesen des EEPROMS im Modul nicht ganz so einfach ist. Mit dem richtigen "Kow How" geht aber auch das!

mfg

Jürgen
 
Ich lasse mich von Robbe nicht über den Tisch ziehen und habe eine Futaba 3VCS im Ausland bestellt, Preisunterschied >70%. Ich habe bei dem Händler schon mehrfach und mit ausschließlich sehr guten Erfahrungen gekauft.

Dieses ganze "oooohhhh Robbe übernimmt keinen Serivce" interessiert mich überhaupt nicht. In 15 Jahren Wettbewerb mit diversen Futaba Sendern habe ich noch nie einen Sender zum Service geben müssen. Ich habe eine 12 Jahre alte FF3 die sieht aus als wäre sie im Krieg gewesen - Funktion einwandfrei!!!
 
@ Frank : Das mit dem FASST Modul ist nicht egal. Das Modul hat den Ländercode ebenfalls implementiert. Stellt man nun den Ländercode vom Sender um, dann funktioniert das FASST Modul am Sender nicht mehr. Den Ländercode im Modul ebenfalls umzustellen ist die "höhere" Kür, da das Auslesen des EEPROMS im Modul nicht ganz so einfach ist. Mit dem richtigen "Kow How" geht aber auch das!


Sicher ist das egal oder warum sollte man den Ländercode umstellen?

Frank
 
Interessehalber: Gibt es eigentlich einen technischen Grund für den Ländercode? Erinnert mich ein wenig an DVDs, und da ist der einzige Grund die Gewinnmaximierung der Produzenten.
Andere Systeme scheinen den ja nicht zu brauchen.
 
@Frank

@Frank

Zitat :"Das mit dem Ländercode ist egal, er wird den Sender ja gleich mit Fasst Modul bestellen."

Nehmen wir mal an, jemand kauft in den U.S.A. eine T12Z mit dem TM14 Modul und einem 6014 FS Empfänger.

Dann kann er ganz einfach den Sender auf die deutsche Sprache und Menüführung umschalten und alles ist eigentlich so, wie man sich das wünscht.

Funktionieren tut es darüber hinaus übrigens auch noch prima!

Jetzt sendet er aber mit einem US TM14 Modul im Sender. Das hat a) keine CE Kennzeichnung drauf (ich habe ein US Modul in meinem Besitz), sondern nur die FCC ID AZPTM14-24G Zulassung auf dem Etikett. Und b) wäre dann damit ein Betrieb in Deutschland m.E. nicht legal.

Leider ist mir nicht bekannt, ob das US Modul auch eine höhere in den U.S.A. zulässige Ausgangsleistung hat, als das für Europa zugelassene Modul?

Das wäre dann ebenfalls nicht ok.
Man sieht, die Ländercodes sind nicht nur Marktabschottungund Mittel, um Preise zu diktieren, sondern dienen auch zur Anpassung an regionale Gesetzmäßigkeiten im Funkverkehr.

mfg

Jürgen
 
Man sieht, die Ländercodes sind nicht nur Marktabschottungund Mittel, um Preise zu diktieren, sondern dienen auch zur Anpassung an regionale Gesetzmäßigkeiten im Funkverkehr.

So klingt es zumindest besser ;).

Offensichtlich brauchen andere Hersteller dieses Mittel aber nicht (von 2,4 Ghz-Fernsteuerung bis WLAN-Router), weil es eine Frage des Vertriebes ist, nur den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen entsprechende Geräte im jeweilgen Land Umlauf zu bringen.

Durch Direktimport, der problemlos möglich ist, wie in diesem Thread ja auch angedacht, umgeht man die Bestimmungen ohnehin - und ist dann auch selbst verantwortlich, wenn was schief läuft.

Auch ohne Regionalcode würde da Futaba keine Verantwortung treffen. Von daher denke ich, dass ein Regionalcode bei Fernsteuerungen über das Ziel hinausgeschossen ist...
 
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