Futaba FX18: Servowegbegrenzung im Misch-Modus???

Hallo Futaba FX18-Anwender,

In der Bedienungsanleitung des Futaba Senders FX-18 steht geschrieben: 7.6 Servowegeinstellung (SWEG)".........um zu verhindern, dass das Servo einen grösseren Weg macht, als es eine mechanische Begrenzung, z. B. eine Ruderablenkung zulässt. Die Funktion wirkt auf den jeweiligen Servokanal und reduziert auch alle zugemischten Funktionen".

Dies ist bei mir aber nicht der Fall: Ich habe z.B. einen Segler mit 2 Flächen-Servos, d.h. Querruder links / rechts (Kanal 1 / 5). Diese habe ich im Menu Flächen-Mischer (FLAE) zu Flaperons gemischt. Wenn ich nun die Flaperons als Bremsklappen/Spoiler nach oben ausfahre (mit Drossel-Steuergeber), wird bei gleichzeitiger Verwendung der Querruder der vorher eingestellte Servoweg (Servowegbegrenzung) beim aufschlagenden Querruder überschritten, was zum Verbiegen der Ruderanlenkung führ.

Kurz gesagt: Der Querruderausschlag nach oben wird bei gleichzeitiger Benutzung der Flaperons nicht auf den zuvor im Menu 7.6 Servowegeinstellung (SWEG) eingestellten End-Wert/Position begrenzt.

Ich habe schon „tausende von Stunden“ probiert, durch irgendwelche Programm-Kombinationen dieses Phänomen zu beseitigen – ohne Erfolg. Denselben negativen Effekt habe ich natürlich auch beim Zumischen der Querruder zu den Wölbklappen (und umgekehrt)bei entsprechenden Modellen. Die Servowegbegrenzungen werden nicht eingehalten!

Ich dachte, ich würde etwas falsch machen und bin dann mit diesem Problem an den Robbe-Service gelangt. Antwort von Robbe:"....hier haben wir leider ein Problem, welches auch in naher Zukunft, bei diesem Sender nicht zu lösen ist. Sie machen hier nichts falsch, es ist hier so, daß der eingestellte , begrenzte Servo-Weg sich trotzdem beim Zumischen anderer Funktionen noch erhöhen läßt".

Es fällt mir absolut schwer, diese Erklärung/Aussage des Robbe-Services zu glauben, geschweige denn zu akzeptieren. Das kann's ja wohl nicht sein!!!

Habt ihr die gleiche Erfahrung gemacht? Oder wenn diese Funktion bei euch klappt - könntet ihr mir bitte Schritt für Schritt erklären, wie ich zum gewünschten Resultat komme?

P.S. Wenn diese Servowegbegrenzungs-Funktion im Misch-Modus wirklich nicht richtig funzt, müsste natürlich schleunigst was unternommen werden!

Gruss

Urs

[ 08. Mai 2005, 15:37: Beitrag editiert von: Woodpecker ]
 
Die Endpoints bei den meisten Futabas sind nicht fest, sondern durch Mischer übersteuerbar. Das ist selbst bei der FF9 so :( , die 14MZ kanns, bei der 9Z weiß ich es nicht.
Abhilfe ist m.E. nur dadurch zu schaffen, dass man so anlenkt, dass der 140% Endpunkt auch der "echte" Servo-Endpunkt ist - da läufst dann nicht mehr drüber.

[ 08. Mai 2005, 15:50: Beitrag editiert von: propbuster ]
 
Hallo Christian,

ja, ok, aber es steht ganz klar im Manual geschrieben: ".... die Funktion wirkt auf den jeweiligen Servokanal und reduziert auch alle zugemischten Funktionen."

Es ist mir unmöglich, bei allen Modellen die Servos bis zum mechanischen Endpunkt frei laufen zu lassen. Irgendwo stehen halt die Ruderanlenkungen früher oder später an der Flügelober- oder Unterfläche an. Wozu gibt es den diese Servoweg-Begrenzungs-Funktion? Das kann man ja so wohl nicht akzeptieren, oder?
Das Handbuch verspricht somit etwas, was so gar nicht funktioniert.

Gruss

Urs
 
... die Funktion wirkt auf den jeweiligen Servokanal und reduziert auch alle zugemischten Funktionen."
Das tut sie ja vermutlich auch - aber nur anteilig. Ich denke mal, dass wenn du EndPoint auf 30% setzt, dass dann auch die zugemischten Werte nur zu 30% übertragen werden. Wenn der Mischer selbst aber zu 100% draufsteuert, hast du 200% *30% = 60% .

Das ist blöd und eigentlich auch kein "Endpunkt", trotzdem ist es aber so. Ich hab mich auch schon drüber geärgert, weil die Anleitung eigentlich anderes Verhalten vermuten lässt.

Der Sinn des EP im Gegensatz zu D/R ist eigentlich nur der, dass nur das eigentliche Servo, welches dem Kanal unterstellt ist, verändert wird. Hast du z.B. einen Mischer QR->SR und stellst den QR EP um ändert sich nur das Verhalten des QR-Servos, bei D/R auch das des SR-Servos.
 
Hallo,

ich probier deine Erklärung nachzuvollziehen. Wenn dem so ist, wie du vermutest und beschreibst, ist die Funktion aber (du sagst es ja selber) trotzdem und definitiv nicht so gewährleistet, wie in der Gebrauchsanweisung beschrieben: „…….ist um zu verhindern, dass das Servo einen grösseren Weg macht, als es eine mechanische Begrenzung, z. B. eine Ruderanlenkung zulässt. Die Funktion wirkt auf den jeweiligen Servokanal und reduziert auch alle zugemischten Funktionen". Die Erklärung im Manual hier weist ganz klar auf das Problem der mechanischen Begrenzung hin. Logischerweise kann und darf ja die zugemischte Funktion diese mechanische Begrenzung nicht noch zusätzlich überstrapazieren. So denke ich, muss auch der entsprechende Text in der Gebrauchsanweisung interpretiert werden. Alles andere wäre absolut unlogisch.

Ich folgere also daraus, dass es also anscheinend keine Möglichkeit gibt, bei Zumischung eines 2. Kanals die in Prozent definierten End-Punkte des 1. Kanals in keiner Weise zu überschreiten.

Besten Dank Christian für deine Erklärungsversuche.

Ich werde mit dem Robbe-Service-Menschen nochmals darüber sprechen.

Gruss

Urs
 
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